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ᐅ Massivhaus GU Pforzheim/Enzkreis/Bretten zu empfehlen?

Erstellt am: 18.02.20 13:46
C
cyberfabi
Hallo Forum,

nachdem ich mich einige Tage durch die Beiträge als Gast gelesen habe, bin ich nun angemeldet um mich auszutauschen und Fragen stellen zu können, auf die es noch keine Antwort gibt

Das Mitglied @arnonyme hat wohl einige Erfahrung in meiner Region, aber vielleicht auch andere: wir möchten ein massives Einfamilienhaus bauen im nördlichen Enzkreis. Die Entwurfspläne sind fertig, das Grundstück vorhanden, die Finanzierung geklärt und einige bekannte Unternehmen haben wir seit über 1 Jahr auch schon um Angebote gebeten.
Nun suchen wir immer noch einen empfehlenswerten Massivhausanbieter bzw. GU, der entsprechend bezahlbar ist und auch zuverlässig ist.

Bisher folgende Erfahrungen:

- Fermo Ludwigsburg: ca. 120.000 € teurer als unser Budget, es wurde aber kein richtiges Angebot erstellt, man hatte wohl kein Interesse an einem "normalen Haus". Wartezeit bis Baubeginn ca. 1-1,5 Jahre

- Viebrockhaus: ca. 70.000 € teurer als unser Budget, auch kein richtiges Angebot, nur Kostenschätzung des Verkäufers nach Sichtung der Pläne und Unterlagen. Da wir mit Gasheizung bauen wollen und auch zu teuer erscheint - Gas verbaut Viebrockhaus nicht - fällt er raus

- Schuckhardt Massivhaus Usingen: recht günstiges Angebot, ca. 25.000 unter Budget, aber man liest, dass es wohl nur ein "Ausschreiber" nach dem günstigsten Subunternehmen ist. Google-Bewertungen sind aber an sich ganz gut. Da er aber doch ein gutes Stück entfernt ist, und es keine direkten Erfahrungswerte nachzulesen gibt, ist er erst mal nicht in der Auswahl.

- Lipps Massivhaus Pforzheim: ist wohl ein kleiner regionaler Baubetreuer, schreibt an seine Partnerunternehmen und Handwerker aus, es gibt aber keinerlei Erfahrungsberichte. Auf unser Angebot warten wir nach einem recht guten Erstgespräch seit Monaten und ist nicht zu erreichen.

- Frank Tittel Wiernsheim: wurde uns von Bekannten abgeraten, sei deutlich zu teuer.

- U-Haus: wurde uns auch abgeraten, bauen nur ihre Porenbeton-Systemwand. Da wir aber Poroton oder Liapor monolithisch wollen, kommt er nicht in Frage.

- Lechner Massivhaus: überheblich wirkender Vertrieb in Fellbach. Angebot wurde zwar erstellt, Preis aber ca. 80.000 über Budget und seltsames Geschäftsgebaren, man muss nach Bayern 500km fahren um mit dem Geschäftsführer persönlich über den finalen Preis zu reden. Ein Blick in die Geschäftszahlen zeigt einen durchschnittlichen Unternehmensüberschuss von ca. 20-25% jährlich (andere 7-12%), was die Preise erklärt. Damit war es abgehakt.

- Schmid Bretten: Familienbetrieb, scheint überlastet. Gutes Erstgespräch, allerdings dauert es Ewigkeiten bis ein Angebot kommt, da die ebenfalls überlasteten Partnerhandwerker wohl alle erst ihr Angebot ausarbeiten müssen, bis ein Gesamtpreis zustande kommen kann. Bis wann da was zurückkommt, steht noch immer in den Sternen.

- Bauer Engelsbrand: Familienbetrieb, sehr nette Beratung durch den Juniorchef. Das erste Angebot dauerte nach zigmaligem Nachhaken aber 3 Monate. Da hat aber einiges nicht gestimmt und gefehlt. Die Überarbeitung dauerte wieder 2,5 Monate, plötzlich war es um 50.000 € teurer, wäre aber auf den Punkt des Budgets. Leider hat es aber immer noch nicht gestimmt wie angefragt. Mündlich sei aber alles enthalten. Nach erneutem Überarbeitungswunsch, um es unterschriftsreif zu bekommen, kam nichts mehr, obwohl es versprochen wurde. Rückrufbitten wurden ignoriert, ist dann im Sand verlaufen. Ein Bekannter, der mit ihm gebaut hatte, gab ihm das Prädikat "Schlaftablette", der Bau zog sich über 2 Jahre trotz versprochenen 10 Monaten.


- Dürr Massivhaus: war mal Town & Country Vertreter, nun eigener Vertrieb. Sehr netter Verkäufer, aber weniger technisch aussagefähig. Trotzdem gab es ein Angebot, jedoch nicht wie angefragt (z.B. keine Massivdecke über dem OG => es hieß "das brauchen Sie nicht"). Nach bitteln und betteln wurde das Angebot überarbeitet, aber die Dinge, die man bei der Fa. Dürr nicht gerne verbaut, waren extrem überteuert angeboten und auch einiges nicht schriftlich, nur mündlich. Für weitere Verbindlichkeit sollte erst mal ein Werkvertrag unterzeichnet werden, dann könne man im Planungsgespräch über alle Details reden. Die Firma besteht im Übrigen bei seinen Kunden trotz Finanzierungsbestätigung und Liquiditätsnachweis auf eine Bankbürgschaft, das habe ich sonst noch nirgends gehört. Preislich auf dem Budget, wenn man die Dinge weglässt die Dürr nicht gerne anbietet. Das Bauchgefühl konnte sich nach ein paar negativen Erfahrungsberichten letztlich nicht dafür entscheiden.

- Town & Country Akoma: toller Vertriebsberater, aber man konnte unser Haus nicht wie angefragt anbieten, sondern nur auf ein Town & Country Standardhaus abgewandelt. Das wurde gemacht und ein Angebot erstellt, lag jedoch dann 40.000 € über Budget und war dann doch nicht mehr das angefragte Haus, sondern kleiner und mit einigen offenen ungeklärten Inhalten. Schwierig, dort auf einen grünen Zweig zu kommen scheint sehr anstrengend.

- HeinzFrey Bauunternehmung Kämpfelbach: Familienbetrieb, sehr strukturierte Beratung. Angebot dauerte 7 Wochen, waren aber ein paar Gewerke noch offen, nur geschätzt. Der Gesamtpreis lag damit gute 50.000 € über Budget. Das größte Manko aber die Wartezeit bis freie Kapazitäten angedacht wären: Baubeginn frühestens in 11 Monaten, Bauzeit ca. 14 Monate.

Ich hoffe, mit meinen Erfahrungen anderen einen aktuellen Einblick geben zu können. Und ich hoffe, dass wir doch noch bald zu unserem Haus kommen. Für Tipps und Einschätzungen sind wir dankbar!
11ant27.02.20 14:50
CarstenMull schrieb:

Meine Frau und ich standen bis vor einiger Zeit vor der selben Frage. Welches Bauunternehmen passt am besten auf unsere Vorstellungen. [...] Wenn ich noch mal ein Haus bauen sollte würde ich es genau so wieder machen.
Im Hausbilder-Thread freut sich bestimmt jemand zu sehen, was dabei herausgekommen ist
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
C
cyberfabi
28.02.20 09:15
Danke für die Antworten bisher.

Update: wir haben noch mal bei zweien nachgehakt, die uns an sich sympathisch waren.

Dabei gibt es nun zwei konträre Aussagen zur Bauzeit, die ich nicht bewerten kann, wie seht ihr das:

Der eine bietet an: Bauzeitgarantie 8 Monate ab Baubeginn, danach Konventionalstrafe 50 Euro pro Tag. Er ist sich seiner Sache sicher, und sagt das wäre absolut problemlos.

Der andere sagt: Er kann grundsätzlich nichts garantieren, aber als Richtwert sollen wir 13-15 Monate ansetzen. Vertraglich sichert er, wenn er muss, 15 Monate ab Baubeginn zu. Kürzer könne man klassisch massiv mit Poroton und Betondecken nicht bauen, ohne dass man später eine Feuchteproblem durch geringere Trocknungszeiten hätte.

Was sagen die Experten? Stimmt die zweite Aussage oder ist das eine Ausrede, damit er flexibel für andere Zwischenarbeiten auf anderen Baustellen parallel ist etc.?
11ant28.02.20 14:00
cyberfabi schrieb:

Der eine bietet an: Bauzeitgarantie 8 Monate ab Baubeginn, danach Konventionalstrafe 50 Euro pro Tag. Er ist sich seiner Sache sicher, und sagt das wäre absolut problemlos.

Der andere sagt: Er kann grundsätzlich nichts garantieren, aber als Richtwert sollen wir 13-15 Monate ansetzen. Vertraglich sichert er, wenn er muss, 15 Monate ab Baubeginn zu. Kürzer könne man klassisch massiv mit Poroton und Betondecken nicht bauen, ohne dass man später eine Feuchteproblem durch geringere Trocknungszeiten hätte.
Acht Monate zu dreizehn bis fünfzehn Monaten werden Äpfel gegen Birnen sein: A meint wohl den wetterdichten Rohbau, B hingegen das möblierungsfertige Haus. Mein Bauch sagt klar, nimm B.
cyberfabi schrieb:

Stimmt die zweite Aussage oder ist das eine Ausrede, damit er flexibel für andere Zwischenarbeiten auf anderen Baustellen parallel ist etc.?
Du hast nicht den geringsten Schaden davon, wenn der Unternehmer während bei Dir Trocknungsphasen sind seine Leute woanders hindisponiert. Auch scheint er mir erfahren zu sein und vernünftigerweise mit einzukalkulieren, daß er von Terminverschiebungen anderer Beteiligter an Deinem Baufortschritt tangiert wird.
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M
MayrCh
28.02.20 14:21
cyberfabi schrieb:

oroton und Betondecken nicht bauen, ohne dass man später eine Feuchteproblem durch geringere Trocknungszeiten
Mit der Aussage würde er bei mir durchfallen. Beton trocknet nicht, er härtet. Und Poroton wird heutzutage üblicherweise geklebt. Da bringst du üblicherweise kaum Wasser in den Baukörper. Richtig feucht wirds erst mit Estrich und Putz. Die Aussage von A kann ich bestätigen. 8 Monate zwischen Aushub und Einzug sind druchaus realistisch, selbst erlebt. Wetterdichter Rohbau war nach ~8 Wochen. In den Sommerferien ~6 Wochen Ruhe, in denen der Estrich trocknen konnte.
K1300S29.02.20 07:30
Sehe ich ähnlich, wobei zu den acht Monaten dann schon eine gute bis sehr gute Logistik gehört, damit alles "wie am Schnürchen" läuft. Unser Haus (Poroton + Betondecken) hätte auch in acht Monaten fertig sein können, geworden sind es dann schlussendlich gute elf und damit rund zwei Wochen über den zugesicherten Termin.
M
Marcel5291
26.03.20 15:30
Hallo cyberfabi,
für welches Unternehmen habt ihr euch schlussendlich entschieden? Sind nämlich im Moment auch auf der Suche nach einem geeignetes Bauunternehmen in der Region Pforzheim / Enzkreis.

Hätte dir gern persönlich geschrieben, aber ich habe bis jetzt zu wenig Forenbeiträge verfasst
porotonbetondeckenrohbauestrich