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ᐅ Vollfinanzierung, oder lieber nicht?


Erstellt am: 19.03.16 01:46

D
Dachschaden
19.03.16 01:46
Guten Abend, gute Nacht,

wir tragen uns seit ein paar Monaten mit dem Gedanken, ein Haus zu bauen. Ich könnte ein Grundstück kaufen, dass zwar sehr klein und teuer ist, aber in super Lage. Die Kosten belaufen sich auf 75.000,-. Ich habe mir auch Angebote für Hausbauten machen lassen, Schlüsselfertig kostet mein Wunschbau 280.000,-

Ich rechne noch 10.000,- für eine Küche und 35.000,- für Nebenkosten ein, macht glatte 400.000,- Euro. Durch Eigenleistungen können wir die Kosten noch um ein paar 10.000,- drücken, weil wir mehrere Gewerke sehr billig bekommen. Andererseits brauche wir vielleicht noch eine Reserve. Unser Eigenkapital ist allerdings nur 20.000 Euro, sodass ich eher von einer Vollfinanzierung sprechen würde.

Wir sind Anfang 30 und haben zwei kleine Kinder. Unser Nettoeinkommen beträgt ca. 5.500 Euro. Sonderzahlung sind da nicht enthalten. Wir zahlen im Moment 1.400,- Miete + 400,- Nebenkosten, und ich würde das Geld lieber nicht in den Kreditzins meines Vermieters investieren. Wir sparen im Monat so circa 400-500 Euro als Mittelwert. Wir geben das Geld allerdings lieber aus, statt es für magere Rendite anzulegen (man lebt nur einmal).

Die Frage ist, mit welchem Zinssatz darf ich bei der Bank rechnen? Sind 2% realistisch, bei 20 Jahren Zinsbindung? Ist mein Vorhaben zu riskant?

Wenn ich nach dem Hauskauf monatlich 100 Euro in einen Bausparvertrag einzahle, um später, z.B. in 20 Jahren, Reparaturkosten zu decken, genügt das?

Vielleicht noch eine Frage am Rande: Was darf ein Rohbau kosten, inkl. Planung, Statik, Formalitäten, Baustelleneinrichtung? Das Haus soll ca. 14x9 Meter "groß" werden, mit zweischaligem Mauerwerk (Poroton, Kerndämmung, Klinker), mit Friesengiebel, ca. 150m² Wohnfläche.

Danke für jedes Feedback.
T
toxicmolotof
19.03.16 08:25
400.000 × 0,05 / 12 = 1.700 Euro

Allerdings frage ich mich, ob ihr auf einer einsamen Insel lebt. Ihr habt die Baunebenkosten vollständig ignoriert.

Was den Zins betrifft, so gibt es genügend Rechner im Internet. Stellt die Beleihung auf 100%, falls es das nicht gibt, auf 80% und legt noch mal 20-40 BP oben darauf.

Und dann kommt mal wieder die Frage, ob man mit den 280 TEUR tatsächlich hin kommt. Ich möchte es bezweifeln, ganz unabhängig vom Bauort.

Und folgenden Satz verstehe ich überhaupt nicht: "Durch ein paar Eigenleistungen können wir die Kosten noch um ein paar 10.000 Euro drücken, weil wir die Gewerke sehr billig bekommen."

Ein paar 10.000 Euro sind wohl mindesten 30.000 Euro. Das halte ich für absolut unrealistisch und weltfremd. Macht ihr das selber oder kennt ihr wen, der wen kennt? Billig ist nicht immer günstig.

Und was die Instandhaltungsrücklagen betrifft, so sollte man mit mindesten 2 Euro, bessere Weise mit etwa 3 Euro im Monat rechnen.
S
Steffen80
19.03.16 08:54
Stimme toxicmolotow völlig zu. Eurer Einkommen ist mit 5500 EUR netto schon ziemlich gut und die Finanzierung ist sicherlich kein Problem. Von diesen 5500 EUR verlebt Ihr 5000 EUR und hier sehe ich das Problem. Im Haus geht das nicht mehr. Unabhängig von der Finanzierung kommen nach Einzug vermutlich noch regelmässig Kosten auf Euch zu.

Ganz schlecht ist auch das nicht vorhandene Eigenkapital. Mir wäre das nichts..Ihr habt gutes Einkommen und solltet locker 2000 EUR im Monat sparen können. Das zwei Jahre und mit 50k Eigenkapital sieht das alles schon besser aus. 20-30% Eigenkapital wäre das Ziel.

Gruss, Steffen
S
Steffen80
19.03.16 08:55
Dachschaden schrieb:
Wir geben das Geld allerdings lieber aus, statt es für magere Rendite anzulegen (man lebt nur einmal).

Und das ist doch keine Begründung. Entweder man will das eine ODER das andere (oder verdient genug für beides :rolleyes .
H
Holzroller
19.03.16 09:35
Moin!

Danke für euer Feedback.

Baunebenkosten habe ich mit 35 Tsd. gerechnet, wurden nicht vergessen.

Meine Rechnung sieht so aus: wir zahlen jetzt 1400 Euro Miete und recht hohe Nebenkosten. Das Objekt ist leider energetisch ein Wrack. Ich würde die Baukosten gern auf einen Betrag drücken, der sich mit einem Betrag ähnlich der Miete finanzieren lässt. Dann müssten wir an unserem Lebensstil nicht viel ändern. Ggf. Müssen dann Kompromisse eingegangen werden. Ich kenne viele Handwerker und wir haben ein Bauunternehmen in der Familie.

Klar könnten wir jetzt auf einiges verzichten und sparen. Aber wenn dann die Zinsen steigen, beiße ich mir in zwei Jahren in den Ar.. Außerdem haben wir ziemlichen "Leidensdruck", und wollen aus dem Mietobjekt raus. Ich möchte jetzt natürlich gern verhindern, noch mal in ein anderes Mietobjekt zu ziehen, mit allen Kosten die dahinterstehen.
T
toxicmolotof
19.03.16 09:55
Wenn die Baunebenkosten drin sind, hast du die Nebenkosten vergessen.

Warum sollten die Zinsen steigen?
Was für ein Leidensdruck?
Können die angesprochenen Unternehmen gratis bauen?
Wie kommst du sonst auf ein paar 10.000 Euro Ersparnis?
Und was nennst du Leidensdruck?

Wir haben übrigens 300 TEUR für 125qm ohne Grundstück und ohne Keller bezahlt. Nur so als Orientierung.

Setze mal bitte die rosa Brille ab.

Eure Mietkosten sind beachtlich. Was spricht, wenn ihr sowieso raus wollt, dagegen, jetzt eine günstige, kleine Mietwohnung zu nehmen und Euch in den nächsten zwei Jahren intensivst mit dem Thema auseinander zu setzen? Bis ihr anfangt gehen so oder so noch ein bis zwei Jahre ins Land.
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