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ᐅ Hausbau oder Eigentumswohnung und später dann Haus bauen?


Erstellt am: 03.01.2018 23:10

K€nny 03.01.2018 23:10
Hallo liebe Forumsgemeinde,

Einleitung:
Meine Freundin und ich wollen uns unser Traum vom Eigenheim verwirklichen. Hierbei stellt sich die Frage, wie viel wir uns mit unserem Verdienst und Eigenkapital leisten können.
Da wir noch "relativ" jung sind, habe ich mir eine weitere Variante (aktuell bewohnte Mietwohnung kaufen und später verkaufen um als Eigenkapital für den Hausbau zu nutzen) ausgedacht und würde gerne wissen, ob dies eine sinnvolle Alternative ist.

Daten/Fakten
  • Ich (29) - 2800 netto Einkommen (Weih Nachts/Urlaubsgeld nicht mit eingerechnet) - unbefristet
    Sie (26) - 1600 netto Einkommen - unbefristet
    Nicht verheiratet, jedoch geplant (im kleinen Stil)
    Kinder: Nein, jedoch geplant. 2 Stück.

    Eigenkapital: Zusammen 30k€ (jedoch bleiben dann keine Reserven bzw. Geld für eine eventuelle Küche)
    Daher sollen die Kaufnebenkosten damit getragen werden.

Miete: 850€ kalt (1050€ warm ink. Strom)


Da es sehr schwer ist von den umliegenden Gemeinden oder der Stadt Grundstücke zu bekommen und dies nur über Wartelisten geht (Freunde oder auch Arbeitskollegen haben teilweise 3 oder mehr Jahre gewartet), haben wir diesen Samstag einen Beratungstermin bei einem Fertighausanbieter, welcher laut den bekannten Portalen Ausbauhäuser inkl. Grundstück anbietet. Wir hoffen, dass dies nicht nur ein Lockangebot ist. Darum soll es aber primär nicht gehen, sondern eher darum OB wir uns so etwas leisten können und ob meine ausgedachte Variante überhaupt sinnvoll ist.

1. Variante Hausbau
Wie erwähnt, haben wir am Samstag ein Beratungstermin bei einer Fertighausfirma und wollen mal sehen, ob diese wirklich Grundstücke mit anbieten kann.

Angaben laut Portal:
267.000 € bei 135m² inkl. 647m² Grundstück inkl. "Technikpaket" + Baunebenkosten.
Im Kaufpreis enthalten sind das Baugrundstück, das Technikpaket mit Elektro und KfW 55 Ausführung,Innentreppe, Fußbodenheizung, Gasbrennwerttherme inkl. Solaranlage zur Brauchwassererwärmung, kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, das Material für die Dämmung und Beplankung sowie natürlich dieses herrliche Ausbauhaus, von außen fix und fertig, inkl. Haustür, Fenster, Rollläden, Dachrinne, Dacheindeckung, weißem Außenputz und Architektenleistungen.

Bodenplatte ist auch nicht mit aufgeführt.

Wir schätzen, dass wir mir Eigenleistung (bekannter Fliesenleger und Hilfe durch Freunde und Bekannte) bei etwa 350k€ inkl. der Baunebenkosten landen werden. Ist dies realistisch?

2. Variante Kauf Eigentumswohnung und später Hausbau
Wir wissen durch Bekannte, welche bei dem Bauunternehmer arbeiten, welcher gleichzeitig unser Vermieter ist, dass er (sofern wir ausziehen sollten) die Eigentumswohnung verkaufen möchte. Daher die Überlegung ihn zu fragen ob er die Wohnung nicht an uns verkaufen möchte. Wir fühlen uns wohl, haben einen eigenen Garten und moderne Wohnung, doch mit 85qm auf Dauer (Kinderplanung) zu klein.

Kaufpreis liegt bei 210k€.

Überlegung: Kaufen und weitere 5 Jahre oder länger in der Wohnung bleiben (ein Kind wäre möglich) und damit die relativ hohe Miete in den Abschlag stecken. So könnte man zusätzlich zu dem monatlich gespartem Geld auch noch die Miete "sparen" und hat die bei einem späteren verlauf in Form von Eigenkapital zur Verfügung.
Voraussetzung: Preis der Wohnung bleibt identisch. Kann ich mir aber sehr gut vorstellen, da das Einzugsgebiet ein sehr beliebtes ist. Ich kenne durch den Bekannten den damaligen Verkaufspreis der Eigentumswohnung und dieser ist zu dem jetzigen Preis um 25% gestiegen. (10 Jahre)

Vielen lieben Dank für eure Ratschläge,
K€nny




Bieber0815 04.01.2018 08:23
Die Stiftung Warentest stellt einen Rechner (Excel) zur Verfügung, mit dem Kauf und Miete gegeneinander gerechnet werden können. Damit solltest Du Frage 2 beantworten können. Verlinken darf man hier leider nicht, aber wer sucht, der findet.

Variante 1: Ihr habt "nur" 30 000 Euro verfügbar. Bei einem Kauf Haus und Grundstück vom Bauträger oder ähnlichem müsst ihr in Niedersachsen mit 7 % Erwerbsnebenkosten auf den gesamten Preis rechnen. Bei einem Kaufpreis von 350 000 Euro wären das 24 500 Euro. Das ist grob über den Daumen dann eine 100-%-Finanzierung. Davon würde ich abraten. Ihr solltet noch zusätzliche 20 000 Euro ansparen, dann sieht die Welt etwas besser aus.
K€nny schrieb:
Beratungstermin
Nein, es ist ein Verkaufsgespräch. Das ist nicht schlimm, aber ihr solltet das wissen. Beratung gibt's bei der Verbraucherzentrale, bei Honorarberatern und in Ansätzen auch in Foren wie diesen (und natürlich im Freundes-/Familienkreis).

Mycraft 04.01.2018 09:11
Hmm schwierig...in 5-10 Jahren können sich die Zinsen erhöhen bzw. brauchst du dann automatisch mehr, weil du ein Kind hast.

Ich würde immer ohne Kinder bauen wollen und erst danach die Familienplanung angehen.

markus2703 04.01.2018 10:16
Variante 2 macht aber nur Sinn, wenn die Wohnung auch etwas bewohnt wird und nicht nach 2 Jahren wieder abgestossen werden soll. Ihr seid 26&29, daher sind die Kinder wohl nicht mehr allzu fern.

Ob die Wohnung überhaupt Sinn macht ist die eine Frage, sicher ist aber das es keinen Sinn macht diese jetzt zu Kaufen und nach 2-5 Jahren zum Haus zu tendieren. Dann wirst du nämlich schon Probleme haben, auch nur das durch die Nebenkosten verbrauchte Geld wieder reinzuholen. Und bitte niemals die Vorfälligkeitsentschädigung für die Bank vergessen, falls die den Hausbau dann nicht mitmachen mag musst du wechseln und Zahlen! Somit fixierst du dich eigentlich mit Finanzierung der Wohnung auch bereits für den Hausbau auf eine Bank, oder du nimmst einen Kredit mit sehr kurzer Laufzeit.

HilfeHilfe 04.01.2018 11:03
ich würde die Wohnung nur kaufen wenn sie groß genug wäre für eure Familienplanung. andersrum macht es wenig Sinn.

Zaba12 04.01.2018 11:22
Variante 1 ist ein Ausbauhaus. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege aber, dass ist dann nur der Rohbau mit Dach und ggf. Fenstern. Denn Rest könnt Ihr dann schon selbst machen mit dem mitgelieferten Material.
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