ᐅ Baufinanzierung als Unternehmer
Erstellt am: 22.09.13 10:55
Hallo zusammen,
ich will in nächster Zeit eine Baufinanzierung für einen Neubau (Einfamilienhaus) abschließen. Wir haben ein kleines, solides Familienunternehmen (Rechtsform GmbH & Co. KG, 21MA).
Das Grundstück ist schon in meinem Besitz (ca. 120t€) und vollständig bezahlt. Außerdem stehen mir noch weitere 75t€ flüssiges Eigenkapital zur Verfügung. Die Herstellungskosten betragen etwa 450t€, das bedeutet rein theoretisch einen Finanzierungsbedarf von 375t€. Nach Abzug der Eigenleistungen und den Leistungen, die durch das eigene Unternehmen geleistet werden, wären etwa 225t€ zu finanzieren.
Da ich mit Privatkrediten null Erfahrung habe und etwas auf das Bankgespräch vorbereitet sein möchte, ist meine Frage: akzeptieren die Banken in aller Regel, dass ein Teil der Gesamtkosten aus Privatentnahmen gestemmt wird oder muss dafür in irgendeiner Form ein Eigenkapitalnachweis aus privater Sicht erfolgen? Die finanzierende Bank ist gleichzeitig die Hausbank des Unternehmens, Bilanzen usw. liegen also vor.
Viele Grüße!
ich will in nächster Zeit eine Baufinanzierung für einen Neubau (Einfamilienhaus) abschließen. Wir haben ein kleines, solides Familienunternehmen (Rechtsform GmbH & Co. KG, 21MA).
Das Grundstück ist schon in meinem Besitz (ca. 120t€) und vollständig bezahlt. Außerdem stehen mir noch weitere 75t€ flüssiges Eigenkapital zur Verfügung. Die Herstellungskosten betragen etwa 450t€, das bedeutet rein theoretisch einen Finanzierungsbedarf von 375t€. Nach Abzug der Eigenleistungen und den Leistungen, die durch das eigene Unternehmen geleistet werden, wären etwa 225t€ zu finanzieren.
Da ich mit Privatkrediten null Erfahrung habe und etwas auf das Bankgespräch vorbereitet sein möchte, ist meine Frage: akzeptieren die Banken in aller Regel, dass ein Teil der Gesamtkosten aus Privatentnahmen gestemmt wird oder muss dafür in irgendeiner Form ein Eigenkapitalnachweis aus privater Sicht erfolgen? Die finanzierende Bank ist gleichzeitig die Hausbank des Unternehmens, Bilanzen usw. liegen also vor.
Viele Grüße!
H
HilfeHilfe22.09.13 20:02Hallo
mach dir da keinen Kopf wenn dein Unternehmen solide zahlen hat. Das liest sich zunächst ganz gut. Problematisch könnte die "Museklhypothek" sein. Könnte sein das Sie nicht in voller Höhe angesetzt wird als Eigenkapital. Dann hat dein Haus auf dem Papier halt weniger Wert ( für die Bank).
Interessant werden nur deine Zahlen, die musst du offenlegen. Manche Selbständige neigen dazu sich "arm" zu rechnen und verlangen dann von der Bank das Sei steuerberater spielen und die Bilanzen entflechten.
mach dir da keinen Kopf wenn dein Unternehmen solide zahlen hat. Das liest sich zunächst ganz gut. Problematisch könnte die "Museklhypothek" sein. Könnte sein das Sie nicht in voller Höhe angesetzt wird als Eigenkapital. Dann hat dein Haus auf dem Papier halt weniger Wert ( für die Bank).
Interessant werden nur deine Zahlen, die musst du offenlegen. Manche Selbständige neigen dazu sich "arm" zu rechnen und verlangen dann von der Bank das Sei steuerberater spielen und die Bilanzen entflechten.
M
Musketier23.09.13 12:22seeba schrieb:
Hallo zusammen,
ich will in nächster Zeit eine Baufinanzierung für einen Neubau (Einfamilienhaus) abschließen. Wir haben ein kleines, solides Familienunternehmen (Rechtsform GmbH & Co. KG, 21MA).
Das Grundstück ist schon in meinem Besitz (ca. 120t€) und vollständig bezahlt. Außerdem stehen mir noch weitere 75t€ flüssiges Eigenkapital zur Verfügung. Die Herstellungskosten betragen etwa 450t€, das bedeutet rein theoretisch einen Finanzierungsbedarf von 375t€. Nach Abzug der Eigenleistungen und den Leistungen, die durch das eigene Unternehmen geleistet werden, wären etwa 225t€ zu finanzieren.
Da ich mit Privatkrediten null Erfahrung habe und etwas auf das Bankgespräch vorbereitet sein möchte, ist meine Frage: akzeptieren die Banken in aller Regel, dass ein Teil der Gesamtkosten aus Privatentnahmen gestemmt wird oder muss dafür in irgendeiner Form ein Eigenkapitalnachweis aus privater Sicht erfolgen? Die finanzierende Bank ist gleichzeitig die Hausbank des Unternehmens, Bilanzen usw. liegen also vor.
Viele Grüße!Je nachdem wie das Unternehmen Kapitaltechnisch und von der Gersellschafterstruktur da steht, würde vor dem Bankgespräch nochmal mit dem Steuerberater sprechen.
Da die betrieblichen Zinsen im Gegensatz zu den privaten abzugsfähig sind, kann es unter Umständen sinnvoller sein, Zinsen eher im Unternehmen entstehen zu lassen. Über Gewinnausschüttungen aus der GmbH bzw. Entnahmen aus der KG kann man dann mehr Eigenkapital
für den Hausbau zur Verfügung stellen.
Ähnliche Themen