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ᐅ Kondenswasser an Dachflächenfenster


Erstellt am: 07.02.12 16:17

JonnYWeeD07.02.12 16:17
Hallo ihr,

ich habe mal wieder das Problem zu dieser Jahreszeit das extrem viel Schwitzwasser an den unteren und seitlichen Rändern des Dachfensters sind.
Außen Temp etwa -15° Innen etwa 22° bei 43% Luftfeuchte. Das Haus habe ich vor 2 Jahren fertig gestellt. Die Fensterlaibung ist so ausgerichtet das warme Luft am Fenster hoch ziehen kann. Die Wärme kommt von der Fußbodenheizung. Gelüftet wird etwa 4x pro Tag etwa 5 Min diagonal. Manchmal auch nur 3Min bei dieser Kälte. Die Luftfeuchte fällt dann auf etwa 33%, fast schon zu niedrig. Trotzdem bildet sich zum Abend und dann über Nacht Kondenswasser an den Scheiben.
Hat vielleicht noch einer eine Idee was ich dagegen machen kann? Außer lüften, lüften, lüften - das machen wir nämlich und ich denke auch richtig.

Gibt es eine Folie um die Oberflächentemperatur der Scheibe zu erhöhen?
Sind vielleicht die Dachfenster Defekt? Sind jetzt zwei Jahre mit Dämmrahmen eingebaut. Das Problem entsteht aber bei allen Fenstern, wäre merkwürdig wenn alle Kaputt sind. Von Roto wurden mir neue Dichtungen zugesendet, die aber auch keine Abhilfe brachten.

Über jede Antwort würde ich mich freuen.

Gruß
JonnY
danair11.02.12 09:25
Ich habe das gleiche Problem.
BJ 2009, Fußbodenheizung.
Gelüftet wird 3-5 Mal täglich 3-10 Minuten.
Morgens und Abends werden die Fenster mit einem Tuch trockengewischt.

Ich habe sogar Eisbildung an der Fensterinnenseite.

Das Kondenswasser hat schon Flecken an der Wand verursacht.

Ich überlege, ob ich hierfür einen Baugutachten beauftragen soll.
Habt ihr Ratschläge und Erfahrungen?
Ist das normal und zu akzeptieren?

Gruß,
Dan
Stadtvilla-201211.02.12 11:36
Das Problem haben wir aktuell in unserer Mietwohnung auch. Gerade bei -10 Grad Celsius außen triefen die Fenster nur so vor Wasser. Da hilft nur lüften, lüften, lüften. Man muss das Fenster nur 2h auf Kipp lassen, dann ist das Wasser weg. Ist natürlich ein immenser Wärmeverlust. Verstehe eh nicht, warum man die Häuser so dicht machen muss und dann ohne Lüftungsanlage ausstattet - es ist quasi unmöglich 3-4 Mal am Tag zu lüften. Zumindest für Berufstätige. Außerdem verschwendet das unnötige Lüften (im Vergleich zu einem nicht so dichten Haus) unnötig Heinzenergie, die man dann um den Raum wieder auf 20 Grad Celsius zu bringen, wieder investieren muss. Kann mir kaum vorstellen, dass da eine Energieeinsparung zustande kommt.

Gestern habe ich auf einer Messe einen Vortrag gehört zum Thema Passivhaus. Zitat: "Damals haben die Kritiker noch gelästert, dass Passivhaus Bewohner am Kondenswasser ertrinken werden. Bisher ist noch keiner ertrunken." Ich hätte am liebsten hinzugefügt: "Vielleicht nicht ertrunken, aber Nasse Füße haben sie allemal bekommen ".

Hoffentlich haben wir das Problem dann nicht - wir bauen mit Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung.
€uro11.02.12 12:01
Hallo,
danair schrieb:
...Ich überlege, ob ich hierfür einen Baugutachten beauftragen soll. Habt ihr Ratschläge und Erfahrungen?
Ist das normal und zu akzeptieren?
Ein sehr typischer Fall einer lokalen Wärmebrücke => die Fensterscheibe!
Während AW bzw. Dachkonstruktionen im Neubau zunehmend mit besseren U-Werten versehen sind(werden), sind die DF meist auf einem veraltetem Entwicklungsstand stehen geblieben d.h., der U-Wert des DF-Flügels(Scheibe) ist extrem niedriger wie der der angrenzenden Dachflächen. Die Luft "sucht" sich zum kondensieren den schwächsten Punkt der gesamten Baukonstruktion, hier die Fensterscheibe. Ein Mangel den der Planer zu verantworten hat. Dieser ist nicht durch übermäßiges Lüften behebbar, welches übrigens zu einem übermäßigen Heizenergieverbrauch führen würde.

v.g.
Bauexperte11.02.12 13:38
Hallo €uro,

€uro schrieb:
Ein Mangel den der Planer zu verantworten hat.

Yep, Du warst schneller als ich

Ergänzung:

@danair

Bevor Du einen Sachverständigen beauftragst: schaue in Deinen Vertrag. Ich bin sicher, Du hast die Doppelflügelfenster so gekauft, wie sie auch verbaut wurden


Freundliche Grüße
JonnYWeeD14.02.12 09:43
Guten Morgen,

€uro schrieb:
Hallo,

Ein sehr typischer Fall einer lokalen Wärmebrücke => ... Ein Mangel den der Planer zu verantworten hat. Dieser ist nicht durch übermäßiges Lüften behebbar...


Das ist leicht zu sagen. Ich habe vor zwei Jahren gebaut, die Fenster wurden also etwa vor 2,5 Jahren bestellt. Die Normalen Fenster und Türen sind 3fach Verglast. Die Dachfenster nicht, es gab sie aber zu dieser Zeit auch noch gar nicht. Anfang 2011 hat Roto diese Dachfenster erst auf den Markt gebracht. Meine Dämmung ist eine 22er mit 0,8, es gibt auf dem Markt kein Fenster (Rahmen) das diese Werte im gesamten erreichen. Meine Dachfenster haben 1,2 und das war zu dieser Zeit das beste was es gab.

Verstehe eh nicht, warum man die Häuser so dicht machen muss und dann ohne Lüftungsanlage ausstattet - es ist quasi unmöglich 3-4 Mal am Tag zu lüften.
Weil ich nicht eine Dreckschleuder im Haus haben wollte. Ich habe Lüftungsanlagen gewartet und weis was in den Schächten nach 2 bis 3 Jahren wohnt. Egal, davon einmal abgesehen habe ich eine Luftfeuchte im Haus von 33%. Das ist eigentlich zu wenig, trotzdem setzt sich feuchte ab.

Ich glaube nach wie vor das es an den Dichtungen der Fenster liegt. Runddichtungen werden nicht auf Gehrung geschnitten sondern einfach aneinander geklebt, das heißt in den Ecken wird immer kalte Luft reinkommen.

Man muss das Fenster nur 2h auf Kipp lassen, dann ist das Wasser weg
Das ist sehr gefährlich! Dadurch kühl das Mauerwerk an der Fensterlaibung aus und dann setzt sich die feuchte Luft an diesen Stellen nieder. Da kann sich der Schimmel dann schön ausbreiten.

Das beste ist natürlich eine Heizung unter dem Fenster zu haben, so wie es schon unser Eltern bei ihrem Hausbau gemacht haben. Aber das ist schwierig bei einer Vorlauftemperatur von 32°C bei -20°C im Außenbereich, da geht halt nur Fußbodenheizung.

Na ja, vielleicht hat ja noch jemand eine Idee...
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