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ᐅ Baufinanzierung - Einfluss private Altersvorsorge auf Zinssatz


Erstellt am: 17.12.19 10:07

Dan198717.12.19 10:07
Hallo zusammen,

lese hier seit einiger Zeit passiv mit und freue mich nun selbst mal den Rat der gut informierten Menschen in Anspruch nehmen zu dürfen.

zunächst zu meiner aktuellen Situation:
- schwangere Freundin (verbeamtet) und ich (Angestellter) und beide "gut" verdienend planen in den nächsten 1 - 2 Jahren eine Immobilie zu erwerben
- Eigenkapital ist in der Höhe vorhanden, dass es die Kaufnebenkosten abdecken kann, der Rest des Kredits muss finanziert werden
- zusätzlich zum Erwerb der Immobilie möchte ich gerne einen geringen Betrag monatlich zur Altersvorsorge zurücklegen

Ich bin sicher kein Experte auf dem Gebiet der Geldanlage, habe mich aber in die Grundlagen schon ganz gut eingelesen. Daher wollte ich Fonds wegen der hohen Kosten nie abschließen und stattdessen in günstigere Optionen (insbesondere ETFs) investieren.

Im Zuge des Immobilienerwerbs bin ich gerade dabei meine Finanzen zu ordnen und bin dabei an einen findigen (unabhängigen) Finanzberater einer Wirtschaftskanzlei geraten, der mir folgendes Szenario vorgeschlagen hat:
Er hat mir das Produkt "Generation private plus" der Canada Life empfohlen. Hierbei handelt es sich um eine fondsgebundene Rentenversicherung - die Kosten sind entsprechend hoch. 4.500€ Abschluss- und Vertriebskosten, monatliche Verwaltungskosten von 5,43€ und 274€ Fixkosten in den ersten 10 Jahren. Um mir das Produkt schmackhaft zu machen, hat er mir nun gesagt, dass das Produkt natürlich teuer ist, es allerdings einen ganz wichtigen Vorteil mit sich bringt: Eine private Altersvorsorge würde sich ganz erheblich auf den bewilligten Kreditzins bei einer Baufinanzierung bei einer Bank auswirken (0,1 - 0,2%-Punkte). Durch die private Altersvorsorge würde ich der Bank mehr Sicherheit geben. Da der Finanzberater auch die Konditionen mit den Banken beim Erwerb einer Immobilie für mich verhandeln kann würde das meinen Zinssatz entsprechend drücken. D.h. ich würde in diesem Fall bewusst die hohen Kosten der Canada Life in Kauf nehmen, um dafür im Gegenzug eine günstige Baufinanzierung zu bekommen. So würde es sich unter dem Strich wieder positiv für mich auswirken.

Wie bereits beschrieben war eine fondsgebundene Rentenversicherung wegen der hohen Kosten nie eine Option, aber das beschriebene Szenario lässt mich zumindest stutzig werden. In meinen Recherchen konnte ich dazu nirgends sinnvolle Beweise für seine These finden. Ist ein solches Szenario realistisch? Werde ich hier gerade über Tisch gezogen?

Wenn ich irgendwelche wichtigen Infos vergessen habe sagt es mir gerne! Freue mich über eure Rückmeldungen!
Evolith17.12.19 10:15
Ich wurde bei der Bank noch nicht mal nach so etwas gefragt. Da war nur interessant, was ich JETZT zahle. Da ich bis Renteneintrittsalter das Haus abgezahlt haben würde, war das eh uninteressant. Ich persönlich würde da die Finger von lassen. Nachher hast du eine teure Rentenversicherung aber keinen Kredit. Der Teufel ist ein Eichhörnchen.
nordanney17.12.19 10:15
Dan1987 schrieb:

Werde ich hier gerade über Tisch gezogen?
Ich kann meine Antwort deutlich kürzer als Deine fassen: Ja, das ist totaler Unsinn, was Dir "verkauft" wird. Nicht das Produkt - das kann ich nicht einschätzen -, aber die Aussage, dass der Zinssatz besser wird.
HilfeHilfe17.12.19 10:37
Dan1987 schrieb:

Hallo zusammen,

lese hier seit einiger Zeit passiv mit und freue mich nun selbst mal den Rat der gut informierten Menschen in Anspruch nehmen zu dürfen.

zunächst zu meiner aktuellen Situation:
- schwangere Freundin (verbeamtet) und ich (Angestellter) und beide "gut" verdienend planen in den nächsten 1 - 2 Jahren eine Immobilie zu erwerben
- Eigenkapital ist in der Höhe vorhanden, dass es die Kaufnebenkosten abdecken kann, der Rest des Kredits muss finanziert werden
- zusätzlich zum Erwerb der Immobilie möchte ich gerne einen geringen Betrag monatlich zur Altersvorsorge zurücklegen

Ich bin sicher kein Experte auf dem Gebiet der Geldanlage, habe mich aber in die Grundlagen schon ganz gut eingelesen. Daher wollte ich Fonds wegen der hohen Kosten nie abschließen und stattdessen in günstigere Optionen (insbesondere ETFs) investieren.

Im Zuge des Immobilienerwerbs bin ich gerade dabei meine Finanzen zu ordnen und bin dabei an einen findigen (unabhängigen) Finanzberater einer Wirtschaftskanzlei geraten, der mir folgendes Szenario vorgeschlagen hat:
Er hat mir das Produkt "Generation private plus" der Canada Life empfohlen. Hierbei handelt es sich um eine fondsgebundene Rentenversicherung - die Kosten sind entsprechend hoch. 4.500€ Abschluss- und Vertriebskosten, monatliche Verwaltungskosten von 5,43€ und 274€ Fixkosten in den ersten 10 Jahren. Um mir das Produkt schmackhaft zu machen, hat er mir nun gesagt, dass das Produkt natürlich teuer ist, es allerdings einen ganz wichtigen Vorteil mit sich bringt: Eine private Altersvorsorge würde sich ganz erheblich auf den bewilligten Kreditzins bei einer Baufinanzierung bei einer Bank auswirken (0,1 - 0,2%-Punkte). Durch die private Altersvorsorge würde ich der Bank mehr Sicherheit geben. Da der Finanzberater auch die Konditionen mit den Banken beim Erwerb einer Immobilie für mich verhandeln kann würde das meinen Zinssatz entsprechend drücken. D.h. ich würde in diesem Fall bewusst die hohen Kosten der Canada Life in Kauf nehmen, um dafür im Gegenzug eine günstige Baufinanzierung zu bekommen. So würde es sich unter dem Strich wieder positiv für mich auswirken.

Wie bereits beschrieben war eine fondsgebundene Rentenversicherung wegen der hohen Kosten nie eine Option, aber das beschriebene Szenario lässt mich zumindest stutzig werden. In meinen Recherchen konnte ich dazu nirgends sinnvolle Beweise für seine These finden. Ist ein solches Szenario realistisch? Werde ich hier gerade über Tisch gezogen?

Wenn ich irgendwelche wichtigen Infos vergessen habe sagt es mir gerne! Freue mich über eure Rückmeldungen!


du wirst hier nicht beraten sonder "verraten".

Blanker Unsinn, der versucht dir ein überteuertes Produkt zu verkaufen. Deine private Vorsorge hat 0 Einfluss auf den Zins
Dan198717.12.19 10:52
Vielen Dank für eure Einschätzungen. Finde es wirklich erschreckend, dass ich hier wohl tatsächlich bewusst fehlerhaft beraten wurde. Ich werde dem Berater einmal bitten mir konkrete Beweise für seine These zu geben.
Grundaus17.12.19 11:28
wenn man Guthaben egal wo angelegt, ob in Versicherungen oder (Bau) Sparverträgen, bei einer Immobilienfinanzierung verpfändet, reduziert sich der Zins. Vor allem wenn es eine 100% Finanzierung ist, die man bei Mietwohnungen fürs Finanzamt macht. Du wirst aber in 1- 2 Jahren in dieser teuren Rentenversicherung kein Guthaben anhäufen sondern den Rückkaufswert 0 haben. Außerdem verwechselt du die Begriffe, Rentenversicherung, fondgebunden, aktiver und passiver Fond und was es sonst noch alles gibt. Und für was steht das F in ETF?
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