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ᐅ Angebot für Außenmauerwerk/Wärmedämmung


Erstellt am: 07.03.15 11:58

Häusle7707.03.15 11:58
Hallo,
wir haben ein Angebot für ein Einfamilienhaus nach Energieeinsparverordnung von einem BU bekommen, welcher folgendes Außenmauerwerk anbietet:

- 17,5 cm Porenbeton

- Wärmedämm-Matte aus Mineralfasern laut Wärmeschutznachweis min. 14cm (WLG 0.35)

-11,5cm Ziegelverblendstein

Was ist von diesen Materialien bezüglich Wärmedämmung und Schallschutz zu halten?
Gibt es bei dieser Ausführung auch noch Qualitätsunterschiede?

Für einen Aufpreis von 2.000€ gibt es folgende Upgrades:

- 140mm Kerndämmung WLZ 0.035 im Verblendmauerwerk
- 180mm Mineralwolldämmung WLZ 0.035 im Bereich der Sparren
- 240mm Mineralwolldämmung WLZ 0.035 im Bereich der Kehlbalken
- 100mm Polystyrol-Hartschaumdämmung WLZ 0.035 unter dem EG Estrich

Mit einer solaranlage für Warmwasseraufbereitung welche nochmal knapp 7000€ kosten soll wären Kfw70 möglich.

Was meint ihr dazu?

Was taugt der Standard und steht das Upgrade im Verhältnis zum Mehrpreis?
Mycraft07.03.15 12:31
klingt gut soweit...
Häusle77 schrieb:
- 100mm Polystyrol-Hartschaumdämmung WLZ 0.035 unter dem EG Estrich
Das sollte von vornherein drin sein im Preis...bzw. mind 5cm

Qualitätsunterschiede gibt es immer...der eine Hersteller ist gut der andere nicht...

Ich würde jedoch die 2000 Euro bezahlen und ein komplett gedämmtes Haus nehmen. Der Preis ist in meinen Augen angemessen.

Die Solaranlage kannste weglassen, dann nimm lieber noch dickere Dämmung, dann erreichst du auch die KFW Auflagen, ausser du findest es gut wenn das Wasser per Sonne erwärmt wird.
Legurit07.03.15 13:33
Wo ist der Unterschied? Ich bezweifle, dass ohne den Aufpreis keine Dachdämmung existiert 😉
Vom Dämmwert ist das angemessen.
Mycraft07.03.15 13:51
Ohne den Aufpreis gibt es mit Sicherheit keine Zwischensparrendämmung und die Kehlbalkendämmung wird auch max. 20cm haben dann...und wie ich schon weiter oben geschrieben hatte wahrscheinlich nur 5cm unter dem Estrich...
Häusle7707.03.15 15:10
Serienmäßige Bauausführung:

- Unter der Sohle wird 25cm Füllsand und eine 5cm starke Sauberkeitsschicht aus Magerbeton eingebaut.
- Im EG wird zu einer hochdämmenden 10cm Wärmedämmung (2-Lagig WLG 0,35) ca. 6cm schwimmender Estrich verlegt.
- Im OG wird unter den nicht keramischen Bodenbelägen schwimmender Estrich auf 4,0cm Trittschalldämmung und Folie verlegt.
- Der ausgebaute Dachraum erhält eine hochdämmende Mineralfaserdämmung nach Wärmeschutznachweis, jedoch min. 180mm (WLG 0,35) mit unterseitiger Difunormfolie.
- Auf die Sparren kommt eine diffusionsoffene Folie, Konter- und Dachlattung.

Die Fenster haben einen UG von 1,1 (Doppelverglasung mit warmer Kante)

Als Heizung wird eine gasbefeuerte Vaillant-Brennwerttherme "ecoTec" plus VCW installiert.

Was meint Ihr? Nochmal 7000€ für eine Solaranlage? Ab wann amortisiert sich denn sowas?
Die 50.000€ Kfw Kredit zu 1% sind für mich eigentlich kein Argument den Aufpreis zu zahlen, zumal für die KFW70 Abnahme auch noch ein Gutachter bezahlt werden muß (1.800€).
Mycraft07.03.15 15:38
Eine Solaranlage amortisiert sich nie...es ist nur eher was für's Gewissen...
wlzestrichsolaranlagekfw70wlgwärmeschutznachweiswärmedämmungqualitätsunterschiedemineralwolldämmungsparren