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ᐅ Probleme mit Bank - Eigenkapital


Erstellt am: 13.01.14 19:03

B
bauherr81
13.01.14 19:03
Hallo,

wir haben im November einen Kredit über einen Vermittler mit einer Bank abgeschlossen.

Der Kredit läuft über 260.000€. Als Eigenkapital haben wir 100.000€ angegeben. Darüber hinaus ist unser Grundstück schon komplett bezahlt. Kosten hierfür 112.000€.

Anfang des Jahres haben wir die erste Rechnung des Rohbauers bei unserem Vermittler eingereicht. Dieser hat es an die Bank weitergeleitet. Daraufhin erhielten wir von der Bank die Information, dass wir zuerst unser Eigenkapital von 100.000€ auf unser Baukonto überweisen sollen, sonst werden keine weiteren Rechnung mehr beglichen.
Über diese Nachricht waren wir sehr irritiert. Es war nie die Rede davon, dass wir unser Kapital der Bank überweisen müssen. Auch unser Vermittler hatte es so noch nicht gehabt.

Wir haben unsere Verträge überprüft und darin steht nichts, dass wir das Geld überweisen müssen. Nach einen Gespräch mit der Bank sind wir auch nicht weiter. Die Bank räumt zwar ein, dass wir nicht verpflichtet sind, es wäre aber so üblich. Auf unseren Hinweis, dass wir vertraglich nicht verpflichtet sind, haben wir als Antwort bekommen: Wir sind auch nicht verpflichtet den Kredit auszuzahlen.

Das Eigenkapital wollen und müssen wir zum Bau einsetzen. Jedoch wollen wir es auf unserem jetzigen Konto lassen. Möglicherweise wird der Bau etwas günstiger als geplant( so wie es im Moment aussieht).

Hat jemand einen Tipp wie wir uns verhalten sollen?

Danke für eure Hilfe
N
nordanney
13.01.14 20:09
Es ist normal, dass das Eigenkapital zuerst eingesetzt wird. Die Bank wird aber auch damit leben können, dass Ihr Rechnungen bis zu TEUR 100 direkt von Eurem Konto bezahlt. Wenn der Bau günstiger wird, müsst Ihr mit der Bank verhandeln. Mit unseren Kunden vereinbaren wir oftmals, dass dann das Darlehen gekürzt wird - allerdings sind es gewerbliche Bauten.
Es ist in der privaten Baufinanzierung allerdings nicht unüblich, dass ein Teil des Eigenkapital zurückbehalten wird, um flexibel zu bleiben.
Was steht denn als Auszahlungsauflage im Kreditvertrag? Zuerst vollständiger Eigenkapital-Einsatz?
B
bauherr81
13.01.14 21:12
Danke für die Antwort. Im Vertrag steht nichts zu Auszahlungsbedingungen.
N
NZiege
13.01.14 21:30
Sind es nur Bankdarlehen oder sind auch Fördermittel dabei (NBank, KfW)? Förderkredite schreiben oft den Einsatz des Eigenkapitals zu Baubeginn vor.
Unabhängig davon ist der Eigenkapital-Einsatz direkt zu Beginn normal.

Daher ist für mich nicht die Frage nach dem Grund der Bank, sondern vielmehr, warum ihr das Geld nicht zur finanzierenden Bank übertragen wollte. Klauen werden die es nicht. Und wenn es für den Bau genutzt werden soll, sehe ich dort kein Problem. Wenn ihr am Ende Geld über habt, könnt ihr es ja wieder abziehen.
Zu einer guten Beziehung zu seiner Bank gehört auch Transparenz. Warum also das Eigenkapital, welches offenkundig für die Finanzierung eingeplant war, zurückhalten?
D
DG
13.01.14 22:25
Ok, einerseits ist das ein bisschen komisch, weil ich zB keine Rechnungen nachweisen musste, wenn ich den Baukredit abgerufen habe, eher im Gegenteil: denen war es ganz lieb, dass sie in der Abrufphase nicht jede einzelne RE prüfen mussten, sondern das wurde hinterher gemacht. In der Bauphase konnte ich den Baukredit in minimalen Chargen von 10T€ abrufen, wenn's mehr war, kein Problem und man zahlt ja auch Bereitstellungszinsen, wenn man den Kredit zu spät abruft, insofern verstehe ich die Bank nicht so recht.

Andererseits musst Du das Eigenkapital natürlich nachweisen und das Eigenkapital ist ja auch ein fester Bestandteil der Gesamtfinanzierung. Bei mir ist das für den Hauskauf eingesetzt worden, der logischerweise vor dem Umbau stattfand. Insofern ist es also normal, dass man das Eigenkapital auch zu Beginn einsetzt. Ohne Dir das jetzt unterstellen zu wollen, aber es gibt auch Fälle, wo Leute, die sich 'ne Baufinanzierung haben auszahlen lassen, im sonnigen Ausland am Strand einkassiert wurden. Das ist dann für die Bank auch nicht so lustig, wie es sich anhört, weil dann nämlich kein Haus gebaut wurde, das ja eigentlich zur Kreditsicherung gedacht war. Insofern ist die Frage, was aus Deiner Sicht denn so schlimm ist, Dein Eigenkapital in Dein Haus zu investieren? Dafür ist es doch gedacht!?

MfG
Dirk Grafe
D
Der Da
14.01.14 10:45
Wir hatten über den Wert unseres Grundstückes auch noch 40 000€ in der "Hinterhand". Unser Berater hat uns davon abgeraten, das der Bank zu melden, um später damit Möbel etc zu kaufen. Das würde immer einen Riesen Aufwand bedeuten, das mit den Banken zu klären, dass man den Baukredit für die Küche nutzen will.

Nun bei Euch ist die Katze im Brunnen, und die Bank sitzt am längeren Hebel. Schlagt Ihnen vor 70 000 € einzuzahlen, und 30 000 einzubehalten... vielleicht gehen sie darauf ein. Immerhin hat die Bank mit Eurem Geld gerechnet, und damit auch den Zins festgelegt. Wenn du das Geld morgen im Casino verpulverst, hast du der Bank ihre Sicherheit genommen.
Sonst könnte sich doch auch jeder mal eben von Verwandten Geld überweisen lassen, welches dann als Eigenkapital präsentiert wird.
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