Baufinanzierung Vergleich

Nettodarlehen
Euro
Kreditlaufzeit
Postleitzahl
Beleihung
Tilgung
 
Sollzins gebunden
effektiver Jahreszins
monatliche Rate
Restschuld
DTW Immobilienfinanzierung
Baufinanzierung
(1 Bewertungen)
0,37% Sollzins
0,37% Effektivzins
197,50€ monatlich
79.628,59€ Restschuld
Repr. Bsp: Effektiver Jahreszins: 0,37%, Sollzins gebunden p.a.: 0,37%, Bearbeitungsgebühr: 0,00%, Nettodarlehensbetrag: 100.000 €, 120 Raten, besichert durch Grundpfandrecht, Kosten für Eintragung Grundschuld und Gebäudeversicherung nicht enthalten, Gesamtbetrag: 103.326,27 €, Darlehensgeber/-vermittler: DTW GmbH, Q5, 14-22, 68161 Mannheim
immo-finanzcheck.de
Baufinanzierung
(1 Bewertungen)
0,36% Sollzins
0,38% Effektivzins
198,33€ monatlich
79.618,43€ Restschuld
Repr. Bsp: Effektiver Jahreszins: 0,38%, Sollzins gebunden p.a.: 0,36%, Bearbeitungsgebühr: 0,00%, Nettodarlehensbetrag: 100.000 €, 120 Raten, besichert durch Grundpfandrecht, Kosten für Eintragung Grundschuld und Gebäudeversicherung nicht enthalten, Gesamtbetrag: 103.415,98 €, Darlehensgeber/-vermittler: VIANTIS AG, immo-finanzcheck.de, Roßstraße 92, 40476 Düsseldorf
Baufi24
Baufinanzierung
(1 Bewertungen)
0,41% Sollzins
0,44% Effektivzins
203,33€ monatlich
79.557,31€ Restschuld
Repr. Bsp: Effektiver Jahreszins: 0,44%, Sollzins gebunden p.a.: 0,41%, Bearbeitungsgebühr: 0,00%, Nettodarlehensbetrag: 100.000 €, 120 Raten, besichert durch Grundpfandrecht, Kosten für Eintragung Grundschuld und Gebäudeversicherung nicht enthalten, Gesamtbetrag: 103.954,01 €, Darlehensgeber/-vermittler: Baufi24 Baufinanzierung AG, Kattrepelsbrücke 1, 20095 Hamburg
Baufiline
Baufinanzierung
(1 Bewertungen)
0,45% Sollzins
0,45% Effektivzins
204,17€ monatlich
79.547,09€ Restschuld
Repr. Bsp: Effektiver Jahreszins: 0,45%, Sollzins gebunden p.a.: 0,45%, Bearbeitungsgebühr: 0,00%, Nettodarlehensbetrag: 100.000 €, 120 Raten, besichert durch Grundpfandrecht, Kosten für Eintragung Grundschuld und Gebäudeversicherung nicht enthalten, Gesamtbetrag: 104.043,64 €, Darlehensgeber/-vermittler: BaufiService GmbH, Am Stockenwald 1, 88276 Berg
Dr. Klein
Baufinanzierung
(1 Bewertungen)
0,46% Sollzins
0,49% Effektivzins
207,50€ monatlich
79.506,18€ Restschuld
Repr. Bsp: Effektiver Jahreszins: 0,49%, Sollzins gebunden p.a.: 0,46%, Bearbeitungsgebühr: 0,00%, Nettodarlehensbetrag: 100.000 €, 120 Raten, besichert durch Grundpfandrecht, Kosten für Eintragung Grundschuld und Gebäudeversicherung nicht enthalten, Gesamtbetrag: 104.402,09 €, Darlehensgeber/-vermittler: Dr. Klein Privatkunden AG, Hansestr. 14, 23558 Lübeck
Creditweb
Baufinanzierung
(1 Bewertungen)
0,52% Sollzins
0,54% Effektivzins
211,67€ monatlich
79.454,90€ Restschuld
Repr. Bsp: Effektiver Jahreszins: 0,54%, Sollzins gebunden p.a.: 0,52%, Bearbeitungsgebühr: 0,00%, Nettodarlehensbetrag: 100.000 €, 120 Raten, besichert durch Grundpfandrecht, Kosten für Eintragung Grundschuld und Gebäudeversicherung nicht enthalten, Gesamtbetrag: 104.849,90 €, Darlehensgeber/-vermittler: creditweb GmbH, Am Coloneum 6, 50829 Köln
Interhyp
Baufinanzierung
(1 Bewertungen)
0,55% Sollzins
0,55% Effektivzins
212,50€ monatlich
79.444,62€ Restschuld
Repr. Bsp: Effektiver Jahreszins: 0,55%, Sollzins gebunden p.a.: 0,55%, Bearbeitungsgebühr: 0,00%, Nettodarlehensbetrag: 100.000 €, 120 Raten, besichert durch Grundpfandrecht, Kosten für Eintragung Grundschuld und Gebäudeversicherung nicht enthalten, Gesamtbetrag: 104.939,44 €, Darlehensgeber/-vermittler: Interhyp AG, Marcel-Breuer-Str. 18, 80807 München
comdirect
Baufinanzierung PLUS
(519 Bewertungen)
0,55% Sollzins
0,55% Effektivzins
212,50€ monatlich
79.444,62€ Restschuld
Repr. Bsp: Effektiver Jahreszins: 0,55%, Sollzins gebunden p.a.: 0,55%, Bearbeitungsgebühr: 0,00%, Nettodarlehensbetrag: 100.000 €, 120 Raten, besichert durch Grundpfandrecht, Kosten für Eintragung Grundschuld und Gebäudeversicherung nicht enthalten, Gesamtbetrag: 104.939,44 €, Darlehensgeber/-vermittler: comdirect – eine Marke der Commerzbank AG, Pascalkehre 15, 25451 Quickborn
Consorsbank
Baufinanzierung
(201 Bewertungen)
0,55% Sollzins
0,55% Effektivzins
212,50€ monatlich
79.444,62€ Restschuld
Repr. Bsp: Effektiver Jahreszins: 0,55%, Sollzins gebunden p.a.: 0,55%, Bearbeitungsgebühr: 0,00%, Nettodarlehensbetrag: 100.000 €, 120 Raten, besichert durch Grundpfandrecht, Kosten für Eintragung Grundschuld und Gebäudeversicherung nicht enthalten, Gesamtbetrag: 104.939,44 €, Darlehensgeber/-vermittler: BNP Paribas S.A. Niederlassung Deutschland, Bahnhofstrasse 55, 90402 Nürnberg
CE-Baufinanz
Baufinanzierung
(1 Bewertungen)
0,77% Sollzins
0,77% Effektivzins
230,83€ monatlich
79.216,78€ Restschuld
Repr. Bsp: Effektiver Jahreszins: 0,77%, Sollzins gebunden p.a.: 0,77%, Bearbeitungsgebühr: 0,00%, Nettodarlehensbetrag: 100.000 €, 120 Raten, besichert durch Grundpfandrecht, Kosten für Eintragung Grundschuld und Gebäudeversicherung nicht enthalten, Gesamtbetrag: 106.906,51 €, Darlehensgeber/-vermittler: CE-Baufinanz GmbH, Steenkamp 37, 22607 Hamburg
* Werte für gewählten Zeitraum. Bitte beachten Sie die detaillierten Preisinformationen gem §6 PAngV, die Sie über den Infobutton erhalten. Alle Angaben ohne Gewähr, © financeAds.net
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Ratgeber zur Baufinanzierung / Immobilienfinanzierung im Überblick

Kredit-Abzahlungsformen
Kreditlaufzeit bei Kreditvertrag
Kredithöhe
Annuitätendarlehen
Tilgungsaussetzung
Vollfinanzierung
Ratenkredit
Festzinsdarlehen
Kreditvergaberichtlinien

Mehr Informationen bekommen Sie in unserem ausführlichen Ratgeber

Kredit-Abzahlungsformen

Da man sich kaum noch größere Träume selbst verwirklichen kann, ist man von einem Darlehen abhängig.

Bevor man den Weg zur Bank wagt, sollte man einen Finanzplan aufstellen. Dieser beinhaltet alles was vorher schon angesprochen wurde. Die gesamtem Ausgaben (Kaufpreis, Notargebühren, Verträge etc.) Danach sollte man eine Aufstellung der monatlichen Einnahmen und Ausgaben machen, die während des Bau noch fällig sind. Dazu zählen Miete, Gas, Strom, Telefon, Nahrung, Kleidung, etc.) Nun kann man berechnen, wie viel man im Monat zurück zahlen könnte. Mit diesem Finanzplan sollte man dann zur ausgewählten Bank gehen und ein Beratungsgespräch führen.

Tilgungs- und Zinsdarlehen Das eher seltene Zinsdarlehen ist ziemlich praktisch, da man in regelmäßigen Abständen nur die Zinsen bezahlt. Erst am Ende der Laufzeit erfolgt die Tilgung des Betrages auf einmal.

Das übliche Verfahren ist das Tilgungsdarlehen. Hier werden die regelmäßigen Zahlungen zuerst für die Verzinsung verwendet, erst danach wird der Kredit damit verringert. Man zahlt zu bestimmten Terminen eine gleich hohe Rate zurück und hat am Ende der Laufzeit alles abbezahlt.

Ausschlaggebend für die tatsächliche Zinsbelastung ist immer der Effektivzinssatz. Die angegeben Verszinsungen täuschen leider nur und man ist am Ende ziemlich verwirrt.

Das Kreditgespräch Ist man gut vorbereitet hat man schon halb gewonnen. Es ist wichtig das über den Effektivzinssatz gesprochen wird, weil dieser schon versteckte Kosten beinhaltet, diese fehlen bei Nominalzinssätzen meist. Ebenso sollte man immer über die Gesamtbelastung in Euro sprechen, da sich die Zinsbasis im Laufe der Zeit verändert, ist diese im Moment nebensächlich. Wer Verhandlungsgeschick beweißt, kann das ein oder andere Angebot sicherlich für den eigenen Vorteil verbessern.

Tipp Holen Sie immer mehrere Kreditangebote ein, überprüfen und vergleichen Sie diese genau.

Der Effektivzinssatz gibt Auskunft über die Tatsächliche Zinsbelastung. Lassen Sie sich nicht von der angegebenen Verzinsung täuschen.

Finanzierung über Baukonto Steht die geplante Kreditsumme für einen Bau noch nicht fest, sollte man das Baukonto in Anspruch nehmen. Die Zinsen sind sehr günstig und werden nur fällig, wenn man den Betrag tatsächlich gebraucht hat. Das es sich auszahlt, sollte man aber nicht mehr als 70.000 Euro aufnehmen, dann lieber doch nach einem normalen Kredit umsehen. Trotz allem ein Baukonto ist ziemlich praktisch für kurzfristige Überbrückungen.

Kreditlaufzeit bei Kreditvertrag

Die Kreditlaufzeit ist ein wichtiger Bestandteil des Kreditvertrages. Sie bezeichnet den Zeitraum, in dem der Kredit vom Kreditnehmer getilgt werden muss. Die Kreditlaufzeit stellt eine verbindliche Vereinbarung zwischen dem kreditgebenden Institut und dem Kreditnehmer dar.

Es ist also nicht möglich, eine gültige Kreditlaufzeit nach Gutdünken zu verkürzen. Sollte dies der Fall sein, zahlt der Kreditnehmer im Allgemeinen im wahren Wortsinn drauf. Von den meisten Kreditinstituten wird dann die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung eingehoben. Damit werden jene Zinsbeträge ausgeglichen, die dem Geldinstitut aufgrund der verkürzten Geschäftsdauer künftig entgehen werden.

Je nach Kreditform und weiteren Kriterien ist die Kreditlaufzeit verschieden lang. Es gilt in dieser Hinsicht die Faustregel, dass eine lange Laufzeit auch in Relation dazu höhere Zinsen bedeutet. Da sich mit einer länger währenden Kreditlaufzeit aber auch die Kosten für das Geldinstitut erhöhen, wirkt sich eine lange Kreditlaufzeit auch in dieser Hinsicht auf den Kreditnehmer aus, da ihm diese Kosten aufgeschlagen werden. Um hier ein allfälliges Ausfallsrisiko zu minimieren, verlangen Banken häufig, dass eine Restschuldversicherung zum Abschluss kommt.

Die Dauer der Kreditlaufzeit wirkt sich aber auch in anderer Form auf den Kreditnehmer aus, denn je länger die Laufzeit ausfällt, desto niedriger fallen im Allgemeinen die monatlichen Rückzahlungsraten aus.

Auch wenn ein Kredit mit langer Kreditlaufzeit für den Kreditnehmer gesamt gesehen generell teuerer ist als ein Kredit mit kurzer Laufzeit, so kann er dennoch von der ersten Variante durch die geringeren Ratenzahlungen profitieren.

Generell gilt aber, dass die Kreditlaufzeit so kurz wie möglich, aber so lang wie nötig ist.

Kredithöhe

Prinzipiell gilt natürlich, dass die Kredithöhe nach der Art der Verwendung der Kreditsumme ausgerichtet ist und demgemäß gewählt wird.

Aber es ist nicht möglich, dass jeder potenzielle Kreditnehmer einen Kredit in der von ihm gewünschten Kredithöhe erhält. Eine Bank betrachtet in dieser Hinsicht auch die Kreditwürdigkeit eines Kunden und entscheidet anhand der Ergebnissen dieser Prüfung, welche Kredithöhe einem Kreditnehmer seriöser Weise gewährt werden kann. Damit stellt die Bank sicher, dass der Kreditnehmer in der Lage ist, die bewilligte Kreditsumme auch tilgen kann.

Für die Berechnung der maximalen Kredithöhe eines Kunden wird das sogenannte verfügbare Einkommen herangezogen. Es handelt sich dabei um eine Rechnung, die ein ausgewiesener Finanzfachmann vornimmt.

Das verfügbare Einkommen zeigt den kreditgebenden Anstalten auf, in welcher Höhe sich die monatliche Rückzahlungsfähigkeit des Kreditnehmers bewegt. Erst mit Kenntnis dieser Zahlen wird die Kredithöhe festgelegt.

Die wichtigsten Komponenten zur Ermittlung des verfügbaren Einkommens sind das monatliche Einkommen, also Lohn- oder Gehaltszahlungen, des Kreditnehmers. Davon werden die regelmäßigen Ausgaben für Versicherungen, Lebensmittel, Mietaufwendungen und die laufenden Betriebskosten abgezogen. Die Differenz zwischen Einkommen und Ausgaben des Kreditnehmers bezeichnet jenen Betrag, der ihm maximal regelmäßig in jedem Monat zur Tilgung der Rückzahlungsraten zur Verfügung steht.

Die Kredithöhe ist außerdem immanenter Bestandteil eines jeden Kreditvertrages. Das kreditgebende Geldinstitut ist dazu verpflichtet, die Summe in der vereinbarten Kredithöhe an den Kreditnehmer auszuzahlen. Es ist erst dann von dieser Pflicht entbunden, wenn der Kreditnehmer gegen eine Vertragskondition verstößt.

Annuitätendarlehen

Das Annuitätendarlehen wird generell von konstant bleibenden Rückzahlungsraten über die gesamte vereinbarte Laufzeit hinweg charakterisiert.

Mit Vertragsabschluss über ein Annuitätendarlehen findet gleichzeitig die Festsetzung des Zinssatzes statt, der – je nach vereinbarter Modalität – ebenfalls über die gesamte Laufzeit gleich bleiben kann.

Der Vorteil eines Annuitätendarlehens liegt in der Tatsache begründet, dass es dem Kunden eines Kreditinstituts eine optimale Basis bietet, um die regelmäßig anfallenden Kosten, also die gleich bleibenden Raten, zu kalkulieren. Dieser Umstand führt dazu, dass Banken ihren Privatkunden bevorzugt ein Annuitätendarlehn gewähren. Das Annuitätendarlehen ist deshalb als die klassische Form der Finanzierung von Bauvorhaben zu bezeichnen. Im Rahmen der Baufinanzierung wird in der Regel ein Zinssatz entweder über fünf, über zehn oder über fünfzehn Jahre festgelegt. Nach dieser Zeitspanne muss mit der Bank bzw. dem Kreditinstitut erneut über den Zinssatz verhandelt werden, damit das Annuitätendarlehen weiterlaufen kann. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Darlehensvertrag zu kündigen.

Die sogenannte Annuität stellt einen wirtschaftswissenschaftlichen Fachterminus dar, der eine gleichmäßig fließende Zahlung pro Jahr bezeichnet und die beiden Komponenten Tilgung und Zins beinhaltet. Bei einem Annuitätendarlehen kommt es mit der Zeit zu einer Veränderung der Relation von Zins- und Tilgungszahlung, da mit längerer Laufzeit erstgenannte abnimmt, während letztgenannte ansteigt. Dennoch bleiben bei einem Annuitätendarlehen die monatlich zu zahlenden Tilgungsraten über die ganze Laufzeit gleich hoch. Grund dafür ist die erwähnte Zunahme der Tilgungszahlung bei gleichzeitiger abnehmender Zinszahlung. Im Anfangsjahr sollte die Tilgung idealerweise ein Prozent der vereinbarten Kreditsumme betragen, während sie im letzten Jahr aufgrund der im Vorfeld getätigten Rückzahlungen idealtypischer Weise hundert Prozent der sogenannten Kreditrestsumme beträgt.

Tilgungsaussetzung

Eine Tilgungsaussetzung wird auch als Tilgungsersatz oder Festhypothek bezeichnet.

Über die gesamte Zeitspanne der Laufzeit hinweg wird bei einer Tilgungsaussetzung lediglich die Bezahlung der Zinsen von der sogenannten Darlehenssumme fällig.

Der Name dieser Art der Baufinanzierung ist missverständlich, denn er bedeutet nicht, dass bei knappen Geldressourcen die Ratenbegleichung ausgesetzt werden kann. Vielmehr verbirgt sich dahinter die Tatsache, dass die laufenden Rückzahlungsraten eines Darlehens usw. nicht bis zum Ende der Vertragslaufzeit vollständig zurückerstattet worden sind.

Dies bedeutet, dass über die vertraglich vereinbarte Laufzeit lediglich die Zinsen anfallen, während sich die Darlehensschuld des Kunden in diesem Zeitraum aber nicht verringert. Die finanziellen Mittel, welche der Tilgung zugeführt werden sollten, werden in einen eigenen Topf eingezahlt und nach Ablauf des Darlehensvertrages der Tilgung zur Verfügung gestellt. Es kann sich hierbei um einen Bausparvertrag, eine Kapital bildende Lebensversicherung, einen Investmentfonds oder eine Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht handeln.

Eine Tilgungsaussetzung bedeutet folglich auch immer eine Absicherung der Angehörigen, falls der Bauherr während der Vertragslaufzeit ums Leben kommt, denn eine zusätzliche Todesfallversicherung ist nicht mehr notwendig. Daneben spricht eine Tilgungsaussetzung auch Gewerbetreibende oder Investoren an, denn die Zinsen können steuerlich geltend gemacht werden, was mit der Verbesserung der Rendite einhergeht. Aus diesem Grund ist die Tilgungsaussetzung vor allem für die Zielgruppe „junge Familien“ sehr interessant. Bei einer Tilgungsaussetzung steht bei Vertragsabschluss die exakte Laufzeit und Zinsfestschreibung fest. Das Kennzeichen einer Tilgungsaussetzung ist eine indirekt erfolgende Tilgung. Diese Art der Baufinanzierung stellt das Gegenmodell zur klassischen Finanzierung von Bauvorhaben – dem immer wieder neu verhandelbaren Annuitätendarlehen – dar.

Vollfinanzierung

Im Bereich der Baufinanzierung bedeutet eine Vollfinanzierung, dass Immobilien vollständig auf Kredit finanziert wird. Diese Art der Finanzierung wird in Deutschland in letzter Zeit immer häufiger nachgefragt und von Banken auch angeboten. Im Gegenzug bedeutet eine Vollfinanzierung aber für den Kreditnehmer, dass er mit Zinsaufschlägen zu rechnen hat.

Bei dieser Finanzierungsvariante wird von den kreditgebenden Banken auf die bewährte Formel „mindestens zwanzig Prozent Eigenkapital“ verzichtet.

Manche Anbieter bieten bei der Vollfinanzierung sogar über hundert Prozent. Damit werden nicht nur der Neubau oder der Erwerb einer Immobilie mittels Kredit finanziert, sondern zum Beispiel auch die Bauzeitzinsen oder eine komplette Küchenausstattung.

Den Anfang der Vollfinanzierung auf dem deutschen Markt machten ausländische Kreditgesellschaften. Momentan wird diese Finanzierungsart aber auch von deutschen Sparkassen oder Hypothekenbanken angeboten. Das Risiko der Banken minimiert sich, wenn der Markt von niedrigen Immobilienwerten geprägt ist. Im Zusammenspiel mit den prognostizierten Zinseinnahmen stellt eine Vollfinanzierung für Banken eine attraktive Baufinanzierung dar.

Vollfinanzierungen haben insbesondere junge Familien zur Zielgruppe, welche über eine befriedigende Einkommenssituation, aber noch nicht über ausreichend Kapital verfügen. Die wichtigsten Voraussetzungen sind also ein vergleichsweise hohes Einkommen und ein sicherer Arbeitsplatz. Vor allem, wenn noch keine Rücklagenbildung stattgefunden hat oder das bisher Angesparte für allfällige Notfälle bereitgehalten werden sollte.

Eine Vollfinanzierung stellt eine Alternative zum klassischen Bauspardarlehen dar. Im Gegensatz dazu erlaubt eine Vollfinanzierung die Nutzung von momentanen kostengünstigen Immobilienpreisen. Aufgrund des Risikos für die kreditgebende Bank bewegt sich die Obergrenze der Vollfinanzierung zwischen dem sieben- bis neunfachen Betrag des Jahresnettoeinkommens.

Auch die monatliche Zinsbelastung des Darlehensnehmers ist bei der Vollfinanzierung im Vergleich zu anderen Kreditarten hoch.

Ratenkredit

Das Kennzeichen von einem Ratenkredit ist vor allem die Begleichung der monatlich fällig werdenden Rückzahlungsraten zu konstant bleibenden Raten. Außerdem erfolgt bei einem solchen Kredit bereits im Vorfeld eine Festlegung des Zinssatzes für die gesamte Laufzeit.

Die Rückzahlungsraten setzen sich bei einem Ratenkredit aus der eigentlichen Tilgungsrate zuzüglich Zinsen und Gebühren zusammen. Häufig kommen zu diesem Betrag einmalig Bearbeitungsgebühren über einen bestimmten Prozentsatz der gesamten Summe des Kredites hinzu. Ein weiterer Kostenfaktor ist die sogenannte Restschuldversicherung, welche mit einem solchen Kredit in der Regel obligatorisch zum Abschluss kommt.

Ratenkredite gehören in Deutschland zu den beliebtesten Bankprodukten. Ihre Laufzeit ist auf höchstens sechs Jahre beschränkt. Die gewährten Kreditsummen bewegen sich bei einem Ratenkredit in einem Rahmen von 1.000 bis maximal 75.000 Euro.

Ein kreditgebendes Geldinstitut vergibt einen Ratenkredit ausschließlich an Privatpersonen. Weitere Bezeichnungen für einen Ratenkredit sind auch Konsumenten- oder Anschaffungskredit.

Die Banken verlangen für einen Ratenkredit im Allgemeinen – bis auf eine Gehalts- oder Lohnabtretung – keine Kreditsicherheiten. Aus diesem Grund handelt es sich bei einem Ratenkredit in der Regel um ein sogenanntes Blankodarlehen.

Sollte der Darlehensnehmer nicht über genügend Kreditwürdigkeit verfügen, dann kann das kreditgebende Institut eine Bürgschaft verlangen.

Im Gegensatz zu anderen Kreditprodukten von Banken sind Ratenkredite nicht verhandelbar, sondern werden in der Regel als Standardkredite angeboten. Aus diesem Grund stellen sie generell keine geeignete Baufinanzierung dar. Sie kommen vielmehr erst dann zum Zug, wenn es um die Anschaffung der Immobilienausstattung geht. Die vom Darlehensnehmer zu entrichtenden Zinsen sind meist höher als bei einer Kreditart für die Baufinanzierung.

Festzinsdarlehen

Wie der Name schon sagt, verfügt ein Festzinsdarlehen für die gesamte Laufzeit über einen verbindlich konstant bleibenden Zinssatz. Das Gegenteil stellen die variablen, teilvariablen Darlehen oder die Gleitzinsdarlehen dar.

Die Laufzeit vom einen Festzinsdarlehen geht meist über einen Zeitraum von fünf bis 15 Jahren. Bei einem Festzinsdarlehen handelt es sich demnach um eine langfristige Kreditvariante.

Der Vorteil für den Darlehensnehmer liegt darin, dass er bei einem Festzinsdarlehen von allfälligen Bewegungen auf dem Finanzmarkt nicht betroffen wird. Dieser Aspekt ist vor allem dann von Belang, wenn es zu einer Steigung der Marktzinsen kommt. Andererseits ist es aber auch nicht möglich, von sinkenden Zinsen zu profitieren.

Bei einem festverzinslichen Darlehen handelt es sich zwar nicht um ein ausgewiesenes Produkt für die Baufinanzierung. Dennoch wird es vor allem für diesen Bereich eingesetzt. Der Grund dafür ist in der langfristigen Laufzeit eines solchen Darlehens zu suchen. Auch die vergleichsweise hohe Sicherheit spricht bei einem künftigen Bauvorhaben für den Abschluss eines Festzinsdarlehens.

Ein Festzinsdarlehen ist für all jene potenziellen Bauherrn interessant, die ein gewisses Sicherheitsdenken mitbringen und auf Stabilität großen Wert legen. Diese Variante macht die monatlich anfallenden Belastungen im höchstmöglichen Ausmaß kalkulierbar.

Eine Variante der Festzinsdarlehen bietet dem Darlehensnehmer eine erhöhte Flexibilität im Vergleich zu einem klassischen festverzinslichen Darlehen. Es handelt sich dabei um ein sogenanntes kündbares Festzinsdarlehen. Zum einen sind diese Darlehen zwar von höheren Zinsen gekennzeichnet, aber zum anderen bieten sie dem Darlehensnehmer den Vorteil, dass er bereits vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit aus diesem Vertrag aussteigen kann.

Kreditvergaberichtlinien

In den Kreditvergaberichtlinien wird beschrieben, welche Bedingungen vom Kreditnehmer zu erfüllen sind, damit ihm ein Kredit gewährt wird. Auch für den Bereich der Baufinanzierung gelten in Deutschland spezifische Kreditvergaberichtlinien.

Diese Kreditvergaberichtlinien beinhalten zum Beispiel die Kriterien, welche Wohnimmobilien gefördert werden sollten. Außerdem sind gemäß dieser Richtlinien bei Wohnobjekten, welche über dreißig Jahre alt sind, durchgeführte Modernisierungen nachzuweisen.

Neben diesen Aspekten ist in den Kreditvergaberichtlinien auch die prozentuale Höhe der Beleihungen für Euro- und Fremdwährungskredite reglementiert. Aber auch die erlaubte Höhe der Zinssätze oder dass die Eigenheimzulage stets vorfinanziert werden kann, wenn dafür ein höherer Zinssatz verlangt wird, findet sich dort. Den Kreditvergaberichtlinien ist außerdem zu entnehmen, auf welche Höhe sich ein Euro- oder ein Fremdwährungskredit maximal belaufen darf. Außerdem wird in den Kreditvergaberichtlinien empfohlen, dass nur Personen bzw. Familien einen Fremdwährungskredit in Anspruch nehmen sollten, wenn sämtliche Einnahmen des Haushalts die Summe von 2.600 Euro deutlich übersteigen.

Neben diesen Vorgaben stellen die Kreditvergaberichtlinien auch bestimmte Voraussetzungen an den angesprochenen Personenkreis, also die potenziellen Kreditnehmer. Es wird in dieser Hinsicht zum Beispiel zwischen unselbständigen Erwerbstätigen und klassischen Freiberuflern unterschieden.

In den Kreditvergaberichtlinien ist auch festgelegt, dass in Deutschland ein herkömmlicher Kredit spätestens bis zum 65. Geburtstag des Kreditnehmers getilgt sein muss.

Des Weiteren wird in den Kreditvergaberichtlinien auch auf die Kreditwürdigkeit der Kreditnehmer eingegangen.

Neben diesen bedeutenden Aspekten werden in den Kreditvergaberichtlinien auch „Auszahlungsraten und Sondertilgungen“, die Sockelbeträge der „Lebenshaltungskosten“ sowie Immobilien und Personengruppen, „die von der Beleihung ausgeschlossen sind“, berücksichtigt.
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