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ᐅ Entscheidung: Bauvorhaben machbar oder nicht?


Erstellt am: 24.05.16 10:55

nxs8024.05.16 10:55
Hallo zusammen,

bin schon länger stiller Mitleser in diesem Forum, aber unsere Entscheidung zum Hausbau (oder nicht) steht bald an und ich bin auf eure Meinung neugierig. Denn ich bin mir nach anfänglicher Sicherheit zur finanziellen Tragbarkeit unseres Vorhabens nun absolut nicht mehr sicher. Auch die diversen Gespräche mit Banken machen mich zunehmend unsicher.

Folgende Eckdaten:

Ich: Beamter, 35 Jahre, ca. 3500 € netto (PKV ist schon abgezogen)
Sie: Angestellte, 32 Jahre, ca. 2000 € netto
Eigenkapital: ca. 70.000 €, eingesetzt werden sollen 50.000 € (ich weiß, ist zu wenig)

Grundstückskosten: 143.000 € + Grunderwerb und Notar
Baunebenkosten: 60.000 € (inkl. Garage und Außenanlagen)
Angebot des Hauses: 270.000 €

Gesamtkosten des Bauvorhabens: 483.000 Euro

Derzeit wohnen wir zur Miete, zahlen 620 € warm und sparen jeden Monat mind. ca. 1500 €. Wir sind noch unverheiratet und planen das erste Kind.

Diverse Banken rechnen uns jetzt eine monatliche Rate von ca. 1500 € (Zinsbindung 15 Jahre, Laufzeit gesamt ca. 32 Jahre) aus, also eigentlich unsere derzeitige Sparrate. Ist das ein geschickter Trick von der Bank 😉?

Ich habe immer mehr das Gefühl, dass wir uns damit finanziell übernehmen. Oder wie würdet ihr die Situation bewerten?
Abzahler24.05.16 11:19
Ich finde 500k Gesamtvorhaben ist ja erst mal eine ordentliche Summe. Mit euren zwei Gehältern wohl kein Problem. Knapp wird evtl. die Elternzeit, wenn Kind/er kommen. Was ist, wenn deine Freundin/Frau zwei Jahre zu Hause bleiben möchte?
Ich habe es selbst so geplant, unser finanzieller Engpass ist die Elternzeit. Wie steigen in dieser Zeit unsere Kosten ca. und kann ich mit einem Einkommen alles bezahlen, ist keine (große) Einschränkung im Lebensstil notwendig.
Sascha aus H24.05.16 12:01
Wir haben ziemlich genau die selbe Ausgangslage mit ähnlichem Investitionsvolumen und gleicher mtl. Rate.
Wir trauen uns die Belastung zu, zahlen allerdings auch heute schon 1350€ Warmmiete und sparen noch 1250€ jeden Monat.
In unserer Kalkulation wird es lediglich eng, wenn 2 Kinder vorhanden sind, parallel KITA bezahlt werden will und meine Frau nur halbtags arbeiten geht. Da muss man dann doch schon auf die Fernreise verzichten.

Ich muss allerdings noch dazu sagen, dass wir unsere jährlichen Prämien von ca. 10-15k€ netto nicht mit berechnet haben. Die gehen in den ersten Jahren eh für Garten, Terrasse, etc. drauf.

LG
HilfeHilfe24.05.16 12:05
vom Eigenkapital / Darlehen her passt es. Ob ihr noch mehr mittel für das Haus braucht weiß ich nicht.

Auch das Gehalt passt soweit. ihr solltet euch mal eine aufstellung machen wenn deine frau in teilzeit arbeitet. Da werden sicherlich keine 1.500 e gespart werden.


Im Endeffekt kann euch keiner die Entscheidung abnehmen. Die summen sind natürlich sehr hoch, da kriegt man respekt. Darlehen + Nebenkosten werden in etwa eurer Miete + Sparrate Entsprechen.. Sollte euch bewusst sein
86bibo24.05.16 12:06
Das ganze erscheint machbar. Wir haben derzeit 300€ weniger netto und planen auch mit einer monatlichen Rate von 1500€. Wir haben durchkalkuliert und sollten eigentlich ordentlich aufgestellt sein, auch wenn das inkl. Nebenkosten schon ein Batzen Geld ist. Die Frage ist für mich bei eurer Summe eher, ob die 1500€ nicht ein wenig niedrig ist. Bei 3% Tilgung bleiben nach 15 Jahren noch 50% Restschuld. Ihr würdet unter 3% tilgen (ca. 2,4%), wodurch nach 15 Jahren noch eine rel. hohe Restschuld bleibt. Da ihr derzeit schon auf 32 Jahre plant (also bis Rentenanfang), kann da die Laufzeit schnell nach oben gehen (4 Jahre bei 4% Anschlusszins) oder ihr müsstet eine deutlich höhere Rate zahlen (ca. 500€ im Monat). Natürlich kann man davon ausgehen, dass bis dahin auch das Gehalt steigt, aber man weiß ja auch nicht, ob man nicht evtl. 1-2 Jahre früher aufhören möchte oder muss und dann muss der Abtrag von deiner Frau + deiner verringerten Pension getragen werden.
nxs8024.05.16 13:34
Abzahler schrieb:
Ich finde 500k Gesamtvorhaben ist ja erst mal eine ordentliche Summe. Mit euren zwei Gehältern wohl kein Problem. Knapp wird evtl. die Elternzeit, wenn Kind/er kommen. Was ist, wenn deine Freundin/Frau zwei Jahre zu Hause bleiben möchte?
Ich habe es selbst so geplant, unser finanzieller Engpass ist die Elternzeit. Wie steigen in dieser Zeit unsere Kosten ca. und kann ich mit einem Einkommen alles bezahlen, ist keine (große) Einschränkung im Lebensstil notwendig.

Ja, gar keine Frage. Ich finde die Summe auch mehr als ordentlich. Das mit den zwei Gehältern ist genau der richtige Punkt. Ich versuche eigentlich nur ein Gehalt zu betrachten, dann sollte das Vorhaben trotzdem immer noch tragbar sein. Klar, derzeit sind wir nicht verheiratet. Wenn wir das heiraten würden, verändert sich mein Netto aufgrund der anderen Steuererklärungsklasse natürlich noch mal deutlich nach oben.
Sascha aus H schrieb:
Wir haben ziemlich genau die selbe Ausgangslage mit ähnlichem Investitionsvolumen und gleicher mtl. Rate.
Wir trauen uns die Belastung zu, zahlen allerdings auch heute schon 1350€ Warmmiete und sparen noch 1250€ jeden Monat.
In unserer Kalkulation wird es lediglich eng, wenn 2 Kinder vorhanden sind, parallel KITA bezahlt werden will und meine Frau nur halbtags arbeiten geht. Da muss man dann doch schon auf die Fernreise verzichten.

Ich muss allerdings noch dazu sagen, dass wir unsere jährlichen Prämien von ca. 10-15k€ netto nicht mit berechnet haben. Die gehen in den ersten Jahren eh für Garten, Terrasse, etc. drauf.

LG

Genau, ich kann die finanzielle Belastung mit Kind bzw. Kindern, Kita usw. nicht 100%ig vorhersagen. Meine Frau sagt aber, dass Sie auf jeden Fall wieder arbeiten will. Trotzdem bleibt dieses gewisse Gefühl an Unsicherheit.
HilfeHilfe schrieb:
vom Eigenkapital / Darlehen her passt es. Ob ihr noch mehr mittel für das haus braucht weiß ich nicht.

Auch das Gehalt passt soweit. ihr solltet euch mal eine aufstellung machen wenn deine frau in teilzeit arbeitet. Da werden sicherlich keine 1.500 e gespart werden.


Im Endeffekt kann euch keiner die Entscheidung abnehmen. Die summen sind natürlich sehr hoch, da kriegt man respekt. Darlehen + Nebenkosten werden in etwa eurer Miete + Sparrate Entsprechen.. Sollte euch bewusst sein

Nein, wenn die Frau in Teilzeit arbeiten sollte sieht es anders aus. Keine Frage. Momentan, also mit 2 vollen Gehältern ist es komfortabel. Ich habe jetzt an Nebenkosten ca. 350 € veranschlagt, Haus ist geplant mit 135 Quadratmetern, passt das?
86bibo schrieb:
Das ganze erscheint machbar. Wir haben derzeit 300€ weniger netto und planen auch mit einer monatlichen Rate von 1500€. Wir haben durchkalkuliert und sollten eigentlich ordentlich aufgestellt sein, auch wenn das inkl. Nebenkosten schon ein Batzen Geld ist. Die Frage ist für mich bei eurer Summe eher, ob die 1500€ nicht ein wenig niedrig ist. Bei 3% Tilgung bleiben nach 15 Jahren noch 50% Restschuld. Ihr würdet unter 3% tilgen (ca. 2,4%), wodurch nach 15 Jahren noch eine rel. hohe Restschuld bleibt. Da ihr derzeit schon auf 32 Jahre plant (also bis Rentenanfang), kann da die Laufzeit schnell nach oben gehen (4 Jahre bei 4% Anschlusszins) oder ihr müsstet eine deutlich höhere Rate zahlen (ca. 500€ im Monat). Natürlich kann man davon ausgehen, dass bis dahin auch das Gehalt steigt, aber man weiß ja auch nicht, ob man nicht evtl. 1-2 Jahre früher aufhören möchte oder muss und dann muss der Abtrag von deiner Frau + deiner verringerten Pension getragen werden.

Guter Punkt, vielen Dank. Die Tilgung unter 3% stört mich auch, da hast Du vollkommen recht. Wir könnten mit der Bank einen höheren Tilgungssatz vereinbaren, das schraubt die monatliche Belastung dann aber nach oben. Da würde ich dann eher die Sondertilgung (Prämien, Steuerrückzahlungen usw.) in Anspruch nehmen und die monatliche Belastung klein halten wollen.
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