ᐅ Keller bei Einfamilienhaus sinnvoll oder eher zu teuer?
Erstellt am: 30.06.18 21:56
Bonnie_Ham schrieb:
Wo sollen denn die Münchner Krankenschwestern, Friseure, Pflegekräfte, Verwaltungsangestellte, Polizisten usw. alle hin?
Für mehrere tausend der Münchner Sozialwohnungen (!) haben die städtischen Mitarbeiter zwar schon ein Belegrecht, aber der Bestand reicht bei weitem nicht. Das ist wirklich ein Problem. Und nur weil es anderswo noch schlimmer ist, macht es das ja nicht besser.
Das Kaufpreisniveau ist aber momentan überall irre, da hast du absolut Recht.Viele Kliniken haben Mitarbeiterwohnungen, aber natürlich ist das keine echte Lösung. Meine Friseurin ist letztes Jahr zurück nach Griechenland.Viele Ausbildungsberufe führen im Münchner Raum meiner Meinung schon mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Altersarmut. Private Altersvorsorge ist für viele nicht drin.
H
Hausbauer105.07.18 16:56Sorry Leute, noch mal: Man wird ja nicht dazu gezwungen, in München zu wohnen und zu arbeiten. Eine Friseurin kann auch woanders arbeiten und auch die Krankenschwester kann sich woanders bewerben.
Ich kann mir ja auch kein Einfamilienhaus mitten in Köln oder Düsseldorf leisten; da muss ich halt auch mit leben. Also schaue ich mich nach günstigeren (nicht günstigen) Alternativen um. Wenn mir das Leben in München zu teuer ist, muss ich mich halt auch nach günstigeren Alternativen umsehen.
Ich sage es gerne noch mal: Das Kaufpreisniveau hat üble Dimensionen erreicht, vor allem auch in München und Umgebung. Aber es zwingt einen trotzdem niemand genau da zu wohnen.
Ich kann mir ja auch kein Einfamilienhaus mitten in Köln oder Düsseldorf leisten; da muss ich halt auch mit leben. Also schaue ich mich nach günstigeren (nicht günstigen) Alternativen um. Wenn mir das Leben in München zu teuer ist, muss ich mich halt auch nach günstigeren Alternativen umsehen.
Ich sage es gerne noch mal: Das Kaufpreisniveau hat üble Dimensionen erreicht, vor allem auch in München und Umgebung. Aber es zwingt einen trotzdem niemand genau da zu wohnen.
Hausbauer1 schrieb:
Man wird ja nicht dazu gezwungen, in München zu wohnen und zu arbeiten. Eine Friseurin kann auch woanders arbeiten und auch die Krankenschwester kann sich woanders bewerben.Das sehe ich grundsätzlich auch so.
Aber wenn man will, dass man sich in München noch die Haare schneiden lassen kann oder im Notfall ein Rettungssanitäter kommt, kann man die nicht endlos weiter nach draußen vergraulen.
Aber endlich hat der IWF getan, was die deutschen Institutionen vermutlich aus Eigennutz nicht tun: Einigen deutschen Großstädten, allen voran München, eine Blase attestieren. Münchner Immobilien würden im Schnitt 46% über realem Wert gehandelt werden.
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HilfeHilfe05.07.18 20:37Alex85 schrieb:
Das sehe ich grundsätzlich auch so.
Aber wenn man will, dass man sich in München noch die Haare schneiden lassen kann oder im Notfall ein Rettungssanitäter kommt, kann man die nicht endlos weiter nach draußen vergraulen.
Aber endlich hat der IWF getan, was die deutschen Institutionen vermutlich aus Eigennutz nicht tun: Einigen deutschen Großstädten, allen voran München, eine Blase attestieren. Münchner Immobilien würden im Schnitt 46% über realem Wert gehandelt werden.Problem ist das trotzdem weiter gebaut und gekauft wird . Da wird so schnell nichts zurückkommen solange die Wirtschaft stark . Zum Thema Friseurin kann ich nur sagen das Gehalt beschämend ist aber eine Freundin meinte die Trinkgelder ja nach laden sehr gut . Gut Sachsen und Bayern wird es da auch Unterschiede geben . Dienstleistung wird mehr Richtung USA gedrängt . Da ist der Tipp notwendig