ᐅ Fertighaus oder Massivhaus
Erstellt am: 19.12.19 16:57
Pinkiponk schrieb:
Wir haben uns für Fertigbauweise entschieden. Unser gegenwärtig favorisiertes Angebot beläuft sich auf 2160 Euro pro qm. Es handelt sich um ein 2-geschossiges Haus mit 30° Walmdach, zwei Bädern mit ebenerdigen Duschen, Gasbrennwerttherme mit Fußbodenheizung, Vorbereitung Kamin im Wohnzimmer, Vorbereitung Photovoltaik, Spachtelarbeiten Q2, Tapezierarbeiten, Bodenbeläge, Bodenplatte.
Übergabe in 8 Monaten nach "Vorliegen der Liefervoraussetzungen", das ist u.a. die Baugenehmigung. Unser Angebot wird derzeit von einem Fachmann geprüft, vermutlich erhalte ich heute die Rückmeldung und kann mich dann noch mal melden.
In der obigen Aufzählung habe ich nur einen Teil erwähnt, damit ich nicht das gesamte, Angebot abtippen muss.
Bei der Gelegenheit kommt mir die Idee eines neuen Threads mit der Frage, ob es erlaubt ist hier vollständige Angebote in anonymisierter Form einzustellen.Danke. Endlich mal eine klare Antwort.
Habt ihr euch von Danwood auch ein Angebot eingeholt?
Die sollten vom Preis/Leistungsverhältnis noch besser sein
H
hampshire21.12.19 12:28Du wirst Dich wundern aber weder in Preis, noch in Bauzeit gibt es durchgängig feststellbare Unterschiede zwischen Massivbau und Fertigbau. Mit beiden Varianten kannst Du ein gutes und auch preisgünstiges Haus bauen.
Damit wollten wir eine gute Kommunikation (Entscheidend für stressarmes Bauen), eine höhere Qualität (man hat ja einen Ruf vor Ort) und eine einfachere Behebung von Fehlern (die passieren immer beim Bauen) gewährleisten. Hinter diesen Aspekten trat der Quadratmeterpreis zurück - ich habe ihn auch nie wirklich ermittelt.
Bei einem Fertighaushersteller hätte ich wohl auch einen regionalen genommen.
Heinziii schrieb:Preise starten unter 2000€. Allerdings musst Du unbedingt sehen was drin ist und noch wichtiger: was fehlt. Es gibt keine wirklich gute Vergleichbarkeit. Hinterher kann man es ausrechnen und Du wirst einige Infos dazu hier im Forum finden. Erst kürzlich gab es dazu eine Umfrage.
Wo liegen die Anbieter bei Ihren Quadratmeterpreisen? (ohne Keller, mit Bodenplatte)
Heinziii schrieb:Diese Aussage ist nicht haltbar. Es gibt eine Reihe preiswerter Anbieter - lauf mal durch eine Musterhaus-Ausstellung und Du wirst eine Auswahl haben. Die Unterschiede liegen in unzähligen Details angefangen von der Baustoffauswahl über die technische Ausstattung, Böden, Wände, Badausstattungen... . Ferner gibt es organisatorische Unterschiede wie Bauen mit eigenen Leuten, Subunternehmern, lokalen Handwerkern... .
Danwood heißt es soll hier ja am billigsten sein, doch ist das wirklich so und wie groß ist der Unterschied?
Heinziii schrieb:Wir sind im August in unser neues Haus eingezogen. Es entstand in Fertigbauweise in einer Zimmerei am Ort. Meine Frau und ich sind Holz-Fans und legen Wert auf möglichst durchgehend natürliche Materialien. Das macht so Einiges teurer obwohl man es nicht sieht (Dämmung beispielsweise). Ferner war es uns wichtig mit regionalen Betrieben zu arbeiten.
Wer hat hier aktuell Erfahrungen und kann uns diese mitteilen?
Damit wollten wir eine gute Kommunikation (Entscheidend für stressarmes Bauen), eine höhere Qualität (man hat ja einen Ruf vor Ort) und eine einfachere Behebung von Fehlern (die passieren immer beim Bauen) gewährleisten. Hinter diesen Aspekten trat der Quadratmeterpreis zurück - ich habe ihn auch nie wirklich ermittelt.
Bei einem Fertighaushersteller hätte ich wohl auch einen regionalen genommen.
Heinziii schrieb:
Was spricht für kfw40+ ? lohnt sich das oder eher nicht?Diese Frage bestreitet dann die zweite Hälfte des Forums Ganz kurz: für "Überzeugungstäter" (grüner Technikfreak) und/oder wem ein gutes Gefühl näher als die Brieftasche ist- dann ja. Oder wenn die Hausfirma eh nur in KfW40 baut (bei vielen Holzrahmenbauern) nimmt man das mit. Ansonsten "echtes" KFW-55 oder KfW-55 aber etwas besser gedämmt.
Heinziii schrieb:
Die sollten vom Preis/Leistungsverhältnis noch besser seinHausbau ist ein Gewerbe, mit der dazugehörigen Gewinnerzielungsabsicht. Kein Haushersteller / Bauunternehmer verfolgt primär das Non-Profit-Ziel, die Eigenheimquote mit sozialverträglichsten Quadratmeterpreisen zu pushen. Die billigen Anbieter schummeln alle in ihren Bauleistungsbeschreibung (mit Weglassungen, oder mit dem Gebrauch von rechtlich / emotional unterschiedlich besetzten Begriffen á la "schlüsselfertig" etcetera), und wer die preiswertesten Anbieter sind, wirst Du nie in übersichtlicher Form erfahren, und zwar wegen eines simplen Konstruktionsfehlers: regionale Anbieter werden von Vergleichsportalen und -zeitschriften regelmäßig übersehen, da aus deren Sicht "Regionalität" einen Gegensatz zu "Relevanz" darstellt. Wie gut Du als Bauherr mit Jupp Schmitz oder Xaver Huber beraten bist, erfährst Du nur jeweils eine halbe Fahrstunde um deren Firmensitz herum - das dann allerdings live und real von Leuten, deren Likes keine Fakes sind. Leider ist es keine Garantie, aus tiefem Schlafen in punkto Marketing und Webdesign auf gute Arbeit zu schließen, aber es ist erschreckend oft ein ernstzunehmendes Indiz https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
P
Pinkiponk21.12.19 18:46Heinziii schrieb:
...
Habt ihr euch von Danwood auch ein Angebot eingeholt?
...Nein, haben wir nicht. Wäre aber sicherlich auch eine Option für uns gewesen.Ähnliche Themen