ᐅ Neubau nach Energieeinsparverordnung 2016 nicht mehr ohne Be/-Entlüftungsanlage?
Erstellt am: 22.02.17 13:53
Bieber081522.02.17 19:19
Knallkörper schrieb:
Unter 40% Luftfeuchtigkeit bei 22 Grad.Bisschen trocken für meinen Geschmack. Eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Feuchterückgewinnung bietet mehr :PKnallkörper22.02.17 19:51
Ist tatsächlich unangenehm, reizt die Schleimhäute.
ypg22.02.17 20:02
Cunarder schrieb:
Ja die Kosten stehen im Vordergrund. Ich möchte ein Smart Home System realisieren. Zudem haben wir bedenken wegen eventueller Schimmelbildung in den ZuleitungenDas ist definitiv am falschen Ende gespart.
Schimmelgefahr hast Du in den Innenräumen, wenn Du nicht regelmässig lüftest - und das tut die Lüftungsanlage für Dich!
stefanc8422.02.17 20:15
Was ich interessant finde: Hier im Forum ist die Mehrheit pro Kontrollierte-Wohnraumlüftung. Bei unserer Suche nach Baufirmen haben wir ca. 20 verschiedene Planer, Vertriebler, Zimmermeister, ... kennen gelernt. So weit ich mich erinnern kann waren ALLE entweder klar gegen Kontrollierte-Wohnraumlüftung oder haben sich zumindest nur neutral geäußert, weil wir von vornherein klar kommuniziert haben, dass wir eine haben wollen.
Ich bin immer noch etwas geteilter Meinung.
Contra:
- An Energiesparen glaube ich bei so einer Anlage nicht, da sie ja rund um die Uhr mut Strom betrieben wird.
- Filter sind teuer (wenn nicht selbst gebastelt)
- Jedes technische Gerät macht irgendwann mal Probleme
- evtl minimal bessere Ausbreitung von Schall (sollte sich aber bei der zentralen sehr in Grenzen halten)
- Die Luft kann zu trocken werden
Pro:
- Kein manuelles lüften
- Ich hab starken Heuschnupfen und erhoffe mir Besserung der Beschwerden
- Bessere Luft, Schadstoffe werden ausgeblasen
Das häufig genannte Gegenargument Schimmel halte ich für Quatsch. Die Luft ist ja warm, trocken (oft sogar etwas ZU trocken) und in Bewegung.
Die meisten Firmen wollten zwischen 10 und sage und schreibe 17 tausend Euro dafür haben. Für ein relativ kleines Haus. Das wäre es mir definitiv nicht wert. Wir bekommen sie zum Einkaufspreis (<5.000€) und wollen sie selbst einbauen. Daher haben wir uns dafür entschieden.
Ich bin immer noch etwas geteilter Meinung.
Contra:
- An Energiesparen glaube ich bei so einer Anlage nicht, da sie ja rund um die Uhr mut Strom betrieben wird.
- Filter sind teuer (wenn nicht selbst gebastelt)
- Jedes technische Gerät macht irgendwann mal Probleme
- evtl minimal bessere Ausbreitung von Schall (sollte sich aber bei der zentralen sehr in Grenzen halten)
- Die Luft kann zu trocken werden
Pro:
- Kein manuelles lüften
- Ich hab starken Heuschnupfen und erhoffe mir Besserung der Beschwerden
- Bessere Luft, Schadstoffe werden ausgeblasen
Das häufig genannte Gegenargument Schimmel halte ich für Quatsch. Die Luft ist ja warm, trocken (oft sogar etwas ZU trocken) und in Bewegung.
Die meisten Firmen wollten zwischen 10 und sage und schreibe 17 tausend Euro dafür haben. Für ein relativ kleines Haus. Das wäre es mir definitiv nicht wert. Wir bekommen sie zum Einkaufspreis (<5.000€) und wollen sie selbst einbauen. Daher haben wir uns dafür entschieden.
Bieber081522.02.17 21:21
Contra:
- Die Betriebskosten sind leicht positiv oder neutral (Wärmerückgewinnung gegen Strom und Wartung).
- Der Wartungsaufwand (Filterwechsel, Filterreinigung) ist da, keine Frage.
- Gegen trockene Luft hilft eine Anlage mit Feuchterückgewinnung.
Pro:
- Man muss wirklich gar nicht mehr Lüften. Netto gegenüber dem Filterwartungsaufwand immer noch eine Zeitersparnis.
Man muss eine Lüftungsanlage planen und kann mit unzureichender Planung auch viel falsch machen und sich entsprechend Ärger einhandeln. In der Tat gibt es viele Anlagen in freier Wildbahn, die Ärger machen. Im Regelfall liegt es an falscher Planung. Das ist für mich eine Erklärung, warum viele am Bau beteiligte Vorbehalte haben. Aber, wir stecken nicht mehr in den Anfangsjahren der Kontrollierte-Wohnraumlüftung im Bereich Einfamilienhäuser. Es ist eigentlich etabliert und Planungsfehler kann man heute gut vermeiden.
- Die Betriebskosten sind leicht positiv oder neutral (Wärmerückgewinnung gegen Strom und Wartung).
- Der Wartungsaufwand (Filterwechsel, Filterreinigung) ist da, keine Frage.
- Gegen trockene Luft hilft eine Anlage mit Feuchterückgewinnung.
Pro:
- Man muss wirklich gar nicht mehr Lüften. Netto gegenüber dem Filterwartungsaufwand immer noch eine Zeitersparnis.
Man muss eine Lüftungsanlage planen und kann mit unzureichender Planung auch viel falsch machen und sich entsprechend Ärger einhandeln. In der Tat gibt es viele Anlagen in freier Wildbahn, die Ärger machen. Im Regelfall liegt es an falscher Planung. Das ist für mich eine Erklärung, warum viele am Bau beteiligte Vorbehalte haben. Aber, wir stecken nicht mehr in den Anfangsjahren der Kontrollierte-Wohnraumlüftung im Bereich Einfamilienhäuser. Es ist eigentlich etabliert und Planungsfehler kann man heute gut vermeiden.
Alex8522.02.17 21:45
Ich hab den Eindruck gewonnen, dass so mancher "Altmeister" nur kein Bock auf den neumodischen Kram hat. Die bauen bis zur Rente Gas mit Solar, das kennen sie und damit ist gut.
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