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ᐅ 2-Familienhaus KFW70 Heizung mit luftwärmepumpe Be/Entlüftung.


Erstellt am: 25.10.13 20:00

M
MadPat
25.10.13 20:00
hallo

es geht um einen Neubau. 2 Familienhaus. wir haben Interesse an der EG Wohnung ( mit Garten ). sie hat 100m², Bodenplatte, Fußbodenheizung, ist ein Kfw70 Haus und hat als Heizung eine Luftwärmepumpe. zusätzlich wird die Wohnung noch automatisch be und entlüftet.

nun meine fragen.

Luftwärmepumpe als Heizung zu empfehlen ? die meisten meiner bekannten sagen nein. zu teuer ( Stromkosten steigen ja ins unermessliche ) und man sollte lieber eine Gasheizung einbauen. außerdem wäre das Problem im Sommer mit unnötigen kosten für warm-Wasser Aufbereitung und die pumpe läuft auch bei Nichtgebrauch weiter

2tes Thema. automatische be und Entlüftung. hört sich ja alles gut an ( Verkaufsgespräch ) : kein lüften mehr, Fenster können normalerweise geschloßen bleiben, usw. NUR wie lange funktioniert die Lüftung fehlerfrei ? was ist bei defekten ? wenn etwas verstopft oder wie auch immer ? hier wurde immer um den heißen Brei geredet. im Endeffekt müsste das Haus geöffnet werden und alles für teuer Geld repariert werden, oder ?

wer hat Erfahrungen und evtl zahlen für mich ? rechne gerne mit realen kosten und werten und nicht mit den im Verkaufsgesprächen angegebenen zahlen
I
Irgendwoabaier
25.10.13 20:21
Guten Abend,

gleich zahlreiche Fragen, da soll es halt auch ein paar Antworten geben.
Ihr Text ist ausgesprochen schlecht zu lesen, da nicht nur zahlreiche Konventionen bzgl. Leerzeichen und Satzzeichen verletzt werden, sondern auch der Gebrauch von Großbuchstaben in der normalen Schrift vollkommen untergegangen ist.
Für die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung eines ausgewählten Wärmeerzeugers ist die Kenntnis der real zu erwartenden Heizlasten notwendig, genauso die Kenntnis der Anschluss- und Installationskosten. Dazu kommen zahlreiche rechtliche Randbedingungen. Daher ist eine pauschale Aussage 'Gas ist billiger' oder 'Wärmepumpe taugt nichts' nicht hilfreich.
Zum Thema Lüftungsanlagen gibt es im Internet zahlreiche Beiträge. Dabei sollte man zwischen stark ideologisch geprägten und technisch fundierten Standpunkten unterscheiden, und dann bezogen auf das individuelle Projekt entscheiden. Wichtig ist hierbei nicht nur der Unterschied 'zentrale' oder 'dezentrale' Anlage. Und wie lange die Anlage fehlerfrei funktioniert, wird niemand sagen können. Es gibt nur eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass sie für eine bestimmte Zeit fehlerfrei funktioniert. Die nötigen Schritte zur Wartung, Fehlerkorrektur und Ersatz sind wieder abhängig vom gewählten System.

Für mein Projekt ist eine Lüftungsanlage bedingt durch die Randbedingungen 'wann kann wie lange gelüftet werden' einfach notwendig - die nötigen Lüftungsintervalle könnten nicht eingehalten werden. Dafür ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe als Wärmeerzeuger nicht die teuerste Lösung.

Mit freundlichen Grüßen
I.
M
MadPat
25.10.13 21:02
aus deinem Text kann ich aber jetzt nichts brauchbares heraus lesen was zur Beantwortung meiner fragen führt
F
fkay01
25.10.13 21:29
Es gibt doch Anlagen wo man die Luftwärmepumpe für die Fußbodenheizung im Sommer ausschalten kann. Brauchwasserspeicher läuft mit separater Luftwärmepumpe.
€uro
26.10.13 07:22
Hallo,
MadPat schrieb:
....Luft/wärme pumpe als Heizung zu empfehlen... ?
Wenn die Randbedingungen passen und die Anlage gut geplant/dimensioniert ist, ja.
MadPat schrieb:
....die meisten meiner bekannten sagen nein. zu teuer ( Stromkosten steigen ja ins unermessliche )...
Woher nehmen die Bekannten ihre Erkenntnisse, für diese pauschale, falsche Schlussfolgerung?
MadPat schrieb:
.... und die pumpe läuft auch bei Nichtgebrauch weiter...
Da hat wohl Jemand die BA nicht gelesen bzw. die vorhandene Regelung nicht verstanden!

v.g.
M
Mycraft
26.10.13 09:17
Nun die Schlussfolgerung, dass eine Luftwärmepumpe nicht das bringt was man erhofft und man mit Strom heizt ist teilweise Richtig. Denn die wenigstens Anlagen sind richtig geplant/dimensioniert.

So jedenfalls meine Erfahrungen der letzten Jahre...bei den ganzen Häusern von der Stange, welche heutzutage gebaut werden kommt irgendwas rein was ungefähr passt und die Heizlasten liefern kann...(auf dem Papier) in Wirklichkeit läuft aber bei niedrigen Temperaturen der Heizstab und der verbraucht natürlich nicht wenig...


Also ich bin der Meinung, dass eine Luftwärmepumpe heutzutage eine sehr Teure Heizungsvariante ist, denn wie gesagt es wird meistens nach Schema F gebaut...

Eine Erdwärme- oder Grundwasser-Wärmepumpe ist natürlich ein ganz anderes Kapitel.

Zum Thema Lüftung:

Eine Zentrale Lüftungsanlage ist heute bei hochgedämmten und dichten Häusern quasi Pflicht...wer das immer noch nicht verstanden hat dem ist nicht mehr zu helfen...denn die Lüftungsintervalle kann kaum Jemand einhalten und wenn es dann zu Bauschäden kommt ist der Haushersteller fein raus, weil es dann sehr oft heisst "Lüftungsintervalle nicht eingehalten".

Nun die Feuchtigkeit muss aber raus und vorausgesetzt man ist berufstätig und ich denke, dass ist man wenn man ein Haus baut...dann kann man einfach nicht 3-4 Mal am Tag lüften, weil man einfach nicht da ist...

Ich habe meine Entscheidung nicht bereut und eine zentrale Kontrollierte-Wohnraumlüftung vor 2 Jahren im Zuge des Baus Miteinbauen lassen...die 5-6 TSD EUR mehr sollte jeder übrig haben, das sind Peanuts im Vergleich zur Bausumme, aber hier wird jedoch oft gespart und lieber irgendein Optikschnickschnack eingebaut wie bessere Fliesen oder Sanitärobjekte...

Meine Anlage läuft seit 2 Jahren fehlerfrei...aber es ist wie mit dem Auto...auch hier ist Wartung angesagt...also Filterwechseln etwa alle 6 Monate(preislich vernachlässigbar da von der Rolle ca. 10€/qm ~1€ je Filter)...Die Ventile einfach absaugen und alle 10 Jahre sollte man eine Reinigung der Kanäle durchführen...dazu gibt es natürlich Fachfirmen es muss nichts aufgemacht werden etc. nur die Ventile verden abgeschraubt und dadurch hat man Zugang zu den Rohren...zum Lüftungsgerät selbst sollte man sowieso Zugang haben.

Wenn die Anlage ordentlich eingebaut wurde muss man nirgends Decken oder Wände aufreissen hinterher...wenn was kaputtgeht, dann am Lüftungsgerät selbst...und da ist es wie mit allen elektronischen Geräten...man kann auch Pech haben und das Ding steigt nach 2 Tagen aus...aber da die Technik relativ simpel ist, ist jeder Lüftungstechniker imstande Ersatzteile zu besorgen und einzubauen.

Eine Verstopfung der Lüftungskanäle ist praktisch ausgeschlossen, da die Rohre ausreichend groß dimensioniert sind und überall an den Ein und Auslässen Filter bzw. Gitter vorhanden sein sollten...wenn man natürlich mutwillig irgendwas reinstopft dann geht auch das.
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