Hallo zusammen!
Wir - das sind ich, 25 Jahre, und meine bessere Hälfte, ebenfalls 25 Jahre - stehen vor der Aufgabe „Hausbau“.
Das Thema „passendes Grundstück“ wollten wir hierbei als Erstes angehen und haben dieses auch bereits - dank verfügbarer Optionen im familiären Umfeld - erledigt.
Nun rückt das Thema „Bauen“ konkret ins Blickfeld und ich verliere etwas den Kopf.
Nun müsste man das eigentlich lustig finden, da ich selbst in der familieneigenen Straßenbau-Firma als Projektleiter arbeite - aber wenn es um „Häusle bauen“ geht, tja dann ... endet unsere Expertise doch nach der Einfahrt :-)
Bevor wir nun konkret mit Architekten bzw. Firmen in Kontakt treten wollen, möchte ich gerne den finanziellen Rahmen abstecken. Erstmal möchte ich wissen, was wir uns leisten können - bevor ich mir Pläne mache, die ich nicht finanzieren kann.
Dazu haben wir einen Termin bei unserer gemeinsamen Hausbank vereinbart.
Im Vorfeld des Termins würde ich gerne ein paar Meinungen von Häusle-Bauern - respektive euch - einholen, um zu wissen, welche Summen denn realistisch sind - bezogen auf die Gesamtkosten.
Kurz zu unserer Situation:
Ich, 25 Jahre:
Madame, 25 Jahre:
Wir haben also ein Netto-Haushaltseinkommen von 9900€ pM.
Nachdem ich eine ganz klassische Haushaltsaufstellung für die letzten 12 Monate gebildet habe, bleiben uns im
Monat aktuell 5500€ am Monatsende übrig.
Dazu kommt ab Oktober noch Ihr Gehalt, welches bei ca. 2500€ netto liegen wird.
Mein Gehalt ist insofern sicher, als dass es sich um unser Familienunternehmen handelt - mit der Unsicherheit die jedes Unternehmen eben hat.
Bei Ihr handelt es sich um eine Stelle mit Aussicht auf Verbeamtung.
Was wir bauen möchten:
Was wir haben:
Ansonsten möchte ich kein Eigenkapital einbringen.
Was ich ausgeben „möchte“:
Im Kopf hatte ich 500.000€ als Limit.
Gerne auch darunter, wenn es sein „muss“ auch darüber.
Mir fehlt aber jeglicher Maßstab mit wie viel ich finanziell hier rechnen muss.
Ich würde mich einfach freuen hier im Vorfeld zu hören,
Vielen lieben Dank im Voraus!
Wir - das sind ich, 25 Jahre, und meine bessere Hälfte, ebenfalls 25 Jahre - stehen vor der Aufgabe „Hausbau“.
Das Thema „passendes Grundstück“ wollten wir hierbei als Erstes angehen und haben dieses auch bereits - dank verfügbarer Optionen im familiären Umfeld - erledigt.
Nun rückt das Thema „Bauen“ konkret ins Blickfeld und ich verliere etwas den Kopf.
Nun müsste man das eigentlich lustig finden, da ich selbst in der familieneigenen Straßenbau-Firma als Projektleiter arbeite - aber wenn es um „Häusle bauen“ geht, tja dann ... endet unsere Expertise doch nach der Einfahrt :-)
Bevor wir nun konkret mit Architekten bzw. Firmen in Kontakt treten wollen, möchte ich gerne den finanziellen Rahmen abstecken. Erstmal möchte ich wissen, was wir uns leisten können - bevor ich mir Pläne mache, die ich nicht finanzieren kann.
Dazu haben wir einen Termin bei unserer gemeinsamen Hausbank vereinbart.
Im Vorfeld des Termins würde ich gerne ein paar Meinungen von Häusle-Bauern - respektive euch - einholen, um zu wissen, welche Summen denn realistisch sind - bezogen auf die Gesamtkosten.
Kurz zu unserer Situation:
Ich, 25 Jahre:
- Projektleiter
- 3900€ Netto pM + Gewinnbeteiligung
Madame, 25 Jahre:
- Studiert noch im letzten Semester
- Besitzt zwei Mehrfamilienhäuser im Alpenvorland - 9000€ Netto-Einnahmen pM
- Abzgl. 3000€ Finanzierungsraten für laufende Mod.-Kredite auf den Mietsobjekten - 6000€ Gesamteinnahmen pM
Wir haben also ein Netto-Haushaltseinkommen von 9900€ pM.
Nachdem ich eine ganz klassische Haushaltsaufstellung für die letzten 12 Monate gebildet habe, bleiben uns im
Monat aktuell 5500€ am Monatsende übrig.
Dazu kommt ab Oktober noch Ihr Gehalt, welches bei ca. 2500€ netto liegen wird.
Mein Gehalt ist insofern sicher, als dass es sich um unser Familienunternehmen handelt - mit der Unsicherheit die jedes Unternehmen eben hat.
Bei Ihr handelt es sich um eine Stelle mit Aussicht auf Verbeamtung.
Was wir bauen möchten:
- 2 geschossig - wahrscheinlich + Keller
- 140m2 ~
- verklinkert
- Doppelgarage
- Stadtvilla
- Smart-Home entsprechend aktuellem Standard
Was wir haben:
- 1100m2 Grundstück erschlossen im schönen Niederbayern
- Gerätschaft und Personal um alle Erdarbeiten selbst „kostenlos“ durchzuführen
Ansonsten möchte ich kein Eigenkapital einbringen.
Was ich ausgeben „möchte“:
Im Kopf hatte ich 500.000€ als Limit.
Gerne auch darunter, wenn es sein „muss“ auch darüber.
Mir fehlt aber jeglicher Maßstab mit wie viel ich finanziell hier rechnen muss.
Ich würde mich einfach freuen hier im Vorfeld zu hören,
- Wie viel kostet unser Wunsch / wie viel darf er Kosten sind
- Reicht unser Budget
- Wo sollen wir anfangen? Musterhaus oder direkt zum Architekten?
Vielen lieben Dank im Voraus!
Schreibt erstmal Euer Raumprogramm, was Ihr wollt und müsst.
Argumente für und gegen einen Keller, denn: Fahrräder und Gartengeräte schleppt man nicht durchs Haus und nicht eine Etage hinunter und wieder hinauf.
Das gleiche gilt für die Wäsche. Viele verzichten gern auf den Keller, wenn sie im OG dafür einen schönen Hauswirtschaftsraum haben und in einem Anbau und/oder in einer geräumigen Doppelgarage Abstellfläche. Abstellraum im EG ist ja auch schön. Insofern: wenn man 20qm noch im EG und OG aufteilt, kann man gut auf einen Keller verzichten.
Geräumiges Büro = Lesezimmer, 2 Kinderzimmer, wovon eins erstmal als Gästezimmer oder Hobbyraum herhalten kann, wenn eh nur ein Kind geplant ist.
Wenn man einen Keller nur für Nutzräume plant, ist meist die Hälfte unnütz und nur für Messieaktivitäten genutzt.
Man muss auch mal schauen, was der Bebauungsplan hinsichtlich der Bebauung sagt: wenn vieles erlaubt oder Hang bei ist, dann entscheidet dies die Nutzung.
Zum Raumprogramm: lesen, schauen, lesen, vergleichen.
Messen, schauen, besuchen, lesen.
Lesen und schauen auch gern hier im Forum, gerade die Grundrissdiskussionen sind hier interessant.
Man kann auch auf 110qm bauen, aber dann schränkt man sich ein. Es bietet aber Durchschnittsverdienern den Hausbau.
Ihr könnt es Euch leisten, alle Eure Räume auch zu bauen.
Dennoch muss man natürlich auch auf andere Kosten achten, wie zb Außenanlagen oder Anschlusskosten. Weiterhin kommen dann die Fragen zur Heiztechnik etc.
Argumente für und gegen einen Keller, denn: Fahrräder und Gartengeräte schleppt man nicht durchs Haus und nicht eine Etage hinunter und wieder hinauf.
Das gleiche gilt für die Wäsche. Viele verzichten gern auf den Keller, wenn sie im OG dafür einen schönen Hauswirtschaftsraum haben und in einem Anbau und/oder in einer geräumigen Doppelgarage Abstellfläche. Abstellraum im EG ist ja auch schön. Insofern: wenn man 20qm noch im EG und OG aufteilt, kann man gut auf einen Keller verzichten.
Geräumiges Büro = Lesezimmer, 2 Kinderzimmer, wovon eins erstmal als Gästezimmer oder Hobbyraum herhalten kann, wenn eh nur ein Kind geplant ist.
Wenn man einen Keller nur für Nutzräume plant, ist meist die Hälfte unnütz und nur für Messieaktivitäten genutzt.
Man muss auch mal schauen, was der Bebauungsplan hinsichtlich der Bebauung sagt: wenn vieles erlaubt oder Hang bei ist, dann entscheidet dies die Nutzung.
Zum Raumprogramm: lesen, schauen, lesen, vergleichen.
Messen, schauen, besuchen, lesen.
Lesen und schauen auch gern hier im Forum, gerade die Grundrissdiskussionen sind hier interessant.
Man kann auch auf 110qm bauen, aber dann schränkt man sich ein. Es bietet aber Durchschnittsverdienern den Hausbau.
Ihr könnt es Euch leisten, alle Eure Räume auch zu bauen.
Dennoch muss man natürlich auch auf andere Kosten achten, wie zb Außenanlagen oder Anschlusskosten. Weiterhin kommen dann die Fragen zur Heiztechnik etc.
L
Lunestros14.04.19 20:05Bookstar schrieb:
140 m² sind viel zu klein. Da bekommt man nur sehr schwer schöne Räume hin. Betrachte ich eure außerordentlich hohen Verdienste und Möglichkeiten würde Ich eher Richtung 250 m² gehen und ein Budget roundabout 1 Mio. Euro für das Haus planen.
Sonst habt ihr es ja nach 5 Jahren schon abbezahlt 😀Ich nehme das einfach mal als humoristische Einlage. 😀
Aber ich geh trotzdem mal darauf ein:
- In den 250 m2 eröffne ich dann ein Museum für "ungenutzte, schöne Räume"?
Über 160 m2 lässt sich sicher diskutieren - aber alles darüber erscheint mir doch etwas "too much"
- Ich empfinde unser Haushaltseinkommen nicht als außerordentlich (sic!) hoch. Ohne Frage, haben wir ein gutes (!) Einkommen zur Verfügung. Aber wir sind weit davon entfernt beim Hausbau befreit von finanziellen Gesichtspunkten agieren zu dürfen.
Zu mal mir immer beigebracht wurde, dass man nur so viel kaufen sollte, wie man am Ende auch tatsächlich benötigt.
Und ich bin mir absolut sicher, wir benötigen kein Haus für solche exorbitanten Summen.
Dann werden wir mal unsere Wünsche konkret sammeln und auf Papier bringen 🙂
Danke für die vielen Anstöße bisher 🙂
Ich finde die Frage nach zukünftig erhöhtem Platzbedarf, wenn Nachwuchs kommt, schon wichtig, und ihr solltet das auch schon bedenken.
"Jetzt" seid ihr mit 140m² reichlich bedient (in meinen Augen ist das für zwei Leute schon ein Palast). Aber da ihr alles selbst in der Hand habt - kann man eine spätere Erweiterung jetzt schon vorsehen? Also ein stimmiges Gesamtkonzept stricken? Anbau, Ausbaureserve, was auch immer?
Garage/Abstellraum als Anbau, wo man dann noch eine Etage draufsetzt und die Anbindung ans Haupthaus schon durchdacht ist? Was auch immer... die Gedanken würde ich mir machen.
Ansonsten habt ihr ein Top Einkommen und könnt euch einen Palast leisten, wenn ihr denn wollt.
"Jetzt" seid ihr mit 140m² reichlich bedient (in meinen Augen ist das für zwei Leute schon ein Palast). Aber da ihr alles selbst in der Hand habt - kann man eine spätere Erweiterung jetzt schon vorsehen? Also ein stimmiges Gesamtkonzept stricken? Anbau, Ausbaureserve, was auch immer?
Garage/Abstellraum als Anbau, wo man dann noch eine Etage draufsetzt und die Anbindung ans Haupthaus schon durchdacht ist? Was auch immer... die Gedanken würde ich mir machen.
Ansonsten habt ihr ein Top Einkommen und könnt euch einen Palast leisten, wenn ihr denn wollt.
Altai schrieb:
Ich finde die Frage nach zukünftig erhöhtem Platzbedarf, wenn Nachwuchs kommt, schon wichtig, und ihr solltet das auch schon bedenken.
"Jetzt" seid ihr mit 140m² reichlich bedient (in meinen Augen ist das für zwei Leute schon ein Palast). Aber da ihr alles selbst in der Hand habt - kann man eine spätere Erweiterung jetzt schon vorsehen? Also ein stimmiges Gesamtkonzept stricken? Anbau, Ausbaureserve, was auch immer?
Garage/Abstellraum als Anbau, wo man dann noch eine Etage draufsetzt und die Anbindung ans Haupthaus schon durchdacht ist? Was auch immer... die Gedanken würde ich mir machen.
Ansonsten habt ihr ein Top Einkommen und könnt euch einen Palast leisten, wenn ihr denn wollt.Sag ich doch (-:B
Bln-Mauwurf15.04.19 22:09Hallo
1 Weg Ein / Ausgaben zusammen stellen (Haushaltsbuch)
2 Termin bei der Hausbank - die kennt Euch am besten. Die kann den Rahmen abstecken.
3 Grob an der jetzigen Wohnfläche orientieren.
Mehr geht ja immer aber ist mehr sinnvoll? Auf Dauer? (Es sind schon mehr im Kellergeschoss beim Fitness an Vereinsamung gestorben als im echten Fitnesstudio - Scherz)
4 Musterhauspark ansehen. Je mehr Häuser man sieht desto besser werdet Ihr wissen was Ihr wollt und braucht.
5 Wandelbare Grundrisse vor opulenten Freiflaechen.
z.B. später teilbare Wohnzimmer, Dusche unten etc.
pro Fertighaus Zeitung kaufen, besprechen Grundrisse und schärft das Auge.
5a Grundstücksfragen genau klären wo liegt was an und zu welchen Kosten geht der Anschluss. ,z.B Ein Gasanschluss auf dem Nachbargrundstück kann zu erheblichen Mehrkosten führen, dieser muss nicht zustimmen. Baugrund? Schichtenwasser? Felsen? alte Fundamente?
Altlasten? Nachbarn fragen, Gemeinde fragen. Zukünftiger Bebauungsplan (oh Schreck eine Umgehungsstraße der schöne Wald ist dahin).
6. Bin Fan vom Fertighaus. 1 Produktion im trockenen, mit Aufbau in 2 Tagen 2. Zahlweise unschlagbar 3. Bauzeit 4.Gewährleistung 5. Warme Wände 6. Zertifikate der Baustoffe, 7.Guetesiegel der Bauweise 8. keine oder keine offensichtlichen Konkurse 9. Endpreise spätestens nach den Fertigplänen und Bemusterung ohne wenn und aber. 10 Ein Generalist.
7. Interhyp oder Hausbank zum konkret werden aufsuchen.
Viel Spass und immer Sand unter der Schaufel
Viel Glück
1 Weg Ein / Ausgaben zusammen stellen (Haushaltsbuch)
2 Termin bei der Hausbank - die kennt Euch am besten. Die kann den Rahmen abstecken.
3 Grob an der jetzigen Wohnfläche orientieren.
Mehr geht ja immer aber ist mehr sinnvoll? Auf Dauer? (Es sind schon mehr im Kellergeschoss beim Fitness an Vereinsamung gestorben als im echten Fitnesstudio - Scherz)
4 Musterhauspark ansehen. Je mehr Häuser man sieht desto besser werdet Ihr wissen was Ihr wollt und braucht.
5 Wandelbare Grundrisse vor opulenten Freiflaechen.
z.B. später teilbare Wohnzimmer, Dusche unten etc.
pro Fertighaus Zeitung kaufen, besprechen Grundrisse und schärft das Auge.
5a Grundstücksfragen genau klären wo liegt was an und zu welchen Kosten geht der Anschluss. ,z.B Ein Gasanschluss auf dem Nachbargrundstück kann zu erheblichen Mehrkosten führen, dieser muss nicht zustimmen. Baugrund? Schichtenwasser? Felsen? alte Fundamente?
Altlasten? Nachbarn fragen, Gemeinde fragen. Zukünftiger Bebauungsplan (oh Schreck eine Umgehungsstraße der schöne Wald ist dahin).
6. Bin Fan vom Fertighaus. 1 Produktion im trockenen, mit Aufbau in 2 Tagen 2. Zahlweise unschlagbar 3. Bauzeit 4.Gewährleistung 5. Warme Wände 6. Zertifikate der Baustoffe, 7.Guetesiegel der Bauweise 8. keine oder keine offensichtlichen Konkurse 9. Endpreise spätestens nach den Fertigplänen und Bemusterung ohne wenn und aber. 10 Ein Generalist.
7. Interhyp oder Hausbank zum konkret werden aufsuchen.
Viel Spass und immer Sand unter der Schaufel
Viel Glück
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