Hallo zusammen,
bei den ersten groben Planungen zu unserem geplanten Einfamilienhaus bin ich auf der Suche nach Vorschlägen bzw. Tipps wie man das Grundstück sinnvoll nutzen kann. Insb. im Einklang mit dem Bebauungsplan.
Noch ist nichts festgelegt, aber die Grundidee ist ein klassisches Satteldach-Haus mit ca. 140qm in dem später einmal eine 4 Köpfige Familie aufwachsen soll. Grober Plan sieht eine Grundfläche von ca. 9x12m vor.
Das Grundstück ist prinzipiell sehr gut geschnitten, aber alles in Allem stellen sich dann doch die Fragen wie man alles unter einen Hut bringen soll.
Was wir idealerweise gerne unterbringen würden:
- besagtes Haus
- 2 überdachte Stellplätze, ruhig auch als Carport, ohne rangieren zu müssen wenn einer herausfahren will.
- eine Werkstatt die gemauert sein soll. Ideal wären 16qm.
- eine Terrasse nach Westen
- Durchgang von den Stellplätzen zum hinteren Bereich des Grundstücks (Mülltonnen?!)
Folgende Infos zum Grundstück:
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks 599qm
Grundflächenzahl 0,35
Geschossflächenzahl 0,6
Baufenster, Baulinie und -grenze: Baulinie 5m von Plan-Unten/ungefähr Süden, Baufenster 13m tief über die gesamte Breite
Randbebauung: Für Garagen und Nebenanlagen auf maximal 9m
Nebenanlagen (nicht Garagen und Stellplätze) auch außerhalb des Baufensters. Aber insgesamt auf 10qm begrenzt.
Anforderungen der Bauherren
Garage, Carport: idealerweise 2 überdachte Stellplätze
Gemauerte "Werkstatt", schön wären >16qm
Hausentwurf
Grober Entwurf "Klassisches Satteldach-Haus" um die 140qm
Der erste Ansatz sah vor, das wir natürlich eine sonnige Terrasse haben wollen. Da die Baulinie allerdings vorschreibt an der Straße (Planunten) zu bauen, bleibt dafür nur die Westseite übrig. Da das Grundstück nicht sehr breit ist, folgt daraus die Ausrichtung des Hauses hochkant. Um eine möglichst große Terrasse/Spielbereich zu realisieren erfolgt der Carport im Osten als direkte Grenzbebauung und Überdachung des Eingangbereichs. Nun erschien es mir klug die gemauerte Werkstatt als Rückwand des Carports auszuführen, so lässt sich der Carport für die dreckigen arbeiten als überdachten Bereich nutzen. Auf Grund der maximalen Grenzbebauung von 9m (und 6 für den Carport darauf gehen) würde hier eine Werkstatt von 3x5m gut passen, man hätte dann noch 1m Durchgangsbreite zum Hinterhof.

Das war leider, bevor ich im Bebauungsplan darauf gestoßen bin, dass Nebenanlagen insgesamt auf 10qm zu begrenzen sind. Damit fällt der Plan für eine eigenständige Werkstatt flach, da nur 10qm zu klein für eine sinnvolle Nutzung sind.
Die Frage die ich mir nun Stelle ist, wie bekomme ich möglichst kostengünstig und erlaubt meine Werkstatt?
Ich sehe folgende Möglichkeiten:
1. Doppelgarage + 1er Carport:
Die Werkstatt findet in der einen Seite der Garage Platz, zum Werken stehen beide Autos draußen. Das zweite Auto steht dauerhaft unter dem 1er Carport (oder auch 2er, je nach Kosten). Hier kann ich dann aber nur hoffen dass der Nachbar nicht verlangt das ich beide Autos gleichzeitig in die Garage fahre. Außerdem erhalte ich keinen Durchgang in den Hof (außer durch die Garage), da ansonsten das Haus wieder noch weiter nach Westen versetzt werden muss und der eh schon schmale Streifen Garten dort noch schmaler wird.
2. Große Einzelgarage + 1er Carport:
Um das rechtliche Problem zu umgehen, lässt sich eventuell eine sehr große Einzelgarage 6x4 oder 6x5m realisieren? Wobei auch dort dürfte ich eigentlich ja nichts lagern außer Autozubehör... immerhin würde man auf jeden Fall den Durchgang zum hinteren Bereich erhalten.
3. Werkstatt als Erker ins Haus integrieren + 2erCarport:
Wenn die Werkstatt keine Nebenanlage ist, gibts auch kein Problem. Also Werkstatt als weiteren Raum ins Haus integrieren und zusätzlich einen 2er Carport.
Das gefällt der Dame des Hauses leider nicht so gut (Lärm), außerdem schätze ich das hierfür die höchsten Kosten entstehen.
Seht ihr noch weitere Optionen/Lösungsmöglichkeiten?
Insbesondere auf den Hinblick der Kosten fehlt mir momentan ein Gefühl für die beste Lösung.
Da es sich um ein Neubaugebiet handelt, habe ich irgendwie etwas Angst davor die Garage direkt als Werkstatt zu nutzen. In 10 Jahren interessiert das sicherlich niemanden mehr...
(Und davon völlig unabhängig, sollten wir vielleicht doch eine Nordterrasse andenken mit einem waagerecht gestellten Haus um einen größeren rechteckigen Garten zu bekommen, siehe Bild 2?)

Schon mal vielen Dank für eure Gedanken und Anregungen
bei den ersten groben Planungen zu unserem geplanten Einfamilienhaus bin ich auf der Suche nach Vorschlägen bzw. Tipps wie man das Grundstück sinnvoll nutzen kann. Insb. im Einklang mit dem Bebauungsplan.
Noch ist nichts festgelegt, aber die Grundidee ist ein klassisches Satteldach-Haus mit ca. 140qm in dem später einmal eine 4 Köpfige Familie aufwachsen soll. Grober Plan sieht eine Grundfläche von ca. 9x12m vor.
Das Grundstück ist prinzipiell sehr gut geschnitten, aber alles in Allem stellen sich dann doch die Fragen wie man alles unter einen Hut bringen soll.
Was wir idealerweise gerne unterbringen würden:
- besagtes Haus
- 2 überdachte Stellplätze, ruhig auch als Carport, ohne rangieren zu müssen wenn einer herausfahren will.
- eine Werkstatt die gemauert sein soll. Ideal wären 16qm.
- eine Terrasse nach Westen
- Durchgang von den Stellplätzen zum hinteren Bereich des Grundstücks (Mülltonnen?!)
Folgende Infos zum Grundstück:
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks 599qm
Grundflächenzahl 0,35
Geschossflächenzahl 0,6
Baufenster, Baulinie und -grenze: Baulinie 5m von Plan-Unten/ungefähr Süden, Baufenster 13m tief über die gesamte Breite
Randbebauung: Für Garagen und Nebenanlagen auf maximal 9m
Nebenanlagen (nicht Garagen und Stellplätze) auch außerhalb des Baufensters. Aber insgesamt auf 10qm begrenzt.
Anforderungen der Bauherren
Garage, Carport: idealerweise 2 überdachte Stellplätze
Gemauerte "Werkstatt", schön wären >16qm
Hausentwurf
Grober Entwurf "Klassisches Satteldach-Haus" um die 140qm
Der erste Ansatz sah vor, das wir natürlich eine sonnige Terrasse haben wollen. Da die Baulinie allerdings vorschreibt an der Straße (Planunten) zu bauen, bleibt dafür nur die Westseite übrig. Da das Grundstück nicht sehr breit ist, folgt daraus die Ausrichtung des Hauses hochkant. Um eine möglichst große Terrasse/Spielbereich zu realisieren erfolgt der Carport im Osten als direkte Grenzbebauung und Überdachung des Eingangbereichs. Nun erschien es mir klug die gemauerte Werkstatt als Rückwand des Carports auszuführen, so lässt sich der Carport für die dreckigen arbeiten als überdachten Bereich nutzen. Auf Grund der maximalen Grenzbebauung von 9m (und 6 für den Carport darauf gehen) würde hier eine Werkstatt von 3x5m gut passen, man hätte dann noch 1m Durchgangsbreite zum Hinterhof.
Das war leider, bevor ich im Bebauungsplan darauf gestoßen bin, dass Nebenanlagen insgesamt auf 10qm zu begrenzen sind. Damit fällt der Plan für eine eigenständige Werkstatt flach, da nur 10qm zu klein für eine sinnvolle Nutzung sind.
Die Frage die ich mir nun Stelle ist, wie bekomme ich möglichst kostengünstig und erlaubt meine Werkstatt?
Ich sehe folgende Möglichkeiten:
1. Doppelgarage + 1er Carport:
Die Werkstatt findet in der einen Seite der Garage Platz, zum Werken stehen beide Autos draußen. Das zweite Auto steht dauerhaft unter dem 1er Carport (oder auch 2er, je nach Kosten). Hier kann ich dann aber nur hoffen dass der Nachbar nicht verlangt das ich beide Autos gleichzeitig in die Garage fahre. Außerdem erhalte ich keinen Durchgang in den Hof (außer durch die Garage), da ansonsten das Haus wieder noch weiter nach Westen versetzt werden muss und der eh schon schmale Streifen Garten dort noch schmaler wird.
2. Große Einzelgarage + 1er Carport:
Um das rechtliche Problem zu umgehen, lässt sich eventuell eine sehr große Einzelgarage 6x4 oder 6x5m realisieren? Wobei auch dort dürfte ich eigentlich ja nichts lagern außer Autozubehör... immerhin würde man auf jeden Fall den Durchgang zum hinteren Bereich erhalten.
3. Werkstatt als Erker ins Haus integrieren + 2erCarport:
Wenn die Werkstatt keine Nebenanlage ist, gibts auch kein Problem. Also Werkstatt als weiteren Raum ins Haus integrieren und zusätzlich einen 2er Carport.
Das gefällt der Dame des Hauses leider nicht so gut (Lärm), außerdem schätze ich das hierfür die höchsten Kosten entstehen.
Seht ihr noch weitere Optionen/Lösungsmöglichkeiten?
Insbesondere auf den Hinblick der Kosten fehlt mir momentan ein Gefühl für die beste Lösung.
Da es sich um ein Neubaugebiet handelt, habe ich irgendwie etwas Angst davor die Garage direkt als Werkstatt zu nutzen. In 10 Jahren interessiert das sicherlich niemanden mehr...
(Und davon völlig unabhängig, sollten wir vielleicht doch eine Nordterrasse andenken mit einem waagerecht gestellten Haus um einen größeren rechteckigen Garten zu bekommen, siehe Bild 2?)
Schon mal vielen Dank für eure Gedanken und Anregungen
Ich weiß nicht, was Gebäude im Sinne der BremLBO sind und ich hab jetzt auch keine Zeit, mich da rein zu lesen, zumal ich auf dem Gebiet eh unterbeleuchtet bin. Garagen können es ja kaum sein, denn jede Doppelgarage ist mit 6x6m schon bei 36qm. Aber solche Fragen können andere besser - also mal abwarten, bis die Spezis aufwachen...
S
Stefan00117.04.20 08:10Auszug BremLBO:
(2) Gebäude sind selbstständig benutzbare, überdeckte bauliche Anlagen, die von Menschen betreten werden können und geeignet oder bestimmt sind, dem Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen zu dienen.
(2) Gebäude sind selbstständig benutzbare, überdeckte bauliche Anlagen, die von Menschen betreten werden können und geeignet oder bestimmt sind, dem Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen zu dienen.
S
Stefan00117.04.20 11:03Soweit ich das aktuell verstehe, wäre die geplante Werkstatt eine Nebenanlage um die 15qm. Das darf aber nicht sein, da nur bis 10qm zulässig.
Deshalb muss ich sie entweder als Garage umdeklarieren, oder sie in das Haupthaus integrieren.
Bei der Integration ins Haus scheue ich die Kosten, und meine Freundin den Lärm.
Bei der Umbenennung der Werkstatt in eine Garage muss ich, zumindest für den Notfall, echte Stellplätze vorhalten (und deshalb müsste die Garage breiter als 3m werden). Außerdem geht mir etwas die Luftigkeit im Eingangsbereich verloren wenn dort Anstelle von 3m Werkstattmauer + 6m offener Carport auf einmal 6m Garagenmauer +6m Carport stehen.
Ich hatte gehofft durch den Doppel Carport eine "großzügige" Fläche zum wetterfesten Ein- und Ausladen von Kindern, Sportmaterial pflegen usw. zu bekommen. Die Kombination große 1x Garage+Doppelcarport funktioniert auf Grund der maximalen Grenzbebauung nicht (6+6m). Das Haus entsprechend 1-2 m weiter nach Westen rücken würde ich auch ungern, da dann neben der Terrasse kein nennenswerter Grünstreifen mehr übrig bleibt.
Im Verhältnis zu den Problemen die andere hier haben sicherlich ein Luxus-Problem. Trotzdem hat ja vielleicht jemand noch die ein oder andere Idee wie man das klug anordnen kann. (Oder findet in dem Bebauungsplan noch ein Schlupfloch das ich übersehe)
Deshalb muss ich sie entweder als Garage umdeklarieren, oder sie in das Haupthaus integrieren.
Bei der Integration ins Haus scheue ich die Kosten, und meine Freundin den Lärm.
Bei der Umbenennung der Werkstatt in eine Garage muss ich, zumindest für den Notfall, echte Stellplätze vorhalten (und deshalb müsste die Garage breiter als 3m werden). Außerdem geht mir etwas die Luftigkeit im Eingangsbereich verloren wenn dort Anstelle von 3m Werkstattmauer + 6m offener Carport auf einmal 6m Garagenmauer +6m Carport stehen.
Ich hatte gehofft durch den Doppel Carport eine "großzügige" Fläche zum wetterfesten Ein- und Ausladen von Kindern, Sportmaterial pflegen usw. zu bekommen. Die Kombination große 1x Garage+Doppelcarport funktioniert auf Grund der maximalen Grenzbebauung nicht (6+6m). Das Haus entsprechend 1-2 m weiter nach Westen rücken würde ich auch ungern, da dann neben der Terrasse kein nennenswerter Grünstreifen mehr übrig bleibt.
Im Verhältnis zu den Problemen die andere hier haben sicherlich ein Luxus-Problem. Trotzdem hat ja vielleicht jemand noch die ein oder andere Idee wie man das klug anordnen kann. (Oder findet in dem Bebauungsplan noch ein Schlupfloch das ich übersehe)
Stefan001 schrieb:
Deshalb muss ich sie entweder als Garage umdeklarieren,Das wäre zwar nicht erlaubt, aber es wird kaum jemanden interessieren. Ich habe nichts gegen Nordgarten und bevorzuge eine Photovoltaik-geeignete Dachausrichtung, daher habe ich das Haus gedreht. Aber die Drehung beeinflusst ja nicht die Lage von Carport und "Garage":Stefan001 schrieb:
oder sie in das Haupthaus integrieren.Wenn alles legal sein soll, führt daran wohl kein Weg vorbei. Wobei integrieren ja weit gefasst werden kann. Sprich mal mit einem ortskundigen Planer, welche Bedingungen bei Euch an einen Anbau gestellt werden.Stefan001 schrieb:
LärmWas werkelst Du denn und wie oft?Ähnliche Themen