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ᐅ Immobilie in gutem Zustand finanzierbar?


Erstellt am: 03.02.24 14:23

Rexona9603.02.24 14:23
Hey,

seit einiger Zeit suche ich nach einer Immobilie, die in gutem Zustand ist und preislich attraktiv für ihre Lage erscheint. Kürzlich habe ich trotz unserer ursprünglichen Planung, erst in 1-2 Jahren eine Immobilie zu erwerben, ein perfektes Objekt gefunden. Die Immobilie liegt in einer sehr guten Gegend und stammt aus dem Jahr 1997. Vor einem Jahr haben die Vorbesitzer Renovierung arbeiten im Wert von über 100.000€ durchgeführt, einschließlich eines neuen Gartens (Kosten 50.000€), einer Effizienzsteigerung durch eine neue Gastherme und Photovoltaikanlagen, die den gesamten Strombedarf des Gebäudes decken. Es handelt sich um ein Reiheneckhaus mit einer großen Garage usw. Das Haus ist sehr modern und dürfte für mindestens dieses Jahrzehnt keiner weiteren Arbeiten bedürfen.

Könnte eine Finanzierung auch ohne Eigenkapital realisiert werden?

Über uns:
Wir sind ein junges, verheiratetes Paar.
Ich bin 28 und meine Frau ist 24 Jahre alt.
Wir haben keine Kinder und planen momentan auch keine.
Beruflich bin ich als DevOps Engineer bei einem der zehn größten Unternehmen der Welt tätig und meine Frau arbeitet als Krankenschwester.
Beide sind wir in Vollzeit und unbefristet angestellt. Ich arbeite 40 Stunden pro Woche und meine Frau 38,5 Stunden.
Unser Nettoeinkommen beträgt 2870€ bzw. 3100€ zuzüglich 450€ aus einem Minijob. (ca 6500€)
Unser Eigenkapital beträgt 0€.

Unsere monatliche Warmmiete liegt bei 530€ und für Mobilität geben wir ca. 550€ im Monat aus.
Weitere kleine Finanzierungen werden im Laufe des Jahres abbezahlt, die Gesamtsumme beläuft sich auf maximal 5000€.

Zur Immobilie:
Das Reiheneckhaus wurde 1997 gebaut, hat eine Wohnfläche von 120 m² und ein Grundstück von 220 m².
Beheizt wird es mit einer Gastherme aus dem Jahr 2020, und es hat die Effizienzklasse A.
Die Photovoltaikanlage deckt den gesamten Stromverbrauch.
Die Boden und Türen(inklusive Zarge und co.) wurden neu gewechselt.
WC wurde komplett modernisiert.
Es verfügt über eine große Garage.
Überall neue Fenster 3fach verglast mit integriertem Fliegengitter.
Die Küche sowie ein Gartenhaus und vieles mehr sind im Kauf inbegriffen.

Der Kaufpreis beträgt 450.000€ ohne Erwerbsnebenkosten, die ca. 50.000€ ausmachen. Andere Kosten können wir aus privaten Mitteln decken, wodurch kein Eigenkapital für die Finanzierung übrig bleibt. Es wird wahrscheinlich auf eine 110%-Finanzierung hinauslaufen. Ich habe auch überlegt, die 50.000€ Nebenkosten separat zu finanzieren und dann als Eigenkapital zu nutzen, da die Zinsen dann möglicherweise niedriger wären.

Die Rate sollte nicht über 2400€ und dabei soll es auch kein Tilgungssatz von nur 1% sein. Scheint das möglich aktuell? Hat evtl. jemand Erfahrungen in der letzten Zeit gemacht ohne Eigenkapital?
Jesse Custer03.02.24 14:45
Rexona96 schrieb:

Hat evtl. jemand Erfahrungen in der letzten Zeit gemacht ohne Eigenkapital?

Liess sich im Freundeskreis nur durch eine Bürgschaft seitens beider Elternpaare abbilden...
Kugelblitz03.02.24 15:05
Rexona96 schrieb:

Hey,

seit einiger Zeit suche ich nach einer Immobilie, die in gutem Zustand ist und preislich attraktiv für ihre Lage erscheint. Kürzlich habe ich trotz unserer ursprünglichen Planung, erst in 1-2 Jahren eine Immobilie zu erwerben, ein perfektes Objekt gefunden. Die Immobilie liegt in einer sehr guten Gegend und stammt aus dem Jahr 1997. Vor einem Jahr haben die Vorbesitzer Renovierung arbeiten im Wert von über 100.000€ durchgeführt, einschließlich eines neuen Gartens (Kosten 50.000€), einer Effizienzsteigerung durch eine neue Gastherme und Photovoltaikanlagen, die den gesamten Strombedarf des Gebäudes decken. Es handelt sich um ein Reiheneckhaus mit einer großen Garage usw. Das Haus ist sehr modern und dürfte für mindestens dieses Jahrzehnt keiner weiteren Arbeiten bedürfen.

Könnte eine Finanzierung auch ohne Eigenkapital realisiert werden?

Über uns:
Wir sind ein junges, verheiratetes Paar.
Ich bin 28 und meine Frau ist 24 Jahre alt.
Wir haben keine Kinder und planen momentan auch keine.
Beruflich bin ich als DevOps Engineer bei einem der zehn größten Unternehmen der Welt tätig und meine Frau arbeitet als Krankenschwester.
Beide sind wir in Vollzeit und unbefristet angestellt. Ich arbeite 40 Stunden pro Woche und meine Frau 38,5 Stunden.
Unser Nettoeinkommen beträgt 2870€ bzw. 3100€ zuzüglich 450€ aus einem Minijob. (ca 6500€)
Unser Eigenkapital beträgt 0€.

Unsere monatliche Warmmiete liegt bei 530€ und für Mobilität geben wir ca. 550€ im Monat aus.
Weitere kleine Finanzierungen werden im Laufe des Jahres abbezahlt, die Gesamtsumme beläuft sich auf maximal 5000€.

Zur Immobilie:
Das Reiheneckhaus wurde 1997 gebaut, hat eine Wohnfläche von 120 m² und ein Grundstück von 220 m².
Beheizt wird es mit einer Gastherme aus dem Jahr 2020, und es hat die Effizienzklasse A.
Die Photovoltaikanlage deckt den gesamten Stromverbrauch.
Die Boden und Türen(inklusive Zarge und co.) wurden neu gewechselt.
WC wurde komplett modernisiert.
Es verfügt über eine große Garage.
Überall neue Fenster 3fach verglast mit integriertem Fliegengitter.
Die Küche sowie ein Gartenhaus und vieles mehr sind im Kauf inbegriffen.

Der Kaufpreis beträgt 450.000€ ohne Erwerbsnebenkosten, die ca. 50.000€ ausmachen. Andere Kosten können wir aus privaten Mitteln decken, wodurch kein Eigenkapital für die Finanzierung übrig bleibt. Es wird wahrscheinlich auf eine 110%-Finanzierung hinauslaufen. Ich habe auch überlegt, die 50.000€ Nebenkosten separat zu finanzieren und dann als Eigenkapital zu nutzen, da die Zinsen dann möglicherweise niedriger wären.

Die Rate sollte nicht über 2400€ und dabei soll es auch kein Tilgungssatz von nur 1% sein. Scheint das möglich aktuell? Hat evtl. jemand Erfahrungen in der letzten Zeit gemacht ohne Eigenkapital?


Naja könnt ihr euch selbst ausrechnen.
500.000 Euro Kredit - für jedes Prozent (egal ob zins oder Tilgung) zahlt ihr 416 Euro.
Ich weiß nicht was euch die Bank als Zins anbietet. Ich gehe mal von 4 Prozent aus. Wenn du dann noch 2 Prozent tilgen willst bist du bei 6 Prozent Annutät.
6 mal 416 Euro = 2500 Euro

An eurer Stelle würde ich Eigenkapital ansparen.
Robbobbob03.02.24 15:15
Ich würde an eurer Stelle noch ein bisschen warten und Eigenkapital ansparen. Zu Zins und Tilgung kommen noch diverse Nebenkosten (Steuer, Heizen, Strom, Versicherungen, Rücklagen, Wasser, Müll etc.). Damit liegt ihr wahrscheinlich bei fast 3000 EUR pro Monat. Wir haben gerade ein Haus für 520k mit 100k Eigenkapital gekauft und viel mehr war eigentlich nicht drin. Unser Nettoeinkommen ist auch nochmal ne Ecke mehr. Ihr solltet maximal 2,5k monatlich für alles zusammen ausgeben.
ypg03.02.24 19:02
Rexona96 schrieb:

Unser Eigenkapital beträgt 0€.
Uups… verdient ihr erst jetzt? Also, habt ihr vorher Ausbildung gehabt, dass ihr nix habt?
Rexona96 schrieb:

Andere Kosten können wir aus privaten Mitteln decken,
welche andere Kosten meinst Du?

Ward ihr schon bei einem Finanzdienstleister? Da würde ich mir an Eurer Stelle mal einen schnellen Termin machen, damit Ihr wisst, was so drin ist an Kredit.
Ich persönlich empfinde das Alter noch als recht jung, sich zum einen an ein Haus zu binden, welches immobil für weitere Berufschancen macht und zweitens einen so hohen Kredit haben zu wollen.
Aber gut, das müsst ihr wissen, inwieweit die Karriere abgeschlossen ist. Das Kinder-Gen kommt übrigens auch erst später - also doch mal für in 5 Jahren einplanen.
SoL03.02.24 19:05
Ich muss auch sagen, dass die Beschreibung nicht danach klingt, dass Ihr Euch schon lange mit dem Thema befasst.
"Küche und Gartenhaus inklusive" ist nichts, wonach man ein Haus aussucht...

Spart etwas an, eine 110% Finanzierung ist nichts Tolles.
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