Wertes Forum,
ich habe schon einige Artikel zu dem Thema gelesen, konnte davon ein wenig partizipieren, aber so ganz klar ist es mir für unseren Fall nicht. Bin absoluter Laie was das Thema anbelangt und muss jetzt unserem Innenausbauer, der bei uns alles komplett macht, ein wenig auf die Finger schauen (zunächst im Angebot). Da ich die zu beauftragenden Leistungen gerne verstehen möchte, bitte ich um plausible und wenn möglich bildlich formulierte Rückmeldung mit wenig Fachjargon. Deshalb bitte um Entschuldigung für die vielleicht doch sehr laienhafte Ausdrucksweise!
Hier die Grundlage wir bauen ein Einfamilienhaus mit EG/ ausgebautem DG / Spitzboden (ungedämmt) auf Bodenplatte. Gewünscht ist eine SAT-Anlage mit 5 Teilnehmern (WZ, 2x KZ, Büro, Schlafzimmer) sowie eine LAN-Verkabelung der genannten Räume.
Zunächst die LAN-Verkabelung, angeboten wurde uns im Technikraum die LAN-Zentrale zu setzen und dort auch den Router zu positionieren. Von dort aus werden dann wohl die einzelnen Zimmer verkabelt. Angeboten wurden mir als Position das Auflegen der Datenkabel inkl. Stecker (verstehe ich als Verkabelung) sowie 5x BTR NETCOM Anschlussdose, Kat. 7, 1xRJ45, Up0 TN E-DATmod-2Up0.
Ich habe mich ein wenig eingelesen, für ein Netzwerk benötige ich dann noch einen Switch der die Verteilung übernimmt. Diesen sehe ich im Angebot nicht und kommt dann noch hinzu oder? Benötige ich weitere Komponenten ?
Wie steht es in diesem Fall dann mit WLAN? Werde ich das im gesamten Haus (Holzständerbauweise) aus dem Technikraum heraus noch empfangen können oder benötige ich einen Verstärker. Habe auch schon von einem Access Point gelesen, was muss man sich darunter vorstellen, wenn ich WLAN auch im WZ und im OG haben will ? Wie sieht es aus mit dem Telefon? Wir haben keine Dose mehr im Haus dafür vorgesehen, das muss aber auch irgendwo positioniert werden. Langt mir da ein ganz normales Gigaset TECT-Telefon und brauche nur einen Stromanschluss um dies mit dem Router zu verbinden? Oder ist noch weiteres nötig ?
Dann zu SAT-Anlage, angeboten wird mir eine SAT-Anlage mit 5 TN Aufdach, mit Multiswitsch 85 cm/ LNB / zentral im Spitzboden.
Und als Extra-Position Vorbereitung Satanlage Koax-Kabel auf Spitzboden und Erdung vom Spitzboden bis Technikraum.
Der Preis der angebotenen SAT-Anlage ist deutlich zu hoch. Deshalb möchte ich gerne nur die Vorbereitung legen lassen und den Rest dann gesondert vergeben. Was brauche ich bzw. wie muss ich das machen lassen ? Ein Leerrohr vom Spitzboden zum Technikraum legen lassen? Wie erfolgt die Verkabelung der einzelnen Zimmer? Läuft die vom Technikraum aus in die Zimmer oder direkt von der SAT-Anlage im Spitzboden weg ? Wenn jetzt schon in die gleichen Räume LAN gelegt wird, ist dann das Kabel für SAT ein anderes (Koax?)
Vielen Dank bereits vorab für Hilfe und Rückmeldung. Es ist unglaublich welchen Herausforderungen man sich beim Hausbau stellen muss, von denen man vorher noch nicht wusste das es diese gibt.
Viele Grüsse
Charly
ich habe schon einige Artikel zu dem Thema gelesen, konnte davon ein wenig partizipieren, aber so ganz klar ist es mir für unseren Fall nicht. Bin absoluter Laie was das Thema anbelangt und muss jetzt unserem Innenausbauer, der bei uns alles komplett macht, ein wenig auf die Finger schauen (zunächst im Angebot). Da ich die zu beauftragenden Leistungen gerne verstehen möchte, bitte ich um plausible und wenn möglich bildlich formulierte Rückmeldung mit wenig Fachjargon. Deshalb bitte um Entschuldigung für die vielleicht doch sehr laienhafte Ausdrucksweise!
Hier die Grundlage wir bauen ein Einfamilienhaus mit EG/ ausgebautem DG / Spitzboden (ungedämmt) auf Bodenplatte. Gewünscht ist eine SAT-Anlage mit 5 Teilnehmern (WZ, 2x KZ, Büro, Schlafzimmer) sowie eine LAN-Verkabelung der genannten Räume.
Zunächst die LAN-Verkabelung, angeboten wurde uns im Technikraum die LAN-Zentrale zu setzen und dort auch den Router zu positionieren. Von dort aus werden dann wohl die einzelnen Zimmer verkabelt. Angeboten wurden mir als Position das Auflegen der Datenkabel inkl. Stecker (verstehe ich als Verkabelung) sowie 5x BTR NETCOM Anschlussdose, Kat. 7, 1xRJ45, Up0 TN E-DATmod-2Up0.
Ich habe mich ein wenig eingelesen, für ein Netzwerk benötige ich dann noch einen Switch der die Verteilung übernimmt. Diesen sehe ich im Angebot nicht und kommt dann noch hinzu oder? Benötige ich weitere Komponenten ?
Wie steht es in diesem Fall dann mit WLAN? Werde ich das im gesamten Haus (Holzständerbauweise) aus dem Technikraum heraus noch empfangen können oder benötige ich einen Verstärker. Habe auch schon von einem Access Point gelesen, was muss man sich darunter vorstellen, wenn ich WLAN auch im WZ und im OG haben will ? Wie sieht es aus mit dem Telefon? Wir haben keine Dose mehr im Haus dafür vorgesehen, das muss aber auch irgendwo positioniert werden. Langt mir da ein ganz normales Gigaset TECT-Telefon und brauche nur einen Stromanschluss um dies mit dem Router zu verbinden? Oder ist noch weiteres nötig ?
Dann zu SAT-Anlage, angeboten wird mir eine SAT-Anlage mit 5 TN Aufdach, mit Multiswitsch 85 cm/ LNB / zentral im Spitzboden.
Und als Extra-Position Vorbereitung Satanlage Koax-Kabel auf Spitzboden und Erdung vom Spitzboden bis Technikraum.
Der Preis der angebotenen SAT-Anlage ist deutlich zu hoch. Deshalb möchte ich gerne nur die Vorbereitung legen lassen und den Rest dann gesondert vergeben. Was brauche ich bzw. wie muss ich das machen lassen ? Ein Leerrohr vom Spitzboden zum Technikraum legen lassen? Wie erfolgt die Verkabelung der einzelnen Zimmer? Läuft die vom Technikraum aus in die Zimmer oder direkt von der SAT-Anlage im Spitzboden weg ? Wenn jetzt schon in die gleichen Räume LAN gelegt wird, ist dann das Kabel für SAT ein anderes (Koax?)
Vielen Dank bereits vorab für Hilfe und Rückmeldung. Es ist unglaublich welchen Herausforderungen man sich beim Hausbau stellen muss, von denen man vorher noch nicht wusste das es diese gibt.
Viele Grüsse
Charly
D
Deliverer28.02.17 09:12Zur Erklärung:
Die übliche (und vernünftige) Vorgehensweise bei der LAN-Verkabelung im Technikraum ist folgende:
Die ganzen losen Kabelenden (die von den Dosen her kommen) werden auf ein Patchpanel "aufgelegt", d.h. angeschlossen. Dieses Panel ist quasi eine LAN-Steckdose mit vielen Anschlüssen (8, 16, 24...). Das Panel selber macht mit dem Signal aber noch nichts. Das dient nur der sauberen Verlegung und einfacheren Wartung.
Von diesem Panel fährt man dann mit (kurzen) Patch-Kabeln zu einem Switch direkt daneben (meist mit etwas mehr Buchsen als das Panel). Der "macht" dann erst das Netzwerk, in dem er alle Anschlüsse (nur dann) miteinander verbindet, wenn Daten fließen sollen.
Das LAN ist damit fertig. Was noch fehlt, ist die Einspeisung des Internets. Das kommt von irgend einem Modem (häufig in Kombination mit Router, WLAN, Telefonstation...) der gängigen Anbieter. Dieses Modem wird mit dem Switch verbunden, welcher es bei Bedarf an die Stationen im Netzwerk verteilt. Dazu sollte darauf geachtet werden, dass die Internetversorgung von außen im Hauswirtschaftsraum ankommt, sonst muss noch mal ein Kabel gelegt werden.
Das WLAN ist, wie oben erwähnt, häufig schon im Gerät des Profiders vorhanden und kann dann auch genutzt werden. Wenn nicht, braucht man einen WLAN-Router. Der kann entweder auch am Switch im Hauswirtschaftsraum oder an einer Dose an einer zentralen Stelle des Hauses angeschlossen werden. Bei einem großen Haus empfiehlt sich ein sog. zusätzlicher Access-Point. Das gerät hängt auch im LAN und spannt eine weitere WLAN-Zone (für Keller, Garten...) auf. Alternativ, aber viel langsamer, können nicht kabelgebundene "Repeater" verwendet werden.
Die übliche (und vernünftige) Vorgehensweise bei der LAN-Verkabelung im Technikraum ist folgende:
Die ganzen losen Kabelenden (die von den Dosen her kommen) werden auf ein Patchpanel "aufgelegt", d.h. angeschlossen. Dieses Panel ist quasi eine LAN-Steckdose mit vielen Anschlüssen (8, 16, 24...). Das Panel selber macht mit dem Signal aber noch nichts. Das dient nur der sauberen Verlegung und einfacheren Wartung.
Von diesem Panel fährt man dann mit (kurzen) Patch-Kabeln zu einem Switch direkt daneben (meist mit etwas mehr Buchsen als das Panel). Der "macht" dann erst das Netzwerk, in dem er alle Anschlüsse (nur dann) miteinander verbindet, wenn Daten fließen sollen.
Das LAN ist damit fertig. Was noch fehlt, ist die Einspeisung des Internets. Das kommt von irgend einem Modem (häufig in Kombination mit Router, WLAN, Telefonstation...) der gängigen Anbieter. Dieses Modem wird mit dem Switch verbunden, welcher es bei Bedarf an die Stationen im Netzwerk verteilt. Dazu sollte darauf geachtet werden, dass die Internetversorgung von außen im Hauswirtschaftsraum ankommt, sonst muss noch mal ein Kabel gelegt werden.
Das WLAN ist, wie oben erwähnt, häufig schon im Gerät des Profiders vorhanden und kann dann auch genutzt werden. Wenn nicht, braucht man einen WLAN-Router. Der kann entweder auch am Switch im Hauswirtschaftsraum oder an einer Dose an einer zentralen Stelle des Hauses angeschlossen werden. Bei einem großen Haus empfiehlt sich ein sog. zusätzlicher Access-Point. Das gerät hängt auch im LAN und spannt eine weitere WLAN-Zone (für Keller, Garten...) auf. Alternativ, aber viel langsamer, können nicht kabelgebundene "Repeater" verwendet werden.
B
Bieber081528.02.17 09:59Deliverer schrieb:
Die ganzen losen Kabelenden (die von den Dosen her kommen) werden auf ein Patchpanel "aufgelegt", d.h. angeschlossen.Völlig richtig. Bei nur fünf Anschlüssen im Haus werden oft nur Stecker an die offenen Enden im Hauswirtschaftsraum montiert, das Patchpanel entfällt dann. Der Rest ist so, wie Du beschrieben hast.Ich würde stets Zweifachdosen setzen, dann wären es 10 Kabelenden im Hauswirtschaftsraum. Diese würde ich dann auf ein Patchpanel auflegen.
Man muss sich vorher Gedanken machen, wo genau im Hauswirtschaftsraum Patchpanel und Router platziert werden. Idealerweise nimmt man einen Netzwerkschrank (10" oder 19", Wandschrank) für diese Geräte. Patchpanel und Switch benötigen jeweils eine Höheneinheit (HE) darin.
Wir haben den schrank und das Patchpanel selbst gekauft und dem Elektriker auf die Baustelle gestellt. Dieser hat Schrank und Patchpanel montiert und die Kabel aufgelegt.
Wie vorher schon geschrieben würde ich immer auf Doppeldosen setzten und auf die andere Seite gehört für mich immer ein Patchpanel.
@CharlyC42: Hast du für dich mal eine Bedarfsermittlung gemacht, wie viele Anschlüsse du brauchst? z.B. Im Büro mit Netzwerkdrucker, Netzwerkfestplatte und PC wäre mit eine Dose zu wenig. Am TV sehe ich es ähnlich.
PS: Beim Access-Point immer auch an die Steckdose in der Nähe denken.
@CharlyC42: Hast du für dich mal eine Bedarfsermittlung gemacht, wie viele Anschlüsse du brauchst? z.B. Im Büro mit Netzwerkdrucker, Netzwerkfestplatte und PC wäre mit eine Dose zu wenig. Am TV sehe ich es ähnlich.
PS: Beim Access-Point immer auch an die Steckdose in der Nähe denken.
hanse987 schrieb:
Netzwerkdrucker, NetzwerkfestplatteWürde ich bei einem Haus ohne Keller wenn möglich mit im Hauswirtschaftsraum parken. Spart die Dosen und ist aus dem Weg.Beim Drucker wenn es ein Laser ist, ist auch alles "giftige" weg.
Ansonsten wie der Rest sagt, Bedarfsanalyse machen und sehen ob wirklich 5 Dosen reichen.
Beim SAT z.B. würde ich auch immer mit Doppeldosen planen. Die meisten Geräte heute haben Twin-Receiver (auf einem Kanal aufnehmen, auf dem anderen schauen).
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