ᐅ Hausbau-Finanzierung mit einem Hauptverdiener
Erstellt am: 19.12.21 21:45
Elyse180119.12.21 21:45
Nach langem stillen Mitlesen wage ich mich nun auch einmal an das Thema des Hausbaus ganz konkret heran.
Wir haben ein Grundstück in einer "kleinen" Großstadt im Südwesten Deutschlands gefunden.
Da ich im Forum immer unglaublich ehrliche und sinnvolle Bewertungen der Vorhaben lese, wollte ich einmal unsere Situation darstellen und freue mich über ehrliches Feedback:
Allgemeines zu Euch:
Wohnkosten:
für 2 Autos und Tickets der Kinder (in der Zukunft): 530 Euro
Versicherungskosten:
laufende Versicherungen und kommende (wie Lebensversicherung für Kredit und Wohngebäudeversicherung): 195 Euro
Lebenshaltungskosten:
Sparleistungen:
Sonstige Ausgaben:
Allgemeines zur Immobilie:
Ich freue mich über Input von euch.
Wir haben ein Grundstück in einer "kleinen" Großstadt im Südwesten Deutschlands gefunden.
Da ich im Forum immer unglaublich ehrliche und sinnvolle Bewertungen der Vorhaben lese, wollte ich einmal unsere Situation darstellen und freue mich über ehrliches Feedback:
Allgemeines zu Euch:
- Wer seid ihr? Eine 5-köpfige Familie
- Wie alt seid Ihr? 37 und 44 Jahre alt
- Gibt es Kinder? Ja, 3 - keine weiteren geplant
- Sind Kinder geplant? - nein
- Was macht Ihr beruflich? Er - Softwarebranche, Sie - momentan Hausfrau und Mutter (450 Euro-Job)
- Seid Ihr angestellt, selbstständig, in Rente, Hausfrau, Hausmann etc...
- Wie viele Stunden arbeitet Ihr? Er - 42,3 Stunden, Sie - 10 Std.
- Welche Einkünfte habt Ihr (brutto/netto)? Netto: Er: 5500 Euro Sie: 250-300 Euro (sollte in Zukunft mehr werden)
- Wie viel Kindergeld gibt es? 663 Euro
- Weitere Transferleistungen wie Elterngeld, Krankengeld, etc...? 0 Euro
- Wie viel Eigenkapital habt ihr? 240.000 Euro
- Wie viel Eigenkapital wollt Ihr davon in das Projekt Haus stecken? Es wird das Grundstück vom Eigenkapital gezahlt - also alles
Wohnkosten:
- aktuelle Kaltmiete - 1600 Euro
- aktuelle Warmmiete - 1800 Euro
- Strom
- Gas
- Wasser, Abwasser, Müllgebühren, Straßenreinigung -
- Telefon, Internet, Mobilfunk - alles zusammen 640 Euro (GEZ, Schornsteinfeger, Müll, Heizung, Wartung der Heizung, etc....)
für 2 Autos und Tickets der Kinder (in der Zukunft): 530 Euro
Versicherungskosten:
laufende Versicherungen und kommende (wie Lebensversicherung für Kredit und Wohngebäudeversicherung): 195 Euro
Lebenshaltungskosten:
- Lebensmittel
- Restaurantkosten
- Pflege/Drogerie
- Haustiere (Futter, Arzt, Medikamente, Stallkosten)
- Medikamente
- Kleidung
- möbel
- Kita/Schul-Gebühren (und Essensgeld)
- Nachhilfe
- Schulmaterial und -Bücher
- Vereinsbeiträge/Fitnessstudio
- Babysitter
- Spielzeug
- Reinigung
- TV/Video/Audio/CDs/DVD
- Tickets (Fußball, Kino, Konzerte etc...)
- Spenden
- Sonstiges
Sparleistungen:
- Urlaub
- Haus
- Altersvorsorge
- Hobbys/Geschenke
- Sonstiges
Sonstige Ausgaben:
- Unterhaltsleistungen?
- Kredite?
- Sonstiges?
- Wurde was vergessen? Dann spätestens hier noch angeben!
- Einnahmen gesamt 6400 Euro
- Ausgaben gesamt 4300 Euro (momentane Miete nicht beachtet und Dinge wie anfallende Grundsteuer noch dazu genommen)
- Saldo 2100 Euro
- davon Summe Kaltmiete und verzichtbare Sparleistungen (z.B. Sparrate für Haus)
Allgemeines zur Immobilie:
- Wie groß ist das Grundstück? ca. 730qm
- Welche Maße hat es?
- Wie hoch ist der Bodenrichtwert? 250 Euro haben die Nachbargrundstücke
- Neubau, Altbau (Baujahr), Haustyp? Neubau
- Garagen? eine Doppelgarage
- Wie groß ist das Haus? (Wohnfläche / Nutzfläche) 175qm
- Welchen Marktwert haben Grundstück und Haus nach Fertigstellung? Grundstück: 220.000 Euro Haus: 175*3000 = 525.000 Euro + Nebenkosten 10% = 577500 Euro
- Grundstückskosten inkl. aller Nebenkosten: 220.000 Euro
- Bau- oder Kaufkosten (inkl. Architekt, Statiker): 577.500 Euro
- Außenanlagen/Terrasse, Wege, Gartengestaltung, Zäune etc... Das müsste wohl alles ein wenig warten
- Finanzierungskosten (z.B. Gebühren oder Bereitstellungszinsen)
- Gesamtkosten
- Küchenkosten: 20.000 Euro
- Möbel, Lampen, Deko: 10.000 Euro (aus Eigenkapital)
- Sonstige "nicht Erwerbs-, Erwerbsneben-, Bau oder Baunebenkosten"
- Gesamtkosten: 800.000 Euro
- abziehbares Eigenkapital: 250.000 Euro
- Finanzierungssumme 550.000 Euro
Ich freue mich über Input von euch.
barfly66619.12.21 22:48
Mein Gott ist die Miete hoch. M.M. machbar, Tilgung, Zins und Hausnebenkosten sollten im Rahmen Höhe der Miete möglich sein.
Machen.
Machen.
HubiTrubi4019.12.21 23:42
Elyse1801 schrieb:
Wir haben ein Grundstück in einer "kleinen" Großstadt im Südwesten Deutschlands gefunden.Blöd gefragt, aber Du meinst nicht Freiburg, oder? Dafür kommt mir das Grundstück nämlich sehr günstig vor 🙂.Tassimat20.12.21 00:08
Ich seh das als gut machbar an: Gute Menge Eigenkapital, gutes Gehalt. Das reicht alles selbst für nur noch 20 Jahre bis zur Rente.
Ist aber schon ein Brocken mehr pro Monat, ca. 3000€ warm nur fürs Wohnen.
Ist aber schon ein Brocken mehr pro Monat, ca. 3000€ warm nur fürs Wohnen.
HubiTrubi4020.12.21 00:21
Tassimat schrieb:
Ich seh das als gut machbar an: Gute Menge Eigenkapital, gutes Gehalt. Das reicht alles selbst für nur noch 20 Jahre bis zur Rente.
Ist aber schon ein Brocken mehr pro Monat, ca. 3000€ warm nur fürs Wohnen.Aber wie kommst Du auf 3000 warm? Bei der Finanzierungssumme müsste man mit einer Kreditrate um die 2000 Euro hinkommen. Nebenkosten vielleicht nochmals 400 Euro.Hausbautraum2020.12.21 06:10
Hallo,
ich denke auch, dass es machbar ist und ich weiß, dass 2 Familien in unserem Baugebiet ähnlich finanziert haben. Die Frauen sind ganz zuhause.
Ich hatte nur überlegt, ob die noch zurecht kommen, wenn das Ehegattensplitting wegfällt. Aber dafür würde ein Familiensplitting mit 3 Kindern die Situation vielleicht zunächst verbessern, bis die Kinder da rausfallen.
Man wird sehen, was kommt.
Man kann ein Haus notfalls aber auch wieder verkaufen, wenn die Kinder ausgezogen sind, also alles eine Frage der Perspektive.
Ansonsten würde ich an eurer Stelle wohl nicht gleich 175qm bauen. Wir haben auch mit 160qm 3 mögliche Kinderzimmer und ein Arbeitszimmer.
Insbesondere da Außenanlagen nicht eingeplant sind. Wollt ihr nicht lieber ohne Matsch ins Haus und auf einer Terrasse Abendessen?
ich denke auch, dass es machbar ist und ich weiß, dass 2 Familien in unserem Baugebiet ähnlich finanziert haben. Die Frauen sind ganz zuhause.
Ich hatte nur überlegt, ob die noch zurecht kommen, wenn das Ehegattensplitting wegfällt. Aber dafür würde ein Familiensplitting mit 3 Kindern die Situation vielleicht zunächst verbessern, bis die Kinder da rausfallen.
Man wird sehen, was kommt.
Man kann ein Haus notfalls aber auch wieder verkaufen, wenn die Kinder ausgezogen sind, also alles eine Frage der Perspektive.
Ansonsten würde ich an eurer Stelle wohl nicht gleich 175qm bauen. Wir haben auch mit 160qm 3 mögliche Kinderzimmer und ein Arbeitszimmer.
Insbesondere da Außenanlagen nicht eingeplant sind. Wollt ihr nicht lieber ohne Matsch ins Haus und auf einer Terrasse Abendessen?
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