ᐅ Baugrundstück Hausbau mit 3WE - Faire Aufteilung unter Geschwistern
Erstellt am: 23.11.20 12:30
schmitzschmitz23.11.20 12:30
Hallo zusammen,
meine Schwester und ich besitzen gemeinsam zu gleichen Teilen ein Baugrundstück.
Hierauf soll ein 3 Familienhaus entstehen, zwecks Vermietung.
Wir denken an einen gemeinsamen Hausbau und an eine Teilungserklärung.
Ziel, nach dem Bau soll jeder unabhängig agieren können, zu Beispiel bei einem Verkauf einer Wohneinheit.
Da es keine halben Wohnungen gibt, wird einer von uns beiden 2, der andere 1 Wohnung besitzen.
Die anteilige Wertanrechnung des Grundstücks wäre m.E. wie folgt. Derjenige, der 2 Wohnungen
übernehmen wird muss dem anderen den Differenzwert vom Grundstückswert, z.B. Ausbezahlen.
Bsp. Grundstückswert 100K = a) Wohnfläche 1 x 70qm b) 1 x 70qm + 1x 50qm - ca. 36% zu 63%
a) muss die Differenz von ca. 13 % an a) zahlen. Korrekt? Mir erscheint das für a) aber nachteilig
Aber mir stellt sich auch die Frage, derjenige, der 2 Wohnungen besitzen wird, wird über die Jahre eine
deutlich höhere Wertschöpfung haben als der andere.
Wie kann man diesbezüglich eine faire Lösung erzielen?
Über Ratschläge und Tipps, auch grundsätzlich anderen Ansatz würde ich mich sehr freuen!
Danke vorab.
Schöne Grüße
Schmitz
meine Schwester und ich besitzen gemeinsam zu gleichen Teilen ein Baugrundstück.
Hierauf soll ein 3 Familienhaus entstehen, zwecks Vermietung.
Wir denken an einen gemeinsamen Hausbau und an eine Teilungserklärung.
Ziel, nach dem Bau soll jeder unabhängig agieren können, zu Beispiel bei einem Verkauf einer Wohneinheit.
Da es keine halben Wohnungen gibt, wird einer von uns beiden 2, der andere 1 Wohnung besitzen.
Die anteilige Wertanrechnung des Grundstücks wäre m.E. wie folgt. Derjenige, der 2 Wohnungen
übernehmen wird muss dem anderen den Differenzwert vom Grundstückswert, z.B. Ausbezahlen.
Bsp. Grundstückswert 100K = a) Wohnfläche 1 x 70qm b) 1 x 70qm + 1x 50qm - ca. 36% zu 63%
a) muss die Differenz von ca. 13 % an a) zahlen. Korrekt? Mir erscheint das für a) aber nachteilig
Aber mir stellt sich auch die Frage, derjenige, der 2 Wohnungen besitzen wird, wird über die Jahre eine
deutlich höhere Wertschöpfung haben als der andere.
Wie kann man diesbezüglich eine faire Lösung erzielen?
Über Ratschläge und Tipps, auch grundsätzlich anderen Ansatz würde ich mich sehr freuen!
Danke vorab.
Schöne Grüße
Schmitz
nordanney23.11.20 12:39
schmitzschmitz schrieb:
Über Ratschläge und Tipps, auch grundsätzlich anderen Ansatz würde ich mich sehr freuen!Jeder eine Wohnung zum Alleineigentum und eine Wohnung gemeinsam zu je 1/2. Über diese könnt Ihr aber nur gemeinsam verfügen.ypg23.11.20 13:19
Es gibt auch nicht nur Wertschöpfung, es gibt auch Kosten... Instandhaltungskosten zb,
Hausbautraum2023.11.20 13:30
Und warum zwingend ein Dreifamilienhaus?
Die Lösung von Nordanney find ich gut.
Alles andere fände ich auch in irgendeiner Form unfair
Die Lösung von Nordanney find ich gut.
Alles andere fände ich auch in irgendeiner Form unfair
11ant23.11.20 13:37
schmitzschmitz schrieb:
meine Schwester und ich besitzen gemeinsam zu gleichen Teilen ein Baugrundstück.
Hierauf soll ein 3 Familienhaus entstehen, zwecks Vermietung.Wenn das zu entwickelnde Grundstück bereits in Eurem gemeinschaftlichen Eigentum steht, würde ich es so lassen und auch gemeinsam entwickeln, anstatt die (Erben?)gemeinschaft auseinanderzusetzen. Auch beim späteren Weitervererben kann so eine Grundbesitzgesellschaft mindestens gleich gut sein, schenkungssteuermäßig sogar praktischer. In Deutschland wird generell auch viel zu wenig gestiftet ;-)Hausbautraum20 schrieb:
Und warum zwingend ein Dreifamilienhaus?Gute Frage, da schließe ich mich an. Doppelhaus oder ein Zweifamilienhaus mit einer Etagen- und einer Maisonettewohnung gingen ja auch.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
GeradeSchräg23.11.20 18:48
Hi,
ich persönlich halte solche gemeindschaftlichen Bauunterfangen immer schwierig. Ihr könnt Euch heute noch so gut verstehen, aber wie sieht dass in 5, 10 oder 15 Jahren aus?
Dann besitzt jeder eine Wohnung + jeder nochmal 1/2 ? a) möchte Ihren Teil der geteilten Wohnung renovieren, b) aber nicht...
Auch dein Beispiel mit der Differenzzahlung... b) gibt a) 100.000 aus Ausgleichszahlung.. Nach 10 Jahren ist die Wohnung aber 200.000 Wert.. und schon wieder ist jemand im Nachteil.
Also 3 durch Zwei teilen ist, meiner Meinung nach, in diesem Fall nicht die Lösung.
Ich würde versuchen nur zwei Wohneinheiten oder besser vier Wohneinheiten zu schaffen...
Ich wünsch Euch nicht dass Ihr euch jemals verstreitet, aber über die Eventuallität sollte man nachdenken.
Doppelhaus fände ich auch gut. 😉
ich persönlich halte solche gemeindschaftlichen Bauunterfangen immer schwierig. Ihr könnt Euch heute noch so gut verstehen, aber wie sieht dass in 5, 10 oder 15 Jahren aus?
Dann besitzt jeder eine Wohnung + jeder nochmal 1/2 ? a) möchte Ihren Teil der geteilten Wohnung renovieren, b) aber nicht...
Auch dein Beispiel mit der Differenzzahlung... b) gibt a) 100.000 aus Ausgleichszahlung.. Nach 10 Jahren ist die Wohnung aber 200.000 Wert.. und schon wieder ist jemand im Nachteil.
Also 3 durch Zwei teilen ist, meiner Meinung nach, in diesem Fall nicht die Lösung.
Ich würde versuchen nur zwei Wohneinheiten oder besser vier Wohneinheiten zu schaffen...
Ich wünsch Euch nicht dass Ihr euch jemals verstreitet, aber über die Eventuallität sollte man nachdenken.
11ant schrieb:
Gute Frage, da schließe ich mich an. Doppelhaus oder ein Zweifamilienhaus mit einer Etagen- und einer Maisonettewohnung gingen ja auch.
Doppelhaus fände ich auch gut. 😉
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