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ᐅ Zeitversetzte Grundstück- & Einfamilienhaus-Finanzierung


Erstellt am: 22.08.2020 15:30

leon2k6 22.08.2020 15:30
Hallo zusammen,
meine Freundin (28) und ich (31) planen in ca. 2 Jahren zu bauen und beginnen aktuell uns dbzgl. zu informieren, wodurch ich auf das informative Forum hier gekommen bin (nehmt es mir nicht übel wenn ich mich hier und da noch falsch einschätze, aber dafür frage ich ja VOR dem Bau/Finanzierung) .
Ich wäre euch dankbar, wenn ihr uns zu der folgenden groben Planung etwas helfen könntet oder bessere Möglichkeiten/Alternativen darstellt da wir das Haus/Grundstück ca. 1-2 Jahre zeitversetzt kaufen wollen.
Hintergrund ist ein aktuell neu gegründetes Neubaugebiet, hier wollen wir uns auf ein ca. 520 m² großes Grundstück bewerben (ca. 320€/m² (frankfurter Speckgürtel)).
Soweit ich weiß/es verstehe, sind Banken (verständlicherweise) pingelich, wenn es um die Reihenfolge im Grundbuch geht, weshalb mMn es ungünstig ist, wenn bspw. ein Darlehen wg. dem Grundstück und später eins bzgl. Hausbau aufgenommen werden würde...
Nun erstmal zu unserer Situation:

























































































































































































































Einkommen- und Vermögenssituation:
Welche Einkünfte habt Ihr?
netto (voraussichtlich steigend) - Master Inf. (damit hoffentlich nicht so schnell arbeitslos) 3100
netto (Bis zum Hausbau ca. 3200) - Beamtin, somit recht sicheres Einkommen 3000

Wie viel Eigenkapital habt ihr (stand jetzt)
bar 160000
Bausparvertrag (Bausparsumme 150.000 €) 30000
Autokonto 12000
Urlaubskonto 10000
Konsum (TV, Haushaltsgeräte o. Ä.) 1500
Ausgabensituation:
Wohnkosten inkl. Mobilfunk&Internet monatl.: 990
Mobilitätskosten monatl.: 250
Versicherungskosten monatl.: 357
Lebenshaltungskosten monatl.: 560
Sparleistungen (aktuell monatl.):
Urlaub (hoch da aktuell (noch) teure Urlaube) 800
Haus-Tagesgeld 550
Wohn-Riester 175
Bausparvertrag 500
VWL 40
ETF-Patenkind (200 €/Quartal) 65
Auto (hoch, da Kontostand nach Studium noch zu niedrig) 750
Allgemeines zur Immobilie:
Wie groß ist das Grundstück?
Ca 550 m²
Wie groß ist das Haus? (Wohnfläche / Nutzfläche)
170m² + Keller
Bau- oder Kaufkosten:
Grundstückskosten Ca 180000
Baukosten (Massiv-Bauträger KfW55 ohne Verhandlung) ca. 420000
Baunebenkosten Ca 50000
Ggf. Photovoltaikanlage 15.000
Garage 9000
Sonstiges (Einfahrt etc.?)



Kosten all in: 674.000 (ohne irgendeine Verhandlung)

Nun stellt sich mir die Frage, Grundstück bar bezahlen und somit den 1. Platz im Grundbuch freihalten für den Hauskauf?
Wenn ja, bleibt nicht sonderlich viel Eigenkapital (außer Grundstück) für den Hausbau. Macht es Sinn den Bausparvertrag (Bausparsumme) mit einzuplanen?
Verstehe ich es richtig wenn mit der KFW finanziert wird, das in den ersten 10 Jahren bspw. eine sehr hohe Tilgung anfällt? +- 500 € auf die Darlehensrate kommt? Wie finanziert das ein "normaler Mittelschichtler"? (ich sehe gerade - KfW gibt es ohne Zinsbindung auch länger...) Ein Bauspardarlehen kann man hier dann wohl nicht mehr stemmen...
Konservativ könnte man bei 25 Jahren mit ca. 1,4 % und 1700€ (ohne Verhandlung), Restschuld 54000 (bezahlt durch Riester) "entspannt" leben...wobei die Rate nicht wenig ist und es schön ist, wenn die Freundin nach der "Kinderteilzeit" wieder voll arbeiten geht

Ich danke euch schon mal vorab für alle Kritiken und Anregungen. Mir ist bewusst, das hier bspw. die Rate relativ hoch ist, andererseits "zwingt" es uns zum sparen und durch die Zinsbindung möchte ich bei so einem Betrag auf Nummer sicher gehen und ggf. Sondertilgungen tätigen.

OWLer 22.08.2020 16:01
leon2k6 schrieb:

Nun stellt sich mir die Frage, Grundstück bar bezahlen und somit den 1. Platz im Grundbuch freihalten für den Hauskauf?

Kurze Antwort: Ja!

Ich komme allerdings nicht dahinter, was mit der Sparleistung und dem Autokonto gemeint ist. Habt ihr ein extra Konto, wo jeden Monat 750€ bespart werden, ebenso Urlaub etc.? Ist geplant, demnächst damit ein Auto zu kaufen, oder wie? Oder ist es ein Kreditabtrag?

SteLa33 22.08.2020 16:04
Habt ihr ein Angebot für diesen Hausbaupreis?
Wir haben für unsere Doppelhaushälfte 170 Wohnfläche mit Keller 470k bezahlt und in 2 Jahren wird es vermutlich nicht billiger.
Angebot für Einzelgarage war bei uns 15k.

Wenn du für das Grundstück nur 50k im Grundbuch hättest, dann hätte die 2.Bank, sofern es denn eine andere wäre, vermutlich kein Problem mit dem 2.Rang.
Ich persönlich hätte wahrscheinlich das Grundstück lieber bar gezahlt und nochmal gespart bis zum Hausbau.

Und 1700€ Rate bei 6100€ ist ja jetzt nicht grad viel. Wir haben ähnliches netto und planen mit Sondertilgung 3000€ Rate.

Und bzgl verhandeln: Bei uns war bei keinem Hausbauunternehmen zu verhandeln. Beim Fertighaus hätte es 500€ Bemusterungsgutschein gegeben. Bei der Sparkasse konnten wir handeln, dass wir den Zins der Ing-Diba kriegen.
Aber das war es dann auch schon.

SteLa33 22.08.2020 16:20
Bezüglich deiner Frage zur kfw-Rate.
Die ist bei uns sehr klein. Vor 1 Jahr war kfw‐Zins noch billiger als der Bankzins und von demher machte Bank schneller abzahlen bei uns mehr Sinn.
Kommt aber ja ganz auf den Einzelfall an.
Auf jeden Fall kannst du die Kfw-Rate auch klein halten, dann bleibt halt nach 10 Jahren ne höhere Restschuld

HilfeHilfe 22.08.2020 17:35
Hallo , ich würde auch das Grundstück bar zahlen . Es wird ja als Eigenkapital von allen Banken akzeptiert . Es macht wenig Sinn Grundstück zwischen zu finanzieren . Übrig bleiben 500k zu finanzieren . Kann man mit 6k machen . Wenn Kind(er) kommen knappes hösschen

Pinky0301 22.08.2020 17:45
Ich denke auch, dass ihr das Grundstück aus Eigenkapital bezahlen solltet. Dann habt ihr bis zum Hausbau keinen Kredit an der Backe und so wie ich das sehe, habt ihr, bis es losgeht, wieder einiges angespart. Eventuell könnt ihr ja dann sogar mehr Kredit aufnehmen, als das Haus kostet, um Küche oder ähnliches zu finanzieren, da ja noch das Grundstück als Gegenwert da ist. Frage an die Profis: Funktioniert das?
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