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ᐅ Hybrid-Wärmepumpe für Einfamilienhaus-Neubau


Erstellt am: 13.10.13 17:49

Flobi13.10.13 17:49
Hallo zusammen,

wir bauen demnächst ein Einfamilienhaus *** 140 m² Wohnfläche und machen uns derzeit viele Gedanken um die passende Heizungsanlage. Auch hier im Forum haben wir uns bereits umgesehen. Bis gestern planten wir, eine Gas-Brennwerttherme *** Solaranlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung einzubauen. Nun waren wir gestern auf einer Messe unterwegs und haben dort eine interessante Alternative gefunden.

Dabei handelt es sich um eine Hybrid-Wärmepumpe. Also eine Kombination aus Luft-Wasser-Wärmepumpe in Kombination *** einer Gas-Brennwerttherme. Nach langen Recherchen im Internet haben wir uns gegen eine klassische Luft-Wasser-Wärmepumpe entschieden, da diese bei niedrigen Außentemperaturen einen Heizstab zuschalten muss, um quasi nicht einzufrieren. Da*** erscheint das ganze dann doch nicht mehr so sparsam wie auf den ersten Blick angenommen. Bei der Hybrid-Wärmepumpe wird so viel Umweltwärme wie möglich und nie mehr Gas als nötig genutzt. Ein Fühler entscheidet anhand der Außentemperatur, der benötigten Vorlauftemperatur und der Preise *** Gas und Strom, ab wann die Gas-Brennwerttherme zugeschaltet werden sollte und diese deckt dann die Spitzenlast ab. Die Hauptarbeit macht hier also die Wärmepumpe. Sobald diese aber nicht mehr ganz effizient arbeitet, übernimmt die Gas-Brennwerttherme, wodurch der Stromverbrauch gering gehalten werden kann.

Für mich scheint diese Anlage momentan für uns die Ideallösung zu sein. Nun frage ich mich aber, wieso diese Systeme so wenig beworben und angeboten werden. Sie sind eine sehr gute Kombination der bewährten Gasheizung und der umweltfreundlichen Wärmepumpe. Auch die Anschaffungskosten sind überschaubar und nach einigen anderen Internetinformationen nach ca. acht Jahren amortisiert.

Meine Frage ist nun, ob jemand ein solches Gerät bereits bei sich installiert hat, andere Erfahrungen dazu gehört hat oder eine persönliche Meinung abgeben kann.
Morgen werden wir uns dazu auch mal *** den Fachmännern unseres Vertrauens dazu in Verbindung setzen.

Viele Grüße!
fkay0114.10.13 03:18
Hallo, mich würde mal interessieren was denn so eine Anlage kostet?? Ich kann mich auch noch nicht entscheiden Luft -Wasser Wärme Pumpe war bis jetzt geplant aber ich weis noch nicht ob diese auch wirklich bei Minusgraden so effektiv genug ist. Bei uns ist halt noch ein freistehender Kaminofen fürs EG geplant aber im OG dann doch nur Fußbodenheizung. LG
€uro14.10.13 07:24
Hallo,
Flobi schrieb:
.... Nach langen Recherchen im Internet haben wir uns gegen eine klassische Luft-Wasser-Wärmepumpe entschieden, da diese bei niedrigen Außentemperaturen einen Heizstab zuschalten muss, um quasi nicht einzufrieren....Da*** erscheint das ganze dann doch nicht mehr so sparsam wie auf den ersten Blick angenommen.
Bei Recherchen im I-Net sollte man immer recht vorsichtig sein, bevor man Schlussfolgerungen für das eigene BV zieht!
Leider sind nicht wenige Luftwärmepumpe-Anlage unzureichend geplant. Bei guten Anlagen werden Jahresarbeitszahl > 3,5 erreicht. Der Anteil des Heizstabes liegt bei < 1% der Jahresheizarbeit (Heizbetrieb) und für Warmwasser <=0,5%. Also kaum bedeutsam.
Flobi schrieb:
.... Sobald diese aber nicht mehr ganz effizient arbeitet, übernimmt die Gas-Brennwerttherme, wodurch der Stromverbrauch gering gehalten werden kann.
Für wie viel % lohnen die nicht unerheblichen Kosten für den zusätzlichen Gasanschluss?
Flobi schrieb:
.... Für mich scheint diese Anlage momentan für uns die Ideallösung zu sein..
Manchmal trügt der Schein
Flobi schrieb:
.... Nun frage ich mich aber, wieso diese Systeme so wenig beworben und angeboten werden.
Weil unwirtschaftlich!
Flobi schrieb:
.... Auch die Anschaffungskosten sind überschaubar und nach einigen anderen Internetinformationen nach ca. acht Jahren amortisiert...
Das würde ich gern mal sehen

v.g.
Flobi14.10.13 18:38
Wir planen auch einen Kamin im Wohnzimmer zusätzlich. Kurz hatten wir die Idee, einen wassergeführten Kamin zu nehmen und die Wärme des Kamins auch zur Heizungsunterstützung zu nutzen. Allerdings wäre dann ein noch größerer Speicher der Heizung notwendig gewesen.

@€uro: Ich habe Ihre Kommentare schon bei anderen Beiträgen hier in diesem Forum gelesen. Inzwischen weiß ich, dass Sie von einer gut berechneten und installierten Wärmepumpe überzeugt sind. Wir sind es nun mal nicht und ob diese fehlende Überzeugung aus falschen Berechnungen herrührt, möchte ich mal bezweifeln. Mein Mann arbeitet selbst im Kundendienst und hat mit vielen Bekannte und Kollegen, auch aus anderen Firmen über dieses Thema gesprochen. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe allein ist nicht unsere Wahl. Einen Gasanschluss würden wir also in jedem Fall legen, die Kosten haben wir demnach sowieso.

Wir würden uns also weiterhin über Kommentare zu der beschriebenen Hybrid-Anlage freuen.

Viele Grüße!
€uro14.10.13 19:13
Flobi schrieb:
...@€uro: Ich habe Ihre Kommentare schon bei anderen Beiträgen hier in diesem Forum gelesen. Inzwischen weiß ich, dass Sie von einer gut berechneten und installierten Wärmepumpe überzeugt sind....

Es ist lediglich eine von div. Möglichkeiten, die leider durch Unvermögen etwas in Verruf geraten ist. Daher übernehme ich gern mal die Funktion einer "Ehrenrettung", obwohl ich wohl mehr Solewärmepumpe als Luftwärmepumpe Anlagen geplant habe.
Flobi schrieb:
....Einen Gasanschluss würden wir also in jedem Fall legen, die Kosten haben wir demnach sowieso.
Dann könnte eine vollmodulierende Gasbrennwert Therme wohl auch eine richtige Wahl darstellen. Überzeugen möchte ich Niemand und keinesfalls, da vollständig Technologie-offen. Es gibt übrigens auch gasbetriebene Wärmepumpe!
Erfahrungsgemäß sind Hybrid bzw. Kombilösung oft das, was der Name auch verspricht: ein Kompromiss.
Überzeugen lass ich mich vordergründig nur von Zahlen. Bedeutet hier: Es müßten erst einmal die Ergebnisse einer Grundlagenermittlung (tatsächlicher Bedarf (Leistung, Energie) für Heizung u. Warmwasser) auf den Tisch, um überhaupt einen Investment bewerten zu können!

Viel Erfolg!

v.g.
ErikErdgas16.10.13 09:43
Hallo Flobi,

Also ich denke, dass die Kombination einer Hybridanlage mit einem weiteren Heizungssystem, in eurem Fall einem Kamin, doch ein wenig über das Ziel hinaus schießt, daher denke ich, dass Ihr hier sicherlich besser dran seid, wenn Ihr den Kamin nicht auch noch ins Heizungssystem mitintegriert.
Hinsichtlich der Gas-Wärmepumpe gibt es mittlerweile einige Erfahrungsberichte auf verschiedenen Infoseiten und auch spezielle Förderprogramme der BAFA.
Und neben dem von dir erwähnten Hersteller bieten bereits mehrere Hersteller Gaswärmepumpen an, sodass auch hier eine Markenübergreifende Vergleichsmöglichkeit besteht.

Beste Grüße, Erik
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