ᐅ Hausbau als Selbständiger - realistisch?
Erstellt am: 09.02.2011 15:19
selfbauherr 09.02.2011 15:19
Hallo Leute,
ich bin mir unsicher was den Hausbau angeht. In Zukunft wollen meine Frau und ich ein eigenes Haus bauen. Nur leider bin ich mir da etwas unsicher, ob wir überhaupt Chancen haben einen Kredit zu erhalten.
Ausgangslage:
Ich - selbstständig seit 2007
Sie - unbefristete Anstellung seit 2009 mit ca. 1300 Netto
Zu meinen Einnahmen: In den ersten Jahren habe ich leider nicht allzu viel verdient (so eine Unternehmensgründung ist halt nicht leicht). Mittlerweile (letzten 4 Monate) habe ich den Durchbruch geschafft und verdiene ca. 2500 Euro netto pro Monat. Im Internet habe ich gelesen, dass Selbständige schwer einen Kredit erhalten und eine BWA der letzten 3 Jahre vorgelegt werden muss. Wie stellt man das am besten an? In den letzten 3 Jahren ist zwar immer eine kleine Steigerung der Einnahmen vorhanden gewesen aber mehr als 1000 Euro Netto/Monat hatte ich vorher nicht verdient.
Wir haben 20.000 Euro Eigenkapital, welches sofort für einen Kredit zur Verfügung steht. Brauchen wir mehr an Eigenkapital? Sollte man 1/4 der Kaufsumme/Kreditsumme haben?
Zum Haus: Wir wollen zusammen mit meinen Eltern ein Doppelhaus bauen. Eltern sind beide angestellt und haben bereits ein Haus gebaut bei dem Sie noch ca. 60.000 Euro Rest-Kredit haben. Könnte das ein Vorteil sein? Wir würden sofort zu meinen Eltern ziehen können und hätten die Zeit des Baus kaum Kosten, so dass wir noch mal gut sparen könnten.
Wie würdet ihr vorgehen?
ich bin mir unsicher was den Hausbau angeht. In Zukunft wollen meine Frau und ich ein eigenes Haus bauen. Nur leider bin ich mir da etwas unsicher, ob wir überhaupt Chancen haben einen Kredit zu erhalten.
Ausgangslage:
Ich - selbstständig seit 2007
Sie - unbefristete Anstellung seit 2009 mit ca. 1300 Netto
Zu meinen Einnahmen: In den ersten Jahren habe ich leider nicht allzu viel verdient (so eine Unternehmensgründung ist halt nicht leicht). Mittlerweile (letzten 4 Monate) habe ich den Durchbruch geschafft und verdiene ca. 2500 Euro netto pro Monat. Im Internet habe ich gelesen, dass Selbständige schwer einen Kredit erhalten und eine BWA der letzten 3 Jahre vorgelegt werden muss. Wie stellt man das am besten an? In den letzten 3 Jahren ist zwar immer eine kleine Steigerung der Einnahmen vorhanden gewesen aber mehr als 1000 Euro Netto/Monat hatte ich vorher nicht verdient.
Wir haben 20.000 Euro Eigenkapital, welches sofort für einen Kredit zur Verfügung steht. Brauchen wir mehr an Eigenkapital? Sollte man 1/4 der Kaufsumme/Kreditsumme haben?
Zum Haus: Wir wollen zusammen mit meinen Eltern ein Doppelhaus bauen. Eltern sind beide angestellt und haben bereits ein Haus gebaut bei dem Sie noch ca. 60.000 Euro Rest-Kredit haben. Könnte das ein Vorteil sein? Wir würden sofort zu meinen Eltern ziehen können und hätten die Zeit des Baus kaum Kosten, so dass wir noch mal gut sparen könnten.
Wie würdet ihr vorgehen?
selfbauherr 10.02.2011 10:55
Hallo,
nein eine BWA hatte ich noch nicht erstellt. Danke mit dem Tipp zum Finanzierungsmakler zu gehen. Denke das wird erst mal das nächste Ziel sein. Ich wohne nicht im Rheinland Aber danke dafür. Werde mich sonst mal im Bekanntenkreis umhören. Irgendwie traue ich mich mit so einer Sache an keinen ran, den ich oder Bekannte nicht kennen.
nein eine BWA hatte ich noch nicht erstellt. Danke mit dem Tipp zum Finanzierungsmakler zu gehen. Denke das wird erst mal das nächste Ziel sein. Ich wohne nicht im Rheinland Aber danke dafür. Werde mich sonst mal im Bekanntenkreis umhören. Irgendwie traue ich mich mit so einer Sache an keinen ran, den ich oder Bekannte nicht kennen.
Bauexperte 10.02.2011 11:17
Hallo,
Ähnlich wie beim Fußball gibt es mannigfaltige "Bau-/Finanzkundige" welche Dir mit ihrer "Erfahrung" immer gerne zur Seite stehen. Nur wenn es dann an verifizierbare/belastbare Aussagen geht, ruht der See ganz still
Wenn Du einen unabhängigen Finanzierungsmakler beauftragst - unabhängig deshalb, da er für Beratungsfehler haftet - kannst Du nach aller Erfahrung keinen Fehlschlag erleiden. Btw. - wenn ich von unabhängig spreche, meine ich nicht AWD oder eine vergleichbare versicherungsähnliche Einrichtung Gerade wenn es um Beträge geht, welche im Hausbau nahezu alltäglich sind, sollte jedes Risiko soweit als möglich von Anfang an ausgeschlossen werden. Diese Risikominimierung kann in den allerwenigsten Fällen durch Bekannte im Rahmen der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausgeschlossen werden; manchmal hapert es schlicht am Umfang der zu berücksichtigen Faktoren, an Erfahrung etc.
Bei Dir als Selbstständigem kommen noch steuerliche Aspekte hinzu, ist der Umfang der zu berücksichtigenden Positionen um ein Vielfaches größer, als bspw. beim einem Angestellten. Sehe es mir bitte nach, wenn ich so hartnäckig auf eine fundierte Beratung hinweise - aber gerade in Sachen Finanzierung gibt es so viele selbsternannte Profis, dass es die ganzen Regalwände in den Gerichtsgebäuden eigentlich nicht geben dürfte ...
Bitte bedenke auch, dass Du Deinem Finanzberater gegenüber im wahrsten Sinne des Wortes "die Hosen ´runterlassen" mußt - überlege daher sorgfältig, ob diese sensiblen Daten notwendigerweise im Bekanntenkreis offen gelegt werden sollten.
Freundliche Grüße
selfbauherr schrieb:Das könnte ein Fehler sein ...
...Werde mich sonst mal im Bekanntenkreis umhören. Irgendwie traue ich mich mit so einer Sache an keinen ran, den ich oder Bekannte nicht kennen.
Ähnlich wie beim Fußball gibt es mannigfaltige "Bau-/Finanzkundige" welche Dir mit ihrer "Erfahrung" immer gerne zur Seite stehen. Nur wenn es dann an verifizierbare/belastbare Aussagen geht, ruht der See ganz still
Wenn Du einen unabhängigen Finanzierungsmakler beauftragst - unabhängig deshalb, da er für Beratungsfehler haftet - kannst Du nach aller Erfahrung keinen Fehlschlag erleiden. Btw. - wenn ich von unabhängig spreche, meine ich nicht AWD oder eine vergleichbare versicherungsähnliche Einrichtung Gerade wenn es um Beträge geht, welche im Hausbau nahezu alltäglich sind, sollte jedes Risiko soweit als möglich von Anfang an ausgeschlossen werden. Diese Risikominimierung kann in den allerwenigsten Fällen durch Bekannte im Rahmen der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausgeschlossen werden; manchmal hapert es schlicht am Umfang der zu berücksichtigen Faktoren, an Erfahrung etc.
Bei Dir als Selbstständigem kommen noch steuerliche Aspekte hinzu, ist der Umfang der zu berücksichtigenden Positionen um ein Vielfaches größer, als bspw. beim einem Angestellten. Sehe es mir bitte nach, wenn ich so hartnäckig auf eine fundierte Beratung hinweise - aber gerade in Sachen Finanzierung gibt es so viele selbsternannte Profis, dass es die ganzen Regalwände in den Gerichtsgebäuden eigentlich nicht geben dürfte ...
Bitte bedenke auch, dass Du Deinem Finanzberater gegenüber im wahrsten Sinne des Wortes "die Hosen ´runterlassen" mußt - überlege daher sorgfältig, ob diese sensiblen Daten notwendigerweise im Bekanntenkreis offen gelegt werden sollten.
Freundliche Grüße
selfbauherr 10.02.2011 12:08
Da haben wir uns nicht ganz richtig verstanden glaube ich. Ich würde niemals einen Bekannten um Rat fragen in der Angelegenheit.
Es ging eher um die Empfehlung eines Finanzmaklers. Weil da möchte ich ungern jemanden nehmen von dem ich nichts weiß.
Danke aber für deine nette Beratung. Das Forum ist echt super gelungen mit den ganzen Tipps.
Es ging eher um die Empfehlung eines Finanzmaklers. Weil da möchte ich ungern jemanden nehmen von dem ich nichts weiß.
Danke aber für deine nette Beratung. Das Forum ist echt super gelungen mit den ganzen Tipps.
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