ᐅ Beschichtung Betonboden Werkstatt, alter Stall
Erstellt am: 06.01.23 20:16
Oreider06.01.23 20:16
Hallo zusammen,
ich baue einen Teil vom alten Stall zur kleinen Werkstatt um. Könnt ihr mir eine Beschichtung vom Boden empfehlen? Ich will direkt den Betonboden beschichten. Was ist hier möglich? Da es eine Hobbywerkstatt wird brauche ich keinen 100% glatten Industrieboden.
Evtl. Hersteller- oder Produktempfehlungen?
Schönen Dank.
Tom


ich baue einen Teil vom alten Stall zur kleinen Werkstatt um. Könnt ihr mir eine Beschichtung vom Boden empfehlen? Ich will direkt den Betonboden beschichten. Was ist hier möglich? Da es eine Hobbywerkstatt wird brauche ich keinen 100% glatten Industrieboden.
Evtl. Hersteller- oder Produktempfehlungen?
Schönen Dank.
Tom
rick201808.01.23 15:01
2k Epoxy Beschichtung mit etwas Einstreu.
Oreider08.01.23 17:41
rick2018 schrieb:
2k Epoxy Beschichtung mit etwas Einstreu.An das hab ich gedacht. Gibts Empfehlungen von Produkten bei denen Preis/Leistung passt?
KlaRa11.01.23 19:17
Hallo Tom.
Also "Einstreu" würde ich nur zur Bereicherung des Haushasen nehmen. Bei Reaktionsharzbeschichtung reden wir von "Absanden". Soweit das Scherzhafte.
Zu Deinem Objekt:
Wenn denn die spätere Optik von untergeordneter Bedeutung ist, es nur und ausschließlich darum geht, dass Öle und Fette nicht in den Estrich einziehen nud die Staubentwicklung gebremst wird, würde ich einem Laien, der noch nie mit Reaktionsharzen gearbeitet hat, kein Reaktionsharz empfehlen.
Schaue dann einfach einmal nach "Kaliwasserglas" im Internet.
Das ist eine wässrige Lösung, welche in die Estrichporen einzieht, völlig geruchslos ist und keine Anforderungen an den Auftrag stellt.
Nach dem Verdunsten des Lösemittels (Wasser) härten die Inhaltsstoffe glashart aus und "verstopfen" die Estrichporen an dessen Oberfläche.
Durch das unterschiedliche Saugverhalten von mineralischen Bauteilen (hier: der Estrich) kann es hinterher rein optisch zu wolkenartigen Strukturen auf dem Boden kommen. Das ist aber nur rein optisch!
Wer es dagenen "schön" haben will, der muss einen Reinigungsschliff durchführen, den anfallenden Staub gründlich von der Estrichoberfläche absaugen, mit einer Dispersion oder 2K grundieren und danach eine pigmentierte Versiegelung (trivial unter "Betonfarbe" bekannt) aufrollen.
Viel Erfolg: KlaRa
Also "Einstreu" würde ich nur zur Bereicherung des Haushasen nehmen. Bei Reaktionsharzbeschichtung reden wir von "Absanden". Soweit das Scherzhafte.
Zu Deinem Objekt:
Wenn denn die spätere Optik von untergeordneter Bedeutung ist, es nur und ausschließlich darum geht, dass Öle und Fette nicht in den Estrich einziehen nud die Staubentwicklung gebremst wird, würde ich einem Laien, der noch nie mit Reaktionsharzen gearbeitet hat, kein Reaktionsharz empfehlen.
Schaue dann einfach einmal nach "Kaliwasserglas" im Internet.
Das ist eine wässrige Lösung, welche in die Estrichporen einzieht, völlig geruchslos ist und keine Anforderungen an den Auftrag stellt.
Nach dem Verdunsten des Lösemittels (Wasser) härten die Inhaltsstoffe glashart aus und "verstopfen" die Estrichporen an dessen Oberfläche.
Durch das unterschiedliche Saugverhalten von mineralischen Bauteilen (hier: der Estrich) kann es hinterher rein optisch zu wolkenartigen Strukturen auf dem Boden kommen. Das ist aber nur rein optisch!
Wer es dagenen "schön" haben will, der muss einen Reinigungsschliff durchführen, den anfallenden Staub gründlich von der Estrichoberfläche absaugen, mit einer Dispersion oder 2K grundieren und danach eine pigmentierte Versiegelung (trivial unter "Betonfarbe" bekannt) aufrollen.
Viel Erfolg: KlaRa
Oreider16.01.23 22:17
KlaRa schrieb:
Hallo Tom.
Also "Einstreu" würde ich nur zur Bereicherung des Haushasen nehmen. Bei Reaktionsharzbeschichtung reden wir von "Absanden". Soweit das Scherzhafte.
Zu Deinem Objekt:
Wenn denn die spätere Optik von untergeordneter Bedeutung ist, es nur und ausschließlich darum geht, dass Öle und Fette nicht in den Estrich einziehen nud die Staubentwicklung gebremst wird, würde ich einem Laien, der noch nie mit Reaktionsharzen gearbeitet hat, kein Reaktionsharz empfehlen.
Schaue dann einfach einmal nach "Kaliwasserglas" im Internet.
Das ist eine wässrige Lösung, welche in die Estrichporen einzieht, völlig geruchslos ist und keine Anforderungen an den Auftrag stellt.
Nach dem Verdunsten des Lösemittels (Wasser) härten die Inhaltsstoffe glashart aus und "verstopfen" die Estrichporen an dessen Oberfläche.
Durch das unterschiedliche Saugverhalten von mineralischen Bauteilen (hier: der Estrich) kann es hinterher rein optisch zu wolkenartigen Strukturen auf dem Boden kommen. Das ist aber nur rein optisch!
Wer es dagenen "schön" haben will, der muss einen Reinigungsschliff durchführen, den anfallenden Staub gründlich von der Estrichoberfläche absaugen, mit einer Dispersion oder 2K grundieren und danach eine pigmentierte Versiegelung (trivial unter "Betonfarbe" bekannt) aufrollen.
Viel Erfolg: KlaRaVielen Dank für deine Antwort!
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