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ᐅ Neubau - Wie baut man wirtschaftlich sinnvoll?


Erstellt am: 07.08.17 13:09

Nordlys07.08.17 15:31
Der TE ist, wie ich dem Profil entnehme aus SH. Wenn ich in SH 2017 für 285 tsd. all incl. mit Grundstück, mit Anschlüssen Erdarbeiten, Gartenbau pipapo bauen kann, kann er das in SH auch.
Er will größer bauen, ok, er will aber ja auch 200 ins pure Haus investieren, nicht wie ich 163.
Lass Dich nicht irre machen, es geht. Es geht, ohne dass Du in Wellblech landest.
ypg07.08.17 16:31
Nordlys schrieb:
Das ist tendenziös in der Sprache. Billig hat immer den Beigeschmack von minderwertig. Sagen wir, günstig. Preiswert. Eine Ytong ist nicht minderwertig, ein weisses Fenster funktional nicht schlechter als ein graues. Ein 400 t Haus kann in der Bodenplatte den gleichen Beton haben wie ein 200 t Haus. Ein Tegalitdach dichtet nicht besser als Harzer Pfanne. Eine 25 er Fliese beduscht sich nicht anders wie die 50 Euro pro qm Variante. KNX lässt das Licht nicht anders sin wie Lichtschalter. Eine Kunsstoffhaustür ist energetisch nicht schlechter als Aluminium oder Holz. Ein Fingerprintsensor ist nicht sicherer als ein gutes Schloss. Nadelholz Dachunterschläge mit Konsolan geschützt sind nicht schlechter als die aus den Plastikplatten. Usw.

Sorry, ich sagte billig! Nicht minderwertig!

Und ja: ich halte 200000 für billig - laut TE 130/140 qm, ohne Erklärung kann man von schlüsselfertig (ohne Malern und Beläge) ausgehen.

Wir haben auch relativ günstig gebaut - billiges Niedersachsen, aber vor 3 Jahren ü200000 mit ner anständigen Doppelverglasung und Tondachziegel. Ist nicht nötig und hätte das Budget gesprengt
chand198607.08.17 16:32
Caspar2020 schrieb:
Danach ist eigentlich fast immer aus ökonomischer Sicht der Kauf/Bau von Eigentum ein "Verlust"-Geschäft.

Ist ja auch korrekt. Sehr viele Menschen können das aber nicht ausrechnen und erzählen dementsprechend, das Eigenheim solle als Absicherung für's Alter dienen. Außerdem kennen sie alternative Anlageformen für Ersparnisse nicht und sammeln hierüber auch kein Wissen an, sondern lassen sich in's Hirn pusten, was der Mainstream so darüber denkt.

Dennoch gibt es, sofern man nicht rein finanziell argumentiert trotzdem genügend Gründe für Wohneigentum. Wer will schon jede Lebensentscheidung rein ökonomisch rational fällen und dann reich und unerfüllt in die Kiste gehen?

Am Ende muss man sich klar sein, was man vom Leben will und wofür man entsprechend prioritär sein Geld einsetzen will. Und für wen individuelles Wohnen, Standorttreue und Entscheidungsfreiheit eine hohe Priorität genießt, der ist mit Eigentum gut beraten.
ypg07.08.17 16:37
Ich würde erst mal checken, wie viel das Haus mit Baunebenkosten kosten darf - daran kann man dann schauen, was man sich leisten kann.
200000 in den Forumsraum geschmissen: Never ever a Home für 3-4 Personen.


Gruß, Yvonne
Caspar202007.08.17 16:43
chand1986 schrieb:
Wer will schon jede Lebensentscheidung rein ökonomisch rational fällen und dann reich und unerfüllt in die Kiste gehen?

Ich bin völlig bei dir.
HAL0612007.08.17 16:45
Wir liegen mit 134/125m² KFW55 Schlüsselfertig per GU <200.000
Das Problem in Foren ist immer nur: Auf dicke Hose machen ist eher die Regel als zuzugeben, dass man auch günstig fahren kann. Daher ist der durchschnittliche Forenpreis immer höher als der durchschnittliche Marktpreis.
schlüsselfertig