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ᐅ Bauprojekt 400k: Wie weit aufstocken?


Erstellt am: 17.04.18 07:31

HilfeHilfe17.04.18 13:39
Ruska schrieb:
Ich sehe das nicht ganz so radikal wie Du, gehe aber auch von weiterer Wertsteigerung allein des Bodens aus. Die absehbar steigende Miete ist ebenfalls ein Grund für das Bauvorhaben.
Dennoch, in erster Linie soll es selbstgenutzter Wohnraum sein.


Bis zu meiner Schmerzgrenze was die Entfernung betrifft, sind es mittlerweile 250 EUR/qm.
Kleinere Grundstücke aus genannten Gründen nicht zu kriegen.


Teilen leider seltenst möglich. Doppelhaushälfte als "Notlösung" ist bereits im Gespräch, allerdings nur wenn es tatsächlich unvermeidbar ist.


Welchen Rechner kannst Du empfehlen? Schön ist das sicher nicht, deswegen dieses Thema


Welches Eigenkapital bräuchte man für deutlich bessere Konditionen?
Das Problem momentan ist, die Grundstückspreise laufen schneller weg als sich das Geld ansparen lässt.
10-20% Zuwachs p.a. waren es hier im Umkreis in den letzten 10 Jahre, kein Ende in Sicht.

wie gesagt müsst ihr es besser einschätzen.

Mit der reinen Rate ist es ja auch nicht getan. Ihr habt ja auch noch die Nebenkosten für das Haus. Da kann es schon mal 1400 Rate + 600 Nebenkosten ( mit Rückstellungen, Strom, Wasser usw) werden
Zaba1217.04.18 14:06
Knallkörper schrieb:
Und willst du wirklich so lange daran abzahlen? Wenn ja, habe ich dafür ökonomisch gesehen nicht sehr viel Verständnis, denn euer Einkommen ist ja hoch und ihr habt nicht viel Kredit aufgenommen. Wenn nicht, habe ich dafür noch weniger Verständnis, weil ihr dann für eine lange Zinsbindung zahlt, die ihr gar nicht nutzt. Insgesamt ist eure Finanzierung ein relativ schlechtes Beispiel, um dem TE als "Vorbild" zu dienen. Mit euren > 250k Eigenkapital bekamt ihr generell günstige Zinssätze angeboten, auch für 30 Jahre.

Meistens macht es finanziell keinen Sinn, sein Risiko auf Null zu reduzieren. Das gilt für Finanzierungen genauso wie für Versicherungen.

Abgesehen davon wie die Zinsen in 10 Jahren sein könnten, spricht Caspar einen sehr wichtigen Punkt an. Es geht ja nicht nur um das Zinsänderungsrisiko oder ökonomische Faktoren. Du musst bei einer Zinsbindung >20 Jahre im besten Fall bis die Bude abbezahlt ist nie wieder mit einer Bank reden.

1. Deine berufliche Situation, dein Gehaltsgefüge oder das deiner Frau, etc. wird nicht neu bewertet bei einer ausreichend langen Laufzeit.
Es gibt viel Gründe warum Gehälter einfach so wegfallen können ohne kompensiert zu werden. Dann ist man froh, wenn die Bank erst in 11 Jahren auf einen zukommt und nicht im 1 Jahr bzgl. der Anschlussfinanzierung.

2. Deine Haus und Grundstück muss nicht neu bewertet werden.
Beispielsweise hättest du vor 10 Jahren in Duisburg Marxloh eine ETW finanziert und würdest jetzt gerne eine Anschlussfinanzierung beantragen wollen, wäre der aktuelle Wert der ETW 0€

Du siehst also, es geht nicht immer darum Zinsen zu sparen.
Knallkörper17.04.18 14:28
Falsch. Eine erhebliche Änderung deiner Vermögensverhältnisse musst du unabhängig von der Kreditlaufzeit melden!
Zaba12 schrieb:
Du siehst also, es geht nicht immer darum Zinsen zu sparen.

Stimmt. Bei dir geht es um Ruhe und "German Angst".
Ruska17.04.18 14:55
Ich freue mich über die rege Diskussion, allerdings schweifen wir langsam etwas ab.

Sehe ich das richtig, dass im Prinzip
1. unisono davon abgeraten wird ein höheres Budget einzuplanen?

2. Deutlich bessere Konditionen erst bei 40% Eigenkapital zu erwarten sind, wo ich realistisch betrachtet auch in 5 Jahren nicht landen werde?

Seht ihr überhaupt Möglichkeiten das Bauprojekt zu realisieren?

Gruß
Zaba1217.04.18 14:57
Knallkörper schrieb:
Falsch. Eine erhebliche Änderung deiner Vermögensverhältnisse musst du unabhängig von der Kreditlaufzeit melden!



Stimmt. Bei dir geht es um Ruhe und "German Angst".

@Änderung der Vermögensverhältnisse: Ja in der Theorie ist das so, stimmt. In der Praxis kriegt es keiner mit, sodass du entsprechend lange Zeit hat um gegenzusteuern, solange man seine Rate bedienen kann.

@German Angst: Über das Attribut bzw. die lange Zinsbindung hätten sich die Amis die vor ein paar Jahren ihr Haus verloren haben und jetzt in ihren SUVs hausen müssen überaus gefreut.

Soll hier aber jetzt auch keine Meinungdiskussion werden.
apokolok17.04.18 15:29
Ruska schrieb:
Ich freue mich über die rege Diskussion, allerdings schweifen wir langsam etwas ab.

Sehe ich das richtig, dass im Prinzip
1. unisono davon abgeraten wird ein höheres Budget einzuplanen?

2. Deutlich bessere Konditionen erst bei 40% Eigenkapital zu erwarten sind, wo ich realistisch betrachtet auch in 5 Jahren nicht landen werde?

Seht ihr überhaupt Möglichkeiten das Bauprojekt zu realisieren?

Gruß
Nein, auch bei 90% oder 80% Beleihungsauslauf sind die Konditionen deutlich besser als bei ner 110% Finanzierung.

Im Prinzip ist es doch so: Ihr habt monatlich 4300€ zur Verfügung, davon zieht die Bank 1000 für die erste Person im Haushalt, jeweils 400 für alle weiteren als Pauschale zur allgemeinen Bestreitung des Lebens ab. (Von Bank zu Bank unterschiedlich, prinzipiell ist es aber so). Für jedes Auto werden noch mal 500€ angenommen, dazu kommen noch, falls vorhanden weitere fixe Verpflichtungen wie Unterhalt oder ähnliches.

Nehmen wir an die gibt es nicht bei euch.
Also bleiben bei euch erst mal 2000€ im Monat für die Immobilie über. Davon zieht die Bank dann noch ne Nebenkostenpauschale ab, das wären bei euren schlanken 120m² z.B. 360€ / Monat.

Jetzt haben wir noch 1640€ / Monat für ne Finanzierung. Da ihr doch nicht all zu eng kalkulieren wollt, nehmen wir mal an ihr seid bereit bis zu 1400€ im Monat Annuität zu leisten.
Nehmen wir an ihr könnt die Gesamtkosten tatsächlich bei 400k halten (was sehr unrealistisch ist), müsst ihr zumindest 33k für die Nebenkosten selbst aufbringen.
Mit ner dann 100% Finanzierung, 30 Jahre Zinsbindung, 30 Jahre Laufzeit als Volltilger bekommt ihr im Idealfall 3,24% und habt eine Rate von 1740€ monatlich.

Also nein, wahrscheinlich ist mit der aktuellen Einkommenssituation eine höhere Finanzierung nicht realisierbar.
Das Grundstück ist einfach zu teuer.
Also entweder irgendwohin wo es billiger ist oder aber weniger Grundstück, also Doppelhaushälfte oder sogar Reihenhaus in Kauf nehmen.

Zur Diskussion mit der Zinsbindung: Knallkörper hat schon recht, der Deutsche kauft sich sehr gerne Sicherheit, deswegen gibt es hier auch für alles und jeden die passende Versicherung. Es ist eben eine sehr persönliche Entscheidung welches Risiko man bereit ist zu tragen. Die 80% Sicherheit ist halt finanziell oft deutlich vernünftiger als die 100% Sicherheit. Viele Leute wollen sie trotzdem und zahlen den Aufpreis. Beides ist vertretbar, muss jeder selbst wissen.
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