Liebe Forumsteilnehmerinnen, Liebe Forumsteilnehmer,
wir möchten einen Hausbau finanzieren. Leider sind die ersten beiden Finanzierungsanfragen bei Banken (HvB und ERGO) abgelehnt worden. Begründet wurden die Ablehnungen mit einem zu geringen Objektwert und damit einer Deckelung des Kreditvolumens.
Ich wende mich daher heute an euch, um mal eine andere Einschätzung als die von unserem Finanzberater zu bekommen, ob wir vielleicht zu hohe Ansprüche haben oder das ganze Projekt unterschätzen. Bislang haben uns Finanzierungsvermittler eigentlich immer gespiegelt, dass wir beste Voraussetzungen mitbringen. Entsprechend konsterniert sind wir aktuell.
Zu unserer Situation:
Das Grundstück: Wir haben im vergangenen Jahr ein Grundstück (Hammergrundstück in dritter Reihe) im westlichen Berliner Speckgürtel gekauft. Insgesamt 890 qm, welches wir über unser Eigenkapital finanziert haben. Der Ort hat knapp 12000 Einwohner, eine direkte Bahnverbindung nach Berlin und man braucht mit dem Zug circa 30 min bis zum Alex.
Bezahlt haben wir 190 €/qm. Seitdem haben wir das Grundstück hergerichtet, erschlossen, etc. Wir haben circa 55 k für Kaufnebenkosten und die Herrichtung bezahlt, darunter ein Teilabriss, Medien, Baustrasse, etc. Also in Summe 230 k bis dato. Das Grundstück ist nun baureif. Praktischerweise hat sich der Bodenrichtwert in dieser Zeit erhöht, so dass das Grundstück nun 220 €/qm Wert ist (203.000 €) und wir unsere Kaufnebenkosten als Eigenkapital berücksichtigt finden. 15 k dieses Geldes wollten wir uns dann (für die Medien) über die Finanzierung zurückholen um wieder Flüssiger zu sein.
Das Haus: Mit einem befreundeten Architekten haben wir ein KfW40+ Haus entwickelt. 193 qm mit Einzelgarage, ohne Keller und mit Flachdach. Der Bauantrag wurde bereits im Sommer bewilligt. Die Kosten für den Architekten, Statik, Energieberatung, etc. haben wir aus unserem Eigenkapital bezahlt, circa 20 k.
Seitdem haben wir versucht die Kosten für den Hausbau zu präzisieren und mit Angeboten zu hinterlegen. Für einen gehobene Standard mit Holz-Aluminium-Fenstern, Parkett, Sichtestrich, etc. kommen wir inkl. Puffer und Resthonorar des Architekten für Leistungsphase 5-8 auf Baukosten in Höhe von knapp 510 k, also 2600 €/qm inkl. Garage. Dazu kommen noch Außenanlagen mit 20 k und Küche 20 k.
Insgesamt kommen wir auf ein Gesamtvolumen des Projektes von 820 k, wobei davon 260 k Eigenkapital bezahlt worden sind und wir noch weitere 10-20 k übrig haben. Es bleibt ein Bedarf für das Haus, Küche, Garten von 540 k plus circa 20 K Puffer, die wir gerne finanzieren möchten.
Ich habe hierfür eine sehr, sehr detaillierte Übersicht erstellt mit allen Kostenpunkten und entsprechenden Angeboten, die ich gerne an anderer Stelle teile, wenn wir endlich loslegen können.
Und ja, preiswerter ginge sicherlich wenn man Ansprüche zurückschraubt. Das wäre aber der zweite Schritt.
Unser Plan: wir hatten vor, auf 30 Jahre zu finanzieren. Wir kamen über Kreditvermittler auf einen Zins von 1-1,3 %. Die Rate sollte 1600-1700 € sein. Mit Tilgungszuschuss und Sonderzahlungen wollten wir den KfW-Kredit nach 10 Jahren ablösen und die Rate 400 €) auf das Annuitätendarlehen schieben. Dann wären wir nach 25-28 Jahren schuldenfrei.
Allgemeines zu uns:
Wir sind drei Personen (36,34,3) plus ein Kind in Entwicklung. Ich arbeite in Festanstellung unbefristet Vollzeit. Meine Frau arbeitet in Teilzeit und ist befristet angestellt bis Ende 2022. Dies liegt leider an ministeriumsgeförderten Projekten. Die Weiterbeschäftigung in neuen Projekten (nach 3-4 Jahren Projektlaufzeit) ist aber üblich und laut Banken war das auch kein Problem.
Einkommen- und Vermögenssituation:
Ich verdiene 3117 Euro netto. Dazu Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
Meine Frau verdient 2430 Euro netto. Dazu auch Weihnachtsgeld.
Kindergeld 204 Euro.
Eigenkapital haben wir noch 15 k plus 15 k, die wir uns aus der Finanzierung über einzureichende Rechnungen holen wollen.
Mit dem zweiten Kind wird sich unsere Einnahmensituation sicherlich erstmal veränderten, aber geplant ist, dass meine Frau wieder auf dem jetzigen Stand arbeitet wenn das zweite Kind in der Kita ist. Wir haben zum Glück flexible Arbeitgeber.
Ausgabensituation:
Insgesamt haben wir monatlich ohne Boni 5784 € zur Verfügung.
Boni per Anno sind fix: 6,5-7 k.
Miete und Fixkosten: 2000 €, darunter 135 € Bafög bis 2024 und Miete 1250 €. Rest sind Nebenkosten, Versicherungen, Auto, etc.
Für Essen, Drogerie, Urlaub, Klamotten, Sonstiges haben wir: 1784 € wobei ich das in Budgets eingeteilt habe, die wir selten ausschöpfen.
Sparrate: 2000 € plus das was wir monatlich bei den anderen Budgets einsparen, im Schnitt so 500 €.
Ich führe monatlich ein Haushaltsbuch und erfasse sämtliche Ausgaben. So können wir gut steuern. Wir haben darüber hinaus ein relativ neues Auto, Cash bezahlt, und keine weiteren Darlehen oder Schulden.
Nun könnten wir quasi mit dem Bau loslegen und haben auch schon Unternehmen. Blöderweise hängt es nun an der Finanzierung, obwohl es immer hieß: kein Problem was die Bausumme und Bonität angeht.
Allerdings hat die HvB bei 400 K und die ERGO bei 460 k den Deckel beim Objektwert zugemacht.
Nach den beiden Absagen, läuft aktuell die dritte Anfrage, diesmal bei der ING, allerdings nur mit 20 Jahren Laufzeit. Ich befürchte aber das es wiederum am Objektwert scheitern könnte. Habt Ihr Erfahrungen, Hinweise oder Einschätzungen für uns? Liegen wir mit unserem Vorhaben derart über der Norm?
Vielen Dank!
wir möchten einen Hausbau finanzieren. Leider sind die ersten beiden Finanzierungsanfragen bei Banken (HvB und ERGO) abgelehnt worden. Begründet wurden die Ablehnungen mit einem zu geringen Objektwert und damit einer Deckelung des Kreditvolumens.
Ich wende mich daher heute an euch, um mal eine andere Einschätzung als die von unserem Finanzberater zu bekommen, ob wir vielleicht zu hohe Ansprüche haben oder das ganze Projekt unterschätzen. Bislang haben uns Finanzierungsvermittler eigentlich immer gespiegelt, dass wir beste Voraussetzungen mitbringen. Entsprechend konsterniert sind wir aktuell.
Zu unserer Situation:
Das Grundstück: Wir haben im vergangenen Jahr ein Grundstück (Hammergrundstück in dritter Reihe) im westlichen Berliner Speckgürtel gekauft. Insgesamt 890 qm, welches wir über unser Eigenkapital finanziert haben. Der Ort hat knapp 12000 Einwohner, eine direkte Bahnverbindung nach Berlin und man braucht mit dem Zug circa 30 min bis zum Alex.
Bezahlt haben wir 190 €/qm. Seitdem haben wir das Grundstück hergerichtet, erschlossen, etc. Wir haben circa 55 k für Kaufnebenkosten und die Herrichtung bezahlt, darunter ein Teilabriss, Medien, Baustrasse, etc. Also in Summe 230 k bis dato. Das Grundstück ist nun baureif. Praktischerweise hat sich der Bodenrichtwert in dieser Zeit erhöht, so dass das Grundstück nun 220 €/qm Wert ist (203.000 €) und wir unsere Kaufnebenkosten als Eigenkapital berücksichtigt finden. 15 k dieses Geldes wollten wir uns dann (für die Medien) über die Finanzierung zurückholen um wieder Flüssiger zu sein.
Das Haus: Mit einem befreundeten Architekten haben wir ein KfW40+ Haus entwickelt. 193 qm mit Einzelgarage, ohne Keller und mit Flachdach. Der Bauantrag wurde bereits im Sommer bewilligt. Die Kosten für den Architekten, Statik, Energieberatung, etc. haben wir aus unserem Eigenkapital bezahlt, circa 20 k.
Seitdem haben wir versucht die Kosten für den Hausbau zu präzisieren und mit Angeboten zu hinterlegen. Für einen gehobene Standard mit Holz-Aluminium-Fenstern, Parkett, Sichtestrich, etc. kommen wir inkl. Puffer und Resthonorar des Architekten für Leistungsphase 5-8 auf Baukosten in Höhe von knapp 510 k, also 2600 €/qm inkl. Garage. Dazu kommen noch Außenanlagen mit 20 k und Küche 20 k.
Insgesamt kommen wir auf ein Gesamtvolumen des Projektes von 820 k, wobei davon 260 k Eigenkapital bezahlt worden sind und wir noch weitere 10-20 k übrig haben. Es bleibt ein Bedarf für das Haus, Küche, Garten von 540 k plus circa 20 K Puffer, die wir gerne finanzieren möchten.
Ich habe hierfür eine sehr, sehr detaillierte Übersicht erstellt mit allen Kostenpunkten und entsprechenden Angeboten, die ich gerne an anderer Stelle teile, wenn wir endlich loslegen können.
Und ja, preiswerter ginge sicherlich wenn man Ansprüche zurückschraubt. Das wäre aber der zweite Schritt.
Unser Plan: wir hatten vor, auf 30 Jahre zu finanzieren. Wir kamen über Kreditvermittler auf einen Zins von 1-1,3 %. Die Rate sollte 1600-1700 € sein. Mit Tilgungszuschuss und Sonderzahlungen wollten wir den KfW-Kredit nach 10 Jahren ablösen und die Rate 400 €) auf das Annuitätendarlehen schieben. Dann wären wir nach 25-28 Jahren schuldenfrei.
Allgemeines zu uns:
Wir sind drei Personen (36,34,3) plus ein Kind in Entwicklung. Ich arbeite in Festanstellung unbefristet Vollzeit. Meine Frau arbeitet in Teilzeit und ist befristet angestellt bis Ende 2022. Dies liegt leider an ministeriumsgeförderten Projekten. Die Weiterbeschäftigung in neuen Projekten (nach 3-4 Jahren Projektlaufzeit) ist aber üblich und laut Banken war das auch kein Problem.
Einkommen- und Vermögenssituation:
Ich verdiene 3117 Euro netto. Dazu Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
Meine Frau verdient 2430 Euro netto. Dazu auch Weihnachtsgeld.
Kindergeld 204 Euro.
Eigenkapital haben wir noch 15 k plus 15 k, die wir uns aus der Finanzierung über einzureichende Rechnungen holen wollen.
Mit dem zweiten Kind wird sich unsere Einnahmensituation sicherlich erstmal veränderten, aber geplant ist, dass meine Frau wieder auf dem jetzigen Stand arbeitet wenn das zweite Kind in der Kita ist. Wir haben zum Glück flexible Arbeitgeber.
Ausgabensituation:
Insgesamt haben wir monatlich ohne Boni 5784 € zur Verfügung.
Boni per Anno sind fix: 6,5-7 k.
Miete und Fixkosten: 2000 €, darunter 135 € Bafög bis 2024 und Miete 1250 €. Rest sind Nebenkosten, Versicherungen, Auto, etc.
Für Essen, Drogerie, Urlaub, Klamotten, Sonstiges haben wir: 1784 € wobei ich das in Budgets eingeteilt habe, die wir selten ausschöpfen.
Sparrate: 2000 € plus das was wir monatlich bei den anderen Budgets einsparen, im Schnitt so 500 €.
Ich führe monatlich ein Haushaltsbuch und erfasse sämtliche Ausgaben. So können wir gut steuern. Wir haben darüber hinaus ein relativ neues Auto, Cash bezahlt, und keine weiteren Darlehen oder Schulden.
Nun könnten wir quasi mit dem Bau loslegen und haben auch schon Unternehmen. Blöderweise hängt es nun an der Finanzierung, obwohl es immer hieß: kein Problem was die Bausumme und Bonität angeht.
Allerdings hat die HvB bei 400 K und die ERGO bei 460 k den Deckel beim Objektwert zugemacht.
Nach den beiden Absagen, läuft aktuell die dritte Anfrage, diesmal bei der ING, allerdings nur mit 20 Jahren Laufzeit. Ich befürchte aber das es wiederum am Objektwert scheitern könnte. Habt Ihr Erfahrungen, Hinweise oder Einschätzungen für uns? Liegen wir mit unserem Vorhaben derart über der Norm?
Vielen Dank!
H
Hausbau202226.10.20 08:18BackSteinGotik schrieb:
Der Faktor auf die Sprengnetter-Bewertung kann wohl auch kleiner sein - als Range 1,2 - 1,3 habe ich gehört. Sicherlich eine Folge/Ursache der restriktiveren Kreditvergabe. Die Luft wird also dünner für zu viel zusätzliche heiße Luft in den Immobilienpreisen.Das Problem bei der ING sind die Bewertungen und das dort teilweiße Preise von 2016/17 noch drinne sind. Hatten es schon öfters in Köln um Umland.
M
Muldenboy28.10.20 15:11Kurzes Update:
ING nichts neues.
Sparkasse Berlin und Sparkasse Brandenburg sowie Volksbank Brandenburg erste Termine in dieser und nächster Woche.
Interessante Aussage bei der Berliner Sparkasse im Gespräch zur Bonität: „Befristung der Frau überhaupt kein Problem, da Branchenüblich“. We‘ll see about that.
ING nichts neues.
Sparkasse Berlin und Sparkasse Brandenburg sowie Volksbank Brandenburg erste Termine in dieser und nächster Woche.
Interessante Aussage bei der Berliner Sparkasse im Gespräch zur Bonität: „Befristung der Frau überhaupt kein Problem, da Branchenüblich“. We‘ll see about that.
M
Muldenboy31.10.20 14:41Update 2:
Von der ING noch nichts neues. Bleibt wohl beim 3.11.
Es gab ein Gespräch mit der Sparkasse Brandenburg. Dieses war sehr, sehr angenehm. Schonmal vielen Dank an euch für diesen Tipp, unabhängig davon wie es ausgeht.
Es wurden erstmal viele Fragen zu uns und dem Haus gestellt. Das fand ich gut, weil man merkte, das da jemand versucht ein Bild zu bekommen. Über die Bausumme war die Beraterin dann auch nicht verwundert, wenngleich auch sie sagte, dass wir damit zu den teureren Häusern in der Region gehören. Im Gespräch kam raus, dass aus ihrer Sicht keine Probleme bestehen, weder bei der Bonität, noch bei der Befristung oder dem Objektwert, bei dem sie auf über 600 k
kam. Da wir mit der Kreditsumme darunter liegen würde es sehr gut passen (Ich hatte dazu noch etwas die Kreditsumme um 20 k abgespeckt). Dazu kommt, das sie nur 2-3 Tage zur Prüfung/Bewilligung brauchen und generell sehr entspannt sind bei der Auszahlung.
Einziger „Nachteil“: sie finanzieren maximal 15 Jahre. Dafür zu 0,88 %. Generell kann ich mir das vorstellen, da die Restschuld durch Zins, geringeres Kreditvolumen und damit höhere Tilgung niedriger ist als bei der ING nach 20 Jahren und bei circa 225-240 k liegen würde, je nachdem ob man den KfW-Kredit nach 10 Jahren voll getilgt bekommt.
Sie ruft mich Montag an. Jetzt ist die Frage was wir machen: so oder so scheint das Angebot besser zu sein als bei der ING (560 k, 20 Jahre, 1,28 %, Restschuld 280-300 k). Dort läuft noch die Kreditanfrage. Und da wir bei der ERGO schonmal den Prozess angestoßen hatten, mit bekanntem Ergebnis, will ich uns nun nichts verbauen. Es müssten ja nun auch zwei Einträge bei der Schufa existieren (ERGO, ING), die sich bei weiteren Kreditanfragen negativ auf unseren Score auswirken. Zudem bin ich vorsichtig, ob wir am Ende bei der Sparkasse auch den Kredit bekommen würden, wobei das Wort von der Sparkassenberaterin vermutlich verlässlicher ist als ein Kreditvermittler.
Bevor ich ihr Zusage, müsste ich ja zumindest die ING abwarten, oder sind zwei parallel Kreditanfragen unproblematisch?
Nächsten Dienstag habe ich zudem auch noch ein Gespräch mit der Sparkasse Berlin.
Von der ING noch nichts neues. Bleibt wohl beim 3.11.
Es gab ein Gespräch mit der Sparkasse Brandenburg. Dieses war sehr, sehr angenehm. Schonmal vielen Dank an euch für diesen Tipp, unabhängig davon wie es ausgeht.
Es wurden erstmal viele Fragen zu uns und dem Haus gestellt. Das fand ich gut, weil man merkte, das da jemand versucht ein Bild zu bekommen. Über die Bausumme war die Beraterin dann auch nicht verwundert, wenngleich auch sie sagte, dass wir damit zu den teureren Häusern in der Region gehören. Im Gespräch kam raus, dass aus ihrer Sicht keine Probleme bestehen, weder bei der Bonität, noch bei der Befristung oder dem Objektwert, bei dem sie auf über 600 k
kam. Da wir mit der Kreditsumme darunter liegen würde es sehr gut passen (Ich hatte dazu noch etwas die Kreditsumme um 20 k abgespeckt). Dazu kommt, das sie nur 2-3 Tage zur Prüfung/Bewilligung brauchen und generell sehr entspannt sind bei der Auszahlung.
Einziger „Nachteil“: sie finanzieren maximal 15 Jahre. Dafür zu 0,88 %. Generell kann ich mir das vorstellen, da die Restschuld durch Zins, geringeres Kreditvolumen und damit höhere Tilgung niedriger ist als bei der ING nach 20 Jahren und bei circa 225-240 k liegen würde, je nachdem ob man den KfW-Kredit nach 10 Jahren voll getilgt bekommt.
Sie ruft mich Montag an. Jetzt ist die Frage was wir machen: so oder so scheint das Angebot besser zu sein als bei der ING (560 k, 20 Jahre, 1,28 %, Restschuld 280-300 k). Dort läuft noch die Kreditanfrage. Und da wir bei der ERGO schonmal den Prozess angestoßen hatten, mit bekanntem Ergebnis, will ich uns nun nichts verbauen. Es müssten ja nun auch zwei Einträge bei der Schufa existieren (ERGO, ING), die sich bei weiteren Kreditanfragen negativ auf unseren Score auswirken. Zudem bin ich vorsichtig, ob wir am Ende bei der Sparkasse auch den Kredit bekommen würden, wobei das Wort von der Sparkassenberaterin vermutlich verlässlicher ist als ein Kreditvermittler.
Bevor ich ihr Zusage, müsste ich ja zumindest die ING abwarten, oder sind zwei parallel Kreditanfragen unproblematisch?
Nächsten Dienstag habe ich zudem auch noch ein Gespräch mit der Sparkasse Berlin.
Muldenboy schrieb:
Einziger „Nachteil“: sie finanzieren maximal 15 Jahre. Dafür zu 0,88 %. Rechne mal aus, wieviel mehr Geld du bezahlst für mickrige 5 Jahre Sicherheit von 15 auf 20 Jahre. Mir war es das nicht wert. Ich glaube ich hatte damals ausgerechnet, dass der Zins in 15 Jahren auf >4-5% steigen müsste, dass ich in den 5 Jahren mehr Zinsen zahle, als ich durch die "nur" 15 Jahre spare.M
Muldenboy31.10.20 15:07OWLer schrieb:
Rechne mal aus, wieviel mehr Geld du bezahlst für mickrige 5 Jahre Sicherheit von 15 auf 20 Jahre. Mir war es das nicht wert. Ich glaube ich hatte damals ausgerechnet, dass der Zins in 15 Jahren auf >4-5% steigen müsste, dass ich in den 5 Jahren mehr Zinsen zahle, als ich durch die "nur" 15 Jahre spare.Ja, wenn ich die Differenz der beiden Darlehen anziehe und den Zins grob ausrechne, müssten es so 20 k sein. Daher ist auch mein Gefühl, dass die 15 Jahre besser sind. Danke für Deine Einschätzung.Ähnliche Themen