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ᐅ Bausparvertrag einzahlen oder kündigen?


Erstellt am: 16.09.20 07:32

Tx-25 16.09.20 07:32
Hallo,

meine Freundin und ich sind zum 01.06.20 eingezogen.
Um an das Geld der Bausparvertrag zu kommen, haben wir 2 Bausparvertrag gesplittet und einen so aufgelöst, da genug angespart war. Durch die Splittung haben wir nun beide noch jeweils einen BS über 10k laufen. Ich habe bisher nichts eingezahlt, da meine VWL für die Betriebliche Altersvorsorge drauf gehen. Meine Freundin zahlt Ihre VWL auf den Bausparvertrag ein. Die Konditionen kenne ich gerade nicht genau aus dem Kopf. Ich weiß aber, dass jährlich 18€ an Gebühren anfallen und der Habenzins bei 0,1 liegt. Produkt heißt LBS MiniZins MZ 201.

Meine Frage ist nun: Soll ich jährlich einfach 512€ einzahlen um die Zulagen zu erhalten, oder den Vertrag einfach stehen lassen ohne Einzahlung? Dann habe ich aber ja nur Abzüge. Wenn wir in 10/15 Jahren was renovieren müssen, kann der doch noch ganz nützlich werden oder?

Tassimat 16.09.20 08:02
Erstmal nehme ich an, dass dein Arbeitgeber die die VwL zusätzlich zum Gehalt auszahlt und nicht abzieht. Ebenso sollte dein Einkommen "gering genug" sein, um überhaupt die staatliche Förderung oben drauf zu erhalten. Trifft beides nicht zu ist das Thema VwL für dich eh komplett uninteressant.

Die gängigen Alternativen, die für VwL überhaupt in Frage kommen, findest du schnell mit Google. Vorlauf-Fonds-Sparpläne beispielsweise. Wie da die Kosten ausfallen musst du halt vergleichen.

Ich glaube ich würde an deiner Stelle den Bausparvertrag so lassen, jetzt hast du ihn ja schon. Oder direkt in die Fonds-Variante wechseln mit der Hoffnung am Aktienkarussel mehr Rendite rausschlagen zu können.

Tx-25 18.09.20 07:32
Ja ich erhalte 26,59€ zusätzlich zum Gehalt vom AG. Diese gehen direkt in eine Allianz BAV Versicherung.
Unsere Einkommensgrenzen liegen mit dem zu verst. Einkommen über 17.900€. Bei uns beiden auch bei über 25.600€.

Tassimat schrieb:

Ich glaube ich würde an deiner Stelle den Bausparvertrag so lassen, jetzt hast du ihn ja schon. Oder direkt in die Fonds-Variante wechseln mit der Hoffnung am Aktienkarussel mehr Rendite rausschlagen zu können.

Wenn ich den Bausparvertrag ohne Einzahlung bestehen lasse, dann sind meine Konten dort ja bald im Minus, durch die 18€ Gebühr jährlich.
Grundsätzlich ist ein Bausparvertrag natürlich kein Topprodukt mehr. Aber für eine Renovierung am Haus ist die Sicherung der günstigen Zinsen doch nicht schlecht oder? Um diesen dann in 15 Jahren mal zu nutzen, müsste ich aber ja auch darauf einzahlen. Aber ich denke auch, dass ein Vertrag für uns beide auch reichen sollte oder?

Joedreck 18.09.20 07:38
Der Bausparvertrag macht meiner Meinung nach keinen Sinn. Durch die Gebühr bist du schon in der negativen Verzinsung. Dazu kommt die Inflation. In dem Fall wäre es also besser, wenn du das Geld unter die Matratze legst.

Tx-25 18.09.20 08:08
Joedreck schrieb:

Der Bausparvertrag macht meiner Meinung nach keinen Sinn. Durch die Gebühr bist du schon in der negativen Verzinsung. Dazu kommt die Inflation. In dem Fall wäre es also besser, wenn du das Geld unter die Matratze legst.
Dann würdest du die Bausparvertrag also auch kündigen?

Ich kann alternativ bei meiner Bank mal eine Änderung der Verträge (z. B. auf Fonds) erfragen. Bin aber skeptisch, dass dort was brauchbares raus kommt.

matte 18.09.20 08:11
Ich hatte meinen Bausparvertrag gekündigt. Hatte diesen von meinem Opa mit nem Startbetrag bekommen. Mittlerweile gehen die VWL in nen ETF Sparplan bei Ebase.
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