Reportage Hausbau als Altersvorsorge von wegen!

"Kaufberatung / Substanzbewertung" erstellt 3. 02. 2019.

Reportage Hausbau als Altersvorsorge von wegen! 3.5 5 2votes
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  1. pffreestyler

    pffreestyler

    6. 03. 2018
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    Ich kann beide Standpunkte nachvollziehen.

    Mal als Gedankenanstoß: ich arbeite im Sozialamt - Asyl + SGB XII. In der Grundsicherung im Alter ist zumindest hier ein deutlicher Trend zu erkennen: in der Häufigkeit abnehmend

    1. geschiedene Frauen (Mieter)
    2. Spätaussiedler / Ausländer (Mieter)
    3. geschiedene Männer (Mieter)
    4. ledige Männer/ Frauen (Mieter)
    5. Ehepaare (Mieter)
    6. Eigenheimbesitzer

    In Zahlen - auf ca. 80 Mieter, die auf Grundsicherung angewiesen sind, kommt ein Eigenheimbesitzer.

    Aktuell ist die Zahlung einer Miete definitiv einer der Hauptgründe für die Abhängigkeit von Sozialhilfe.
     
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  3. lastdrop

    lastdrop

    12. 03. 2013
    997
    197
    Da würde ich umgekehrt doch eher sagen, dass "geschiedene Frau" [leider] die Ursache für Miete und Grundsicherung ist ...
     
  4. haydee

    haydee

    3. 04. 2012
    2.384
    1.048
    War bequem als sich die Frau um Kinder und Haushalt gekümmert hat. Irgendwann kommt die Rechnung
     
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  5. chand1986

    chand1986

    16. 05. 2017
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    877
    @pffreestyler

    Und welche Aussage kann man sicher aus dieser Statistik ableiten?

    Neben der Gemeinsamkeit Mieter sind das entweder Ex-Frauen, Ex-Männer, oder Gruppen mit niedrigem mittleren Einkommen.

    Ob da Ex-Eigenheimbesitzer mit bei sind, so nach den ganzen Scheidungen, sieht man da gar nicht.

    Aus der Statistik kann man nur ablesen, dass Scheidungen und schlechte Einkommen einen im Alter zu Sozialfällen machen können.

    Eine Partnerschaft durchzuhalten und einen Haushalt in der Rente gemeinsam zu finanzieren, stellt einen besser als alleine Lebende, die evtl eine Scheidung hinter sich haben. Surprise, surprise...

    Auf jeden Menschen, der ein Haus nach Scheidung halten kann, kommt mit erhöhter Wahrscheinlichkeit ein Mieter in Grundsicherung.

    Soviel dazu, was die Statistik sagt. Die sagt auch, dass es für Männer ne gute Altersvorsorge ist, sich von der Alten die Kinder groß bringen zu lassen und die dann zu entsorgen. Dann verschönert man noch als Nichtmieter gleich die Statistik. Mal böswillig gelesen.
     
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  6. Nordlys

    Nordlys

    14. 01. 2017
    5.122
    2.322
    Die Statistik sagt aus, dass bürgerliches konservatives Lebensmodell auf lange Sicht erfolgreich ist. Bezahltes Haus, intakte Ehe, guter Draht zu den Kindern und Enkeln, stabile Verwurzelung in Stadt oder Dorfleben, sind Garant dafür, nachher nicht bei Freestyler betteln zu müssen. So einfach ist das. Karsten
     
  7. chand1986

    chand1986

    16. 05. 2017
    1.167
    877
    Sie sagt aus, dass das bürgerliche, konservative Lebensmodell im Alter mit geringerer Wahrscheinlichkeit zu Grundsicherung führt. Wenn das schon als Definition für Erfolg ausreicht, weiß ich wieder, warum ich so wenig konservativ bin.

    Dass es komplett erfolglose Lebenswege geben kann, die in einer haltbaren Ehe ohne Grundsicherung enden und erfolgreiche, die alleine (oder geschieden) mit Grundsicherung enden, kommt vor. Man müsste Erfolg im Leben halt nur so definieren, dass man selbstbestimmt dem Weg folgen konnte, der einen mit Sinn versorgt hat. Der muss nicht ökonomisch erfolgreich gewesen sein. Ist dann halt nicht mehr konservativ bürgerlich. Der ist wiederum wirtschaftlich vorzuziehen.