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ᐅ Anschlussfinanzierung - Bitte um Ratschlag


Erstellt am: 23.06.2014 13:30

Koalaluzu 23.06.2014 13:30
Hallo,

ich bitte um Tipps und Ratschläge zur folgenden Situation:

Laufende Baufinanzierung 200.000 €. Ende Zinsbindung 2027 (15 Jahre Zinsbindung - 3,5 %).
Restschuld 2027 ca. 100.000 €.

Ich mache mir nun Gedanken, was ich in dieser Zeit bis zum Ende der Zinsbindung sinnvolles besparen kann. Ich kann auf jeden Fall monatlich 200,00 € zusätzlich zur Seite legen. Das Sinnvollste wäre natürlich eine Erhöhung der monatlichen Ratenzahlung. Leider habe ich bei Vertragsabschluss nicht darauf aufgepasst, variable Rückzahlungsraten zu vereinbaren. Sondertilgung ist ebenfalls nicht möglich.
Ich weiß, wie kann man nur so dumm sein^^.
Aber ich muss jetzt das Beste daraus machen.

Wem das an Dummheit nicht reicht, habe ich noch einen Bausparer über 100.000 € rumliegen.
Hab schon viel Lehrgeld bezahlen müssen. Aber vielleicht kann man den noch sinnvoll nutzen, zumindest teilweise.

Meine Überlegung:
Bausparsumme teilen auf z.B. 50.000,00 €. Monatlich 200 € einsparen. Guthaben 2017 ca. 32.000,00 € und damit Hauptdarlehen ablösen, so dass ich wenigstens 50.000,00 € Zinssicherheit über den Bausparer habe. Zins liegt bei 3,56 %. Guthabenzins liegt bei 1 %.

Alternativ 200,00 € auf Tagesgeldkonto ??!?!

Abschließen werde ich nie mehr irgendetwas, was Bearbeitungsgebühr kostet. Nie mehr... 🙂

Danke für Eure Mithilfe.

Lg
Koalaluzu

toxicmolotof 23.06.2014 14:45
Wie sind denn die Konditionen bei Bausparvertrag?

Die Idee dort rein zu sparen ist erstmal nicht verkehrt, insbesondere dann, wenn er schon ein paar Tage alt ist. (Bessere Zinsen als aktuell, keine laufende Gebühr)

Von der Teilung lasse ersmal die Finger von, denn das kostet auch Geld. Und später geteilt ist der auch noch relativ schnell, wenn man frühzeitig dran denkt.

Bis 2027 ist noch sehr weit. Wer weiß wie sich alles entwickelt und du kannst/willst mehr sparen.

Wie hoch ist die Mindestsumme zur Zuteilung? Normal etwa 40%. Das wirst du wohl nicht schaffen. Wenn du aber sogar 40TEUR schaffst, hast du komplette Zinssicherheit zu Bausparvertrag Konditionen für die restlichen 60 TEUR Kredit dann.

Das ist auch der Grund die Teilung erst dann anzugehen wenn absehbar ist, wie viel Geld zusammen kommt.

Du musst dir das nur auf den Terminer legen, dass du da regelmäßig drauf auchtest.

HilfeHilfe 23.06.2014 23:00
ich würde auch eher den Bausparvertrag besparen. Zudem man doch eher neigt auf das Tagesgeldkonto zurückzugreifen

f-pNo 25.06.2014 13:58
Koalaluzu schrieb:


Laufende Baufinanzierung 200.000 €. Ende Zinsbindung 2027 (15 Jahre Zinsbindung - 3,5 %).
Restschuld 2027 ca. 100.000 €.


Meine Überlegung:
Bausparsumme teilen auf z.B. 50.000,00 €. Monatlich 200 € einsparen. Guthaben 2017 ca. 32.000,00 € und damit Hauptdarlehen ablösen, so dass ich wenigstens 50.000,00 € Zinssicherheit über den Bausparer habe. Zins liegt bei 3,56 %. Guthabenzins liegt bei 1 %.


Sorry - aber ich habe hier ein Verständnisproblem.
Die Zinsbindung Deines Darlehens ist 15 Jahre bis 2027. Frühestens aus der Zinsbindung kommst Du - soweit nix anderes im Vertrag steht - nach 10 Jahren (Sonderkündigungsrecht). Das Darlehen hast Du ja wohl 2012 aufgenommen.

Wie kommst Du darauf, 2017 einen Teil Deines Darlehens mittels des Bausparvertrag ablösen zu können? Oder hast Du Dich verschrieben und meintest 2027?

Koalaluzu 25.06.2014 14:47
f-pNo schrieb:
Sorry - aber ich habe hier ein Verständnisproblem.
Die Zinsbindung Deines Darlehens ist 15 Jahre bis 2027. Frühestens aus der Zinsbindung kommst Du - soweit nix anderes im Vertrag steht - nach 10 Jahren (Sonderkündigungsrecht). Das Darlehen hast Du ja wohl 2012 aufgenommen.

Wie kommst Du darauf, 2017 einen Teil Deines Darlehens mittels des Bausparvertrag ablösen zu können? Oder hast Du Dich verschrieben und meintest 2027?

Ja, ich habe mich verschrieben. 2027 müsste es heißen.

Elina 25.06.2014 15:20
Ich würde auch nach 10 Jahren kündigen. Es sei denn der Zins wäre unerwarteterweise gestiegen. Die Zinsbindung find ich viel zu hoch. Wir haben 5 Jahre Zinsbindung genommen, da nach 5 Jahren dann erstens eine Neubewertung mit dann niedrigerer Beleihung stattfindet, was sich deutlich auf den Zins auswirken sollte, zweitens wollen wir auf Wohnriesterdarlehen wechseln, was enorme Steuerersparnisse mit sich bringt (Nachbesteuerung unwichtig, da keine gigantische Rente und damit keine großartige Steuerbelastung) und drittens die Phase mit dem höchsten Zins so kurz wie möglich gehalten wird (höchste Beleihung und höchste Restschuld hat man nun mal am Anfang der Finanzierung und wenn man da ordentlich tilgt, wirkt sich das mit zigtausende Euro auf die gesamte Rückzahlungssumme aus). Ergänzt mit maximalen Sondertilgungen, die erste haben wir gerade nach nichtmal 2 Jahren getätigt, die nächste könnte Anfang nächsten Jahres stattfinden, aber da überleg ich noch ob ich mir davon nicht vielleicht auch ein Elektromobil zulege.
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