Hallo,
wir wollen in den nächsten Monaten/Jahren ein eigenes Haus kaufen und haben noch nicht wirklich plan in welchem Bereich man sich so bewegen kann Finanzierungstechnisch. Mir ist klar, dass man jeden Einzelfall anders bewerten muss und dann natürlich auch mit einem Berater...aber dann muss es ja auch um das konkrete Haus und dessen Bewertung gehen etc...
Mir geht es erst mal nur um das ganz grobe, insbesondere weil kein Eigenkapital vorliegt. Wir sind nicht blauäugig und überlegen natürlich, ob man das Risiko in Kauf geht etc..und es ist auch nicht wegen den Zinsen, denn mir ist auch klar, dass die Hauspreise sich angepasst haben und man sich ja auch jetzt nicht die Vollfinanzierung zu einem aktuell niedrigen Zinssatz leisten kann.
Ich weiß nicht, ob man bei einer Bank sich so generell informieren kann, ohne das ein konkretes Objekt vorliegt?
Rahmenbedingungen:
M 34 Jahre alt, W 33 Jahre, eine Kind 2 Jahre. Mtl. Nettoeinkommen zwischen 5.000 und 6.000 Euro. Momentan Mietwohnung warm 1.200 Euro. Kein Eigenkapital, sogar noch paar kleinere Kredite offen, die in 2,3 Jahren spätestens abbezahlt sind. Gesamtsumme offen ca. 10k. (Habe betr. Altersvorsorge seit einigen Jahren, aber das wird glaube ich eh nicht mehr berücksichtigt, oder?)
Ein Auto geleast, das andere Firmenwagen.. mtl. Fixkosten ohne Lebensmittel etc.... ca. 2.500 Euro... wenn wir normal leben bleiben momentan so 1.000 - 1.500 übrig im Monat, perspektivisch mehr, wenn die Kredite weg sind.
Wir wollen noch 1-2 weitere Kinder, so dass ein Gehalt für den Elternzeit Zeitraum natürlich wieder wegfallen wird. Langfristig wollen wir beide aber voll arbeiten. Gehälter sind beide ziemlich identisch.
Also nicht so gute Voraussetzungen mit negativem Eigenkapital, aber das Einkommen ist ja nicht das schlechteste. Was ich absolut NICHT weiß: Sollte man ganz niedrigen Zins für 10 Jahre z.b. und generell planen, dass auch nach 25,30 Jahren noch eine Restsumme offen ist (das Haus hat dann ja mehr Wert als die Restsumme) oder sollte ma immer so rechnen, dass man es bis zur Rente, also in unserem Fall ca. 30 Jahre auch komplett abgezahlt hat?
Wir wollen nur JETZT ein Haus, weil wir jetzt kleines Kind / Kinder haben, in der Blüte des Lebens stehen und eben weil wir eh viel Miete zahlen und auch schon Mitte 30 sind und ja irgendwann fertig werden wollen.
Ich weiß nun nicht, ob die komplette Kreditsumme bei uns eher so 200-300k realistisch sind von den Banken aus oder sogar um die 400k?
Ich kenne das Forum bisher nicht, ich hoffe, dass man das alles hier so rein posten darf etc...
Ich bedanke mich vorab!
wir wollen in den nächsten Monaten/Jahren ein eigenes Haus kaufen und haben noch nicht wirklich plan in welchem Bereich man sich so bewegen kann Finanzierungstechnisch. Mir ist klar, dass man jeden Einzelfall anders bewerten muss und dann natürlich auch mit einem Berater...aber dann muss es ja auch um das konkrete Haus und dessen Bewertung gehen etc...
Mir geht es erst mal nur um das ganz grobe, insbesondere weil kein Eigenkapital vorliegt. Wir sind nicht blauäugig und überlegen natürlich, ob man das Risiko in Kauf geht etc..und es ist auch nicht wegen den Zinsen, denn mir ist auch klar, dass die Hauspreise sich angepasst haben und man sich ja auch jetzt nicht die Vollfinanzierung zu einem aktuell niedrigen Zinssatz leisten kann.
Ich weiß nicht, ob man bei einer Bank sich so generell informieren kann, ohne das ein konkretes Objekt vorliegt?
Rahmenbedingungen:
M 34 Jahre alt, W 33 Jahre, eine Kind 2 Jahre. Mtl. Nettoeinkommen zwischen 5.000 und 6.000 Euro. Momentan Mietwohnung warm 1.200 Euro. Kein Eigenkapital, sogar noch paar kleinere Kredite offen, die in 2,3 Jahren spätestens abbezahlt sind. Gesamtsumme offen ca. 10k. (Habe betr. Altersvorsorge seit einigen Jahren, aber das wird glaube ich eh nicht mehr berücksichtigt, oder?)
Ein Auto geleast, das andere Firmenwagen.. mtl. Fixkosten ohne Lebensmittel etc.... ca. 2.500 Euro... wenn wir normal leben bleiben momentan so 1.000 - 1.500 übrig im Monat, perspektivisch mehr, wenn die Kredite weg sind.
Wir wollen noch 1-2 weitere Kinder, so dass ein Gehalt für den Elternzeit Zeitraum natürlich wieder wegfallen wird. Langfristig wollen wir beide aber voll arbeiten. Gehälter sind beide ziemlich identisch.
Also nicht so gute Voraussetzungen mit negativem Eigenkapital, aber das Einkommen ist ja nicht das schlechteste. Was ich absolut NICHT weiß: Sollte man ganz niedrigen Zins für 10 Jahre z.b. und generell planen, dass auch nach 25,30 Jahren noch eine Restsumme offen ist (das Haus hat dann ja mehr Wert als die Restsumme) oder sollte ma immer so rechnen, dass man es bis zur Rente, also in unserem Fall ca. 30 Jahre auch komplett abgezahlt hat?
Wir wollen nur JETZT ein Haus, weil wir jetzt kleines Kind / Kinder haben, in der Blüte des Lebens stehen und eben weil wir eh viel Miete zahlen und auch schon Mitte 30 sind und ja irgendwann fertig werden wollen.
Ich weiß nun nicht, ob die komplette Kreditsumme bei uns eher so 200-300k realistisch sind von den Banken aus oder sogar um die 400k?
Ich kenne das Forum bisher nicht, ich hoffe, dass man das alles hier so rein posten darf etc...
Ich bedanke mich vorab!
Dass Gehaltslücken durch z.B. Erziehungs- und Pflegezeiten öfter Frauen betreffen, aber Männer ebenso treffen können, brauchen wir hier nicht näher diskutieren.
Che, du kannst auch gerne darauf hinweisen, dass man solche Fälle in seinem persönlichen Lebens- und Finanzmodell berücksichtigen sollte.
Was du dir allerdings sparen solltest, ist deine Erfahrung als die einzig wahre und legitime rüberzubringen. Es ist jedem freigestellt, sich bewusst für ein Beziehungs- und Erziehungsmodell zu entscheiden. Anders schaut es dann schon bei der Pflege behinderter oder kranker Angehöriger aus, da hat man oft keine Wahl mehr.
Che, du kannst auch gerne darauf hinweisen, dass man solche Fälle in seinem persönlichen Lebens- und Finanzmodell berücksichtigen sollte.
Was du dir allerdings sparen solltest, ist deine Erfahrung als die einzig wahre und legitime rüberzubringen. Es ist jedem freigestellt, sich bewusst für ein Beziehungs- und Erziehungsmodell zu entscheiden. Anders schaut es dann schon bei der Pflege behinderter oder kranker Angehöriger aus, da hat man oft keine Wahl mehr.
Che.guevara schrieb:
Klar, alles bekannt!
Zweites oder drittes Kind, großer Garten und dadurch keine Zeit, Vollzeit zu arbeiten ...
Ich will hier nur auf weitere Risiken neben einer 120 Prozent hinweisen.
Wäre doch schade, wenn der Thread Opener das Haus in der Zwangsversteigerung verliert und als Großverdiener in die Insolvenz muss. Das ist aber ein reales Risiko!Das ist doch Quatsch. Dieses Risiko ist doch für beide Partner gleich hoch. Schaff dir doch auch weitere Kinder an und arbeite nur noch Teilzeit. Oder fällt es dir schwer bei deiner Einstellung eine neue Partnerin zu finden?
Maria16 schrieb:
Anders schaut es dann schon bei der Pflege behinderter oder kranker Angehöriger aus, da hat man oft keine Wahl mehr.Man hat immer die Wahl. Ich würde niemals meine Eltern pflegen, das haben sie für mich als Kind auch nicht getan. In meinem Fall würden das die Gerichte auch sicher nicht anders sehen. Schwiegereltern pflegen käme auch nicht in Betracht. Bei der hohen Einkommensgrenze, die man erst mal überschreiten muß, bevor man zum Elternunterhalt herangezogen wird, ist selber pflegen wirklich eine absolut freiwillige Anlegenheit und dann hängts denk ich mal einfach vom Verhältnis ab, das man zu seinen Eltern vorher hatte - oder nicht hatte. Zwingen kann einen aber niemand zur Pflege. Die meisten würden wohl die Wahl zugunsten ihrer Eltern treffen, aber wie gesagt, die Wahl besteht. Ich sehe da absolut kein Risiko was eine Finanzierung betrifft, Elternpflege wird soweit ich weiß auch von den Banken seit dem 21.3. auch nicht mit einberechnet, Kinder schon, ob man nun welche hat/will oder nicht. Man kriegt sie einfach aufgedrückt seitens der Bank.
C
Che.guevara05.05.16 14:4277.willo schrieb:
Das ist doch Quatsch. Dieses Risiko ist doch für beide Partner gleich hoch. Schaff dir doch auch weitere Kinder an und arbeite nur noch Teilzeit. Oder fällt es dir schwer bei deiner Einstellung eine neue Partnerin zu finden?Vor 10 oder 20 Jahren hätte ich an dieser Stelle vermutlich ähnlich argumentiert und solche Beiträge wie von mir als unrealistisch negativ interpretiert.
Mittlerweile weiß ich, ein Rosenkrieg ist die häufige Form der Auseinandersetzung, wenn Vermögen in der Ehezeit geschaffen wurde.
Ich mag niemandem seine rosarote Brille abnehmen, eine Scheidungsrate mit 30 bis 50 Prozent ist aber die gesellschaftliche Realität.
Mit einer Immobilie, die annähernd mit 100 Prozent finanziert ist und Unterhaltsverpflichtungen gegenüber Ex und mehrerer Kinder kommt Mann nicht mehr mit einem selbstbestimmten Leben davon. Egal, wie viel er da verdient.
Das ist in diesen Fällen die gesellschaftliche - und kaum geglaubte - Realität.
Vielleicht zum nachlesen AMIGA-Syndrom: aber meine ist ganz anders ..
H
HilfeHilfe05.05.16 15:15Muss da che zustimmen , wenn die Scheidung kommt ist meistens der Mann am ... Und immo muss verkauft werden . Es sei den der Mann verdient superdeutlich mehr und kann es allein stemmen . Eher die Ausnahme . Es ist aber traurig das die Diskussion so abrutscht , sonst muss man sich nun mit Krankheit Tod usw auseinandersetzen