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ᐅ Ungeplante Stützmauer


Erstellt am: 23.07.2017 22:00

detowu 23.07.2017 22:00
Guten Abend alle miteinander,
meine Frau und ich haben letztes Jahr nach langer Suche endlich einen geeigneten Ort zum Bauen gefunden.

Der Bauplatz ist in Hanglage, bzw. ist der Platz selbst schon relativ flach, er befindet sich jedoch auf einer Art Terrasse. Man kann sich das ganze wie eine riesige Treppe vorstellen und das Haus wird auf einer der Stufen gebaut.

Wir haben das Grundstück gekauft mit der Prämisse ein bestimmtes Haus (angepasst nach unseren Wünschen) von einer bestimmten Baufirma bauen zu lassen. Die Firma wusste also von Anfang an was wo gebaut werden wird.

Auf dem Grundstück stand noch eine Scheune und ein altes Wohnhaus. Diese Gebäude wurden mittlerweile zu 95% abgerissen.
Der erste Bauabschnitt wurde mit "Fertigstellung Abriss" bezeichnet.
Ursprünglich wurde uns gesagt, dass erst nach Fertigstellung eines Bauabschnittes eine Rate bezahlt werden muss. Es wird also nur bezahlt, was auch wirklich fertig ist. Jedoch steht der kleine Kellerraum des Hauses noch (die fehlenden 5%) und dennoch bat man uns schon die erste Rate zu bezahlen.
Leider haben wir das auch gleich getan.

Vor kurzem wurde auch ein Bodengutachten erstellt. Außerdem hat man sich die Stützmauer, die das Grundstück hält, genauer angeschaut.
Jetzt heißt es auf einmal, dass das Bauunternehmen nicht gewährleisten kann, dass die Mauer das Haus halten wird. Man legt uns nahe eine neue Mauer zu bauen, was ungeplant sehr hohe Kosten verursacht.

Wir fühlen uns ehrlich gesagt leicht veräppelt.

Hätte so eine Prüfung nicht das erste sein müssen, das gemacht werden sollte?
Ich finde von uns Bauherren kann man als Laie nicht erwarten, einschätzen zu können, ob so eine Mauer ausreichend ist, oder nicht. Wer trägt die "Schuld"?

Unter Umständen kostet die Mauern noch einmal so viel wie das Grundstück (Angebot liegt noch nicht vor).

Ich freue mich auf Ihre Antworten.

Mit freundlichen Grüßen,
Dennis + Anna

ypg 23.07.2017 22:06
Ihr habt das Grundstück von extern gekauft, also nicht vom BU?

detowu 23.07.2017 22:11
Richtig, gekauft von privat. Aber wir sind durch das BU erst auf das Grundstück gekommen. Die haben es praktisch angeboten, daher auch die oben beschriebene Prämisse.

BratacDD 23.07.2017 22:37
Hallo,

Ich denke da werdet ihr nicht wieviel machen können, ihr tragt das Baugrundrisiko. Und ihr könnt die Baufirma nicht für den maroden Bauzustand von der alten stützwand verantwortlich machen. Du kannst mal bei Google nach sowiesokosten suchen.

ypg 23.07.2017 22:37
Ich nehme an, dass in Eurem Werkvertrag drin steht, dass alles, was das Grundstück betrifft, bauseitige Kosten verursachen kann. So oder ähnlicher Wortlaut. Schau doch mal nach.
Die meisten BUs kümmern sich immer erst schrittweise mit dem Grund. Man ist als Bauherr einer von einigen, da liegt der Fokus leider nicht immer so, wie man es sich wünscht. Letztendlich ist man selbst für sein Bauland verantwortlich.

Das Bodengrundgutachten hat sehr wahrscheinlich zu der Kenntnis der Mauer geführt?
Hat sich vorher irgendwer mal um den Grund gekümmert? Angeschaut? Begutachtet?

Ich kann den Ärger verstehen, rein rechtlich ist man aber leider gefangen, weil das Grundstück Dir gehört 🙁

Ich würde mich wundern, wenn ich damit falsch liege.
Wäre auch dankbar, wenn ein Fachmann es besser argumentieren kann.

detowu 23.07.2017 22:55
ypg schrieb:

Das Bodengrundgutachten hat sehr wahrscheinlich zu der Kenntnis der Mauer geführt?
Hat sich vorher irgendwer mal um den Grund gekümmert? Angeschaut? Begutachtet?

Nein, der BU wusste von Anfang an, dass es die Mauer gibt.

Ursprünglich war das Grundstück mal größer. Da ein Doppelhaus gebaut wird, wurde das Grundstück aufgeteilt. Mit Vermessung, Eintragung und Pipapo...
Auf unserer Seite des Grundstückes sieht die Mauer wesentlich besser aus, als auf der Seite unserer zukünftigen Nachbarn. Auf der Seite der Nachbarn besteht die Mauer aus nackten Sandsteinen. Bei uns ist die Mauer zum größten Teil mit Beton überzogen. So sieht es jedenfalls für mich aus. Die Nachbarn waren es auch, die nach einem Bodengutachten verlangt haben.

Es gibt/gab eine bestimmte Person, die für das Bauunternehmen arbeitet und sich in der Anfangsphase um uns gekümmert hat. Wie sich mittlerweile herausgestellt hat leider ein notorischer Ja-sager. Für ihn war immer alles möglich und alles gar kein Problem. Auch die Mauer war in seinen Augen kein Problem.

Wie gesagt, ich fühle mich leicht verschaukelt. Will aber auch nicht unbedingt jetzt schon Stress anfangen. Im Dorf gibt es noch zwei weitere Häuser, die von der Firma gebaut wurden. Ich hab mich mit den Eigentümern auch schon unterhalten. Diese haben nichts zu bemängeln.

Übrigens: schon mal vielen Dank für Ihre Antworten. 🙂
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