Moin Allerseits,
wir sind seit Dez 2016 im Haus und ich habe in der Planungs- und Bauphase eine Klimaanlage nie auch nur in Erwägung gezogen.
Im Prinzip kommen wir auch ohne aus, im Extremsommer 2018 hatten wir im OG Max 25,5-26 Grad.
Das war gerade noch ok, aber für mich persönlich zum schlafen schon grenzwertig. Und solche Sommer werden wir vermutlich zukünftig häufiger mal erleben.
Im Sommer 2019 waren es nie mehr als 25 Grad, aber leider zum Teil mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit, was die Sache dann auch unangenehm machte. Da brachte dann auch frühmorgendliches Lüften nicht viel, das machte es nur schlimmer. Und Lüften bringt auch nur bei geöffneten Rollläden was, wir schlafen aber gerne im dunkeln...
Nachdem ich inzwischen gelernt habe, das Klimaanlagen sowohl in der Anschaffung als auch im Stromverbrauch deutlich günstiger sind, als ich immer dachte, hätte ich die doch damals einplanen sollen. Nachher ist man immer schlauer...
Es kommt bei mir nun die Idee auf, ob man nicht eine Klimaanlage nachrüsten kann, wenigstens für eine Minimalfunktionalität.
Die Anforderungen wären:
Die Idee wäre nun, im Treppenhaus, über dem Fenster, also direkt unter der OG Decke ein Innengerät zu installieren. Von dort aus könnte das Teil den Flur entlang pusten und bei offenen Türen von Kind 1 / 2 und Schlafen dürfte da zumindest etwas ankommen. Ggfs. auch unterstützt durch einen schwenkenden Ventilator, der in der Diele steht. Laufen würde die Anlage dann vormittags bis kurz nach Mittag, wenn eh keiner zu Hause ist. Dann würde das Haus in der Zeit etwas vorgekühlt und heizt sich somit nicht permanent weiter auf. Wie gesagt, es geht nur um 2 Grad weniger und nicht darum alle Räume gleichmäßig und zugfrei auf 18 Grad runter zu kühlen.
Das Außengerät könnte man neben den Vorsprung stellen und dann die Leitungen gnadenlos in der Ecke hochführen. Wegen meiner noch ein einem Rohr. Das ist unsere Nordseite und da stehen unsere Mülltonnen und Brennholz. Ist also eh nicht die Schokoladenseite...
Fragen (wobei ich mir klar bin, dass man das nicht genau vorhersagen kann)

Viele Grüße,
Andreas
wir sind seit Dez 2016 im Haus und ich habe in der Planungs- und Bauphase eine Klimaanlage nie auch nur in Erwägung gezogen.
Im Prinzip kommen wir auch ohne aus, im Extremsommer 2018 hatten wir im OG Max 25,5-26 Grad.
Das war gerade noch ok, aber für mich persönlich zum schlafen schon grenzwertig. Und solche Sommer werden wir vermutlich zukünftig häufiger mal erleben.
Im Sommer 2019 waren es nie mehr als 25 Grad, aber leider zum Teil mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit, was die Sache dann auch unangenehm machte. Da brachte dann auch frühmorgendliches Lüften nicht viel, das machte es nur schlimmer. Und Lüften bringt auch nur bei geöffneten Rollläden was, wir schlafen aber gerne im dunkeln...
Nachdem ich inzwischen gelernt habe, das Klimaanlagen sowohl in der Anschaffung als auch im Stromverbrauch deutlich günstiger sind, als ich immer dachte, hätte ich die doch damals einplanen sollen. Nachher ist man immer schlauer...
Es kommt bei mir nun die Idee auf, ob man nicht eine Klimaanlage nachrüsten kann, wenigstens für eine Minimalfunktionalität.
Die Anforderungen wären:
- Abkühlen der Lufttemperatur im OG um Max 2-3 Grad, wenn wir es unter 24 Grad halten, reicht das vollkommen aus. Kälter wollen wir es gar nicht haben.
- Entfeuchtung der Luft.
Die Idee wäre nun, im Treppenhaus, über dem Fenster, also direkt unter der OG Decke ein Innengerät zu installieren. Von dort aus könnte das Teil den Flur entlang pusten und bei offenen Türen von Kind 1 / 2 und Schlafen dürfte da zumindest etwas ankommen. Ggfs. auch unterstützt durch einen schwenkenden Ventilator, der in der Diele steht. Laufen würde die Anlage dann vormittags bis kurz nach Mittag, wenn eh keiner zu Hause ist. Dann würde das Haus in der Zeit etwas vorgekühlt und heizt sich somit nicht permanent weiter auf. Wie gesagt, es geht nur um 2 Grad weniger und nicht darum alle Räume gleichmäßig und zugfrei auf 18 Grad runter zu kühlen.
Das Außengerät könnte man neben den Vorsprung stellen und dann die Leitungen gnadenlos in der Ecke hochführen. Wegen meiner noch ein einem Rohr. Das ist unsere Nordseite und da stehen unsere Mülltonnen und Brennholz. Ist also eh nicht die Schokoladenseite...
Fragen (wobei ich mir klar bin, dass man das nicht genau vorhersagen kann)
- Bringt eine solche Anordnung was, oder ist das eine Schnapsidee, die mit einem eiskalten Flur und Zimmern, die genauso warm sind wie zuvor, endet? Irgendwo habe ich hier eine ähnliche Konstellation schon gesehen, den Thread finde ich aber nicht mehr.
- Mit welcher notwendigen Kälteleistung sollte man da rechnen? Schlafzimmer, Diele und die beiden Kinderzimmer haben zusammen etwa 65 qm. Da finde ich Angaben zwischen 4 und 6 KW. Aber wir wollen ja nicht runterkühlen auf 19 Grad, sondern nur etwas reduzieren.
- Gibt es Geräte/Marken, die etwas kräftigere Ventilatoren haben? Wir bräuchten ein Gerät, was seinen Luftstrom etwas weiter pustet...
- Wie ist das eigentlich mit den Kondenswasser? Man bräuchte dann vermutlich noch mal einen Schlauch durch die Außenwand?
Viele Grüße,
Andreas
Ein Gerät im Flur an der höchsten Stelle, welches die Luft umwälzt für eine Kühlung von wenigen Grad ausreichend. Natürlich wird es auf einen eiskalten Flur hinauslaufen. Aber wenn die Türen alle offen stehen im OG wird sich eine angenehme Temperatur einstellen da die Luft sich vermischen wird und ja auch das EG wird davon etwas abbekommen.
Sicher wirst du so mehr Energie verbrauchen und brauchst eine größere Anlage weil du das Ganz Haus damit kühlst und nicht nur Zonenweise wie das mit mehreren Innengeräten jeweils in den Zimmern möglich ist.
Aber die Anschaffung lohnt sich. Ich stand selbst ein Jahr nach Einzug vor den gelichen Problemen und habe dann auch eine Klimaanlage nachegerüstet im Haus und diese mittlerweile auch umgebaut da mehr Leistung nötig aufgrund von mehr Personen im Haus.
Mobile Klimaanlagen sind unpraktisch. Die sind für eher einen Schuppen oder ein Gartenhaus.
Sicher wirst du so mehr Energie verbrauchen und brauchst eine größere Anlage weil du das Ganz Haus damit kühlst und nicht nur Zonenweise wie das mit mehreren Innengeräten jeweils in den Zimmern möglich ist.
Aber die Anschaffung lohnt sich. Ich stand selbst ein Jahr nach Einzug vor den gelichen Problemen und habe dann auch eine Klimaanlage nachegerüstet im Haus und diese mittlerweile auch umgebaut da mehr Leistung nötig aufgrund von mehr Personen im Haus.
Mobile Klimaanlagen sind unpraktisch. Die sind für eher einen Schuppen oder ein Gartenhaus.
Vor allem ist bei Mobilen Einheiten zu bedenken, dass - selbst wenn man die Warme Abluft über nen Schlauch nach draußen fördert - iwo ja auch wieder Luft nachströmen muss, um den so erzeugten Unterdruck im Haus auszugleichen. Das heißt, dass dann die warme Luft von draußen rein befördert wird, welche auch noch einiges an Feuchtigkeit beinhaltet. Wird diese Luft wiederum abgekühlt, steigt die Relative Luftfeuchte weiter an.
Wenn Klimaanlage, dann Split-Klima. Außer es geht wirklich nicht anders.
Wenn Klimaanlage, dann Split-Klima. Außer es geht wirklich nicht anders.
H
hampshire26.03.20 17:58Crossy schrieb:
Ich hab jetzt wirklich keine Ahnung von der Thematik, aber könnte man den gleichen Effekt nicht mit mobilen Geräten in den Schlafzimmern erreichen? Ich hab das im Sommer 2006 mal aus einer Laune mal mit einem Angebot aus der Metro versucht, da wir unser Schlafzimmer im Reihenhaus unter dem Dach hatten und meine liebe Frau mit Hitze nicht so glücklich ist. Es war exakt wie Rick sagt. Ich hab das Ding dann meinem Reifenhändler geschenkt - der hatte sein Büro gerade in einem brütend heißen Container.Wenn schon - dann Festeinbau und abgestimmt auf diszipliniert geschlossene Raumvolumina.
Nur mal nebenbei:
Unsere Mitsubishi Klimaanlage ist kaputt. Bisschen älter als 2 Jahre, nun ist vor ner Woche beim ersten Betrieb im neuen Jahr aufgefallen, dass sie nicht mehr arbeitet.
Fehleranalyse hat ergeben, dass die Außeneinheit hin ist, Kompressor und Inverter müssten wohl getauscht werden. Gewährleistung wird erst mal abelehnt, da wir 4 Wochen (!) über der 2-Jahresfrist sind.
Dachte eigentlich, mit der Wahl eines renommierten Herstellers würde ich solche Probleme vermeiden.
Werde es jetzt mal direkt bei Mitsubishi versuchen, bin echt bedient...
Unsere Mitsubishi Klimaanlage ist kaputt. Bisschen älter als 2 Jahre, nun ist vor ner Woche beim ersten Betrieb im neuen Jahr aufgefallen, dass sie nicht mehr arbeitet.
Fehleranalyse hat ergeben, dass die Außeneinheit hin ist, Kompressor und Inverter müssten wohl getauscht werden. Gewährleistung wird erst mal abelehnt, da wir 4 Wochen (!) über der 2-Jahresfrist sind.
Dachte eigentlich, mit der Wahl eines renommierten Herstellers würde ich solche Probleme vermeiden.
Werde es jetzt mal direkt bei Mitsubishi versuchen, bin echt bedient...
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