Sondertilgung oder Bausparvertrag 2036: Lohnt sich die Anschlussfinanzierung?

Zuletzt aktualisiert 11.01.2026
Sie befinden sich auf der Seite 2 der Diskussion zum Thema: Sondertilgung oder Bausparvertrag 2036: Lohnt sich die Anschlussfinanzierung?
>> Zum 1. Beitrag <<

Z

Zubi123

Sondertilgungen sind wirtschaftlicher Unfug. So wenig tilgen wie möglich.
Grundsätzlich stimme ich dir zu. Gibt nur einen Vorteil: Geld in der Sondertilgung ist weg und nicht mehr verfügbar. Also Zwangssparen zu 1,X %.
Es gibt genug Leute, die nicht genug Disziplin haben und dann irgendwann vor der Anschlussfinanzierung den Spartopf (welche Anlageform auch immer) zweckentfremden…
 
Y

ypg

Leider sind beide Rechnungen falsch.
Bei Option A fehlt auf jeden Fall der gesparte Zins.
Bei Bausparveträgen kenne ich mich nicht aus. Aber bei Option A fehlt ja der Kredit an sich. Die Zinsen und der Abtrag.
Wenn man dann noch die ST dazuschiesst,
Bis 2036

Option A – Sondertilgung:
  • 4.800 € pro Jahr direkt in den Kredit
  • Restschuld 2036: ca. 184.000 €
ergibt sich jedes Jahr eine höhere Abzahlung auf einen niedrigeren Jahreswert. Grob gerechnet: bei 3%Zins und 3%Tilgung plus 4800 ST jährlich bist Du bei knapp 109000€ im Jahr 2035
 
H

HuppelHuppel

Würde bei dem Darlehenszins und einem Zeithorizont jenseits von gut und böse auch Alternativanlagen nehmen. Sondertilgungen sind wirtschaftlicher Unfug. So wenig tilgen wie möglich.
Ich selbst würde auch alles in einen ETF oder konservative Unternehmen stecken. Aber die meistenDeutschen haben 0 finanzielle Bildung und wollen schnell schuldenfrei sein.
 
E

Elias85

Vielen Dank an alle für Ihre Meinungen!

Ja, ich habe in meinem ursprünglichen Post geschrieben, dass ich alle Berechnungen mit Hilfe einer KI gemacht habe.
Ich habe auch die Restschuld-Entwicklung mit Sondertilgung durchgerechnet – das passt soweit. Einige haben geschrieben, dass ein Bausparvertrag nicht empfehlenswert sei. Die KI hat mir ebenfalls gesagt, dass sie keine Bausparverträge empfehlen würde, sondern eher Sondertilgungen.
Letztendlich würde ich mit einem Bausparvertrag tatsächlich 6.000 bis 10.000 Euro einsparen, wenn man die komplette Laufzeit bis 2050 betrachtet.
Dennoch lese ich immer wieder, dass meistens von Bausparverträgen abgeraten und stattdessen ETFs empfohlen werden. Über ETFs habe ich tatsächlich auch schon mehrere Jahre nachgedacht, mich aber bis jetzt noch nicht getraut.
Ich werde wahrscheinlich, wie hier empfohlen wurde, eine 50/50-Aufteilung machen: 200 Euro für Sondertilgungen und 200 für ETFs.
 
Zuletzt aktualisiert 11.01.2026
Im Forum Liquiditätsplanung / Finanzplanung / Zinsen gibt es 3227 Themen mit insgesamt 71279 Beiträgen
Oben