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ᐅ Vorstellung Baufinanzierung


Erstellt am: 29.07.2016 14:26

Grobi82 29.07.2016 14:26
Hallo zusammen,

ich war soeben bei meiner Hausbank (Sparkasse) und habe für unseren Finanzierungwunsch folgende Angebote erhalten. Wir bauen nach Energieeinsparverordnung 2014, KFW 55-Förderung kommt also nicht in Frage. Sondertilgungen von etwa EUR 2.500 p.a. sind möglich, allerdings möchte ich diese zunächst außer Acht lassen.

Mich würde interessieren wie ihr diese einschätzt und für welches ihr Euch entscheiden würdet.

-1-
Finanzierungsvolumen: EUR 305.000
klassisches Annuitätendarlehen
Zinsbindung: 10 Jahre
1,12% /1,16%
monatliche Rate: EUR 1.500 (Tilgungssatz: 4,78%)
Sondertilgung: max. 5% p.a.
Restschuld nach 10 Jahren: EUR 165.000



-2-
Finanzierungsvolumen: EUR 305.000

1. Baustein:
Darlehen über EUR 200.000 mit gleichzeitigem Abschluss eines Bausparvertrag
- 10 Jahre nur Zinsen (1,12% / 1,16%; EUR 186 p. Monat) bei gleichzeitigem Ansparen eines BVS (EUR 700 pro Monat)
- nach 10 Jahren: Tilgung des Darlehens um 81.800 (aus Bausparvertrag) und Rückführung der Restschuld mit EUR 1.200 monatlich; vollständige Tilgung dann im Jahr 2036

2. Baustein:
Annuitätendarlehen über EUR 105.000
Zinsbindung: 10 Jahre
1,12% /1,16%
mtl. Rate: EUR 615 (Tilgungssatz: 5,91%)
Sondertilgung: max. 5% p.a.
Restschuld nach 10 Jahren: EUR 40.000


-3-
Finanzierungsvolumen: EUR 305.000
klassisches Annuitätendarlehen (Bank)
Zinsbindung: 15 Jahre
1,64% / 1,68%
monatliche Rate: EUR 1.104 (Tilgungssatz: 3,7%)
Sondertilgung: max. 5% p.a.
Restschuld nach 15 Jahren: EUR 90.000

+

KfW 124
EUR 50.000
Zinsbindung 10 Jahre (Gesamt 15 Jahre)
1,30% / 1,34%
Rate: 325,68 (in der Tilgungsphase; 6,51%)
Restschuld nach 10 Jahren: EUR 19.000


__________________________________


Alternative 1 bietet eine recht kurze Zinsbindung mit entsprechend hoher Restschuld und Zinsänderungsrisiko (EUR 160.009 nach 10 Jahren).
Um das Zinsänderungsrisiko etwas abzufangen, hat mir die Sparkasse Alternative 2 angeboten mit einem Zinsänderungsrisiko nach 10 Jahren von nur noch EUR 40.000 (aus dem Annuitätendarlehen)).

Um ehrlich zu sein fällt es mir extrem schwer, insbesondere die beiden ersten Angebote zu vergleichen und würde mich deshalb über Eure Interpretationshilfe freuen.




Herzlichen Dank und viele Grüße
Grobi

rupapu 29.07.2016 15:02
Erstmal musst du wissen/dir überlegen wie hoch die monatliche Belastung sein kann/soll.
Im ersten Bsp. sind es 1500,-
im 2. Bsp. 1315,-
und im 3. Bsp. 1430,- (warum hier +50t,- KfW?)
So lassen sich die Bsp. nicht vergleichen.

Ich würde mir mal ein 10J u. 15J Angebot mit gleicher Rate anbieten lassen (ohne KfW) .

Grobi82 29.07.2016 15:34

Besten Dank für deine Rückmeldung, wenngleich ich Dich korrigieren muss.

In den ersten beiden Varianten liegt die monatliche Belastung jeweils bei EUR 1.500 (1. Annuität = EUR 1.500 // 2. EUR 615 (Annuität) + EUR 700 (Bausparvertrag) + EUR 186 (Zinsen für Fix-Darlehen).

Im dritten Beispiel liegt sie etwas geringer bei 1.430,-, da hast du Recht. Mir ging es vorrangig jedoch um den Vergleich der ersten beiden Varianten, dabei insbesondere um die Einschätzung der Wirtschaftlichkeit der zweiten Variante.

Beste Grüße
Grobi

MarcWen 30.07.2016 14:48
Ich werde nie verstehen, warum man hier immer verkompliziert und die ganze Sache schwer verständlich macht. Man sollte das Ganze doch im Schlaf verstehen, wenn es zur Unterschrift kommt.
  • Darlehen definieren
  • monatliche Belastung wissen
  • sich über Sicherheiten und Zinsbindung Gedanken machen
  • Annuitätendarlehen aufsetzen
  • Dinge wie Tilgung, Sonderzahlung, sonstige Gebühren prüfen
Dann wirst du wissen, was du monatlich zahlst, was nach der Zinsbindung noch steht und was du in summa gezahlt hast.

Damit kann man doch arbeiten. Und lasst den Quatsch mit Bausparvertrag. Damit verdient die Bank zusätzlich.

Legurit 30.07.2016 15:28
Würde 1 nehmen. Finde die 0.5% Aufschlag für die 5 Jahre mehr eine Tick zu viel Aufschlag. Glaube ab 1.5% würde ich 15 Jahre machen.

tabtab 31.07.2016 00:58
Blödsinn! Bei den derzeitigen Konditionen so lang als möglich Zinsbindung nehmen. Mind. 15, besser gleich 20 Jahre. Der Aufschlag ist lächerlich im Vergleich zu schlaflosen Nächten nach 9 oder 10 Jahren. Die Zinsen sind historisch niedrig. Planbarkeit halte ich da für weitaus wichtiger, als paar Prozentpunkte besserer Zins hinterm Komma. Und wie hier weiter oben schon geschrieben wurde: Bausparvertrag ist der größte Schwachsinn für dich! Die Bank verdient gut daran und du hast ein erhöhtes Risiko (Stichwort Zuteilbarkeit) und eine negative Rendite. Kontoführungsgebühr und Abschlussgebühr (i.d.R 1%) kosten Geld und bringt nur der Bank einen positiven Cashflow...der Zins wird dadurch mehrfach aufgefressen. Finger weg davon!
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