ᐅ Ost-West-Ausrichtung der Dachflächen, Gas oder Luft-Wärme-Pumpe
Erstellt am: 13.05.13 22:18
Hallo Forengemeinschaft,
wir stehen aktuell vor folgendem Problem:
Planen zur Zeit die Errichtung unseres Eigenheims (Massivbau 140 m²) auf unserem Grundstück, wobei (wie der Titel schon sagt) die Firstrichtung so ist, dass die Dachflächen die Ost- und die Westseite haben.
Machen uns Gedanken zur richtigen Wahl des Heizsystems. Eine Erdgasleitung liegt an der Grundstücksgrenze an. Der Primärenergiebedarf kann aktuell noch nicht beziffert werden. Wir sind eine dreiköpfige Familie und planen mit weiterem Zuwachs :-)
Die Fernwärme, Öl und Erdwärme kommen für uns nicht in Frage. Pelletheizung ebenfalls nicht, da wenig Platz. Eigentlich stehen nur zwei Heizsystme zur Auswahl. Gasthemre + Solar oder Luft-Wasser-Wärmepumpe.
Jetzt meine Frage: Unter welchen Bedingungen und nach welchen Kriterien sollte ich mich für eine der beiden Anlagen entscheiden???
Mir ist bewusst, dass ohne konkrete Angaben/Zahlen keine Auswahl getroffen werden kann. Dennoch sollten mir eure Beiträge dazu verhelfen, mich zu entscheiden bzw. auf bestimmte Dinge mehr zu achten usw....
MfG
wir stehen aktuell vor folgendem Problem:
Planen zur Zeit die Errichtung unseres Eigenheims (Massivbau 140 m²) auf unserem Grundstück, wobei (wie der Titel schon sagt) die Firstrichtung so ist, dass die Dachflächen die Ost- und die Westseite haben.
Machen uns Gedanken zur richtigen Wahl des Heizsystems. Eine Erdgasleitung liegt an der Grundstücksgrenze an. Der Primärenergiebedarf kann aktuell noch nicht beziffert werden. Wir sind eine dreiköpfige Familie und planen mit weiterem Zuwachs :-)
Die Fernwärme, Öl und Erdwärme kommen für uns nicht in Frage. Pelletheizung ebenfalls nicht, da wenig Platz. Eigentlich stehen nur zwei Heizsystme zur Auswahl. Gasthemre + Solar oder Luft-Wasser-Wärmepumpe.
Jetzt meine Frage: Unter welchen Bedingungen und nach welchen Kriterien sollte ich mich für eine der beiden Anlagen entscheiden???
Mir ist bewusst, dass ohne konkrete Angaben/Zahlen keine Auswahl getroffen werden kann. Dennoch sollten mir eure Beiträge dazu verhelfen, mich zu entscheiden bzw. auf bestimmte Dinge mehr zu achten usw....
MfG
Hallo,
v.g.
Vit84 schrieb:Da hier bereits eine Eingrenzung vorgenommen wurde, hängt auch hier das Ergebnis von den Zahlen einer Grundlagenermittlung ab.
...Eigentlich stehen nur zwei Heizsystme zur Auswahl. Gasthemre + Solar oder Luft-Wasser-Wärmepumpe.
Vit84 schrieb:Ist Dir der Widerspruch in den eigenen Aussagen bewußt?
...Mir ist bewusst, dass ohne konkrete Angaben/Zahlen keine Auswahl getroffen werden kann. Dennoch sollten mir eure Beiträge dazu verhelfen, mich zu entscheiden bzw. auf bestimmte Dinge mehr zu achten usw....
v.g.
M
Mörtelkännchen15.05.13 12:24Bedenke, Solarthermie nicht nur aus der Sonne kommt sondern die Module auch bei Bewölkung oder nicht direkter Bestrahlung die Wärme aus der Luft ziehen, zwar nicht soviel als wenn die Sonne drauf knallt aber sie laufen immer nicht gleich auf Null wie solarstromanlagen wenn die sind nicht da ist.
Wollt ihr denn Solar für Warmwasser oder auch für die Heizungsunterstützung nehmen? Sind die Dachflächen von Ost ab Sonnenaufgang und West bis Sonnenuntergang frei oder sind andere Gebäude/Bäume usw. im Weg die das Zeitfenster begrenzen?
Ich persönlich würde eine Luft-Wasserwärmepumpe nehmen und diese mit Solar kombinieren. Gas bin ich kein Freund von und der Gaspreis wird immer höher sein als die Stromkosten (also auf den Jahresenergiebedarf gesehen) das hat alleine schon politische Gründe.
Solarmodule spricht ja nichts dagegen z. B. 2 Platten je auf Ost und Westseite zu setzen. Aber dafür kenne ich die örtlichen Gegebenheiten nicht da würde ich mich mit dem Heizungsmonteur vor Ort mal treffen und mir die Sonnenpositionen übers Jahr heranholen.
Die Wärmepumpe hat übrigens auch eine höhere Lebensdauer (in der Regel) als eine Gastherme und du hast keine so hohen Wartungskosten (ist bei den modernen Anlagen nicht mal eben in 2 Minuten gemacht die neu zu justieren usw.)
Wollt ihr denn Solar für Warmwasser oder auch für die Heizungsunterstützung nehmen? Sind die Dachflächen von Ost ab Sonnenaufgang und West bis Sonnenuntergang frei oder sind andere Gebäude/Bäume usw. im Weg die das Zeitfenster begrenzen?
Ich persönlich würde eine Luft-Wasserwärmepumpe nehmen und diese mit Solar kombinieren. Gas bin ich kein Freund von und der Gaspreis wird immer höher sein als die Stromkosten (also auf den Jahresenergiebedarf gesehen) das hat alleine schon politische Gründe.
Solarmodule spricht ja nichts dagegen z. B. 2 Platten je auf Ost und Westseite zu setzen. Aber dafür kenne ich die örtlichen Gegebenheiten nicht da würde ich mich mit dem Heizungsmonteur vor Ort mal treffen und mir die Sonnenpositionen übers Jahr heranholen.
Die Wärmepumpe hat übrigens auch eine höhere Lebensdauer (in der Regel) als eine Gastherme und du hast keine so hohen Wartungskosten (ist bei den modernen Anlagen nicht mal eben in 2 Minuten gemacht die neu zu justieren usw.)
Mörtelkännchen schrieb:
...Ich persönlich würde eine Luft-Wasserwärmepumpe nehmen und diese mit Solar kombinieren. .. Ich nicht, es sei denn, es handelt sich um Photovoltaik ;-) Zudem eignet sich eine "normale" Luftwärmepumpe nicht für jeden Anwendungsfall!v.g.
D
DerBjoern15.05.13 13:21Mörtelkännchen schrieb:
Ich persönlich würde eine Luft-Wasserwärmepumpe nehmen und diese mit Solar kombinieren. Gas bin ich kein Freund von und der Gaspreis wird immer höher sein als die Stromkosten (also auf den Jahresenergiebedarf gesehen) das hat alleine schon politische Gründe. Wärmepumpe und Solarthermieanlage? Macht oft wenig Sinn. Wenns draußen warm ist und die Wärmepumpe richtig effizient ist liefert die Solarthermieanlage am meisten. Mit den Gas- und Stromkosten wäre ich mir auch nicht so sicher. 😉 Im Moment ist die Luftwärmepumpe in den Verbrauchskosten nur dann günstiger wenn die Jahresarbeitszahl deutlich über 3 liegt. Und da wirds bei realen Umsetzungen teilweise schon sehr eng. Siehe dazu auch die ganzen Threads in den verschiedensten Foren zum Thema Verbrauch Luftwärmepumpe.
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