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ᐅ Kellerabdichtung, wasserundurchlässiger Beton Weisse Wanne


Erstellt am: 17.10.12 07:53

D
danielh
17.10.12 07:53
Hallo zusammen,

ich hätte mal gerne eure Fachkundige Meinung zum Thema Keller abdichten. Wir haben zwei angebote von verschiedenen Baufirmen und ich würde eure Einschätzung gerne hören, welche Kellerabdichtung gegen drückendes Wasser die bessere Variante ist:


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1. Anbieter
Schalung des Kellers, gießen vor Ort mit 24 CM WU-Beton, darauf 10 cm XPS Dämmung. Laut Baubeschreibung Ausführung als "Weisse Wanne":

Als Fundament wird eine mindestens 25cm dicke Bodenplatte aus wasserundurchlässigem armierten Stahlbeton ausgeführt. Unter der Bodenplatte wird eine Betonsauberkeitsschicht (d=5cm) mit darüberliegender Gleitschicht aus 2 Lagen PE-Folie ausgeführt. Die Kelleraußenwände werden ebenfalls mit wasserundurchlässigem armierten Stahlbeton in einer Dicke von ca. 24cm vor Ort geschalt und betoniert (kein Sichtbeton). Die Bemessung erfolgt nach statischen Erfordernissen bei einer angenommenen Bodenpressung von mindestens 200 KN/m2, sowie Bodenfeuchte und zeitweise aufstauendem Sickerwasser. Durch den speziellen Verbund von Beton und Stahlarmierung wird eine hohe Rissesicherheit erreicht, die für die hohe Dauerhaftigkeit und langjährige Nutzung des Kellers von großer Bedeutung ist.
Durch die Erstellung des Kellers als "Weiße Wann" ist keine Drainage erforderlich. Zusätzliche Kosten, wie sonst üblich, für einen Sickerschacht inkl. Tauchpumpe......entfallen.......DIe Kellerwände werden ab oberkante Bodenplatte bis zum Anschluss Sockelplatte Thermohaut mit einer außen liegenden, feuchtigkeitsunempfindlichen 10 cm starken XPS Dämmung versehen.

Zum Kellergeschoss steht dann noch: Alle Kellerräume erhalten eine Feuchtigkeitsabdichtung nach DIN 18195.
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2. Anbieter
Lieferung von Sandwich-Elementen, Ausgießen vor Ort mit WU-Beton, Dicke 30cm
Leider habe ich hier keine Detaillierteren Informationen, denn die Baubeschreibung ist überholt, eine neue habe ich noch nicht, in der die genaue Kellerkonstruktion steht. Laut Auskunft des Beraters, der auch Maurermeister ist, wäre seine Konstruktion genauso sicher wie die des anderen Bauherren.
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Was meint ihr dazu?
B
Bauexperte
17.10.12 10:06
Hallo,
danielh schrieb:

ich hätte mal gerne eure Fachkundige Meinung zum Thema Keller abdichten. Wir haben zwei angebote von verschiedenen Baufirmen und ich würde eure Einschätzung gerne hören, welche Kellerabdichtung gegen drückendes Wasser die bessere Variante ist: ...
Was meint ihr dazu?
Es ist nicht relevant, was die Teilnehmer dieses Forums hier denken - wichtig sind einzig und allein die schriftlichen Feststellungen des Bodengutachters!

Normalerweise berücksichtigen die meisten BB den Lastfall "Erdfeuchte gem. DIN 18195 T4". Es kommt also darauf an, welche "Feuchte oder Wässer" das Bodengutachten benennt. Daraus ergibt sich zwingend die Ausbildung des Kellers als weiße oder auch braune/schwarze Wanne.

Was Du zwingend beachten solltest, ist, dass - sobald die Ergebnisse des Bodengutachters vorliegen - die jeweilige DIN in den Zusätzen zum Werkvertrag benannt wird, nach welcher der Keller dann als erforderliche Wanne ausgebildet wird. So kannst Du ausschießen, dass sich der Kellerbauer auf vielleicht günstigere Alternativen zurückzieht. Selbstverständlich muß die Ausführung des Kellers vor anschütten und verdichten des Erdreichs abgenommen werden; am Besten von neutraler, externer Stelle - will heißen, es ist immer gut, externen Sachverstand begleitend zum BV zu beauftragen.


Freundliche Grüße
D
danielh
17.10.12 10:39
Danke Bauexperte für deine Meinung. Bodengutachten für mein Grundstück habe ich leider noch nicht, werden wir auf jeden Fall machen. Blöderweise muss ich aufgrund einer "Aktion" der Baufirma, welche aber wirklich fair ist, den Auftrag spätestens in der ersten Novemberwoche abschließen, bis dahin krieg ich kein Gutachten. Ich werde die Baufirma auf jeden Fall noch einmal fragen, ob Sie T4 oder T6 abdichten. Mit T6 wäre ich ja auf der sicheren Seite.

Baugutachter für kellerabnahme hatte ich eh vor. Weißt du was so etwas kostet?
B
Bauexperte
17.10.12 11:36
Hallo,
danielh schrieb:

Bodengutachten für mein Grundstück habe ich leider noch nicht, werden wir auf jeden Fall machen.
Wenn Du bereits Eigentümer des Grundstückes bist, kannst Du das Bodengutachten doch vorziehen und Dir eine Gutschrift - sofern es ebenfalls im Leistungsumfang des Anbieters enthalten sein sollte - vom Anbieter holen? Ohne Gutachten drauf los bauen, würde ich nie empfehlen!
danielh schrieb:

Baugutachter für kellerabnahme hatte ich eh vor. Weißt du was so etwas kostet?
Das kommt darauf an, ob Du nur eine Abnahme oder mehrere vereinbart hast. Füttere mal Tante Google mit "Bundesverband deutscher Bausachverständiger" oder auch "Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V." Bei beiden kannst Du Dir Sachverständige für Deine Region anzeigen lassen und mit Ihnen ein Erstgespräch bzgl. der Kosten führen; meines Wissens funzt das auch über die Dena (Deutsche Energieagentur).
Freundliche Grüße
D
danielh
17.10.12 13:15
Grundstück ist noch nicht gekauft aber reserviert und ich darf dort auch ein Gutachten machen lassen wurde mir zugesichert. Danke für deine Tipps, werde das mal mit dem Häuslebauer verhandeln.

Grüße
din 18195bodengutachtenstahlbetonwannebodenplattekellerabdichtenxpsdämmungbaubeschreibung