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ᐅ Betonierqualität ok oder Mangel - Erfahrungen?


Erstellt am: 05.06.2025 15:16

alive&kicking 05.06.2025 15:16
So … und jetzt zu den großen „Baustellen“ (mir ist jetzt schon übel)

Sie betreffen den Rohbau, Ausführung weiße Wanne, Betonüberdeckung und Perimeterdämmung, Isokörbe.
Da alle folgenden Themen dem Bereich Rohbau zuzuordnen sind, hoffe ich, es ist ok alles in einen thread zu packen.

Unser Haus ist komplett Stahlbeton (würde ich so auch nicht mehr machen), Transportbeton, keine Fertigwände, ausgeführt mit weißer Wanne.
Bevor ich alle Daten zusammen suche, wenn vonnöten, erst grobe Fragen, deren Antworten ich wahrscheinlich schon weiß.


1. Weiße Wanne:
Im Übergang Kellerbodenplatte zu Kellerwänden ist ein Fugenblech eingebracht, meiner Meinung nach auch technisch korrekt.

Im Übergang von Kellerwänden zu Kellerdecke wurde dies (wahrscheinlich) nicht gemacht. Dies ist wohl auch nicht zwingend, aber eine horizontale Abdichtung der Arbeitsfugen sollte schon vorhanden sein, wenn ich die zahlreichen threads zu diesem Thema richtig verstanden habe. Diese fehlt. Bereits verfüllt, Garten/Terrassen alles fertig.

Ankerlöcher sind verschlossen worden mit ??? einem sich ausdehnenden Mittel … ich kann mich nicht an den Namen des verwendeten Materials erinnern.

Mangel?


2. Perimeterdämmung:
Die Perimeterdämmplatten haben teilweise einen Abstand von ca 1cm von der Wand, was ein Hinterlaufen mit Wasser möglich macht.

Der Keller wurde bei sehr niedrigen Temperaturen (November) erstellt, der verwendete 2K Kleber von Ma***, war sehr zäh und schwer zu verarbeiten, teilweise haben sich später auch die Klebepunkte und somit die Platten gelöst. Die Klebepunkte hatten teilweise für sich schon eine Dicke von 1cm.

Aussage des Bauleiter (unser) aus der Erinnerung, „wenn sich mal Wasser aufstauen sollte, wie viel Wasser soll denn da rein, außerdem sind wir im frostfreien Bereich“.
Teilweise wurde es korrigiert.

Mangel?


3. Betonwände:
Unser Rohbau stand während der Corona-Zeit über einen Winter still. Danach zeigten sich an bewitterten Außen- und Innenwänden Rostspuren. (unbemerkt von der Bauleitung)
Ursächlich, meine Meinung, einerseits Kiesnester und andererseits zu geringe Deckung (keine Abstandhalter, oder gelöst).

Nach großem hin und her wurde ein Betonsanierer von der Baufirma beauftragt, dieser hat die betroffenen Stellen freigelegt, mit einer Bürste entrostet (kein Sandstrahl) und Korrosionsschutz und Reparaturmörtel (Hersteller aus Augsburg) verwendet.

Meine Fragen,
- hätte man in den betroffenen Bereichen die Überdeckung der daneben liegenden Bewehrung (die noch nicht reagiert haben) messen müssen?
- welche Expositionsklasse herrscht unter WDVS und wird hier eine geringere Überdeckung toleriert?
- was wenn Rost unter WDVS alles sprengt?

Aussage des Bauleiters, „was soll hier schon passieren, keine statische Aufgabe der Wände, außerdem überdeckt von WDVS“.

(siehe Beispielfotos)

Mangel?

4. Aufkantung auskragender Balkon:
Der um eine Ecke laufende Balkon (ca 14m) wurde vor Ort betoniert, an Isokörben, aus einem Guss. Er hat eine ca 10cm breite Aufkantung, ca 20 cm hoch. An dieser Aufkantung waren von Beginn an kleine Kiesnester zu erkennen. Ursprünglich wollten wir nur streichen, aber nachdem an zahlreichen Stellen Rostfahnen entstanden sind, mussten wir verputzen.

Die Planung für die Betonierarbeiten habe ich nie gesehen, aber ich erinnere mich, dass während der Schalungsarbeiten eine Diskussion bzgl der Dimensionierung der Isokörbe entstanden ist. Baufirma meinte Isokörbe zu schwach, Planer/Bauleiter/Statiker meinte, die passen. Eventuell hat man sich bei der Diskussion geeinigt, die Aufkantung aus Gewichtsgründen schmaler zu machen, aber das ist Spekulation.

Frage:
- ist es überhaupt möglich, in eine 10 cm breite Aufkantung gebogene Bewehrung einzubringen, ohne die Mindestüberdeckung einzuhalten?

(Foto)

Mangel?


5. Isokörbe, Abdichtung ung Dimensionierung:
Die Balkonplatte ist spenglerseits mit Gefälle versehen und abgedichtet worden. Die Abdichtung besteht aus 2 Lagen Bitumenbahn, darunter Gefälleplatten.
Also, keine Abdichtung direkt auf Betonfläche des Balkons und keine Abdichtung auf den Isokörben.
Bauleiter meinte, insgesamt sei dies keine Abdichtung, wie zB bei einer Dachterrasse, die könne ruhig volllaufen.

Korrekt ausgeführt??

Ich würde gerne die Tragfähigkeit der Isokörbe überprüfen lassen. Möchte das jemand von Euch als Auftrag übernehmen? Falls ja, gerne melden.



Vielen Dank für die Unterstützung, auch in den anderen threads.
Betonoberfläche mit Rissen, Flecken und rostigem Streifen entlang einer Naht; grüner Schlauch unten.

Rissige Betonwand mit vertikaler Fuge, Rostflecken und rauer Oberflächenstruktur.

Nahaufnahme einer rauen Betonwand mit Fugen, Loch und Rostflecken.

Betonfundament-Kante im Baugelände mit Erdreich, Kies und rostiger Bewehrung

familie_s 05.06.2025 23:04
hallo,
Zu 1: Die Löcher müssen mit Faserzementstöpseln verschlossen werden, diese werden mit einem 2K-Epoxidkleber eingeklebt.

Zu 2: Bei „feuchter Erde“ ohne Drückendes Wasser kann laut diverser Hersteller die Perimeterdämmung mit 2K gepunktet werden. Bist du sicher, dass der Kleber wegen der Kälte zäh war, oder wurde die Verarbeitungszeit von 60-90 min überschritten? Wir haben sehr penibel geklebt, dennoch steht die Dämmung bei uns auch ca 8mm ab.

zum Rest kenn ich mich leider nicht aus. Rein von den Fotos her, sieht unser Betonkeller aber deutlich besser aus

Teimo1988 06.06.2025 00:08
Zu 5. Würde ich sagen eigentlich hätte die Rohrbetondecke auch abgedichtet gehört. Dann gedämmt und nochmal abgedichtet. Aber was ist denn da drunter? Wohnraum wäre natürlich fatal aber da du Balkon schreibst, geh ich mal nicht davon aus.
Zum Thema Mangel: was wurde beauftragt und was wurde bezahlt?

alive&kicking 06.06.2025 09:14
Danke für Deine Antworten
familie_s schrieb:

Zu 1: Die Löcher müssen mit Faserzementstöpseln verschlossen werden, diese werden mit einem 2K-Epoxidkleber eingeklebt.

Das wurde bei uns einfach vergessen, Bauleiter hatte es nicht bemerkt. Da Perimeterdämmung schon dran und zugeschüttet, wurde von innen mit einem Quellmittel noch mal abgedichtet.
familie_s schrieb:

Zu 2: Bei „feuchter Erde“ ohne Drückendes Wasser kann laut diverser Hersteller die Perimeterdämmung mit 2K gepunktet werden. Bist du sicher, dass der Kleber wegen der Kälte zäh war, oder wurde die Verarbeitungszeit von 60-90 min überschritten? Wir haben sehr penibel geklebt, dennoch steht die Dämmung bei uns auch ca 8mm ab.

Kann natürlich sein, dass die offene Zeit überschritten wurde, mir wurde erklärt es lag an der Kälte. Gewundert hatte mich lediglich, dass das Geschmiere an den Stosskanten der Perimeterdämmung deutlich dünner war.
Ist es denn nun ein Problem, dass die Dämmung hinterlaufen werden kann?
familie_s schrieb:

Rein von den Fotos her, sieht unser Betonkeller aber deutlich besser aus

Die Fotos stammen nicht vom Keller, sondern OG, Außenwand. Kellerbilder habe ich nicht, da ich beim Ausschalen nicht dabei war, und unser Bauleiter hat sämtliche Fotos zur Dokumentation "versehentlich" gelöscht.

alive&kicking 06.06.2025 09:19
Teimo1988 schrieb:

Zu 5. Würde ich sagen eigentlich hätte die Rohrbetondecke auch abgedichtet gehört. Dann gedämmt und nochmal abgedichtet. Aber was ist denn da drunter? Wohnraum wäre natürlich fatal aber da du Balkon schreibst, geh ich mal nicht davon aus.
Zum Thema Mangel: was wurde beauftragt und was wurde bezahlt?

Danke für Deine Antwort.
Unterhalb ist kein Wohnraum, sondern zum Teil Raffstorekästen und gedämmte Rhombusverkleidung.
Mir geht es darum, ob es zu einem Problem führen könnte, zB Korrosion, und ob es beauftragt hätte werden müssen ... Stichwort Bauingenieur/Bauleiter

11ant 06.06.2025 14:52
alive&kicking schrieb:

Kellerbilder habe ich nicht, da ich beim Ausschalen nicht dabei war, und unser Bauleiter hat sämtliche Fotos zur Dokumentation "versehentlich" gelöscht.
Da hätte ich vermutlich auch sein Honorar "versehentlich" zurückgebucht. Ich frage mich, was Du für merkwürdige Aufträge an Deine Planer erteilt hast. Und es ist ja auch offenbar nicht wirklich ein "stinknormales" Haus - sondern eines, bei dem sich der Bauherr der Notwendigkeit einer dichten aktiven Kontrolle hätte bewußt sein müssen.
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