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Erstellt am: 21.10.13 01:22

V
vondp
21.10.13 01:22
Hallo Forumsgemeinde,

wir planen den Bau einer Doppelhaushälfte mit zwei Wohneinheiten. Baukosten ohne Grundstück 520.000 Euro.
Grundstück ist Eigenkapital (Wert ca. 165.000 Euro).
Bundesland: Baden-Württemberg
Baubeginn: circa April 2014
Mindestens Kfw 70. Zwei Förderdarlehen zu je 50.000 Euro (KfW oder L-Bank).
Eigenkapital (90.000 Euro) soll für die Einrichtung und Nebenkosten eingesetzt werden.
Kein Wohn-Riester möglich.

2500 Euro monatliche Rate gewünscht. Maximal 3000 Euro.
Zinssicherheit hat Priorität.
Wir möchten in 20 bis 30 Jahren schuldenfrei sein.

Grenzgänger in die Schweiz.

Welche Finanzierung ist für uns die Beste bzw. Günstigste? Vorfinanzierung/Bausparvertrag? Annuitätendarlehen?

Vielen Dank für Eure Tipps.
H
HilfeHilfe
21.10.13 08:03
Hallo

an sich sehr gute Voraussetzung. Was hier störend ist der Grenzgängerjob. Da haben die meisten Banken Schwierigkeiten. Ich würde euch ein Annuitätendarlehen vorschlagen. Dazu Bausteine von der KfW ( KfW 70 & Wohneigentumsprogramm). Bei dem Zinsniveau ruhig auf mindestens 15 eher 20 Jahre gehen. Bausparvertrag lohnt nicht ! Da verliert ihr Geld in der Ansparphase ! Das sollte man zur Sondertilgung verwenden.


Jetzt eine Baufinanzierung abzuschließen könnte sinnvoll sein. Die meisten Banken geben 12-18 Monate bereitstellungsfreie zeit.



Fragt doch eure Hausbank an & einen Vermittler. Fragen kostet nichts
F
f-pNo
21.10.13 13:27
vondp schrieb:

Mindestens KfW 70. Zwei Förderdarlehen zu je 50.000 Euro (KfW oder L-Bank).

Grenzgänger in die Schweiz.
HilfeHilfe schrieb:
Was hier störend ist der Grenzgängerjob.

Fragt doch eure Hausbank an & einen Vermittler.


Die Sache mit dem Grenzgänger ist nicht zwingend störend. Bin in einer ähnlichen Situation. Es gibt Banken, welche tatsächlich nicht für Grenzgänger finanzieren (z.B. Ing-Diba). Meine Empfehlung hierzu ist, sich an einen "unabhängigen" Finanzberater zu wenden. Diese können, vor allem wenn sie die Situation aus Eurer Region kennen, Euch passende Angebote präsentieren.

Ihr wollte ein Haus mit zwei Wohneinheiten bauen? Dann könnt Ihr meines Wissens das Programm 153 "Energieeffizient Bauen" zweimal nutzen - laut Internet wird es bei Neubau/Kauf für JEDE Wohneinheit gewährt. D.h. KfW - 2 x 50.000 (Programm 153) und 1 x 50.000 Programm 124.
Schaut Euch zudem bei Eurer Landesbank (oder einer Bank, welche in euren Bundesland förderfähige Kredite vergibt) um. Hier sind zwar verschiedene Vorgaben einzuhalten, aber den Versuch ist es Wert. In Rheinland-Pfalz kann man z.B. über die landeseigene ISB-Bank einen geförderten Kredit (neben der KfW) bekommen, wenn man bestimmte Vorgaben einhält.

Ich persönlich würde ebenfalls das Annuitätendarlehen mit langer Zinsbindung bevorzugen. Mit der Zeit sinkt die Zinsbelastung und im selben Rahmen steigt Eure Tilgung. Damit könnt Ihr schon innerhalb der Zinsbindung einen ganzen Teil Eures Kredites abtragen - Voraussetzung, Ihr arbeitet mit einer vernünftigen Höhe bei der Annuität / Tilgung. Bei einer Wunschlaufzeit von ca. 25 Jahren sollte die Annuität mind. 6 % betragen.
Sondertilgungen, vor allem in den ersten Jahren, haben zusätzlich große (positive) Auswirkungen auf die Laufzeit.

Ein Tilgungsersatz mittels Bausparer oder LV macht meines Erachtens nur Sinn, wenn der Vertrag schon besteht (beim Bausparvertrag der Zinssatz passt) und der Vertrag unabhängig von der Finanzierung weiterbestehen würde (z.B. bei einer seit Jahren bestehenden Berufsunfähigkeits-Absicherung mittels LV). Ein Neuabschluss eines Tilgungsersatzes produziert nur Kosten und hat wenig positiven Auswirkungen (meiner Meinung nach).
H
HilfeHilfe
21.10.13 13:38
Hallo

stimmt nicht ganz. Da wird die KfW nicht mitmachen weil sie bei der 2 Einheiten Vermietung unterstellt. Es wird ja sicherlich nichts im GB geteilt....
F
f-pNo
21.10.13 14:10
HilfeHilfe schrieb:
Hallo

stimmt nicht ganz. Da wird die KfW nicht mitmachen weil sie bei der 2 Einheiten Vermietung unterstellt. Es wird ja sicherlich nichts im GB geteilt....


Nun gut - ich kann es aktuell nur anhand der Infos auf der HP der KfW beurteilen.
Dort steht im Überblick: "50.000 Euro für Jede Wohneinheit"
Wenn man dann mit der Maus über das "i" geht, kommt folgende Zusatzinfo: "Als Wohneinheit gilt eine abgeschlossene Wohnung (eigener Zugang, Kochgelegenheit, fließend Wasser und Toilette), die zur dauerhaften Wohnnutzung geeignet und dazu bestimmt ist"

Eine Unterscheidung in Fremd- oder Eigennutzung habe ich bisher nicht entdecken können. Wobei ich natürlich aufgrund fehlender Notwendigkeit hier auch nicht bis ins Detail recherchiert habe. Daher sollte hier ggf. ein Experte in diesem Bereich gefragt werden.

Das Programm 124 Wohneigentumsprogramm steht allerdings tatsächlich NUR für eigengenutzten Wohnraum zur Verfügung. Wie es hier gehandhabt wird, kann wohl auch am ehesten ein Experte sagen (vielleicht muss tatsächlich eine Trennung im GB vorgenommen werden).
M
Musketier
22.10.13 09:42
@HilfeHilfe
du schreibst vom Programm 124.

f-pNo hat m.E. richtigerweise geschrieben:
D.h. KfW - 2 x 50.000 (Programm 153) und 1 x 50.000 Programm 124.
ing-dibawohneinheitenbausparvertragannuitätendarlehenkfwgrundstückeigenkapitalfinanzierungwohneigentumsprogrammzinsbindung