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ᐅ Bekommen keine Angebote/Kostenvoranschläge

Erstellt am: 13.10.15 21:13
N
NullVier
Guten Tag,

wir sehen uns jetzt seit April nach einem Bauunternehmen um, mit welchem wir ein Einfamilienhaus bauen möchten. Unser Plan war, uns zunächst einige Angebote/Kostenvoranschläge einzuholen. Immerhin ist dies eine Entscheidung, die gut überlegt sein sollte. Viele von den Unternehmen mit denen wir Kontakt aufnehmen, machen uns aber kein Angebot oder melden sich nicht mehr oder reagieren überhaupt nicht auf unsere Anfrage. Das macht uns langsam stutzig. Wir möchten nichts Außergewöhnliches bauen. Ein einfaches Einfamilienhaus mit ca. 130m², mit Luftwärmepumpe, mit Wohnzimmer, Küche, WC und Hauswirtschaftsraum im EG sowie Schlafzimmer, Kinderzimmer, Bad, Büro im OG.
Z.B. hatten wir ein Gespräch mit einem lokalen Bauunternehmen, das mit der Aussage endete, wir würden ein Angebot zugesendet bekommen. Wir hörten wochenlang nichts mehr von der Firma. Bei anrufen unsererseits wurden wir lediglich vertröstet, der Chef sei außer Haus, rufe später zurück oder Ähnliches. Als wir ihn endlich erreichten, wurden wir wieder bloß verströstet, bis wir es endlich aufgaben nachzufragen.
Bei einem anderen Unternehmen wollte man mit uns einen Gesprächstermin ausmachen. Nachdem ich per E-Mail dazu einen Vorschlag für einen Termin gemacht hatte, bekamen wir keine Antwort mehr.
Ein weiterer schrieb, er würde uns am kommenden Tag anrufen, um ein Gesprächstermin auszumachen. Doch er rief nicht an.
Wieder ein anderer bat uns am Wochenanfang zwecks Gesprächstermin anzurufen, was wir nun taten. Plötzlich war er aber abweisend und erklärte ohne fertigen Entwurf von einem von uns beauftragten Architekten keine Schätzung der Kosten machen zu können, womit die Sache auch schon erledigt war.

Was machen wir denn falsch? Ist es nicht normal, dass man seine Vorstellung darlegt und dafür im Gegenzug gesagt bekommt, welche Kosten dafür in etwa auf einen zukommen bzw. ob das mit dem gewünschten Budget realisierbar ist? Wir sind langsam ziemlich verzweifelt.
F
FrankH
15.10.15 11:02
NullVier schrieb:
Oder womöglich entscheiden wir uns auch für die Einzelvergabe der Gewerke.
Dann musst Du Dich aber vermutlich auch auf einiges gefasst machen. Beim Neubau gibt es ja diverse Gewerke. Ich habe ein paar aktuelle Erfahrungen aus dem Verwandtenkreis und auch persönlich. Man fragt nach einem Angebot, manchmal kommt ein Handwerker sogar irgendwann endlich vorbei und schaut sich das Gewerk an, schickt aber wochenlang kein Angebot. Oft erst auf mehrmalige Nachfrage und manchmal nicht mal dann. Wenn kein Interesse (aus welchen Gründen auch immer) an einem Auftrag besteht, könnte man das ja auch einfach mal sagen.
Am Anfang habe ich noch gedacht, wenn keine Angebot kommt, dann besteht kein Interesse und ich suche mir den nächsten. Aber irgendwann will man ja auch mal fertig werden. Oft muss man mehrmals nachhaken. Die Auftragslage scheint so gut zu sein, dass es auch dann, wenn man sich für einen Handwerker entschieden hat, mit längeren Wartezeiten verbunden ist. Vielleicht müsste man sich auf unbekanntere Firmen konzentrieren, aber ich möchte ja eine vernünftige Leistung und zahle dafür lieber etwas mehr. Deshalb habe ich mich auf in der Region bekanntere Firmen, die z. B. auch bei meinen Eltern schon gut gearbeitet hatten, konzentriert. Bei mir und meinem Bruder ging es um Umbau und nicht um Neubau, vielleicht ist das auch noch weniger attraktiv, weil nicht so gut kalkulierbar.
Für meine Badsanierungen habe ich zum Glück jetzt einen Sanitärbetrieb gefunden, der auch die Koordination der anderen Gewerke übernimmt. Das zahlt man natürlich irgendwo mit, aber das ist es mir wert.
T
toxicmolotof
15.10.15 11:06
Fakt ist, dass die Zusammenarbeit zwischen privatem Bauherr und Handwerker einfach zu mehr Problemen führt, als wie wenn man sich auf Augenhöhe mit einem Architekten begegnet.

Ich hatte Schwierigkeiten Angebote zu bekommen, wo mein Architekt mit den gleichen Unterlagen binnen zwei Wochen 5 Angebote auf dem Tisch liegen hatte.
V
Voki1
15.10.15 13:00
Die Erwartung, dass die Bauunternehmen doch nachfragen mögen, ob es ein Anfragender denn nun auch ernst meine, finde ich schon auch ein Stückchen ambitioniert. Die stereotype Antwort jedes Anfragenden würde wohl "natürlich meinen wir es ernst" lauten. Ich kann mir eine Situation wie "nein, ich Schelm, es war nur eine kleine Spaßanfrage" auch nur schmunzelnd vorstellen.

Tatsächlich mag das Alter eine Rolle spielen. Zudem dann, wenn Aussehen und/oder Stimme das gefühlte Alter noch reduzieren. Aber auch die Art und Weise des Auftretens / Nachfragens lässt einen oft schon sehr, sehr früh in Schubladen verschwinden. Das kenne ich von mir allerdings auch, ich verschiebe Personen oft schon nach ein / zwei Posts in Schubladen, aus denen es nur schwer wieder heraus geht.

Niemand ist vorurteilsfrei.
N
NullVier
15.10.15 13:49
Voki1 schrieb:
Die Erwartung, dass die Bauunternehmen doch nachfragen mögen, ob es ein Anfragender denn nun auch ernst meine, finde ich schon auch ein Stückchen ambitioniert. Die stereotype Antwort jedes Anfragenden würde wohl "natürlich meinen wir es ernst" lauten. Ich kann mir eine Situation wie "nein, ich Schelm, es war nur eine kleine Spaßanfrage" auch nur schmunzelnd vorstellen.

Ha, nein so meine ich das auch nicht. Da hast du mich wohl falsch verstanden. Ich meine, sie könnten z.B. fragen, ob wir bereits ein Grundstück haben. Ich weiß ja nicht, was noch darauf deuten würde, dass jemand konkrete Pläne hat und sich nicht nur allgemein informiert. Vielleicht gibt es fragen, die nur jemand beantworten kann, der sich tatsächlich schon mal ein paar konkrete Gedanken zum Hausbau gemacht hat?
Ich möchte nur nicht herumlaufen und jedem von mir aus auf die Nase binden, wo wir was für ein Grundstück haben. Das wirkt finde ich so prahlerisch. Ich bin da eher zurückhaltend.
V
Voki1
15.10.15 13:51
Das hat doch mit Prahlerei nur etwas zu tun, wenn Du es Freunden, Bekannten, Kollegen oder sonstigen Dritten zum Zwecke des Eindruck Schindens immer wieder auf die Nase binden würdest. Es hat für einen Bauunternehmer sicherlich aus verschiedensten Gründen schon eine ganz wichtige Bedeutung, insbesondere dann, wenn durch das damit vorhandene Vermögen die gefühlte Ernsthaftigkeit erhöht wird.
N
NullVier
15.10.15 13:57
ist gut. Ich werde es von nun an immer möglichst bald erwähnen.
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