Hallo Zusammen,
wie oben bereits geschrieben, ist das momentan die Frage bei uns. Bestimmt wurde die Frage schon oft gestellt, aber es ist ja jedes Bauprojekt individuell zu betrachten.
Meine Frau hat das Grundstück von ihren Eltern geerbt.
Infos zum Grundstück:
- noch nicht erschlossen
- 900m2 Grundfläche
- Straße am Grundstück ca. 3% Gefälle
- Grundstück gleiches Gefälle im Bereich der Straße
- Grundstück liegt im Bereich der Straße (Norden) ca. 1,2 Meter unter der Straße
- Grundstück steigt nach Süden/hinten an, Richtung Süd-Osten wird Straßenniveau ereicht, Richtung Süd-Westen fast
- Kanal liegt ca. 1,5 Meter unter der Straße
- ca. 60 Meter westlich ist die nächste Kreuzung mit Strom, Wasser und evtl. Kanal (dazu weiter unten)
- 3-Kammer-Grube notwendig OHNE Klärteich. Dieser ist Zentral fürs Dorf
Wir hatten bereits ein Begutachtung des Bodens, welche mit zwei Kleinrammbohrungen durchgeführt wurde:
- Bohrung eins nahe der Straße am tiefsten Punkt: nach 1,4 Meter unter Grasnabe bebaubarer Grund. Saisonal-drückendes Wasser ab 0,9 Meter. 1,4m + 1,2m = 2,6m unter Straße fester Grund
- Bohrung zwei ziemlich mittig im Grundstück: nach 2 Meter unter Grasnabe bebaubarer Grund. Wasser ab 2,9 Meter. 2m + 0,7m = 2,7m unter Straße fester Grund
Zusätzlich haben wir ein paar wichtige Höhepunkte ausgemessen. Daher konnte ich auch die oben genannten Messungen beifügen.
Grundriss Haus wäre ca. 40m2 größer, wenn ohne Keller gebaut wird. Zusätzlich bräuchten wir wohl noch ein Gartenhäuschen oder ähnliches für Rasenmäher, Terrassenmöbel usw.
Dieses würde wegfallen, wenn mit Keller gebaut wird.
Garage wird auch gebaut, aber diese soll eine Hebebühne bekommen und ist deswegen nicht gut für die Einlagerung von Gegenständen geeignet.
Der Keller bräuchte am Besten eine weiße Wanne mit entsprechender Dämmung gegen Kälte.
Unsere Schätzung nach, wäre der Keller ca. 30 - 40 Tausend Euro teurer.
Was sagt ihr dazu?
Macht ein Keller Sinn?
Wie hoch schätzt ihr den Kostenunterschied? (Mit und ohne Keller)
Muss zwingend eine Hebevorrichtung mit Sperre gegen Wasser/Kanal verbaut werden? Oder wäre es möglich, das Abwasser nach der Grube bis zur Kreuzung im Westen zu verlegen, so dass man auf natürliche Art genug Gefälle und Höhenunterschied hat?
Mir bereitet vorallem das Thema Abwasser und die Feuchtigkeit im Erdreich und deren Zusatzkosten Kopfzerbrechen
Drainage, evtl. Hebevorrichtung.
Oder doch die Drei-Kammergrube so tief setzen, dass natürliches Gefälle entsteht.
Wie stark müsste ein Gefälle zwischen Hausausgang und der Grube sein?
Die Nachbarsgrundstücke werden zu 99% nicht bebaut und es sollte kein Problem sein, diese für Baggerarbeiten zu benutzen.
Ich hoffe, ich habe an alles gedacht.
Danke im Vorraus,
Jörg
wie oben bereits geschrieben, ist das momentan die Frage bei uns. Bestimmt wurde die Frage schon oft gestellt, aber es ist ja jedes Bauprojekt individuell zu betrachten.
Meine Frau hat das Grundstück von ihren Eltern geerbt.
Infos zum Grundstück:
- noch nicht erschlossen
- 900m2 Grundfläche
- Straße am Grundstück ca. 3% Gefälle
- Grundstück gleiches Gefälle im Bereich der Straße
- Grundstück liegt im Bereich der Straße (Norden) ca. 1,2 Meter unter der Straße
- Grundstück steigt nach Süden/hinten an, Richtung Süd-Osten wird Straßenniveau ereicht, Richtung Süd-Westen fast
- Kanal liegt ca. 1,5 Meter unter der Straße
- ca. 60 Meter westlich ist die nächste Kreuzung mit Strom, Wasser und evtl. Kanal (dazu weiter unten)
- 3-Kammer-Grube notwendig OHNE Klärteich. Dieser ist Zentral fürs Dorf
Wir hatten bereits ein Begutachtung des Bodens, welche mit zwei Kleinrammbohrungen durchgeführt wurde:
- Bohrung eins nahe der Straße am tiefsten Punkt: nach 1,4 Meter unter Grasnabe bebaubarer Grund. Saisonal-drückendes Wasser ab 0,9 Meter. 1,4m + 1,2m = 2,6m unter Straße fester Grund
- Bohrung zwei ziemlich mittig im Grundstück: nach 2 Meter unter Grasnabe bebaubarer Grund. Wasser ab 2,9 Meter. 2m + 0,7m = 2,7m unter Straße fester Grund
Zusätzlich haben wir ein paar wichtige Höhepunkte ausgemessen. Daher konnte ich auch die oben genannten Messungen beifügen.
Grundriss Haus wäre ca. 40m2 größer, wenn ohne Keller gebaut wird. Zusätzlich bräuchten wir wohl noch ein Gartenhäuschen oder ähnliches für Rasenmäher, Terrassenmöbel usw.
Dieses würde wegfallen, wenn mit Keller gebaut wird.
Garage wird auch gebaut, aber diese soll eine Hebebühne bekommen und ist deswegen nicht gut für die Einlagerung von Gegenständen geeignet.
Der Keller bräuchte am Besten eine weiße Wanne mit entsprechender Dämmung gegen Kälte.
Unsere Schätzung nach, wäre der Keller ca. 30 - 40 Tausend Euro teurer.
Was sagt ihr dazu?
Macht ein Keller Sinn?
Wie hoch schätzt ihr den Kostenunterschied? (Mit und ohne Keller)
Muss zwingend eine Hebevorrichtung mit Sperre gegen Wasser/Kanal verbaut werden? Oder wäre es möglich, das Abwasser nach der Grube bis zur Kreuzung im Westen zu verlegen, so dass man auf natürliche Art genug Gefälle und Höhenunterschied hat?
Mir bereitet vorallem das Thema Abwasser und die Feuchtigkeit im Erdreich und deren Zusatzkosten Kopfzerbrechen
Drainage, evtl. Hebevorrichtung.
Oder doch die Drei-Kammergrube so tief setzen, dass natürliches Gefälle entsteht.
Wie stark müsste ein Gefälle zwischen Hausausgang und der Grube sein?
Die Nachbarsgrundstücke werden zu 99% nicht bebaut und es sollte kein Problem sein, diese für Baggerarbeiten zu benutzen.
Ich hoffe, ich habe an alles gedacht.
Danke im Vorraus,
Jörg
P
Papierturm09.04.26 20:16Joergi schrieb:
- Bohrung eins nahe der Straße am tiefsten Punkt: nach 1,4 Meter unter Grasnabe bebaubarer Grund. Saisonal-drückendes Wasser ab 0,9 Meter. 1,4m + 1,2m = 2,6m unter Straße fester Grund
- Bohrung zwei ziemlich mittig im Grundstück: nach 2 Meter unter Grasnabe bebaubarer Grund. Wasser ab 2,9 Meter. 2m + 0,7m = 2,7m unter Straße fester GrundZum Glück konnte niemand mein Gesicht sehen, als ich das gelesen habe. Zwei Meter unter der Grasnarbe erst bebaubarer Grund ist normalerweise ein Ergebnis, das man nicht haben möchte.
Wenn das tatsächlich so ist, stellt sich eigentlich die Frage nicht. Hier müsste so viel Erde ausgetauscht werden, dass man ohnehin fast den Keller bezahlt.
Dann kann man ihn auch direkt bauen.
(Normalerweise bin ich, außer bei Hanggrundstücken, kein Freund von Kellern. Hier ist eine der wenigen Ausnahmen.)
ypg schrieb:
Du wirst hier die gleichen Antworten bekommen wie im Grünen Forum.Von mir normalerweise nicht: Crosspostings beantworte ich lieber da, wo auch direkte Kommunikation möglich ist, und dann nur da (weil nicht doppelt).
Ausnahme, auf dem anderen Kanal schreibt jemand zu einem Aspekt, den ich hier nicht unwidersprochen stehen lassen will:
Papierturm schrieb:
Zwei Meter unter der Grasnarbe erst bebaubarer Grund ist normalerweise ein Ergebnis, das man nicht haben möchte. Wenn das tatsächlich so ist, stellt sich eigentlich die Frage nicht. Hier müsste so viel Erde ausgetauscht werden, dass man ohnehin fast den Keller bezahlt. Dann kann man ihn auch direkt bauen.Bodenaustausch bringt häufig neue Probleme, wie das beim Einwechseln von "Beelzebub gegen den Teufel" eben ist. Ein Bodenaustausch ist ein Eingriff in den Wasserkreislauf, der aktuell in Mode ist, aber meines Erwartens politische Grundsatzdiskussionen mit der Wirkung einer baldigen strengen Reglementierung auslösen wird. Es gibt kein Recht auf Bauwunschland, auch nicht in Zeiten, in denen geeignete Baugrundstücke Mangelware sind. Ob Reisterrassenbaugebiete oder ähnlicher Unfug, diese Torheiten werden alle nicht lange in Mode bleiben (können).
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
P
Papierturm09.04.26 20:37Als Ergänzung: Vermutlich könnte man hier auch mit Pfahlgründungen arbeiten. Insgesamt aber wird hier bauen, egal ob mit Keller oder mit Bodenplatte, teuer. Muss einem bewusst sein.
Sowohl beim Bau als auch danach wird Grundwasser ein Thema sein.
Dämmung... ihr müsst euch da schon bewusst sein, dass die normalen Kellerkosten für einen Nutzkeller sind, keinen Wohnkeller. Der ist erheblich teurer.
Erschließungskosten sind, je nach Gemeinde, auch nicht ohne.
Ganz ehrlich, egal was ihr da bauen wollt, es wird teuer.
Joergi schrieb:
Der Keller bräuchte am Besten eine weiße Wanne mit entsprechender Dämmung gegen Kälte.
Sowohl beim Bau als auch danach wird Grundwasser ein Thema sein.
Dämmung... ihr müsst euch da schon bewusst sein, dass die normalen Kellerkosten für einen Nutzkeller sind, keinen Wohnkeller. Der ist erheblich teurer.
Erschließungskosten sind, je nach Gemeinde, auch nicht ohne.
Ganz ehrlich, egal was ihr da bauen wollt, es wird teuer.