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ᐅ Erbgrundstück - Auszahlung Geschwister, dann Bau - Finanzierung?


Erstellt am: 21.06.21 12:34

HansiW.21.06.21 12:34
Hallo zusammen,

wir stehen gerade etwas ratlos da, wie wir am sinnvollsten das Thema Finanzierung und Bauplanung angehen.

Ausgangslage:
Wir haben die Möglichkeit bei meinen Schwiegereltern im Garten zu bauen (deren Grundstück umfasst ca. 1.800qm [existierender Bebauungsplan in dem Gebiet], von denen wir 600qm für uns abtrennen würden).
Eine erste Anfrage beim zuständigen Mitarbeiter der Stadt für die Flächennutzungspläne etc. wurde bereits wohlwollend abgenickt, nun sollen wir ihm einen Plan erstellen, was für einen Bau und in welchem Bereich des Grundstück wir uns vorstellen.
Der Mitarbeiter der Stadt hat sich auch von dem Grundstück bereits einen Eindruck verschafft und uns erläutert wie/von wo Ver- und Entsorgungsleitungen gelegt werden müssen, von wo die Zufahrt möglich wäre etc. pp.
Von ihm geschätzte Kosten - Leitungen 30.000,- EUR (ca. 30m Anschlusslänge), 10.000,- EUR "Bürokratie"

Nun ist es so, dass unser Teil des Grundstückes als vorzeitiges Erbe meiner Frau und Ihren beiden Geschwistern vermacht werden würde und wir die beiden Auszahlen werden.
Bei einem Bodenrichtwert von 265,- EUR + 600qm hat das Grundstück einen Wert von 159.000,- EUR, ergo müssten wir die Beiden entsprechend jeweils mit 53.000,- EUR auszahlen. (Beide Geschwister sind einverstanden!)

Da aufgrund der Teilung des Grundstücks etc noch ein wenig Wasser den Rhein runter fließen wird, bis wir mit dem Bau beginnen können, stellt sich uns nun natürlich die Frage, wie wir eine Finanzierung am besten angehen.

Eigenkapital Barmittel: ca. 50.000,- EUR
Finanzbedarf Grundstück: 2x 53.000 EUR + ca. 40.000 Erschließung = 146.000,- EUR
"Eigenkapital unser Erbanteil" = 53.000 EUR

Grober Plan für das Haus:
- 130qm Wohnfläche, 1,5 Geschossig, Satteldach, ca. 8x10m Grundfläche, kein Keller, Carport, keine Garage. Grober Planwert 300.000,- EUR
- Grundstück lehmiger Boden, ganz leichtes Gefälle (ca. 40cm auf die Baubreite von 10m)

Wir könnten natürlich unser Eigenkapital schonmal aufbrauchen, um eine Schwester auszuzahlen, um dann mit 106.000,- "Grundstücks Eigenkapital" in die Finanzierung des Baus zu gehen.
Aber da die Mühlen der Stadt langsam mahlen, wurde uns bereits von der Stadt als grobe Zeitschiene 12-18 Monate genannt, bis wir mit dem Bau beginnen könnten.
Macht über so einen langen Zeitraum eine Zwischenfinanzierung Sinn?

Wie würdet ihr so ein Projekt am Besten angehen?
Ich bin froh über jede Erfahrung/Einschätzung, die ich von euch erhalten kann.
Danke!
nordanney21.06.21 13:26
HansiW. schrieb:

Wie würdet ihr so ein Projekt am Besten angehen?
Fertig planen und dann finanzieren bzw. Grundstück übertragen. Alles in einem Abwasch.
Musketier21.06.21 14:08
Bei 12-18 Monaten würde ich auch den Weg von nordanney vorschlagen. Sollte es länger dauern und der Bodenrichtwert steigen, könnte aber auch eine variable Zwischenfinanzierung über die Bank (oder über die Geschwister*) Sinn machen.
Der Boderichtwert hinkt ja immer den tatsächlichen Preisen hinterher. Bei bisher gestiegenen Preisen hieße dass, das auch der Bodenrichtwert die nächste Zeit steigen wird.

Wenn mans genau nimmt, entspricht der Bodenrichtwert nicht dem Verkehrswert. Folglich dürfte der Bodenrichtwert der falsche Ansatz für die Auszahlung sein, da vermutlich deutlich zu niedrig.
Wenn die Geschwister einverstanden sind, dann umso besser für euch.

*z.B. 50% Auszahlung sofort und 50% als verzinstes Darlehen bis zur Aufstellung der Gesamtfinanzierung)
HansiW.21.06.21 15:19
Danke sehr euch Beiden 🙂
So eben kam auch schon die Mail vom Bauamt mit dem Auszug aus dem Kataster und dem Angebot, dass wir uns zeitnah mit ihm und den Kollegen aus dem Tiefbau zusammen setzen können, um die Details und Kosten zu besprechen!

Bodenwert/Verkehrswert hast du absolut recht, dieser ist hier doch deutlich höher anzusetzen, da es ein sehr beliebtes Baugebiet ist und das Grundstück das Filetstück daraus - allerdings würden meine SE auch nie jemand anderes außer eins ihrer Kinder darauf bauen lassen. Aber Grundsätzlich kam der Vorschlag, dass wir dort bauen sollen/können auch von den Geschwistern, da beide wissen, wie lange wir bereits suchen und sie selbst bereits Eigentum besitzen. Auch der Vorschlag mit dem Bodenrichtwert 2021 (der 25,- EUR höher als 2020 liegt) kam von dieser Seite, so dass dort auch innerhalb der nächsten 12-18 Monate kein Konflikt entstehen sollte 🙂
11ant21.06.21 15:26
HansiW. schrieb:

Wie würdet ihr so ein Projekt am Besten angehen?
Auf jeden Fall hier mal tüchtig rundlesen. Ähnliche Fälle haben wir hier etwa dreimal jährlich, da kommt ganz schön ´was zusammen, wo eigentlich alle Aspekte schon´mal beleuchtet wurden.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Tassimat22.06.21 15:42
Sehe das auch so, alles auf direkt auf einmal.

Wie schnell wollen die Geschwister denn das Geld auf ihrem Konto haben?
Je schneller du auszahlst, dest weniger potenziellen Streit über mögliche Wertsteigerungen usw. gibt es und keiner kann es sich doch noch anders überlegen. Aber wenn ihr ein sehr gutes Verhältnis trotz dieser Geldbeträge pflegt und wahren könnt, dann wäre eine Auszahlung möglichst spät auch nicht verkehrt.
grundstückbodenrichtwertzwischenfinanzierungeigenkapitalverkehrswert