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ᐅ Fragen zum Wandaufbau eines Stelly Fertighauses von 1998


Erstellt am: 18.04.13 01:28

Ram9918.04.13 01:28
Hallo
Ich habe momentan eine Immobilie zum Kauf angeboten bekommen welche mir sehr gut gefällt.
Es handelt sich um ein Stelly-Fertighaus von 1998. Im Jahr 2001 wurde Stelly von Talbau-Haus übernommen.
Da ich im Internet einiges und auch viel Negatives über die Wandkonstruktionen eines Fertighauses gelesen habe,
wollte ich hier nachfragen. Ich habe die komplette Baubeschreibung. Könnt ihr mir sagen ob die Konstruktion/Qualität
für ein Fertighaus okay ist? Wie ist die Schallisolierung bei diesen Wänden? Muss ich mir bezüglich muffigem
Geruch aus den Wänden durch Feuchtigkeit irgendwann Gedanken machen und wie lange hält so ein Haus?

Außenwände:

Gesamtwandstärke 250mm (U-Wert 0,235 W/m2K)
3,00mm Fugenloser Kunstharzputz rundgescheibt aufgezogen auf
3,00mm Armierungsputz (Gesamtstärke ca. 6mm)
40,00mm Spezial-Isolierbauplatten -> (was auch immer das ist - jemand ne Idee?)
13,00mm Holzwerkstoffplatten V 100 G
165,00mm Massivholzbalken - Rahmenkonstruktion aus getrocknetem Gütenadelholz
150,00 versteifte Mineralwolle - Isolierung in Rahmenkonstruktion
13,00mm Holzwerkstoffplatte V 20 E1
0,20mm Folie als Dampfsperre
12,50mm Naturgipsplatten

Innenwände:

Schall- und wärme gedämmte, besonders stabile, ohne Einschränkung können an jeder Wand Regale und
Schränke befestigt werden. Gesamtwandstärke 151mm
12,50mm Naturgipsplatten
13,00mm Holzwerkstoffplatte V 100 G
100,00mm Massivholzbalken - Rahmenkonstruktion aus getrocknetem Gütenadelholz
100,00 versteifte Mineralwolle - Isolierung in Rahmenkonstruktion
13,00mm Holzwerkstoffplatte V 100 G
12,50mm Naturgipsplatten

Geschossdecken:
Trittschallgedämmte Decken mit 220mm starken Massivholzbalken, Gesamtstärke je nach Ausbaustufe bis zu 400mm
Aufbau von oben nach unten
25,00mm Holzwerkstoffplatte V 100 G
220,00mm Massivholzbalken - nach statischen Erfordernissen berechnet aus getrocknetem Gütenadelholz
120,00mm versteifte Mineralwolle - Isolierung in Rahmenkonstruktion
0,20mm Folie als Dampfsperre
20,00mm Unterkonstruktion aus getrocknetem Nadelholz
12,50mm Naturgipsplatten


Vielen Dank und Grüße

Thomas

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Hallo Ram99,

schau mal hier: Fragen zum Wandaufbau eines Stelly Fertighauses von 1998. Da wird jeder fündig!
kdv200002.04.14 15:41
Wir haben seit 1996 ein Stelly-Haus, die Frage kann ich also beantworten. Es gab während der Bauphase einigen Ärger und im Nachhinein einige Mängel, die aber typisch für Fertighäuser zu sein scheinen. So waren die vier Außenecken im Dachgeschoss undicht, jede Menge Montageschaum mußte das beseitigen. Die tragende Wand im Erdgeschoss ist zum Teil (sie besteht aus 2 Teilen) schief eingebaut. Das Dach mußte noch einmal aufgenommen und wieder eingedeckt werden, der Gerüstbauer (ein lokaler Dachdeckermeister) hatte extreme Verlegemängel festgestellt.

Die theoretische Werte zur Wärmdämmung werden aufgrund einer Wand ohne Ecken, Fenster, Türen, Boden- und Deckenverbindungen berechnet. Dabei bleiben Mängel wie Lücken in den Ecken, fehlende Silikondichtung an den Fenstern etc. natürlich außen vor.

Die Schalldämmung ist im Vergleich zu einem Massivhaus deutlich schlechter. Schon aufgrund der Masse der Wände ist das nicht vergleichbar. Die Schalldämmung im Haus ist ok, dafür sorgt der Estrich.

Mein Resümee: Nie wieder ein Fertighaus, nie wieder ein Haus von einer weit entfernten Firma erstellen lassen.

Die Vorteile des Fertighauses (schnelle Bauzeit, geringe Zeit Miete plus Finanzierung) werden von den Nachteilen nach meiner jetzigen Überzeugung weit überschritten.
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