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ᐅ Zisternengröße und Abwassergebühr


Erstellt am: 30.07.2022 10:15

bauenmk2020 30.07.2022 10:15
Hallo,

wir planen den Einbau einer Betonzisterne. Über die Größe bin ich mir noch etwas uneinig aber aktuell würde ich zu 8m3 tendieren (Kompromiss Baugröße / Speichervolumen). Ein Arbeitskollege hat mir nun berichtet, dass er für seine Zisterne Abwassergebühren zahlen muss, da angeblich diese zu klein sei und für die Gartenbewesserung nicht ausreicht und somit ganz oder teilweise den Kanal beansprucht. Nach recherchen trifft dies aber auf jede Zisterne zu, die an den öffentlichen Kanal angeschlossen ist. Ausnahmen sind spezielle Retentionszisternen. Hier habe ich nur nicht ganz verstanden ob sich hierdurch das Nutzvolumen verringert oder was es mit dem "Retentionsvolumen" auf sich hat? Ist damit gemeint, dass das Retentionsvolumen als "verlorene" Wassermasse gilt, also quasi als Überlauf und somit nicht nutzbar ist - außer natürlich während eines Regenereignisses während sich das Retentionsvolumen "bildet"?
Falls das so ist, dann "spare" ich doch eigentlich am falschen Ende, da man ja eine Zisterne so groß wählt damit man gerade Dürreperioden überbrücken kann und wenn man jetzt diese Retention (zeitlich verzögerte Kanalableitung) anwendet, dann verringert man sich doch wieder diesen "Schlechte-Zeiten-Puffer".
Alternative wäre jetzt eine Zisterne mit Überlauf in eine Sickergrube. Aber irgendwie finde ich diesen Gedanken nicht so prickelnd, da ein Starkregenereignis sicherlich bei unserem Boden (lehmig) zu gefährlich ist ("örtliche Überschwemmung")...

Gibt es eventuell eine Möglichkeit die Zisterne so groß zu dimensionieren, dass man argumentieren kann keine Kanalkosten zu verursachen? Wir werden nur ca. die halbe Dachfläche einleiten.

Nida35a 30.07.2022 13:00
bauenmk2020 schrieb:

Nach recherchen trifft dies aber auf jede Zisterne zu, die an den öffentlichen Kanal angeschlossen ist.
Das ist entscheidend,
hat die Zisterne einen Überlauf an den Kanal zahlst du Gebühren.
Unsere Zisterne ca 10m3 hat einen Überlauf in eine Sickergrube ca 4m3, wenn die überläuft steht halt eine Pfütze (hatten wir noch nie in den letzten 3 Jahren ,
vielleicht weiß mehr

motorradsilke 30.07.2022 13:22
Nida35a schrieb:

Das ist entscheidend,
hat die Zisterne einen Überlauf an den Kanal zahlst du Gebühren.
Unsere Zisterne ca 10m3 hat einen Überlauf in eine Sickergrube ca 4m3, wenn die überläuft steht halt eine Pfütze (hatten wir noch nie in den letzten 3 Jahren ,
vielleicht weiß mehr
Nö, weiss sie leider nicht 😉. Wir dürfen/müssen auf dem Grundstück versickern lassen, haben daher keinen Anschluss an den Kanal. Wir haben auch keine Zisterne, weil ich finde, dass sich das nicht lohnt. Mit 8 m3 reicht man ja leider nicht lange, wenn es wirklich trocken ist. Wir haben nur große Fässer mit vielen Löchern eingegraben, Kies drumrum, etwas Kies rein, Vlies außenrum. Reicht fast immer, wenn es mal ganz stark regnet, läuft das über, dann stehen eben mal ein paar qm unter Wasser. Ist ja kurze Zeit später wieder versickert bei unserem Sandboden. Kam aber in den letzten Jahren 2 mal vor.

WilderSueden 30.07.2022 17:23
Retention heißt, dass du das Wasser in der Zisterne zwischenspeicherst und die das dann langsam (z.B. 1l/min) wieder an die Kanalisation abgibt. Willst du nur haben wenn man dir das vorschreibt, denn effektiv verbuddelst du jede Menge Luft und das Volumen kannst du nur nutzen wenn du z.B. den Schwimmer hochbindest.

Was das Thema Abwassergebühr anbelangt...eigentlich geht es da um Niederschlagswasser. Da musst du in der Regel zahlen wenn die Zisterne einen Notüberlauf hat, da manchmal ja trotzdem Regenwasser in die Kanalisation überläuft. Allerdings zahlst du dann normalerweise immer noch weniger Niederschlagswasser als wenn du keine Zisterne verbaut hast.

i_b_n_a_n 31.07.2022 17:55
motorradsilke schrieb:

...Wir haben auch keine Zisterne, weil ich finde, dass sich das nicht lohnt. Mit 8 m3 reicht man ja leider nicht lange, wenn es wirklich trocken ist. ...
kaufmännisch sicherlich korrekt. Und auch mit den 8m³ hast du Recht. 3 Wochen ca. 80m² Rollrasen und einige kleinere Beete bewässern hat ca. 25m³ an der Wasseruhr zur Folge gehabt. Die waren sicherlich nicht in der 5m³ Betonzisterne. Für die Natur erhoffe ich mir trotzdem einen positiven Effekt, es sind Außenwasserhahn, TOI und Waschmaschine angeschlossen.

WilderSueden 31.07.2022 18:24
i_b_n_a_n schrieb:

3 Wochen ca. 80m² Rollrasen und einige kleinere Beete bewässern hat ca. 25m³ an der Wasseruhr zur Folge gehabt.
Erst kam mir das viel vor, dann habe ich nachgerechnet. Sind ja nur gute 10l/qm am Tag und für das heiße Wetter aktuell (oder ist bei euch in Norddeutschland anders?) gar nicht mehr so viel.
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