Finanzierungsangebot: TA Darlehen mit BSV

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M

Mitleser123

Ich würde solange es geht erstmal so viel wie möglich tilgen.
So geht grade am Anfang die Summe runter.
Wenn´s irgendwann eng werden sollte kann man ja den Tilgungssatz ändern.
Bei ING kann man zweimal kostenlos den Tilgungssatz ändern (hab ich auch gemacht, allerdings nach oben, ärgert mich das ich nicht gleich höher eingestiegen bin).
Gruß Olli
Wieso ärgert es dich, dass du nicht höher eingestiegen bist?

Ich frage, weil ich ab Ende diesen Jahres mit einer Tilgung von 2% beginnen will. Die 3% will ich durch Sondertilgung erreichen.

Du kannst doch sowieso variabel von 1-10% ändern, wieso also ein hoher Einstieg?
 
A

allstar83

Vielen Dank für eure Anregungen. Die Rate ist bewusst so gewählt. Wir können ja jederzeit sondertilgen, das sind auf den Monat runtergerechnet nochmal 2000euro. Die kann man separat auf ein Tagesgeldkonto legen. Aber man muss eben nicht. Das Modell ist bewusst so gewählt und uns ist klar, dass man bei höherer Rate schneller fertig ist. Wir möchten noch gut leben und uns finanziell gesund halten für laufende Kosten (Auto, Instandhaltung bei den Bestandsimmobilien, Urlaub, etc,). Im Endeffekt wollte ich nur wissen, ob ein annuitatendarlehen über die gleiche Laufzeit günstiger wäre. Habe aber mal gegengerechnet: TA Darlehen und annuitatendarlehen nehmen sich kostentechnisch nichts auf die 20 Jahre.
Und danach haben wir richtig gehandelt, wenn der Zins jenseits der 1.5% liegt. So oder so ist tatsächlich nicht allzu viel um.
Wir haben auch zwischen TA und Baudarlehen entschieden. Die Kosten waren angegeben bzw. wir haben sie ausgerechnet. In unserem Fall war das TA Darlehen günstiger.
 
kbt09

kbt09

Vorteil meiner Meinung nach übrigens noch ist, dass man eine Immobilie jederzeit verkaufen kann und den Erlös in den BSV steckt ohne Vorfälligkeitsentschädigung.
Und was passiert mit dem Darlehen, für das man ja in aller Regel nur Zinsen zahlt um es irgendwann nach ca. 10 Jahren mit dem Bausparvertrag abzulösen? Da wird dennoch Vorfälligkeitsentschädigung oder Weiterzahlung der Zinsen für die ersten 10 Jahre fällig.
 
F

Franconia

Das ist richtig. Darauf fallen weiterhin die Zinsen an innerhalb der ersten 10 Jahre. Das muss man dann gegenrechnen, ob sich die Vorfälligkeitsentschädigung "lohnt" oder ob man bspw lieber jedes Jahr die 5% sondertilgung macht bis zum zehnten Jahr. Wie auch immer: Zinsen wären es monatlich 400 dann. Das finde ich verschmerzbar. Dafür kann ich verkaufen, wenn es markttechnisch passt. Wobei der Verkauf ja nur eine Option ist, wir haben ja gerade deshalb "nur" 2000 Euro rate, damit wir nicht zwingend verkaufen müssen. Zehn Jahre weitervermieten zahlt mir im übrigen die Zinsen und wenn dann Immobilien nach wie vor keinen oder nur einen geringen wertverlust haben, war es eine gute Sache. Wenn wertverlust: mein Gott. Dann vermiete ich halt weiter. Deshalb eine Rate, die beides ermöglicht, auch wenn ich vielleicht 20t mehr Zinsen am Schluss gezahlt habe.

Alles sehr schwierig und sehr individuell. Muss jeder seinen Weg gehen. Ich könnte mit einer Rate jenseits der 2000 keine Nacht mehr schlafen. Und wahrscheinlich auch nicht, wenn ich weiß, dass ich in 20 Jahren noch 50% Restschuld hab....
 
H

Hausbautraum20

Ja muss man individuell entscheiden.
Ich könnte nicht schlafen, wenn ich mit 7500 netto nicht mal 2000€ in die Rate stecke ;-)

Aber das ist natürlich ein Luxusproblem bei euch, alle Wege führen zu einem guten Ziel
 
WilderSueden

WilderSueden

Alles sehr schwierig und sehr individuell. Muss jeder seinen Weg gehen. Ich könnte mit einer Rate jenseits der 2000 keine Nacht mehr schlafen. Und wahrscheinlich auch nicht, wenn ich weiß, dass ich in 20 Jahren noch 50% Restschuld hab....
Die beiden Punkte hängen direkt zusammen. Niedrige Tilgung = hohe Restschuld und verschäfend Niedrige Tilung = viel Geld für Zinsen versenkt.
Was macht ihr denn mit den restlichen 5500€? Legt ihr die wenigstens gut an (d.h. nicht Tagesgeldkonto mit ~0% Zins) oder braucht ihr das alles für euren Lebenstandard?
Der Wunsch nach einer niedrigen Rate und keiner Vorfälligkeitsentschädigung kostet euch jeden Monat richtig Geld. Ich wage jetzt zu behaupten dass euch die hohen Zinsen in etwa so viel Kosten wie eine Vorfälligkeitsentschädigung an die Bank. Vielleicht sogar mehr. Und das nur für den Fall dass ihr tatsächlich auch vorzeitig kündigt. Falls ihr das nicht tut, ist das Geld auf jeden Fall versenkt.
 
G

Grundaus

ist die Immobilie zu vermieten oder selber einziehen. Bitte mit Steuerberater abklären ob die Möglichkeit besteht, die Kreditzinsen bei den anderen 2 Immobilien abzusetzen.
Der Unterschied zwischen nominalem und effektiven Zinssatz ist das was euch die Zinssicherheit mehr kostet. Ist vermutlich die Abschlußgebühr der Bausparverträge plus was ihr nicht tilgt plus sonstige Gebühren die nicht eingerechnet werden müssen.
Das Konstrukt kann man nicht ohne Vorfälligkeitsentschädigung innerhalb von 10 Jahren kündigen und nach 10 Jahren kann man jedes Darlehen kündigen. Der einzige Unterschied ist dass beim Bausparvertrag nach 20 Jahren die Kündigungsfrist nicht 6 Monate ist.
Ihr könnt ja Mal ausrechnen was ein 0,5% höherer Zins auf die kpl. Summe auf 20 Jahre kostet.
Sondertilgung erfolgt ja in den Bausparvertrag und da reicht z.B ab 100000 nicht mal mehr die Einlagensicherung. Im Vergleich dazu das Risiko bei dem Gehalt und der Steigerung die geringe Restsumme in 20 Jahren weiter zu finanzieren, mit Fonds, Lebens/Rentenversicherung, Riester abzulösen oder zu verkaufen und was neues kaufen
 
F

Franconia

ist die Immobilie zu vermieten oder selber einziehen. Bitte mit Steuerberater abklären ob die Möglichkeit besteht, die Kreditzinsen bei den anderen 2 Immobilien abzusetzen.
Der Unterschied zwischen nominalem und effektiven Zinssatz ist das was euch die Zinssicherheit mehr kostet. Ist vermutlich die Abschlußgebühr der Bausparverträge plus was ihr nicht tilgt plus sonstige Gebühren die nicht eingerechnet werden müssen.
Das Konstrukt kann man nicht ohne Vorfälligkeitsentschädigung innerhalb von 10 Jahren kündigen und nach 10 Jahren kann man jedes Darlehen kündigen. Der einzige Unterschied ist dass beim Bausparvertrag nach 20 Jahren die Kündigungsfrist nicht 6 Monate ist.
Ihr könnt ja Mal ausrechnen was ein 0,5% höherer Zins auf die kpl. Summe auf 20 Jahre kostet.
Sondertilgung erfolgt ja in den Bausparvertrag und da reicht z.B ab 100000 nicht mal mehr die Einlagensicherung. Im Vergleich dazu das Risiko bei dem Gehalt und der Steigerung die geringe Restsumme in 20 Jahren weiter zu finanzieren, mit Fonds, Lebens/Rentenversicherung, Riester abzulösen oder zu verkaufen und was neues kaufen
 
Zuletzt aktualisiert 27.05.2022
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