ᐅ Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung als Heizung?
Erstellt am: 16.12.10 19:50
Hallo Zusammen,
wir planen aktuell ein Einfamilienhaus, ca. 130m², unterkellert mit Kalksandstein und WDVS im Kfw 70 Std. mit Gasbrennwertgerät und Solarkollektoren zur Warmwassererzeugung.
Laut Energieberater ist dies ohne Kontrollierte-Wohnraumlüftung zum einen nicht zu erreichen und aufgrund unserer Bauweise die kontrollierte Lüftung sowieso ratsam.
Meine Frage nun:
Wäre es in diesem Fall nicht sinnvoll eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung zu errichten und dann durch einen zusätzlichen Heizstab im Wäremtauscher auch über die Lüftungsanlage zu heizen und so die konventionelle Heizung mittels Gasbrennwertgerät komplett zu eliminieren?
Danke für Eure Antworten
wir planen aktuell ein Einfamilienhaus, ca. 130m², unterkellert mit Kalksandstein und WDVS im Kfw 70 Std. mit Gasbrennwertgerät und Solarkollektoren zur Warmwassererzeugung.
Laut Energieberater ist dies ohne Kontrollierte-Wohnraumlüftung zum einen nicht zu erreichen und aufgrund unserer Bauweise die kontrollierte Lüftung sowieso ratsam.
Meine Frage nun:
Wäre es in diesem Fall nicht sinnvoll eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung zu errichten und dann durch einen zusätzlichen Heizstab im Wäremtauscher auch über die Lüftungsanlage zu heizen und so die konventionelle Heizung mittels Gasbrennwertgerät komplett zu eliminieren?
Danke für Eure Antworten
Hallo,
v.g.
feud schrieb:Grundsätzlich stimmt das so nicht, es hängt immer von den spezifischen Rahmenbedingungen ab! Ob eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung überhaupt notwendig ist, lässt sich überprüfen. Wenn man sie aus Komfortgründen möchte, ist das in Ordnung.
...wir planen aktuell ein Einfamilienhaus, ca. 130m², unterkellert mit Kalksandstein und WDVS im KfW 70 Std. mit Gasbrennwertgerät und Solarkollektoren zur Warmwassererzeugung. Laut Energieberater ist dies ohne Kontrollierte-Wohnraumlüftung zum einen nicht zu erreichen und aufgrund unserer Bauweise die kontrollierte Lüftung sowieso ratsam.
feud schrieb:Auch das hängt vom Einzelfall, d.h. der konkreten Leistungs- und Energiebilanzierung ab. Nur bei relativ geringen Raumheizlasten ist eine derartige Lösung sinnvoll, da Luft ein schlechter "Energiebevorrater und -Transporteur" ist. Zudem benötigt der "Heizstab" ja auch eine Energiequelle und wäre im schlechtesten Fall eine E-Direktheizung! Auch wird der Wirkungsgrad der Wärmerückgewinnung z.T. dramatisch überschätzt, was in vielen Neubauobjekten z.Z. zu erheblichen Stromkosten führt, weil z.B. eine installierte Abluftwärmepumpe nicht die erforderliche Heizleistung erbringt.
...Wäre es in diesem Fall nicht sinnvoll eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung zu errichten und dann durch einen zusätzlichen Heizstab im Wäremtauscher auch über die Lüftungsanlage zu heizen und so die konventionelle Heizung mittels Gasbrennwertgerät komplett zu eliminieren?
v.g.
Hallo,
v.g.
feud schrieb:Das ist richtig! Daher macht es Sinn, den tatsächlichen Energieverbrauch vorab zu berechnen. (Achtung Energieeinsparverordnung Angaben sind hierfür nicht geeignet!) Bei absolut geringen Größenordnungen, kann das Heizungssystem vom Investment Aufwand niedrig gehalten werden. In solchen Fällen spielt die Energieeffizienz eine nicht mehr so wichtige Rolle.
...Das mit der Zuheizung über Strom ist mir auch etwas ein Dorn im Auge, allerdings kann man doch für die Kosten, die man sich an der konventionellen Heizanlage spart einiges an Strom "verheizen".
v.g.
B
Bauexperte19.12.10 18:01Hallo €uro,
ich gebe gerne zu, mich reitet dieser Stunde der kleine Teufel, aber
Freundliche Grüße
ich gebe gerne zu, mich reitet dieser Stunde der kleine Teufel, aber
€uro schrieb:diese, _Deine_ Aussage rückt mein Ansehen des gemeinen Berufstandes des Ingenieurs wieder ins rechte Lot
... Auch wird der Wirkungsgrad der Wärmerückgewinnung z.T. dramatisch überschätzt...
Freundliche Grüße
Hallo,
Na, da bin ich ja beruhigt. Das heisst allerdings nicht, dass Wärmerückgewinnung deshalb grundsätzlich sinnlos wäre, wie ein "Nichtinschenör" sofort schlußfolgern würde. Das ist eben der feine Unterschied
v.g.
Bauexperte schrieb:
...diese, _Deine_ Aussage rückt mein Ansehen des gemeinen Berufstandes des Ingenieurs wieder ins rechte Lot
Na, da bin ich ja beruhigt. Das heisst allerdings nicht, dass Wärmerückgewinnung deshalb grundsätzlich sinnlos wäre, wie ein "Nichtinschenör" sofort schlußfolgern würde. Das ist eben der feine Unterschied
v.g.
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