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ᐅ Finanzierungsvorhaben Einfamilienhaus in Mittelhessen


Erstellt am: 25.06.2018 16:33

nadori 25.06.2018 16:33
Hallo Forum!

Wir haben ein Grundstück reserviert und sind jetzt an der Planung des Hauses. Diese ist rel. weit und auch von der Bank haben wir eigentlich schon grünes Licht. Dennoch würde ich gerne hier noch mal ein paar Meinungen einholen, da es einfach sehr viel Geld ist und wir uns mit der Entscheidung sehr schwer tun.

Vielen, vielen Dank.

Allgemeines zu uns
  • meine Frau ist 34, ich 36
  • 1 Kind (1,5 Jahre alt)
  • Ein weiteres ist nach dem Hausbau geplant
  • Beide Projektmanager bei sehr bekannten, großen Firmen
  • Beide angestellt; unbefristete Verträge
  • Ich ca. 40h, meine Frau in Teilzeit ca. 20h die Woche

Einkommen- und Vermögenssituation
  • zusammen 4800 EUR netto. Wenn meine Frau wieder voll arbeitet, ca. 5600 EUR netto
  • Jährliche Bonuszahlungen von ca. 10.000 EUR, auf die man sich aber nicht verlassen kann
  • Kindergeld: 194 EUR
  • Eigenkapital: 60.000 EUR
  • Davon in das Projekt Haus: 40.000

Ausgabensituation

Wohnkosten
  • aktuelle Warmmiete: 1523 EUR
  • Strom & Heizung: 64 EUR
  • Telefon, Internet, Mobilfunk: ca. 80 EUR im Monat
Auto
  • Finanzierung: 225 EUR
  • Versicherung: 61 EUR
  • Kraftstoff: 250 EUR
Lebenshaltungskosten
  • Lebensmittel: ca. 300 EUR
  • Restaurantkosten: ca. 200 EUR
  • Pflege/Drogerie: ca. 75 EUR
  • Kita: 233 EUR
Sparleistungen
  • aktuell legen wir monatlich 1000 EUR zurück

Einnahmen- und Ausgabensummen
  • Einnahmen gesamt: ca. 5000 EUR
  • Ausgaben gesamt:
    • Fixkosten: 2200 EUR
    • variable Kosten: ca. 1200 EUR

Allgemeines zur Immobilie
  • Wie groß ist das Grundstück: 649 m²
  • Neubau, massiv, Einfamilienhaus mit 1,5 Geschossen
  • Wie groß ist das Haus? ca. 160m²

Bau- oder Kaufkosten
  • Grundstückskosten: 115.000 EUR (voll erschlossen)
  • Erwerbsnebenkosten: 9300 EUR
  • Baukosten: 300.000 EUR
  • Baunebenkosten (z.B. Hausanschlüsse, Bodengutachter, Baustrom etc.): 10.000 EUR

Kostenzusammenstellung
  • Gesamtkosten: 439.000 EUR
  • abziehbares Eigenkapital: 40.000 EUR
  • Finanzierungssumme: 399.000 EUR

Notwendige Kreditangaben

Annuitätendarlehen Naspa
  • Kreditbetrag: 349.000 EUR
  • Zinssatz: 2,02 % / 2,06% (Soll / Effektiv)
  • Zinsbindungsdauer: 15 Jahre
  • Restschuld bei Ende der Zinsbindung: 226.825,93 EUR
  • fiktive Gesamtlaufzeit bis zur vollständigen Tilgung: 2053
  • anfänglicher Tilgungssatz: 2%
  • monatliche Rate: 1.169,15 EUR
  • Sondertilgungen möglich? 5,00 %
  • Tilgungssatzwechsel möglich? "Der Tilgungssatz kann während der Zinsbindung zweimal kostenfrei innerhalb einer Bandbreite von 2% bis 4% bezogen auf die Darlehenssumme geändert werden."

KfW-Darlehen
  • Kreditbetrag: 50.000 EUR
  • Typ: KfW Programm Selbstgenutztes Eigentum (124)
  • Zinssatz: 1,70 % / 1,73% (Soll / Effektiv)
  • Zinsbindungsdauer: 10 Jahre
  • Restschuld bei Ende der Zinsbindung: 33.590,81 EUR
  • fiktive Gesamtlaufzeit bis zur vollständigen Tilgung: 2043
  • anfänglicher Tilgungssatz: 3,377%
  • monatliche Rate:
    • 70,83 € in der tilgungsfreien Anlaufzeit
    • 211,55 € in der Tilgungsphase
  • Sondertilgungen möglich? "Die Sondertilgung des Gesamtbetrages ist möglich. Es fällt ein Vorfälligkeitsentgelt an."

Zusammenfassung
wir hätten also eine monatliche Rate von 1.380,70 EUR für die beiden Kredite. Hinzu kommen natürlich die üblichen Nebenkosten, die bei einem Haus höher sind, als bei unserer aktuellen Wohnung.
Für diese zahlen wir aber aktuell mehr Miete. Ganz naiv ausgedrückt, wird die monatliche Belastung für das Wohnen ungefähr gleich blieben. Allerdings werden sich die monatlichen Benzin-Kosten erhöhen.
Da wir aktuell noch 1000 EUR monatlich zurück legen, gehen wir davon aus, dass wir die Belastung stemmen können.

Was sind eure Meinungen?

HilfeHilfe 25.06.2018 18:04
Hallo , solide Finanzen. Miete warm so hoch die die Kredit Belastung . Also ok. Wart ihr mal bei einem Vermittler ? Die Naspa Konditionen sind gefühlt hoch . Für 2,x solltet ihr auch 20 Jahre fest anderweitig bekommen. Bei solchen Summen sollte man sich von der Hausbank lösen . Zumal KfW Programme so ziemlich jeder mitmacht . Beim Hausbau erscheint es mir gefühlt günstig ... nicht das da was hinterher kommt

Johnny7 25.06.2018 19:01
Ich finde auch, kann man machen! Schaut solide aus. Einkommen reicht, etwas Puffer ist da. Frau könnte aufstocken. Also ihr habt im worst case Möglichkeiten darauf zu reagieren.

Abzug86 25.06.2018 22:10
Hallo, ist mein erster Beitrag hier, aber gleich die erste Verständnisfrage bzw. vielleicht auch Verbesserungsvorschlag: was spricht gegen das Programm KFW 153 in Kombination mit dem 124? Günstigerer Zins als bei der Hausbank und 15.000 EUR Tilgungszuschuss, oder gibts da auf den TE bezogen nen Haken?

Des Weiteren: fiktive vollständige Tilgung 2053 - ist das nicht viel zu spät? Dann bist Du 71, Deine Frau 69....

WilhelmRo 25.06.2018 22:46
Baukosten zu niedrig. 300 -> 360k
Baunebenkosten zu niedrig. 10 -> 40k
Garage?
Keller?
Erdarbeiten?

Mit 40k Eigenkapital wird's keine 80% Finanzierung. Dh. Zins größer 2%.
Und wenn ich KfW lese... noch mal 20k auf die ganze Rechnung darauf.

MfG

Abzug86 25.06.2018 23:10
Warum "20k auf die ganze Rechnung darauf" wenn das KfW-Darlehen nen niedrigeren Zins, ne kürzere Laufzeit und nen Tilgungszuschuss hat....?? Und auch wie Du bei der Größe von 300.000 EUR auf 360.000 EUR kommst, leuchtet mir grad nicht wirklich ein.
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