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ᐅ Die Qual der Wahl


Erstellt am: 13.11.12 16:03

Teufelchen198513.11.12 16:03
Hallo zusammen,

ich bin neu in diesem Forum und hoffe auf einige gute Tipps von euch.

Vor ca. 2 Jahren haben mein Lebensgefährte und ich den Entschluss gefasst, dass wir ein Haus bauen wollen. Alle Bestehenden Häuser, die wir uns angeschaut haben, kommen leider so gar nicht in Frage.
Innerhalb der 2 Jahren, haben wir bereits mehrere Musterhausmessen besucht, als uns auch schon einige Bauträger angeschaut.

Nun gibt es bei uns ein Neubaugebiet, bei dem wir die Qual der Wahl haben:

1. 500 qm Grundstück mit Spielstraße im Norden (18 laufende Meter), je einen Nachbarn im Westen und Osten und einem Grünstreifen im Süden. Leider können wir dieses Grundstück nur bekommen, wenn wir mit dem Bauträger bauen, zu dem wir im Internet so überhaupt keine Informationen finden, bis auf die Homepage. Was uns schon etwas stutzig macht. Die Bau- und Leistungsbeschreibung haben wir bereits erhalten und auch schon fleißig studiert. Bei dem Gespräch gestern wurden so ziemlich alle unsere Bedenken beiseite gewischt. Es handelt sich dabei um ein Angebot zu einer freistehenden Stadtvilla mit ca. 130 qm Wohnfläche, Keller und einer 3x9m Garage

2. Zeitgleich haben wir uns auch selbständig um ein Grundstück in dem begehrten Neubaugebiet bemüht. Nun wurde uns ein Grundstück mit 400 qm, Spielstraße im Süden (27 laufende Meter) und Oster (15 laufende Meter), und je einen Nachbar im Westen und Norden angeboten. Grundsätzlich finden wir das kleinere Grundstück nicht problematisch, denn wir wollen gar nicht einen großen Garten haben und müssten so (wir sind beide berufstätig und schieben auch oft Überstunden) weniger pflegen. Das Grundstück wird somit natürlich auch günstiger in der Anschaffung. Die Bedenken, die wir hierbei haben ist einfach der größere Pflegeaufwand der Straße, d.h. Winterarbeiten, Schneiden von Hecke, etc. Den Bau werden wir vermutlich über einen bekannten und bereits mehrfach empfohlenen Architekt abwickeln. OB das ganze günstiger wird, als über den Bauträger, ist momentan auch noch fragwürdig.

So, nun ist der Text doch etwas länger geworden, als angedacht. Aber ich hoffe, der ein oder andere wird sich die Zeit nehmen, um sich das Ganze durchzulesen und mit seinem/ ihrem Kommentar uns bei unserer Entscheidungsfindung unterstützen.

Schönen Tag noch
Teufelchen1985
Shism13.11.12 16:51
OB das ganze günstiger wird, als über den Bauträger, ist momentan auch noch fragwürdig.

Warum?

Das Grundstück ist günstiger und es fallen keine Grunderwerbsteuern auf das haus an, wie bei der BT Lösung der Fall.

Wenn du für das Haus vom Architekten mehr bezahlst dann liegt es vermutlich daran dass du auch mehr bekommst.. oder glaubst du das BT Haus wäre bei gleicher qualität/ausstattung merklich günstiger?
Häuslebauer4013.11.12 17:02
Shism hat Recht. Bei gleicher Hausqualität kann nur die 2. Lösung die günstigere werden.
Das Schneiden der Hecke kann man umgehen, in dem man keine pflanzt. 🙂
Musketier13.11.12 19:38
Beim Bauträger wird zwar die Grunderwerbsteuer fällig, dafür muß für die Leistung keine Umsatzsteuer abgeführt werden.
Im Gegenzug darf der Bauträger von den an ihn erbrachte Leistungen (Sub) keine Vorsteuer ziehen.
Im Endeffekt kann man somit die reine Leistung vom Bauträger (inkl. dessen Gewinn) 19% günstiger bekommen.
Je nachdem wie viel Lohnleistungen der Bauträger erbringt und wieviel Gewinn einkalkuliert ist, kann das Projekt somit günstiger oder teurer kommen, als ein vergleichbares GU/GÜ/Architektenprojekt.
EFH-Südheide14.11.12 06:49
Einfach aus dem Bauch heraus würde ich mich für die 2. Option entscheiden. Ihr kennt den Architekten, der euch bereits empfohlen würde. Ich möchtet kein allzu großes Grundstück...

die pflege wird bestimmt auch nicht so dramatisch, es finden sich bestimmt immer mal Nachbarskinder die sich Geld verdienen wollen (ist zumindest bei meinen Eltern so, die sich seit gut 5 Jahren von den Nachbarskindern das Laub haken lassen.... nur als Bsp.)

Zum Rest wurde ja bereits etwas geschrieben.
Bauexperte14.11.12 08:47
Hallo,
Teufelchen1985 schrieb:

Nun gibt es bei uns ein Neubaugebiet, bei dem wir die Qual der Wahl haben:
Wo ist dieses Neubaugebiet?
Teufelchen1985 schrieb:

Leider können wir dieses Grundstück nur bekommen, wenn wir mit dem Bauträger bauen ...
Ein gern betriebenes Spiel - nicht selten können Interessenten die Grundstücke auch direkt von der jeweiligen Kommune erwerben, weil gerade nicht seitens des BT gekauft sondern lediglich reserviert wurde !
Teufelchen1985 schrieb:

... Bei dem Gespräch gestern wurden so ziemlich alle unsere Bedenken beiseite gewischt. Es handelt sich dabei um ein Angebot zu einer freistehenden Stadtvilla mit ca. 130 qm Wohnfläche, Keller und einer 3x9m Garage
Welche Bedenken und wie wurden sie beseitigt?
Teufelchen1985 schrieb:

Zeitgleich haben wir uns auch selbständig um ein Grundstück in dem begehrten Neubaugebiet bemüht. Nun wurde uns ein Grundstück mit 400 qm, Spielstraße im Süden (27 laufende Meter) und Oster (15 laufende Meter) ... Die Bedenken, die wir hierbei haben ist einfach der größere Pflegeaufwand der Straße, d.h. Winterarbeiten, Schneiden von Hecke, etc.
Was wird denn seitens der Kommune als neue Anpflanzung vorgegeben? Und wie viel von den lfd. Metern wird von Fußgängern tatsächlich genutzt?
Teufelchen1985 schrieb:

Den Bau werden wir vermutlich über einen bekannten und bereits mehrfach empfohlenen Architekt abwickeln. OB das ganze günstiger wird, als über den Bauträger, ist momentan auch noch fragwürdig.
Die Antwort von "Musketier" im Zusammenhang mit Steuerersparnis/erbrachter Leistung/BT vergißt Du am Besten ganz schnell, denn sie stimmt so nicht. Du zahlst als Endkunde immer die volle MwSt mit; wir alle sind verpflichtet, Dir als Privatkunden "Brutto"-Beträge zu benennen.

Die wesentlichsten/offensichtlichsten Unterschiede BT/Architekt bestehen zum Einen


  • in der fälligen Grunderwerbsteuer 5% auf Grundstück und Haus beim BT
und zum Anderen

  • im Mehraufwand Auswahl und Vergabe beim Architekten

Ob ein Architekt preiswerter ist oder auch nicht, hängt - und da hat Shism vollkommen Recht - in erster Linie von Deinen Wünschen ab. Eines ist ein Architekt aber ganz sicher nicht, er übernimmt nicht die Funktion eines BT oder GU/GÜ, denn dann wäre er selbst ein Solcher und Dir gegenüber haftbar.

Du mußt also für Dich - unabhängig davon, ob Du das BT-Angebot annimmst oder nicht - auch entscheiden, wie viel Entscheidung Du Dir zutraust, ohne Dich blind auf einen Architekten verlassen zu müssen. Denn Letztgenannter - wenn er seinen Job richtig macht - wird Dir pro Gewerk 3 Anbieter vorschlagen (wir haben insgesamt 16 Gewerke am Bau) aus welchen Du den für Dich "Richtigen" auswählen mußt. Es gibt allerdings nicht wenige unter den Architekten, welche mit einem festen Handwerkerstamm zusammenarbeiten und somit nur die 16 Gewerke einmal anfragen; wenn überhaupt. De facto sind sie damit GU/GÜ, umgehen aber die Haftung über die Einzelvergabe durch ihre Auftraggeber an die einzelnen Handwerksfirmen.

Ich habe den subjektiven Eindruck, dass Du recht verunsichert bist und Deine Entscheidung nicht ausschließlich an der Wahl des für Dich richtigen Grundstückes hängt. Gibt es überhaupt Jemanden, mit welchem Du bisher in Sachen Neubau gesprochen hast, der Dein vollstes Vertrauen genießt?

Freundliche Grüße
grundstückarchitektenbauträgerneubaugebietheckegrunderwerbsteuer