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ᐅ kleiner Neubau + Ausbau Bestandshaus - Einschätzung


Erstellt am: 24.01.20 14:38

prisma1724.01.20 14:38
Hallo zusammen,

bisher habe ich hier gerne mal reingelesen um ein Gefühl für unser Bau-/Umbau vorhaben zu bekommen. Jetzt werden unsere Pläne aber doch langsam konkreter und ich würde gerne eure Einschätzung bekommen.

Ausgangssituation:
Wir wohnen in einer relativ kleinen Großstadt im Osten. Trotz längerem suchen haben wir kein Bestandshaus was für uns in Frage kommt und bei der wir uns die Finanzierung zutrauen gefunden. Glücklicherweise ist mein Elternhaus nur ca. 30km entfernt, die Anbindung an die Stadt gut da direkt am Autobahnkreuz gelegen, und Haus (für das Alter ) in relativ gutem Zustand. Meine Mutter und meine Oma bewohnen aktuell das Haus (Oma Besitz eingetragenes Wohnrecht und ist 89Jahre). Meine Mutter hat mir das Haus angeboten - sie würde weiter dort Wohnen bleiben. Ihr gehören aktuell davon 75%. Ich und meine Schwester besitzen durch Erbschaft jeweils 12,5%.

Das Haus hat ca. 140qm Wohnfläche (es gibt da noch Ausbaupotential, Umfang kann ich aber schlecht schätzenk, Grundstück ca 1200qm. Vom aktuellen Schnitt ist es nicht möglich getrennte Wohnbereiche für uns und meine Mutter zu trennen ( Oma wird erst mal nicht weiter einbezogen, da Dement und ich nicht damit rechne das sie bis zur Umsetzung der Pläne noch im Haus wohnen kann). Weiterhin wäre Problematisch das Haus irgendwie altersgerecht zu gestalten.

Daher wäre unser Plan ein 2. kleines Haus mit ca. 70qm (Bungalow) für meine Mutter zu bauen- Das Grundstück sollte dafür groß genug sein . Sie kann dann in Ruhe aus dem großen Haus ausziehen und wir das große Übernehmen und nach unseren Vorstellungen Um- oder Ausbauen.

Wir haben aktuell ein Einkommen von 5900€ ( Sonderzahlungen nicht eingerechnet).
Verteilung :
Er ( unbefristet) 3200
Sie ( befristet bis 12/20): 2500
+Kindergeld 204€

Kind Zwei kommt Mitte des Jahres. Mein Arbeitsvertrag endet in der Zeit. Wie es weitergeht weiß ich nicht. Allerdings will mein Chef mich behalten und ich bin daher vorsichtig optimistisch. Der neue Vertrag wäre dann auch bei mir unbefristet. Alternativ muss ich mir dann etwas neues Suchen. Sifern wir aber nicht bis 2021 in starker Rezession sind bin ich aber auch da Optimistisch schnell etwas neues zu finden.

Wir zahlen aktuell 1000€ Miete und legen jeden Monat Minimum 1000€ beiseite. Wir wollen für Wohnen auch bei Max diese 2000 kalkulieren (als obergrenze). Eigenkapital besitzen wir 60k und einen Anteil Ackerland in ähnlichem Wert. Das Ackerland wird aller Voraussicht zum Tausch mit meiner Schwester genutzt. Den Rest Eigenkapital wollen wir uns als Puffer aufheben und zunächst nicht einrechnen.
Das Bestehende Haus und Grundstück sollten ja als Eigenkapital für die Bank reichen? Wie Bewertet eine Bank in diesen Fall den Wert ? Kommt da ein Gutachter? Welchen Einfluss darauf hätte das Wohnrecht von meiner Mutter (und aktuell der Oma).? Das Haus ist immer an die jüngere Generation weitergegeben und den letzten Stand des Grundstückswert liegt wohl bei 17k (Für Steuerberechnung ?!) und das Entspricht in keinster Weiser dem aktuellen Wert.

Hat hier jemand schon mal ein so kleines Haus gebaut ? Kann ich für die Vorplanung mit den ca 2000€ /qm rechnen oder eher mehr ? Gleichzeitig bedarf der Garten einer größeren Überarbeitung, da zwar in Vergangenheit viel am Haus Renoviert wurde, aber dabei hat man den Garten vergessen...

Somit würde für Teil 1:
Kleines Haus für Mama : 70x 2000=140000 +10000 Puffer =150k
Überarbeitung Garten : Max. 50 k ( Garten ist Terrassenförmig angelegt, die Vorhabdenen Mauern müssten erneuert oder alternativ abgetragen und dann wieder aufgeschüttet werden oä. Treppen neu angelegt werden, große Bäume gefällt werden etc. daher Rechne ich lieber mit etwas mehr)

Somit gehe ich von ca. 200 k für Teil 1 aus. Haltet ihr das für realistisch?
Würde eine Bank das auch bei nur einem Belastbaren Gehalt finanzieren?

Dann würden wir Teil 1 auch zeitnah angehen. Und Teil 2 Um-und Ausbau auf die Zeit verschieben wenn wir beide wieder voll im Job stehen.

Für Teil 2 würde ich Max. ebenfall mit ca 200k rechnen. Unter der Annahme das ich das Gehalt nach 2021 behalte ist das für uns gut Finanzierbar?

Wir sollten wir das am besten Finanzieren bzw. kann man die Finanzierung später in eine Finanzierung zusammen mit Teil 2 Übernehmen?

Sry für den langen Text, aber ich wollte möglichst genaue Informationen geben.

LG
11ant24.01.20 15:43
prisma17 schrieb:

(Oma Besitz eingetragenes Wohnrecht und ist 89Jahre). [...] ( Oma wird erst mal nicht weiter einbezogen, da Dement und ich nicht damit rechne das sie bis zur Umsetzung der Pläne noch im Haus wohnen kann).
Aber darf. Dieses Recht will der Sozialhilfeträger abgegolten haben, wenn Oma im Heim nicht Selbstzahlerin sein kann.
prisma17 schrieb:

Das Haus hat ca. 140qm Wohnfläche (es gibt da noch Ausbaupotential, Umfang kann ich aber schlecht schätzenk, Grundstück ca 1200qm. Vom aktuellen Schnitt ist es nicht möglich getrennte Wohnbereiche für uns und meine Mutter zu trennen [...] Daher wäre unser Plan ein 2. kleines Haus mit ca. 70qm (Bungalow) für meine Mutter zu bauen- Das Grundstück sollte dafür groß genug sein .
Ein Grundstück mit genügend freier Fläche gibt nicht automatisch auch das Baufenster dafür her. Jetzt ist erst einmal das Bestandshaus "nur" umzugestalten und das Austragshäusl zu finanzieren. Wenn einmal der Eigentumsübergang am Bestandshaus erfolgt, läuft auch die Frist für dessen energetische Nachrüstung. Naiv sieht das vielleicht teuflisch easypeasy aus, aber näher betrachtet wohl doch ziemlich anders
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
prisma1724.01.20 20:19
Sofern Oma nicht 120 wird, wird sie Selbstzahler sein. Ich wünschte ich würde jemals so eine Rente bekommen - und selbst dann hat sich in den letzten Jahren ein fast 6 stelliger Betrag auf ihrem Konto angesammelt ... Das wird also kein Problem darstellen .
Ein Grundstück mit genügend freier Fläche gibt nicht automatisch auch das Baufenster dafür her. Jetzt ist erst einmal das Bestandshaus "nur" umzugestalten und das Austragshäusl zu finanzieren. Wenn einmal der Eigentumsübergang am Bestandshaus erfolgt, läuft auch die Frist für dessen energetische Nachrüstung. Naiv sieht das vielleicht teuflisch easypeasy aus, aber näher betrachtet wohl doch ziemlich anders

ja das nicht alles einfach so bebaut werden kann ist mir bewusst. Es gibt aber ähnlichen Fall in direkter Nachbarschaft. Das wir aber durch einen Architekten geprüft- warte aktuell auf unseren Termin. Falls diese Variante nicht geht, bleibt ein größerer Umbau am Bestand möglich ( ich glaube nur 2 Häuser wäre die für uns bessere Variante).

Kannst du mir das mit der Frist für Energetische Nachrüstung näher erklären ? Höre ich zum ersten mal...
Altai24.01.20 20:42
prisma17 schrieb:

Wir wohnen in einer relativ kleinen Großstadt im Osten.
Die kleine Großstadt in Thüringen am Autobahnkreuz dürfte vermutlich meine Heimatstadt sein
Altai24.01.20 20:50
Es gibt bestimmte Vorschriften, bei einem Besitzerwechsel energetische Veränderungen vorzunehmen: Austausch von Heizungen vor Baujahr xx (ich glaube, Alter mehr als 30 Jahre), oder bestimmte Dämmmaßnahmen (oberste Geschossdecke oder Dach nach meinem Gedächtnis), so in der Art. Das findet ma konkret, wenn man eine Suchmaschine anwirft.
Vicky Pedia24.01.20 21:00
Altai schrieb:

Es gibt bestimmte Vorschriften, bei einem Besitzerwechsel energetische Veränderungen vorzunehmen: Austausch von Heizungen vor Baujahr xx (ich glaube, Alter mehr als 30 Jahre), oder bestimmte Dämmmaßnahmen (oberste Geschossdecke oder Dach nach meinem Gedächtnis), so in der Art. Das findet ma konkret, wenn man eine Suchmaschine anwirft.
Oder entsprechende Baubetreuer einbezieht, die es sicher auch in östlichen Großstädten gibt. ist das Hermsdorfer Kreuz Osten? Ist doch Mitte oder? Muss gleich mal den Erde Guck anwerfen
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