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ᐅ Baufinanzierung mit Lebensversicherung?


Erstellt am: 02.09.2013 18:01

goldi 02.09.2013 18:01
Hallo Allerseits,

wir möchten uns ein älteres Haus kaufen und nach unseren Vorstellungen nach und nach her richten.
Deshalb ist es für uns nur wichtig das die Grundsubstanz stimmt, irgendwas zum Heizen drin ist usw.
Wir haben ein paar Häuser ausgesucht in welche man sofort einziehen könnte (bissle Farbe und vielleicht ein Bodenbelag) und dann Raum für Raum machen könnte.

Wir würden gerne Vollfinanzieren und das was wir an Eigenkapital haben lieber ins Haus stecken.
Um dann auch nicht ins Stocken zu geraten wenn mal was passiert (Arbeitslosigkeit, Krankheit o.ä) wollen wir die Monatlichen Raten so gering wie möglich halten.

Wir haben auch eine Lebensversicherung die bereits seit 16 Jahren besteht und am Ende (in 20 Jahren) nach heutigem Stand 100.000 garantierte Auszahlung hat.

Nun haben wir gehört, das man so eine Lebensversicherung dafür nehmen kann, in dem man quasi nur eine Bank benötigt die das Geld vorfinanziert bis die LV zuteilungsreif ist.
Man zahlt dann nur die Zinsen (evtl kleine Tilgung) und am Ende der Laufzeit greift die LV und das Haus ist bezahlt.

Jetzt haben wir so gerechnet, wenn man 20 Jahre lang 400€ monatlich zahlen würde wären das bereits 96000€
Zuzüglich der 100.000€ aus der LV ergibt 196.000€.
Die Raten wären dann so niedrig das uns nichts passieren kann, egal was kommt. Wir könnten jeden Monat einiges ins Haus Fliesen lassen und noch eine Altersvorsorge erneut abschließen.

Kennt jemand solche Finanzierungen? Gibt es hierfür Erfahrungswerte von jemandem? Welche Bank macht sowas?

Wir sind keine armen Menschen, wir haben gute Jobs, ein Einkommen von mind. 3000€ und zahlen jetzt 670€ Miete kalt (auch für ein Einfamilienhaus) wir könnten auch 800€ im Monat zahlen usw..
Aber wir wollen weder einen kantigen schnieken Neubau noch ein toll fertiges renoviertes älteres Haus sondern wir wollen bewusst etwas in was man werkeln kann nach und nach.

Wir haben uns bereits einige Häuser angeschaut in Preislagen zwischen 80.000€-120.000€ wie ist euere Einschätzung, ist sowas mit einer Bank zu machen?
Oder hat hier irgendjemand eher die Erfahrung die winken ab?

Liebe Grüße
Goldi

goldi 02.09.2013 18:05
Ach ja, das man bei so einer Variante doppelt und dreifach Zinsen zahlt ist uns bewusst aber wir denken da anders, wenn wir dafür die nächsten 20 Jahre keine Angst haben brauchen es nicht zahlen zu können, dann darf das auch was an Zinsen kosten.. Ist dann zwar der Bank in den Rachen geworfen aber erhöht für uns (extreme Sicherheitsdenker) den inneren Frieden und somit die Lebensqualität immens

HilfeHilfe 02.09.2013 19:21
Hallo,

mit Verlaub, lasst den Mist und tilgt das Darlehen ! Zumal die (meisten) Banken mittlerweile bei dem Zinsniveau auch eine Mindesttilgung von 2 % verlangen. Es ist ein Irrsinn bei diesem Zinsniveau nicht zu tilgen.


Zu Thema LV, evtl habt ihr die Problematik mit dem Garantiezins in der Presse mitbekommen. Ich will keine Panik schüren, allerdings wäre ich vorsichtig mit Garantiewerten. Wenn der Garantiezins herabgesetzt oder gar ausgesetzt wird sind aus den 100k ganz schnell 40k

Musketier 02.09.2013 23:15
Generell waren die Varianten mit einem tilgungslosen Darlehen und Lebensversicherung in den 90gern meines Wissens gar nicht mal so selten.
Grund waren aber eher steuerliche Vorteile.
Auch wenn ich die Finanzierungs-Kombinationen persönlich nicht mag, sollten man trotzdem drüber nachdenken.

Die Frage, die sich mir stellt, ist, was sollte mit der Lebensversicherung ursprünglich erreicht werden?
Wenn ihr das Haus als Altersvorsorge seht (was es nur bedingt ist), wäre die Überlegung wenigstens einigermaßen sinnvoll.
Da ihr aber eine neue Altersvorsorge abschließen möchtet, macht es meiner Meinung nach keinen Sinn die alte Altersvorsorge dafür zu verwerten.

Dann lieber ein kleines Darlehen, dass ihr notfalls mit nur 1% tilgt. Die Tilgung dürfte geringer sein, als die neue AV.

goldi 03.09.2013 09:23
Hallo Allerseits,

erst einmal danke für euere Antworten.

Ja das mit den Lebensversicherungen haben wir mitbekommen aber die 100.000 die wir rechen, sind das, was auf jeden Fall am Ende raus kommen wird.

Geplant war mit diesen Versicherungen im Alter ein gutes Polster zu haben um die Rente aufzubessern, allerdings sind die Versicherungen zu einer Zeit abgeschlossen worden in der selbstständig gearbeitet wurde und nur das Minimum in die gesetzliche eingezahlt wurde. Mittlerweile ist es so, dass seit Jahren wieder eine Festanstellung mit gutem Gehalt vorhanden ist und dadurch die Rente wesentlich besser aussieht. Etwas neues zur Altersabsicherung abzuschließen, is so gedacht, das man auf der absolut sicheren Seite ist. Also sprich, das Eigenheim soll natürlich als Altersvorsorge dienen, um nicht irgendwo horrende Mieten zahlen zu müssen und zusätzlich zur gesetzlichen Rente soll ein kleines Polster da sein.

Die Alternative die Versicherungen zu kündigen und als Eigenkapital zu nehmen, haben wir auch durchdacht aber dabei verliert man auch sehr viel.
Es geht einfach darum, mit so wenig monatlicher Belastung wie möglich an ein Eigenheim zu kommen. Die Häuser die wir in Auswahl haben, sind von der Substanz gut und wir haben darauf geachtet, das man z.B. die wichtigsten Sachen schon gemacht hat, sprich Dach, Heizung, Fenster.

So haben wir z.B. ein Haus mit 130m² Wohnfläche, 600m² Grund, 5 Zimmer, + 70m² Nebengebäude, BJ 1957, (Dach, ÖZH, Kunststofffenster in den letzten Jahren bereits alles gemacht) alles sehr gepflegt und im sehr guten Zustand für 87.000€ gefunden.

Die Idee ist, das dieses Haus ja durch die Versicherungen bereits gezahlt wäre quasi und wir dadurch nur die Zinsen zahlen würden. Dafür könnten wir im laufe der Jahre daraus ein wirklich tolles Schmuckstück nach unseren Vorstellungen machen, gleichzeitig wieder genug für die Altersvorsorge tun und wären alle die Jahre auf der sicheren Seite, egal was passiert, eine geringe Belastung kann man auch mit einem Gehalt abfangen oder in Arbeitslosigkeit abfangen.

Wenn man 800-1000€ monatliche Belastung hat wird das schon deutlich schwerer..

Deshalb die Idee mit den LV, wir haben hierzu nur sehr wenige Infos gefunden und deshalb suche ich hier nach Leuten die sich evtl mit sowas auskennen.

HilfeHilfe 03.09.2013 09:31
Hallo

vergiss das ganz schnell mit den 100.000 € und Garantiewerten. Wenn du den Bericht richtig deuten kannst kann es auch für bestehende LVs ganz schnell an die Garantien gehen. Wobei der Aufschrei riesig wäre.

Was ihr grundsätzlich schreibt ist ein Wiederspruch an sich. Ihr verdient gut , und dennoch sind 1000 € Belastung für euch genug. Keine Ahnung was passiert wenn man in AL 1 oder 2 rutscht. Allerdings wird da auch die Altersvorsoroge angeknabbert. Deswegen ist es nur richtig die Schulden in guten Zeiten abzuzahlen.

Ihr müsst sowieso eine Bank finden die diesem Tilgungsmodell zustimmt ( Aussetzung gegen Abtretung einer bestehenden LV ). Ja genau ihr habt richtig gehört, man tritt eine LV die ihr als Altersvorsorge habt an die Bank ab.

Somit ist das Haus + LV der Bank. Prost Mahlzeit
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